Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Thommy the Blogger » Freitag 3. Juli 2009, 22:07

Heute ist Auftakt einer neuen Serie im CSN Blog. Karlheinz hat sich dem Thema Psychiatrisierung bei MCS angenommen. Warum ist klar: Die Einstufung von MCS als psychiatrische Erkrankung ist hierzulande leider immer noch recht verbreitet.

Das soll nicht länger hingenommer werden. Durch die Artikelserie werdet Ihr viele Hintergrundinformationen erhalten, die Euch bestärken werden eine pauschale Psychiatrierung nicht mehr zu akzeptieren.


Lest Teil I im CSN Blog. Mit Teil II geht es Montag weiter.

Psychiatrisierung – Ein Irrweg bei Multiple Chemical Sensitivity
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/03/psychiatrisierung-ein-irrweg-bei-multiple-chemical-sensitivity/
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Energiefox » Samstag 4. Juli 2009, 07:57

Es ist immer ein Irrweg wenn man versucht die Wahrheit unter den Tisch zu kehren.
Im Blog habe ich auch etwas geschrieben, wie viele Leute werden heute bzw. wurden bei Telekom und
Bahn und vermutlich auch bei anderen Firmen auf einmal psychisch krank geschrieben und gingen bzw. gehen in Frührente. War und ist da nicht was oberfaul, diese Krankheit passt gut um Leute sozialverträglich abbauen zu können.
Bei MCS denke ich ist es noch schlimmer, man verweigert Ihnen die Anerkennung der wirklichen Krankheit
und schickt sie lieber in die Psychoecke. Beide Arten sind menschenunwürdig und wir sollten uns schämen da nicht eine bessere Lösung gefunden zu haben. Geld ist genug vorhanden, es wird leider lieber sinnlos verbraten bzw. die Zocker haben uns abgezockt und machen es immer noch.
Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 04.07.2009, 09:03 -
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Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 6. Juli 2009, 09:52

Die pauschalen „Lösungen“ der Mainstream-Medizin für viele Krankheiten sich Psychotherapie und Psychopharmaka - auch bei MCS. Heute erfahrt Ihr im zweiten Teil der neuen Serie ob dieser Ansatz bei MCS Sinn macht, ob er kritischer Betrachtung Stand halten kann und ob es die Lösung für MCS Patienten wäre um wirklich gesünder zu werden - oder eher nicht.

Mehr dazu im CSN Blog in Teil II der Serie "Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg" die Karlheinz für Euch geschrieben hat:


Die „Lösungen“ der Mainstream-Medizin auch bei MCS: Psychotherapie und Psychopharmaka
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/06/die-loesungen-der-mainstream-medizin-auch-bei-mcs-psychotherapie-und-psychopharmaka/
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Gatano » Montag 6. Juli 2009, 11:42

@ Energiefox
Das ist ein gemeines System und es verlagert die Kosten nur
und zertritt Menschen. Ihr seid Männer gewesen die Qualifikation besassen.
Eure Ausbild hat Geld gekostet und dann hab Ihr Geld für den Konzern verdient.
Es ist verachtenswert Menschen so zu benutzen. Eine Geselschaft die das macht,
hat verloren.
Gatano
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Juliane » Montag 6. Juli 2009, 11:56

Erst wenn der letzte Bürger psychiatrisiert ist, Gatano, werden sie merken,
das keiner mehr da ist, der die Arbeit verrichtet.Wird nicht allzufern sein, der Zustand. Immerhin haben die s-Experten schon herausgefunden, dass jedes fünfte Kind ein Fall für den Psychiater sein soll.

Eigentlich ist das ganze Spiel leicht durchschaubar. Es geht nicht um Forschung, Heilung. Es geht lediglich um Profitmaximierung um jeden Preis. ich
Juliane
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Beitragvon Energiefox » Montag 6. Juli 2009, 12:22

Gatano, Juliane
so ist es. Eine Bekannte sagte mir Sie kenne Jemand der sagte bei der nahen Erdölraffinerie bei mir arbeiten viele Billigkräfte (Überholung, dann arbeiten viele Firmen dort) (ca. 7,5 Euro die Stunde) mit schlechten Deutsch- Kenntnissen. Jemand der im Auftrag dort mit diesen Leuten arbeiten soll ist recht sauer, er sagt \"schickt mir Leute mit besseren Kenntnissen, es ist gefährlich mit solchen Leuten zu arbeiten.\"
Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 06.07.2009, 13:24 -
Energiefox
 

