Soja oder nicht?

Soja oder nicht?

Beitragvon kati » Donnerstag 23. April 2009, 13:48

Ich habe noch nie viel Soja zu mir genommen aber es vor einem Jahr komplett aus der Nahrung gestrichen, da ich Symptome eines hormonellen Misverhältnisses hatte, der auf Progesteronmangel hindeutete.
Jetzt wurde bei mir noch Endometriose (wobei ich diesbezüglich verschiedene Aussagen habe und nicht sicher sein kann) und eine Zyste festgestellt.
In westlicher Medizin höre ich, dass man alles was wie Östrogen wirkt vermeiden soll, incl Soja. Die TCM-Medizin benutzt aber gerade Soja zu Milderung dieser Probleme.
Ich habe nun gelesen, das Sojaöstrogen sich an andere Östrogene andockt und sie damit unschädlich macht (incl derer die uns mit Chemikalien zugeführt werden), es selbst wirkt aber mild wie ein Östrogen, so dass man immer noch Östrogen im Körper hat aber die Wirkung nicht mehr so stark ist.

Ich würde mich über alle Informationen zum Thema Soja freuen, denn ich überlege mir mehr Soja mit der Nahrung aufzunehmen.

Auch, weil ich keine Milch trinke. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Eignet sich Sojamilch eigentlich auch für Mehlspeisen?

Ich bin derzeit in TCM-Behandllung, um die Zyste hoffentlich ohne OP loszuwerden und sonstige Probleme zu mildern. Die erste Akupunktursitzung, die Tabletten und Tees, sind sehr vielversprechend.
Wir werden es mit dem Kinderwunsch dann nochmal in ein paar Monaten (nach abgeschlossener TCM-Behandlung) versuchen wollen. Da wird ja normalerweise von Soja abgeraten, weil es etwas kontrazeptiv wirkt. Aber die chinesischen Frauen werden doch auch schwanger?!
Was ist eure Meinung?

Lg,
Kati
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Beitragvon Frau Irene » Mittwoch 13. Mai 2009, 22:12

Ich esse Soja aber keine Nahrungsergänzungsmittel aus Soja. Aber es gibt viele Menschen, die Soja meiden, weil es widersprüchliche Meinungen dazu gibt. Eine Bekannte hatte mir die Information hier geschickt

http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 13. Mai 2009, 23:29

Das steht auf der Seite von KEAG zu Soja



Östrogene findet man aber auch auf der Liste der porphyrinogenen Substanzen.
Viele Frauen nehmen daher Soja-Isoflavone wie Genistein oder Daidzein, die dafür bekannt sind, die Schilddrüsenfunktion zu hemmen, entweder durch Hemmung der Deiodase oder durch Bindung an Eiweiß, das normalerweise die Schilddrüsenhormone anbindet.
Rotklee wird auch viel benutzt. Wir haben festgestellt, dass Rotklee die gleiche Wirkung hat wie die Soja-Isoflavonen. Wir stimulieren daher die Nebenniere oder die Hypophyse in diesen Fällen, da letztendlich die Nebenniere das DHEA freisetzt, aus dem Östrogen, Testosteron u.s.w. produziert wird

. http://d117039.pem.kpn.net/de/hpu/hpufragen.html


Nahrungsmittel, welche die Schilddrüsentätigkeit verringern

Mais

Erdnuss

Soja
Raps
Hirse
Grünkohl
Brokkoli
Kohlrabi
Blumenkohl
Senf
Rosenkohl
Pinienkerne
Kohl

http://www..tip.nl/%7Et159602/de/wissen/schilddruesenahrung.html
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 13. Mai 2009, 23:38

"Hier das Kapitel aus Uwe Karstädt´s Buch "Das Dreieck des Lebens":

Soja – ein gesundes Nahrungsmittel?


