"Etwas hat sich in unserer Umgebung verändert"

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Beitragvon Juliane » Freitag 7. August 2009, 17:47

Die Analyse des Serums auf Antikörper gegen Gluten ergab, dass die Erkrankung um das 4,5-Fache zugenommen hat. "Zöliakie ist in den letzten 50 Jahren sehr viel häufiger geworden, und wir wissen nicht warum", sagt Studienleiter Joseph Murray. "Etwas hat sich in unserer Umgebung verändert, das die Krankheit häufiger macht."


http://www.sueddeutsche.de/,ra15l1/gesundheit/902/483350/text/

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/902/483350/text/3/


"Etwas hat sich in unserer Umgebung verändert, das die Krankheit häufiger macht."
Was das wohl war, Herr Studienleiter.
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Beitragvon Clarissa » Freitag 7. August 2009, 17:56

Zöliakie
[b]Rasanter Anstieg mit Lebensgefahr[/b]
Viermal mehr Menschen als noch vor 50 Jahren haben Zöliakie – und viele wissen es nicht. Sie riskieren damit ihr Leben. Denn die Unverträglichkeit von Getreidegluten zerstört den Darm.

Lest bitte hierzu folgende Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zöliakie

http://www.onmeda.de/krankheiten/zoeliakie.html

http://www.gesundheit.de/krankheiten/magen-darm/zoeliakie-sprue/index.html

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nahrungsunvertraeglichkeit/zoeliakie-rasanter-anstieg-mit-lebensgefahr_aid_413053.html
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Beitragvon Yol » Freitag 7. August 2009, 21:12

Est ist leicht nachzuvollziehen, warum unsere Zeit soviel Zöliakie-Kranke produziert. Es gibt nahezu KEIN industrielle gefertigtes Nahrungsmittel wo es FEHLT! Ich musste mir die Mühe machen nachzuschauen, was mir zum essen noch bleibt bei Gluten und Kuhmilchintoleranz. Und das ist alles VORGEFERTIGTE. Von der Mayonaise über den Senf, vorgefertigte Gerichte, Suppen - je wirklich alles ist glutenbehaftet. Was soviel bedeutet wie, dass der Körper Gluten im Übermass bekommt bei traditioneller heutiger Ernährung.

Bio-vorgefertigte Nahrung ist hier nicht immer ausgeschlossen.

Was übrig bleibt: nur DAS was man aus reinen Basisprodukten selber herstellt und wo man die Herkunft kennt d.h. Bio ist auch ein Must. Bequem ist das nicht, aber man überlebt damit ausgezeichnet und der Lohn ist auch eine gewisse Stabilität des Gesundheitszustandes, dies auch/insbesondere bei MCS.
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Beitragvon Clarissa » Samstag 8. August 2009, 08:01

ich backe mein Brot nur noch selber, verzichte auf alle Produkte mit Gluten (hat da auch nichts drin zu suchen) mache selber braten-aufschnitt, Pasteten, demnächst auch Wurst.
Sosse binden geht prima mit Reismehl, Brotteig kann man bis zu 25% mit Kartoffel strecken.
Majonäse macht man doch selber, ist schnell gemacht und man weiß was drin ist.
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Beitragvon kf-forum » Samstag 8. August 2009, 11:04

@ Clarissa
was für'n Aufwand! Die Zeit könntest Du auch besser nutzen und vor allem gesündere Nahrungsmittel essen. Ich frage mich immer wieder, wieso auch viele MCS'ler immer diesen Drang haben, alles mögliche zusammenzupanschen und zu backen und zu kochen... Die Natur bietet uns doch alles in bester Form an, wozu also dieser Aufwand? Wegen der "Gemütlichkeit"? Es ist herrlich gemütlich in einer Rohkostrunde!
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Beitragvon Clarissa » Samstag 8. August 2009, 11:47

Lieber kf-Forum, ich selber verwende keine mayonnaise mehr, aber es gibt menschen die probleme mit den fertigprodukten haben (gluten, konservierungsmittel und co) für die ist so etwas mal interessant.
zu rohkost, schön wenn du es essen kannst, ich kann es leider nicht(fructoseintoleranz).