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Beitragvon Gatano » Montag 6. Juli 2009, 12:49

Gefährlich ist es und weil es ein gefährlicher Job ist, der an die Gesundheit geht,
nimmt man dann Leute die unsere Sprache nicht gut verstehen und sie nicht lesen können.
Man ist aus dem Schneider, so glaubt man. Das geht bis es knallt, dann ist Ende mit der
Leichtgläubigkeit und dem Benutzen von Menschen als wären sie Material.

Mein Arzt sagt noch größere miese Drecksjobs läßt man Studenten machen.
Die sind nur ein paar Wochen da und dann weiß keiner was los ist wenn sie plötzlich nach Monate
oder nach Jahren von etwas Gefährlichem fertig sind.
Gatano
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Beitragvon Toxicwarrior » Montag 6. Juli 2009, 19:56

Tja, ich vermute schwer dass die Menschheit schon mittendrin steckt - Psychiatrisierung der Gesellschaft!

Es grüßt: Schöne neue Welt (engl. Brave New World) ist ein 1932 erschienener dystopischer Roman von Aldous Huxley.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ne_neue_Welt#Inhalt

In diesem Sinne
Toxicwarrior
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Beitragvon Energiefox » Sonntag 12. Juli 2009, 15:39

Im neuen Spiegel jetzt nur die Überschrift eines Artikels, die besagt schon einiges.

Weil in Hessen mit fragwürdigen psychiatrischen Gutachten unbequeme Steuerfahnder
in den Ruhestand versetzt wurden, ermittelt die Staatsanwaltschaft .
Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 12.07.2009, 16:40 -
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Beitragvon Yol » Sonntag 12. Juli 2009, 20:44

Das Benutzen zum Zweck von Menschen wird solange dauern bis der grossen Mehrheit sehr schlecht, zu schlecht geht. Wenn viel zu viele nichts mehr zu verlieren haben, worauf sollten sie dann noch Rücksicht nehmen? Wer keine Perpektive mehr hat, der wird sehr leicht zum Selbstmordattentäter, zum Amokläufer oder er ist bereit mit andern sozusagen eine Revolution anzuzetteln, bezw. Änderungen mit Gewalt zu erzwingen.
Um es klar auszudrücken: so züchtet man eigentlich Gewalt...
Yol
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Beitragvon Dundee » Sonntag 12. Juli 2009, 22:50

Dundee
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Maria » Montag 13. Juli 2009, 09:59

Die Psychiatriesierung von Patienten / MCS-Patienten bleibt nicht folgenlos, so manch ein Gutachter hat sicher ähnliches Folgenschweres bewirkt durch seine Fehlbeurteilung, da bin ich mir sicher.
Maria
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TEIL III

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 13. Juli 2009, 10:23

In Teil III der Serie "Psychiatrisierung – Ein Irrweg bei Multiple Chemical Sensitivity" schreibt Karlheinz:

Neben der Psychotherapie ist auch die medikamentöse Therapie bei psychischen Problemen, oder was man dafür hält, heute weit verbreitet. Von deren Verfechtern erfährt der Kranke nichts über sein verdrängtes Sexualleben, sondern wird über die Defizite seiner Hirnchemie aufgeklärt. Auch hier kommt ihm der kulturell gelernte Glaube an die Effektivität von Medikamenten und die Macht und Autorität der Wissenschaft zu Gute....

Weiteres erfahrt Ihr im heutigen CSN Blog


Psychopharmaka: Wirksam? Unwirksam? Schädlich? Placebo?
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/13/psychopharmaka-wirksam-unwirksam-schaedlich-placebo
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Juliane » Montag 13. Juli 2009, 10:52

Zu dem Punkt Psychosen:

Zu erst muss mal mal fragen, was ist denn eine Psychose.

Da darf man gar nicht drüber nachdenken, was so alles unter diese Diagnose einsortiert wird.