Allergene. Sie lösen allergische Reaktionen aus. Soja gehört zu den acht stärksten Nahrungsmittelallergenen (auf vielen ameri- kanischen Nahrungsergänzungen steht oft als Gütezeichen für ihre Produkte: «No Soy»).
* Goitrogene. Sie schädigen die Schilddrüse mit der Folge von Müdigkeit und mentaler Schwäche. Sie können zu Unterfunktion der Schilddrüse und zu Schilddrüsenkrebs führen. Bei Kindern, die Sojaprodukte zu sich nahmen, werden verstärkt Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse festgestellt.
* Lektine. Sie lassen die roten Blutkörperchen verklumpen und verursachen verschiedene Immunreaktionen.
* Oligosaccharide. Sie verursachen Verdauungsstörungen und Blähungen.
* Oxalate. Sie verhindern die Aufnahme von Kalzium und stehen in Zusammenhang mit Nierensteinen.
* Phytate. Sie vermindern die Aufnahme von Mineralien wie Magnesium, Zink, Eisen und Kalzium. Magnesium ist ein essen- tielles Mineral für viele Stoffwechselvorgänge. Ein Mangel an Zink steht zum Beispiel in Zusammenhang mit einem schwachen Immunsystem, schwacher Libido und Unfruchtbarkeit. Eisen- mangel verhindert propere Blutbildung, während Kalzium- mangel zu Osteoporose und anderen Knochenmissbildungen beitragen kann. Bei erwachsenen Frauen können diese Phytate zu Brustkrebs führen.
* Isoflavonoide. Sie sind so genannte Phytoöstrogene, die wie Hormone agieren und die Fortpflanzungsorgane wie auch das Nervensystem beeinflussen. Bei Kindern und Heranwachsenden können sie auch erst Jahre später zu Entwicklungsstörungen und Unfruchtbarkeit führen. Studien an hunderten von Teilnehmern zeigen eine dreifach erhöhte Rate von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen bei regelmäßigem Sojakonsum. Kleinkinder, die mit Sojazubereitungen statt Milch aufgezogen werden, erhalten eine auf ihr Körpergewicht bezogene relative Menge von mindestens fünf (!) Antibabypillen täglich.
* Protease- und Trypsin-Hemmer. Sie stören die Funktionen der Verdauungsenzyme Protease und Trypsin. Das führt zu Magendysfunktionen, schlechter Eiweißverdauung und einer überarbeitenden Bauchspeicheldrüse. Anzeichen dafür sind
häufig auftretende stinkende Blähungen nach dem Verzehr von Tofu und anderen Sojaprodukten.
* Saponine. Sie verbinden sich mit der Galle und können die Schleimhäute des Darmes schädigen"


http://www.entgiften-statt-vergiften.com/forum/viewtopic.php?t=134
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 14. Mai 2009, 00:09

07.02.2008, 14:50 maitake-fraktion


"Außerdem reduziere ich die Aufnahme von Soja auf 1 bis 2 mal die Woche,da ich da auch sehr am Zweifeln bin:Es ist ein Steroid und wirkt progestagen (laut Frau Professor Plant) und in Studien konnte die Wirkung für uns Europäerinnen nicht zweifelsfrei geklärt werden,außer,daß es nach dem Klimakterium wie ein Östrogen wirkt und wie mir eine Forumsteilnehmerin mitteilte,auch schätzungsweise nur ein Drittel der Europäer es verträgt.Habe auch bei regelmäßigem Verzehr Probleme."

http://www.erieping.de/forum/showthread.php?t=460&page=4

06.01.2009, 21:52 Posi

Vor zwei Jahren hat mir ein Gastroenterologie-Professor aus Japan gesagt, die Darmflora von Asiaten und Europäern unterscheidet sich darmatisch. So dass auch die Sojaverträglichkeit unterschiedlich ist.

Aus Studien weiß ich, dass im Darm über Soja ein bestimmter Stoff - Equol - produziert wird, der Soja für die betreffende Person zu einem positiven Lebensmittel macht. In unseren Breiten gibt es aber nur etwa 1/3 Equol-producers wie es so schön heißt, in Asien etwa 80 %.

http://www.erieping.de/forum/showthread.php?t=744&page=6">http://www.erieping.de/forum/showthread.php?t=744&page=6


http://www.lebensmittelwissen.de/lexikon/e/equol.php


Zitat:
Nur etwa ein Drittel (kaukasische Bevölkerung) bis die Hälfte (Japaner) der Menschen können aus Daidzein Equol bilden. Die Ursache scheint eine unterschiedliche Besiedelung mit Darmbakterien zu sein. Auch eine hohe Fettzufuhr wirkt sich negativ auf die Equolbildung aus.