Ich vertrage kein gekauftes brot auch wenn es bio ist, ich muss mein brot selber backen, die wurst kannst du alles vergessen, das ist der chemiebaukasten.

na dann wünsche ich dir gut rohkost
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Beitragvon kf-forum » Sonntag 9. August 2009, 10:37

Liebe Clarissa, ich mein es ja nur gut, damit man seine Lebenszeit nicht mit unnötigem verbringt... Natürlich muss jeder selbst wissen, ob tierische Produkte zum Speiseplan gehören sollen.

Bist Du Dir sicher, dass Du eine Fructose-Intolleranz hast? Wie wurde das getestet?
Auch in Beiträgen zu Diabetes wird neuerdings darauf hingewiesen, dass der Fruchtzucker in den Spezialprodukten für Diabetiker schädlicher SEIN SOLL, als der "normale" (weiße!) Zucker. Ich habe da so den Verdacht, dass dies wohl eher an der Veränderung (Erhitzung, Verarbeitung, etc.) des Fruchtzuckers liegt und nicht an dem in einem rohen Stück Obst natürlich enthaltenen Fruchtzucker. Mit dem veränderten Fruchtzucker kann der Körper nämlich tatsächlich nicht viel anfangen und DAS führt dann zu Reaktionen.
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Beitragvon Clarissa » Sonntag 9. August 2009, 11:50

wenn du kaum gemüse und annähernd 0 obst verträgst, dann bleibt dir nicht viel übrig, ach ja na massive LI hab ich ja noch und diverse allergien.
ich habe früher gerne rohkost geknabbert aber seit gut einem jahr ist nichts mehr möglich. fiel mir echt nicht leicht iund auch heute noch läuft mir immer wieder das wasser im mund zusammen, wenn ich so manches obst oder leckeres gemüse sehe aber schon kleinste mengen lassen mich massiv leiden und wenn du solche krämpfe hast das du denkst es zerreisst dich, dann verzichtest du gerne auf diese schmerzen.
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Beitragvon Maria Magdalena » Sonntag 9. August 2009, 12:11

Was glaubst Du, Clarissa, woran könnte es liegen? Diese ganzen Unverträglichkeiten hast Du ja früher nicht gehabt. Fallen Dir bestimmte Veränderungen Deiner Lebenssituation ein , die dieses Leid verursacht haben könnten? Oder gibt es einen guten Arzt oder Heilpraktiker, der Dir diesbezüglich Tipps gegeben hat?

Ich hatte ja schon darüber berichtet, dass bei mir die Unverträglichkeiten weniger geworden sind, nachdem ich die Gifte allgemein (und insbesondere die Zahngifte) reduziert bzw. entfernt habe. Ich meine, es wäre schön, wenn man etwas ändern und dadurch seinen Zustand verbessern könnte, um wieder mehr Lebensqualität zu haben. Dazu muss man natürlich der Sache auf den Grund gehen.

Ich hoffe, dass es für Dich eine Möglichkeit der Besserung gibt, wenn Du die Ursache herausfinden und beseitigen kannst. Deshalb spreche ich das an.
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Beitragvon Clarissa » Sonntag 9. August 2009, 15:52

von geburt an div. nahrungsmittelunverträglichkeiten, allergien und LI, fruchtzucker auch schon über 30 jahre, nur seit ca 2 jahren gehts fast 0 mehr.
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Beitragvon Maria Magdalena » Sonntag 9. August 2009, 16:26

Dann könnte die LI bei Dir angeboren sein. Hmm, schwerer Fall. Das ist gemein. Die LI kann die Allergien und die FI verursacht haben, weil der Dünndarm geschädigt wird, wenn man lange Zeit Milchprodukte isst, weil die LI zu spät erkannt wurde.

Milch ist ja nicht wichtig. Ich esse auch sehr selten Käse oder Joghurt oder kann sogar ganz darauf verzichten. Milch fand ich schon immer eklig, obwohl ich bis heute keine eindeutigen Symptome dadurch habe.