Und dann muss man mal fragen, wie könnte man denn eine Psychose erzeugen?
Sie auch hier:


http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/06/27/vorsicht-nebenwirkung-medikamente-koennen-bittere-pillen-werden/


Ja und dann gibt es noch erstaunliche Ergebnisse in Sachen Psychose:


"Im Rahmen des API-Projekts 1993-1995 wurde auch untersucht, welche Rolle Neuroleptika - es handelte sich damals um klassische, typische Neuroleptika - in der bedürfnisangepassten Behandlung spielen. Wie Projektleiter Prof. Ville Lehtinen laut Alanen betont, ging es in dem Projekt aber primär eben nicht um die Nebeneinwirkungen, sondern um die Position von Medikamenten in der Behandlung, bei der intensiv psychotherapeutisch gearbeitet wird. Die neuen Neuroleptika hätten keine bessere Wirkung auf psychotische Symptome, sondern zeichneten sich vor allem durch die Milderung der Nebeneinwirkungen aus.

Verglichen wurden eine Experimentalgruppe, die keine (43 Prozent) oder minimale Dosen Neuroleptika erhielt, sowie eine Kontrollgruppe üblicher Neuroleptikadosierung. Insgesamt wurden 106 Patienten über zwei Jahre untersucht. Fazit: "Die Resultate sind ziemlich gut in beiden Gruppen", so Alanen. .....


"Wir müssen immer die individuellen Patienten und deren Lebensmilieu berücksichtigen", so Alanen. Sein Fazit der von ihm mit kreierten Behandlung ist auch nach 30 Jahren positiv: Sie habe sich sowohl therapeutisch als auch ökonomisch (insbesondere durch Reduzierung von Krankenhaustagen) als effektiv erwiesen, verringere Chronifizierung und mache die Behandlung akuter Psychosen mit niedriger Medikamentendosis oder ganz ohne Psychopharmaka möglich. "

http://www.psychiatrie.de/therapien/article/psychotherapie_als_kern_der_schizophrenietherapie.html



Wieviel Psychotiker blieben übrig, wenn man die so ettiketierten Menschen in eine saubere Umgebung bringen würde, in ein Umfeld mit anderen Menschen, die sich gegenseitig helfen. Wenn man per Ausschlussdiagnostik herausfinden würde, bei wem welche Stoffwechselprobleme vorliegen und die Menschen mit der richtigen Nahrung versorgen würde eventuell wo nötig mit Nahrungsergänzung. Wenn man für tägliche Bewegung an sauberer Luft sorgen würde. Und wenn man den Menschen eine sinnvolle Arbeit geben würde?

Ich schätze, da mussten viele Psychiater, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter etc. umgeschult werden.

Und die Träger der Kliniken und Aufbewahrungsanstalten müssten die Räumlichkeiten anderweitig vermieten...
Juliane
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Maria Magdalena » Montag 13. Juli 2009, 12:34

Da müssten viele lernen, was richtige Arbeit ist und wie schwer sich Geld verdienen lässt. Die Psychiatrisierungsmasche ist leicht auszuführen und bringt schnell viel Geld. Deshalb kämpfen die so verbittert gegen die Anerkennung von Umweltkrankheiten.

Doch wenn sie gewinnen würden, gäbe es irgendwann einmal kein Geld mehr, denn die Dummen, die für Nachschub sorgen werden immer weniger aufgrund dieser Misswirtschaft (s. o.).
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Alex » Montag 13. Juli 2009, 16:31

Diese Leute entschuldigen sich damit, dass es ihr Job sei.
Seinen Job kann man so oder so machen => Schindlers Liste.
Man muss dafür keine breite Spur von Opfern hinterlassen.
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Maria Magdalena » Montag 13. Juli 2009, 16:41

Die Verdrängung der Schuld befreit niemals von der Schuld. Diese Erfahrung muss jede Seele machen.
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Frank-N-Furter » Montag 13. Juli 2009, 17:45

Real wird es auch dann, wenn jemand aus der Familie MCS bekommt.
Sowas soll vorkommen und dann hört die Verdrägung auf, denn dann konfrontiert die Realität mit
beinharten Tatsachen. Dann ist Schluss mit "MCS ist eine Modekrankheit", dann geht der verzweifelte Run nach Hilfe los.