Zitat:
Equol ist nach dem Verzehr von Daidzein-reichen Lebensmitteln wie z.B. Soja in Blut und Harn nachweisbar. Es besitzt eine leichte Östrogenaktivität (0,1% der Steroid-Östrogene) und kann an die Östrogenrezeptoren ERα und ERβ binden (Daidzein nur an ERβ). Es ist weist somit eine stärkere biologische Wirkung als Daidzein auf.


http://www.erieping.de/forum/showthread.php?t=744&page=6">http://www.erieping.de/forum/showthread.php?t=744&page=6
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 14. Mai 2009, 00:27

Richard Béliveau Denis Gingras kommen zu dem Schluss:


"Die krebshemmenden Wirkstoffe von Soja, Isoflavonoide, sind in ihrer chemischen Struktur den Sexualhormonen vergleichbar und können infolgedessen die Etwicklung von Karzinomen stören, die durch eine zu große Menge vondieser Hormone verursacht wurden.


Der beste Weg, um sich die krebshemmende Wirkung von Soja zunutze zu machen, bleibt der tägliche Verzehr von etwa 50 Gramm des ganzen Nahrungsmittels... Nahrungsergänzungsmittel auf Basis von Isoflavonoiden stellen keine Alternative zum ganzen Nahrungsmittel dar."

Krebszellen mögen keine Himbeeren. Nahrungsmittel gegen Krebs, Seite 113

http://www.amazon.de/Krebszellen-m%C3%B6gen-keine-Himbeeren-Nahrungsmittel/dp/3466345022
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 14. Mai 2009, 12:57

Eine schwierige Entscheidung, Kati.
Ich habe mich für Soja entschieden.
Für die Tofu-Variante, Nigari gefällt.
Sojamilch braucht man eigentlich nicht.
Da gibt es ja Alternativen.
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Beitragvon kati » Donnerstag 14. Mai 2009, 13:55

Ganz herzlichen Dank an alle die mir geantwortet haben!!!
Das ist sehr interessant. Werde mir alles gut durchlesen.

Ich selbst habe gelesen dass Soja diese sehr potenten Östrogene, die wir durch die Umwelt aufnehmen (durch Pestizide, Ausgasung etc), sowie auch die körpereigenen unschädlich macht weil es sich mit ihnen verbindet. Es selbst wirkt aber wie ein milderes Östrogen, sogar milder als das körpereigene.

Ich habe jetzt mal ein paar Schluck Sojamilch probiert und es hat nicht so eine tolle Wirkung auf mich. Es wird sicher kein großer Bestandteil meiner Nahrung, wie auch nicht Tofu, den es bei mir äußerst selten gibt. Sojasauce benutze ich hingegen schon lange gerne.
Vielleicht bin ich genetisch den Chinesen näher als den Europäern, überlege ich mir manchmal, denn von chinesischem Essen war mir noch nie irgendwie schlecht. Mir geht es davon immer gut, und das obwohl die Restaurants sicher jede Menge Glutamat verwenden. Je näher es am original-chinesischen ist, desto besser.
Mit den Mitteln vom TCM-Arzt hatte ich bis jetzt auch keine Probleme. Mit westlichen Kräutern aber schon öfter.

Ich habe mir von mehreren unabhängigen TCM-Ärzten Diagnosen erstellen lassen, weil ich eine Zyste habe und evtl Endometriose.
Alle haben mir unabhängig voneinander pflanzliche Kügelchen verordnet, die als Hauptbestandteil Sojaextrakt enthalten (Verboten für Schwangere und Kinder, steht groß drauf!).
Die nehme ich seit 4 Wochen, ohne dass ich einen negativen Effekt auf mich feststellen gekonnt hätte. Ich kann bisher aber auch sonst keinen sehen.

LG an alle!

kati
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 14. Mai 2009, 16:03

Zitat:

"Sojamilch probiert und es hat nicht so eine tolle Wirkung auf mich."

Sojamilch wird meist im Tetrapack verkauft. Das kann auch schon ein Problem sein.