Interessant wäre, ob man den Darm wieder aufbauen kann, so dass man wenigstens Gemüse verträgt. Wichtig könnte auch sein, Candida und Amalgam zu berücksichtigen. Mehr fällt mir dazu im Augenblick leider nicht ein. Ich bin keine Expertin, sondern nur Sucherin von Lösungen und brauchbarem Wissen, was nicht so leicht ist. Experte sein finde ich leichter.
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Beitragvon Clarissa » Sonntag 9. August 2009, 16:51

werde candida noch amalgan, nix vorhanden, als kind eine amalgan die nach 2 wochen kpl. mit zahn raus musste, das wars mit amalgan bei mir.
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Beitragvon kf-forum » Sonntag 9. August 2009, 21:02

Wenn Du als Kind sofort auf Amalgam reagiert hast, könnte es sein, dass Dein Körper schon von Deiner Mutter her belastet war / ist; als Baby aufgenommen.
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Beitragvon Maria Magdalena » Sonntag 9. August 2009, 23:09

Den gleichen Gedanken wie Klaus hatte ich vorhin auch, doch ich behielt ihn für mich, weil ich nicht auch noch die Mutter einbeziehen wollte. Außerdem wird es wohl jetzt auch nichts mehr ändern. Vielleicht hat sie ja auch keine Amalgambelastung gehabt.

Mich würde interessieren, Klaus, ob sich wenigstens die Fructose-Intoleranz bessern kann. Bei manchen Leuten soll das nach einiger Zeit der strengen Diät der Fall sein.
- Editiert von Maria Magdalena am 09.08.2009, 23:11 -
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Beitragvon kf-forum » Montag 10. August 2009, 18:49

@ Maria Magdalena
Da ist zuächst mal zu klären, ob es WIRKLICH eine ist oder ob etwas anderes dahintersteckt, das nur ähnliche Symptome verursacht. Wenn Clarissa z.B. schreibt, dass Sie nach Obst starke Schmerzen bekommt, kann dies auch eine Allergie oder Unverträglichkeit sein (bei mir z.B. auf bestimmt Beeren!, die ich dann eben nicht esse).
Dann ist zu fragen, WARUM die normale Funktion gestört ist? Ich habe hier so einige Fälle, wo die Kunden mit der Ansicht kommen, sie hätten dies und jenes (und oft auch gleich alle möglichen Erklärungen mitbringen, vor allem angebliche seelische / psychische Gründe, die ihnen von diversen Leuten eingeredet wurden...). Wenn man dann genauer die Ursachen testet, kommt meist etwas ganz anderes bei raus.
Bei Allergie und Unverträglichkeiten hilft es sehr (wie schon öfter hier erwähnt), die Nahrungsmittel-IgG testen zu lassen (nicht von mir!, damit das gleich klar ist) und diejenigen wegzulassen, die hohe Werte haben (weil sie mit den verzögerten Allergien permanent das Immunsystem beschäftigen und der Körper dann auch bei anderen Nahrungsmitteln überreagiert).

Wenn es wirklich FI ist, gilt der gleiche Ansatz: WARUM? usw.

Ich gehe eben anders an die ganze Sache ran. Sagen wir mal so: wenn bei Deinem Auto die Stoßdämpfer kaputt sind, gehst Du in die Werkstatt. Dort triffst Du (im übertragenen Sinne) entweder den Arzt oder den Heilpraktiker, die auf Ihre Weise den Stoßdämpfer wieder fit bekommen wollen. Und ich? ich mache die Löcher in der Straße zu! Das hilft den kaputten Stoßdämpfern beim Auto wenig, da sie sich nicht selbst reparieren können - beim Menschen ist das aber anders, denn die Heilung kommt letztlich immer von innen. Wenn man die Ursache entfernt, kann der Mensch meistens von alleine wieder heil werden und braucht keine "Werkstatt". Manchmal sind aber doch noch medizinische Maßnahmen nötig, dann gebe ich die Kunden dafür natürlich ab, denn das ist ja nicht mein Terrain.
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