Good Luck bei der Suche nach einem erfahrenen Arzt der sich mit MCS auskennt und nicht psychiatrisiert;)
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TEIL IV

Beitragvon Thommy the Blogger » Mittwoch 15. Juli 2009, 13:35

Karlheinz hat einen weiteren Teil seiner Serie "Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg" im Blog veröffentlicht:

Die Wirksamkeit von Psychotherapien wurde zuerst von Eysenck (1952 und 1965) im Rahmen von Übersichtsstudien näher untersucht. Er fand bei etwa zwei Dritteln der Neurotiker eine spontane Remission (d.h. sie erholten sich von selbst). Die Erfolgsrate bei den untersuchten Therapieverfahren, darunter insbesondere die Psychoanalyse, lag etwa auf demselben Niveau. Dabei schnitten die untersuchten Therapieverfahren alle gleich ab, mit Ausnahme der Verhaltenstherapien, die in beiden Studien etwas besser als andere Verfahren waren...


Psychotherapie – Die Therapie der Wahl?
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/15/psychotherapie-die-beste-therapie-der-wahl
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Thommy the Blogger » Mittwoch 15. Juli 2009, 16:07

Erst kurz online und schon wurde der Blogartikel von Karlheinz
von einer holländischen Webseite zitiert,
die kritisch zu Psychiatrie steht.

Supi Karlheinz, Deine arbeit kommt an!


Een kritische kijk op de praktijk van de psychiatrie!
http://blogs.zielenknijper.nl/psychotherapie.html
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Arnfried » Mittwoch 15. Juli 2009, 22:03

Karlheinz, deine Serie über Psychiatrisierung ist hervorragend!
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Maria Magdalena » Mittwoch 15. Juli 2009, 22:50

Ich muss auch meine Bewunderung für die klasse Arbeit aussprechen, Karlheinz. Vielen Dank!
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Thommy the Blogger » Donnerstag 16. Juli 2009, 10:01

Gestern kam es zu einer Verwechselung bei der Texteinstellung, lest bitte den aktualisierten Text.
Es gibt ein paar Überschneidungen zum Text gestern (ist jetzt offline). Der neue Text ist jedoch völlig anders und ausführlicher. Sehr spannend.

Entschuldigung an Karlheinz für die Verwechselung.


Psychotherapie – Das größte Placebo des späten 20. Jahrhunderts?
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/16/psychotherapie-das-groesste-placebo-des-spaeten-20-jahrhunderts/
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TEIL V

Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 21. Juli 2009, 10:24

Weiter gehts mit den anschaulichen Ausführungen von Karlheinz über Psychotherapie.

Ist Psychotherapie nicht mehr als ein Placebo?

Näheres dazu erfahrt Ihr heute im CSN Blog:


Teil V: Psychotherapie - Die Rolle von Erwartungen
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/21/psychotherapie-die-rolle-von-erwartungen
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TEIL V I

Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 28. Juli 2009, 11:56

Heute geht es weiter in der Serie die Karlheinz für Euch geschrieben hat.

Also wenn mich irgendwann mal einer in Psychotherapie nötigen will, dann weiß ich was ich mache.
Ich drucke die Serie von Karlheinz aus. Die Fakten pfeifen!


Lest Teil VI im CSN Blog:


Psychostudien unter der Lupe
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/28/psychostudien-unter-der-lupe/
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Effektstärken in der Psychotherapie

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 17. August 2009, 11:40

Für heute hat Karlheinz eine unglaubliche Fleißarbeit hingelegt, sogar die Tabelle im Artikel hat er selbst erstellt. Eine tolle Leistung, Hut ab.

Schaut rein, versucht soviel wie möglich zu verstehen. Auch dieser Artikel wird Euch Fakten für Eure Argumenation.


Effektstärken in Psychotherapie
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/08/17/effektstaerken-in-der-psychotherapie/
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Psychotherapie oder Expositionsvermeidung bei MCS?

Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 25. August 2009, 08:16

Was schätzt Ihr, was ist effektiver bei MCS - nachvollziehbar effektiver - Psychotherapie oder Expositionsvermeidung?

Lest Teil 8 der Serie die Karlheinz für Euch geschrieben hat. Wer durch den Text überfordert ist, sollte wenigstens den Abschlusspassus nicht versäumen. Denn, es geht wirklich darum, dass jeder von uns versteht, dass Psychotherapien, die oft als "das einzig Wahre" propagiert werden, nicht unbedingt "das Wahre" sein müssen.