Zitat

"Sojasauce benutze ich hingegen schon lange"

Sojasoße ist fermentiert, vielleicht deshalb besser verträglich. (Aber auch nicht für Jeden)
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Beitragvon Leonie » Freitag 15. Mai 2009, 14:54

Jetzt bin ich wirklich völlig verunsichert!
Vor einem halben jahr oder so? habe ich mir Milch abgewöhnt und durch Sojamilch ersetzt, weil ich so viele negative Dinge über Milch gelesen habe. Und jetzt sitzte ich hier und weiß nicht ob ich nicht lieber einfach Biomilch für meinen Kaffe nehmen sollte.
LG, Leonie
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Beitragvon Juliane » Freitag 15. Mai 2009, 15:18

Hallo Leonie,

Milch ist sicher keine Alternative. Darüber weiss man schon zuviel.

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/01/21/krebs-vorbeugen-teil-v-die-milch-machts/

Vielleicht einfach einen Schuss Hafermilch in den Kaffe?
Juliane
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Beitragvon Leonie » Freitag 15. Mai 2009, 16:38

Jetzt hatte ich mich gerade an die Sojamilch gewöhnt. Ich wollte mir sogar eine Sojabella kaufen.
Hafermilch werde ich jetzt auch noch ausprobieren. Ich trinke halt morgens schon sehr gene einen Kaffee, aber schwarz schmeckt er mir gar nicht.
LG, Leonie
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Beitragvon Anna-Lena » Freitag 15. Mai 2009, 16:45

Neben Hafermilch gibt es auch noch Reismilch und Hirsemilch.
Vielleicht findest Du etwas, das Dir schmeckt.
Den Sojabella kannst Du Dir doch trotzdem kaufen und ihn für die Reis- und Getreidemilchsorten verwenden :)

- Editiert von Anna-Lena am 15.05.2009, 16:46 -
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Beitragvon kati » Freitag 15. Mai 2009, 16:51

Leonie, das musst wirklich du nach deinem Empfinden entscheiden.

Ich denke der beste Ratgeber ist man immer noch selbst. Einfach ausprobieren! Das ist meine Meinung. Es gibt kein Patentrezept und was für den einen gut ist, ist es für den anderen nicht.

Ich vertrage vieles nicht was angeblich gesund ist und manches gut, was angeblich ungesund sein soll.
Ein Beispiel: Ich habe seit Jahrzehnten nur einmal in der Woche Biofleisch gegessen, meist Huhn. Trotzdem habe ich Krankheiten, die man angeblich dann nicht bekommt, Außerdem habe ich seit Jahren gemerkt, dass es mir besser geht wenn ich mehr Fleisch esse. Mir wurde aber immer wieder gesagt, dass ich es nicht soll...also habe ich es nicht getan. Jetzt habe ich mich in TCM-Therapie begeben und der Arzt hat mir als erstes (wegen meiner speziellen Misbalance) täglichen Fleischverzehr verordent! Das mache ich jetzt seit zwei Wochen und erste Erfolge zeichnen sich ab!

Ich trinke seit Jahren keine Milch. Aber nicht weil ich sie nicht vertrage und auch schon bevor ich mich mit den negativen Eigenschaften von Milch befasst habe. Dazu denke ich dass übermäßiger Verzehr von allem ungesund ist und wenn man etwas nicht verträgt auch! Aber sonst spricht nichts gegen moderaten Verzehr. Ich nehme einen Schuss Biomilch in meinem (extrem dünnen) Kaffee am Morgen. Das tut mir gut.

Ich beschäftige mich derzeit etwas mit der TCM-Ernährung. Danach kann je nach Indikation Hafermilich genauso schaden wie Milch oder Sojamilch. Das kommt ganz auf das eigene Gleichgewicht bzw Ungleichgewicht an.
Die Reaktionen, die ich auf die Sojamilch hatte deuten an, dass ich eine bestimmte Neigung habe, eine weitere Mißbalance zu entwickeln. Das hatte nichts mit der Verpackungsart zu tun, sondern damit dass ich noch etwas weiteres entwickeln könnte, wenn ich sie vermehrt verwende. Der Arzt meinte nun dass ich Soja weglassen soll, wenn es diese Auswirkung hat. Sojasauce und auch die Pillen haben diesen Effekt aber nicht auf mich.

Liebe Grüße!

