Erfahrung mit Pall"s Behandlungsprotokoll

Erfahrung mit Pall"s Behandlungsprotokoll

Beitragvon Lucca » Mittwoch 12. März 2008, 12:03

Wer hat Erfahrung mit dem Pall Behandlungsplan?
Habt Ihr Verbesserung verspürt?
Gab es Unverträglichkeiten?
Wie seid Ihr mit der Dosis vorgegangen?
Lucca
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Erfahrung mit Pall"s Behandlungsprotokoll

Beitragvon Amazone » Mittwoch 12. März 2008, 15:54

Hallo Lucca,

soweit mir bekannt ist, schlägt Pall in seinem Buch "Explaining unexplained illnesses" u.a. eine Behandlung mit Paroxetin (Psychopharmaka!) vor.

Bei Menschen mit Genpolymorphismen z.B. CYP2D6 wäre das jedoch absolut kontraindiziert und könnte schlimm enden.

Jedenfalls habe ich festgestellt, das Dr. Hill einiges von Pall übernommen hat, sich aber mit dem Fremdstoffmetabolismus bzw. Genpolymorphismen in keinster Weise auskennt.

Deshalb ist immer Vorsicht geboten, auch wenn's Studierte sind, von denen solche Empfehlungen kommen.

LG Amazone
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Erfahrung mit Pall"s Behandlungsprotokoll

Beitragvon Lucca » Mittwoch 12. März 2008, 21:09

Hallo Amazone,

Pall spricht nicht von einer Medikamentierung mit Psychopharmaka im herkömmlichen Sinne,
es geht um eine minimale Dosis einer bestimmten Substanz, die früher in Hustensaft war, um
einen bestimmten Mechanismus umzukehren. Dieser Baustein seines Behandlungsplans ist aber
nicht absolut unbedingt notwenig. Ich würde mich nicht trauen und auch nicht rantrauen wollen.
Bevor ich überhaupt etwas probiere, informiere ich mich immer nach allen Seiten, blind vertrauen
ist nicht, wie Du so richtig sagst: Vorsicht ist geboten. Gesundheit ist nicht mehr viel übrig.

LG, Lucca
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Erfahrung mit Pall"s Behandlungsprotokoll

Beitragvon Amazone » Mittwoch 12. März 2008, 23:57

Hallo Lucca,

leider habe ich das Buch von Pall vor längerer Zeit nur mal online angelesen, und hatte anschließend eine Diskussion mit jemandem, der sich sehr gut mit solchen Therapieansätzen auskennt. Ich erinnere mich jedoch mit Sicherheit daran, dass Pall etwas von Paroxetin geschrieben hat. Und Paroxetin ist ein Antidepressivum etc.

Siehe folgenden Eintrag, auch bezüglich der Nebenwirkungen. Ich persönlich verzichte lieber freiwillig auf solche Therapien, weil ich derartige Wirkungen schon durch Exposition zu Pestiziden, Lösemitteln etc. (na ja, natürlich nicht die, die eher die männlichen Patienten betreffen :-)) habe:

"Paroxetin: Antidepressivum
Paroxetin : Wirkung - Nebenwirkungen
Paroxetin
Wirkstoffgruppe: Paroxetin
Wirkung auf Organismus als: Antidepressiva
Mögliche Nebenwirkungen: Sehr häufig bei Paroxetin: Schläfrigkeit, Schlafstörungen, Schwindel, Schwitzen, Kopfschmerzen, Tremor, Asthenie, Mundtrockenheit, Nausea, Obstipation (Verstopfung), Diarrhoe, Sexu. Dysfunktion (Impotenz, Ejakulationsstörungen, Priapismus). Häufig bei Paroxetin: Verminderter Appetit, Jucken, Nervosität/Agitiertheit, Parästhesien. Extrapyramidale Störungen orofaziale Dystonie: Hauptsächlich bei Patienten mit Bewegungsstörungen oder Neuroleptikabehandlung, Erbrechen, Gewichtszunahme. Gelegentlich bei Paroxetin: Thrombozytopenie, Hyperprolaktinämie, Galaktorrhoe, Somnambulismus, Verwirrung, Krämpfe, Manische Reaktionen, malignes neuroleptisches, serotonergen Syndrom, verschwommenes Sehen, akutes Glaucom, Mydriasis, Sinustachykardie, Hypotonie, Bradykardie, periphere und faziale Ödeme, vorübergehender Blutdruckanstieg oder Blutdruckabfall, vor allem bei Patienten mit Hypertonus oder Angstzuständen, Anstieg Leberenzymwerte, Lebererkrankungen (Hepatitis, Gelbsucht u./od. Leberversagen) --> Absetzen. Gesichtsrötungen, Photosensitivität, allergische Reaktionen (wie Quincke-Ödem, Urtikaria, Exantheme), abnorme Blutungen z.B. Ekchymosen, gynäkologische Hämorrhagien, gastrointestinale Blutungen, Hautblutungen od. Schleimhautblutungen, Hyponatriämie (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion). Selten bei Paroxetin: Harnretention. Sehr selten bei Paroxetin: Veränderte Thrombozytopenien, Lungenfibrose, Erythema nodosum. Absetzsymptome wie Benommenheit, sensorische Störungen (z.B. Parästhesie), Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Angst , Schwitzen.
Bei Kdrn. und Jugendl. bei Paroxetin: verminderter Appetit, Tremor, Schwitzen, Hyperkinesie, Agitiertheit, Aggressivität/Feindseligkeit, emotionale Labilität (Weinen, Stimmungsschwankung, selbstschädigendes Verhalten, suizidale Gedanken, Suizidversuche). Gegenanzeigen von Paroxetin."


Aber ich weiß ja, dass du ein schlaues Kerlchen bist, und dir deine eigene Meinung bildest.

LG Amazone
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Erfahrung mit Pall"s Behandlungsprotokoll

Beitragvon Lucca » Donnerstag 13. März 2008, 17:53

Hallo Amazone,

das käme nie für mich in die Tüte.
Ich bin nur an der orthomolekularen Behandlungsstrategie interessiert.
Experimente - No, No.

LG, Lucca
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