Effektstärken von Psychotherapie und Expositionsvermeidung bei MCS
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/08/25/effektstaerken-von-psychotherapie-und-expositionsvermeidung-bei-mcs/
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Lucca » Dienstag 25. August 2009, 08:44

Karlheinz, Deine Serie ist sagenhaft gut.

Danke Dir.
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 25. August 2009, 09:59

Die Wirkung einer Psychotherapie bei einer Erkrankung wie MCS, die körperliche Ursachen hat, ist gleich Null.

Der Effekt ist rein geschäftlicher Natur: das Psychogeschäft bringt seinen Betreibern schwindel-erregende Gewinne. Therapeutisch und juristisch gesehen ist es ein Kunstfehler.

- Editiert von Maria Magdalena am 25.08.2009, 11:03 -
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Teil 8: Was an Psychotherapien hilft

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 31. August 2009, 10:41

Karlheinz stellt heute in Teil 8 seiner Serie vor, warum Psychotherapien helfen, bzw. warum sie suggierern zu helfen.
Er bringt dabei auch die wichtigsten Faktoren für den Erfolg einer Psychotherapie zur Sprache, solche, die sie auch mit traditionellen Heilern gemein hat.

Diesen interessanten Beitrag könnt Ihr im CSN Blog lesen


Was an Psychotherapien hilft
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/08/31/was-an-psychotherapien-hilft
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Teil X - WICHTIG

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 7. September 2009, 08:50

Der heutigen Teil aus der Serie von Karlheinz ist ein must read.
Diese Fakten muss ein MCS Kranker wissen und für den Fall, dass man durch einen Amtsarzt, Gutachter, etc. psychiatrisiert wird und Expositionsstop gegenüber Chemikalien als Quatsch abgetan wird. Psychotherapie statt dessen vorgeschlagen und damit könne man es richten.

Lest den Artikel von Karlheinz, sucht Euch die Argumente heraus und prägt sie Euch ein.


MCS - Psychotherapie - Psychiatrisierung
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/09/07/mcs-psychotherapie-und-psychiatrisierung
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Gepaucker » Montag 7. September 2009, 19:58

[size=16px]Ihr Lieben,

ich kann mich nur Euren Kommentaren anschließen: Sehr gute Arbeit, sehr gut geschrieben. Leichte Kost ist es nicht, kann es bei so einer schweren und komplexen Krankheit wohl auch nicht geben. Großes, großes, Lob und Dankeschön, Karlheinz!

Bezüglich des hier angesprochenen Verständnises des Textes:
Es gibt inzwischen Websites im Internet,teilweise auch von der Bundesregierung und solche für Behinderte oder für die, denen das Erfassen des schriftliches Wortes Mühe bereitet, wo bestimmte Texte \"in leicht verständlicher Sprache\" \"übersetzt\" werden. Ein Beispiel ist die Website:

http://www.yael-elya.de/index.php?lan=1&spath=326

Sicher ist es unmöglich, alle im Blog veröffentlichte Fachtexte in der leichten Sprache zu übersetzen. Aber evt. die für MCS-Kranke unmmittelar am wichtigsten Textpassagen und evt. Zusammenfassungen vielleicht schon. Wir wissen ja, dass manche MCS-Kranke Konzentratiionsprobleme oder andere Störungen haben, die es ihnen erschweren \"schwere\" und sehr lange Texte zu verstehen und vor allem das Wesentliche des Inhaltes zu erfassen und zu behalten. Auch gibt es welche, die Elektrosensibel sind und deshalb nicht so lange am PC sitzen können.

Irgendwo habe ich auch einmal gelesen, dass Menschen, denen aus verschiedenen Gründen nicht so eine hohe Bildung zugekommen ist und die sich daher auch kaum selbst informieren (können), was ihnen denn widerfahren sein könnte, wenn sie plötzlich von Symptomen der MCS betroffen sind, dass dieses es am schwesten haben, wirksame Hilfe zu erhalten oder einzufordern. Was machen wir mit diesen Menschen? Die leicht verständliche Sprache kann evt. ein Weg sein, um auch diesen kranken Personenkreis zu erreichen.