Kati

PS: Es gibt viele richtige Wege! Es ist nicht alles schwanrz oder weis!
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Beitragvon sunday » Freitag 15. Mai 2009, 17:51

beim essen ist es tatsächlich so, wie auch bei vielen anderen dingen, daß dem einen etwas schadet und das gleiche einem anderen hilft.

bis vor wenigen jahrzehnten und teilweise auch noch heute gab bzw. gibt es einzelne völker, die sich so ernährten, wie es heute von allen möglichen experten als ungesund bezeichnet wird (wobei da ja auch jeder etwas anderes behauptet) und sie waren sehr gesund (ohne ärzte, ohne medikamente, ohne krankenhäuser) und das bei schwierigsten lebensbedingungen und sie haben sich über jahrtausende munter fortgepflanzt.

es gab dabei sogar einige völker (vor allem nomaden in wüste und steppe usw.), die sich fast ausschließlich von milch ernährt haben.

aber das war eben keine homogenisierte milch von unnatürlich ernährten und mit chemie etc. vollgestopften tieren.
"normale" milch würde ich heute auch nicht trinken, noch nicht mal bio-milch in größeren mengen.
aber ein bißchen nicht homogenisierte biomilch für den kaffee (der ja auch nicht gerade gesund ist), würde ich schon nehmen.

auch bei soja scheint herkunft, verarbeitung und verträglichkeit (wie auch bei vielen anderen dingen) eine große rolle zu spielen.
japaner essen auch viel soja und waren immer ziemlich gesund. es gibt dort sogar eine gegend (insel?), in der es von kerngesunden hundertjährigen wohl nur so wimmelt.
nur bei jungen leuten, die sich in japan auch zunehmend von fast food etc. ernähren, häufen sich die gleichen krankheiten wie auch hier und in amerika usw., wo man sich "modern" ernährt.

lg
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Beitragvon Leonie » Freitag 15. Mai 2009, 19:04

Ich vertrage Milch und Soja beides gut. Am liebsten würde ich alles selbst herstellen aus Biozutaten. Aber immer geht das leider nicht. Wie macht man denn Hafermilch selbst? Die Essenszubereitung nimmt bei uns sowieso sehr viel Zeit in Anspruch. Was aber auch Spass macht.
Da muss ich doch morgen im Bioladen mal gucken, was die so an Alternativen haben.
LG, Leonie
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Beitragvon Leonie » Montag 25. Mai 2009, 13:23

Ich habe jetzt die Hafermilch aus dem Bioladen mal probiert, aber die ist mir erlich gesagt viel zu wässrig. Vielleicht gewöhne ich mir das Kaffetrinken ab oder ich nehme wieder Biovollmilch.
LG, Leonie
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Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 26. Mai 2009, 15:18

@ Leonie

Ich mag Milch überhaupt nicht. Als Kind wurde ich gezwungen, sie zu trinken, habe mich jedoch davor geekelt. Anders bei Joghurt und Käse- sie schmecken mir, doch ich finde es nicht richtig, zu viel davon zu essen. Ernähre mich überwiegend pflanzlich, weil es mir persönlich besser bekommt.

Ich esse kein Fleisch, nur etwa ein Mal im Monat ca. 300 Gramm Fisch (meist Bio), 1 Pfund Bio-Joghurt und 200-300 Gramm Bio-Käse.

Kaffee trinke ich gerne und vertrage ihn auch, allerdings nicht zu stark und nur aus Bio-Anbau. Dazu Bio-Kaffesahne von Dennree (die große Flasche, ca. 400 g, reicht bei mir für ca. 2 Wochen, im Kühlschrank aufbewahren). Sie schmeckt und ist relativ preiswert.
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Beitragvon Leonie » Dienstag 26. Mai 2009, 17:49

Die Reismilch fand ich auch zu wässrig. Ich nehme jetzt wieder Biovollmich, die ist in einer Glasflasche. Das ist mir ohnehin lieber. Ich trinke auch nur morgens einen Schluck in meinen Biokaffe. Als Kind habe ich sehr gerne Milch getrunken, da ich auf einem Bauernhof großgeworden bin. Wenn ich an den Schmand denke, mmm... Geschmeckt hat sie mir erst micht mehr, als meine Eltern die Landwirtschaft abgeschafft haben und es Milch aus der Tüte gab.
LG, Leonie
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