Übrigens, warum ich so eine große Schriftart wähle:

Einmal, weil ich kurzsichtig bin (-9 Dioptrien) und zum anderen, weil ich denke, dass Elektrosensible die Texte aus größerer Entfernung evt. ohne große Anstrengung lesen können. Vielleicht spielt das auch keine Rolle, es ist nur so eine Idee.

Lieben Gruß

von Gerhard[/size]
- Editiert von Gepaucker am 07.09.2009, 21:04 -
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Melville » Montag 7. September 2009, 20:45

Manche Texte müssen fachlich hoch angesiedelt geschrieben werden, sonst wird es schnell absurd.
Die Community hier ist schon so groß und jeder weiß, dass es im Forum keine "dummen Fragen" gibt.
Einfach fragen, wenn man etwas nicht versteht, das ist das Einfachste.
Melville
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Gepaucker » Montag 7. September 2009, 21:49

Natürlich müssen fachliche Texte auch in einer Sprache geschrieben werden, die dem Niveau des Themas entspricht. Das habe ich weder angezweifelt noch gemeint. Mir ging es um diejenigen der MCS-Kranken, denen es schwer fällt sich einerseits so lange zu konzentrieren und andererseits solche schwere Texte zu erfassen. Ihnen könnte mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen in leicht verständlicher Sprache (der Aussagen, die sie vor allem bei Behörden oder Ärzten gebrauchen könnten), geholfen werden. Und mal im ernst: Wieviel würden wohl die Hemmschwelle überwinden und öffentlich sagen:"Ich verstehe den Text nicht, er ist mir zu kompliziert"? Von MCS werden schließlich nicht nur Hochgebildete getroffen. Die Gebildeten kommen nicht zufällig auf die Idee, umfangreich im Netz zu recherchieren, was sie dann befähigt, durch Selbstdiagnose (worüber sich die Ärzte dann sooooo freuen) die richtigen Schlüsse zu ziehen und den unfähigen Medizinern die Stirn zu bieten. Die das nicht können, bleiben auf der Strecke. Und veriirt sich doch einmal einer dieser Betroffenen bei uns, dann freut er sich für´s erste, dürfte dann aber schnell resignieren, weil er Bahnhof versteht. Bis er dann Beute der Psychobefürworter wird, dürfte es nicht mehr lange dauern. Desto mehr "Fälle" diese "behandeln", desto mehr wird deren angebliche Unersetzbarkeit "bewiesen". Einen Gefallen tun wir uns damit womöglich nicht.
Sicher, man kann fragen, wenn man diese oder jenes nicht versteht. Aber wer den ganzen Text nicht versteht, weil er für ihn in einer zu komplizierten Sprache geschrieben wurde? Derjenige fragt nicht. Derjenige wendet sich schweigend und traurig ab, bleibt hilflos und den Rest kann sich jeder denken.
Deshalb kam ich auf die Idee, wesentliche Punkte in einer leicht verständlichen Sprache darzulegen, vorzuschlagen. Und wer glaubt, dass gehe leicht, der vergleiche einmal auf entsprechende Websiten die Versionen eines Textes in komplexer Sprache mit der in einfacher Sprache.
Gepaucker
 

Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Alex » Montag 7. September 2009, 22:10

Deine Idee ist gut Gehard. Wer könnte das übernehmen?
Mein Vorschlag wäre im Forum im jeweiligen Thread eine knappe Zusammenfassung zu bringen.

Die Texte von Karlheinz müssen so wie sie im Blog stehen geschrieben sein.
Der Blog hat ein vielseitiges Themenangebot, viel davon ist easy Kost.
Bei anderen Themen muss man sich durchbeißen, dadurch spricht man auch verschiedene Personengruppen an, was
letztendlich auch von nicht zu unterschätzender Relevanz für unsere Sache ist.
Alex
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Gepaucker » Montag 7. September 2009, 22:42

"Texte von Karlheinz müssen so wie sie im Blog stehen geschrieben sein.", da stimme ich Dir vollkommen zu.

Wer das übernehmen könnte, weiß ich nicht. Ich bin erst seit wenigen Tagen dabei, bemühe mich erst einmal selbst einen Überblick über die schier überwältigende Vielfalt der Themen des Forums und des Blogs zu bekommen. Ich arbeite als Pendler, jeweils in 14Tage Arbeitsblöcken im 24Stunden-Rundum-Pflegedienst, also 14 Tage arbeiten, 14 Tage frei. Ich bin zwar seit wenigen Tagen wegen Todesfall des mit von mir betreuten Klienten gekündigt worden, weil nicht gleich ein neuer Fall für mich vorhanden ist, also arbeitslos, möchte aber natürlich das nicht lange bleiben. In diesen Tagen aber, wo meine Frau in Dallas im EHC ist, bin ich dabei, allerlei zu tun, damit unsere Wohnung und die gesamte Wäsche so clean wie möglich wird. Wenn sie dann kommt, muss ich sehen, wie sie diesen Wechsel von den Reinsträumen im EHC zu hier verträgt. Soll heißen: Ich würde mich in diese Richtung schon versuchen und mithelfen, sehe mich aber vorerst nicht in der Lage allein zu sagen:"Ok - ich mach das." Ob das als Teamarbeit realisiert werden kann, weiß ich nicht. Vielleicht kann es so gehalten werden, dass zwar so ein Thread angelegt wird, ein jeder der erfahrenen Hasen aber entscheidet, welches Thema er so zusammenfasst. Ich will hoffen, dass ich bald größere zeitliche Freiräume (wenn die Genesung meiner Frau Fortschritte nacht) haben werde, um mich hier mehr zu engagieren, denn es ist eine sehr dankbare Aufgabe.
Gepaucker
 

TEIL XI

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 14. September 2009, 08:50

Keiner mit schwerer MCS wird von sich behaupten können, dass ihm die Krankheit überhaupt nichts ausmacht und ihn in keinster Weise belastet. Wenn man fast alles verloren hat, was einem lieb und teuer war und jeden Tag gesundheitliche Probleme zu meistern hat, dann kann einen das im Alltag runterreißen.

Man kann lernen mit MCS (besser) umzugehen, bzw. mit seinen Limits durch die Krankheit.
Wie, erfahrt Ihr im heutigen CSN Blog, den Karlheinz für Euch geschrieben hat:


Mit Chemikalien-Sensitivität leben und nicht aufgeben
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Janik » Montag 14. September 2009, 09:59

Hallo Karlheinz,

das ist ein weiterer excellenter Blog in Deiner Serie.
Prädikat: MUST READ

Viele Grüße,
Janik
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Psychiatrisierung bei MCS ein Irrweg

Beitragvon Seelchen » Montag 14. September 2009, 10:21

Guten Morgen,Karl-Heinz!
Dein heutiger Blog ist wirklich sehr realistisch und auch sehr hilfreich.
Denn es gibt ja so viele verschiedene Menschenarten,die an MCS erkranken.Und auch die Taktiken wie man je nach Art damit umgehen kann,finde ich wirklich grandios.
Das ist auch oft ein Thema,dass ich in meinen Gedichten aufgreife,um Mut zu machen sowohl den Extro,als auch den Introvertierten.
Es ist wichtig,die Möglichkeiten zu sehen,die einem noch verbleiben und das sind selbst nach 10 Jahren Isolation hier im Wald für mich noch immer ein grund ,um weiterzumachen.Seine Gaben erkennen,,was kann ich erreichen mit meiner Symptomatik und mit all meinen Einschränkungen.
Echt super...vielen DAnl für diesen Blog

Alles Liebe von der Glasprinzessin
Seelchen
 

TEIL XII

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 21. September 2009, 09:24

Im Teil XII geht Karlheinz auf Psychotherapie bei MCS und was die Studie von Pamela Gibson dazu herausgefunden hat. Bei MCS Kranken kann Psychotherapie helfen die Schwere der Krankheit besser zu bewältigen.

Aber, großes ABER, die Qualität der angebotenen Psychotherapien läßt sehr zu wünschen übrig.
Im Artikel gibt Karlheinz Tipps worauf man achten sollte, bevor man eine Psychotherapie zur Krankheitsbewältigung antritt. Und wo Fallen lauern.

Mehr dazu im heutigen CSN Blog:


Qualitätskontrolle bei Psychotherapie dringend notwendig
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/09/21/qualitatskontrolle-bei-psychotherapie-dringend-notwendig
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