Lithium im Trinkwasser

Lithium im Trikwasser

Beitragvon Juliane » Donnerstag 2. Juni 2011, 08:25

"Geringe Mengen von natürlich im Trinkwasser enthaltenem Lithium könnten die Zahl der Selbstmorde deutlich senken. Dies geht aus einer Studie von Forschern der Medizinischen Universität Wien hervor, die im Mai im „British Journal of Psychiatry“ veröffentlicht worden ist.


Damit zeigten die Wissenschaftler erstmals zuverlässig, dass bereits ganz geringe Mengen des in der Psychotherapie seit langem verwendeten Metalls positive Wirkungen auf die menschliche Stimmung haben, wie die Uni am Mittwoch mitteilte.

Für ihre Studie verglichen die Forscher um Nestor Kapusta 6460 Trinkwasserproben in 99 österreichischen Bezirken mit den jeweiligen Suizidraten dort. Dabei sei ein signifikanter Zusammenhang nachweisbar gewesen: „Je höher der Lithiumwert im Trinkwasser ist, desto niedriger ist die Suizidrate“, heißt es im Bericht. Dies bleibe auch dann nachweisbar, wenn andere die Zahl der Selbsttötungen beeinflussende Faktoren wie das Einkommen berücksichtigt würden.

Dass Lithium in hoher Dosierung einen positiven Einfluss auf die Psyche hat, sei seit Jahrzehnten bekannt und belegt. „Das Faszinierende und Neue an unseren Ergebnissen ist aber, dass Lithium bereits in natürlichen Mengen als Spurenelement messbare Effekte auf die Gesundheit haben könnte“, sagte Kapusta. Die Dosierung in der Therapie sei rund hundertmal höher als das natürliche Vorkommen im Trinkwasser. Wie und warum diese geringen Mengen diese starke Wirkung haben, sei noch völlig unklar.

Aus diesem Grund warnen die Wissenschaftler auch davor, Lithium nun künstlich dem Trinkwasser zuzusetzen. Dies seien voreilige Schlüsse, man brauche noch mehr Untersuchungen. Außerdem sei ungeklärt, welche Nebenwirkungen Lithium im Trinkwasser haben könnte. Eine aktuelle Studie zeige beispielsweise eine geringfügige Erhöhung der Schilddrüsenwerte bei Menschen, die in Regionen mit höherem natürlichem Lithiumwert im Wasser leben....."

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/wissenschaft-lithium-im-trinkwasser-soll-suizidrate-senken_aid_633346.html
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Lithium im Trikwasser

Beitragvon Juliane » Donnerstag 2. Juni 2011, 08:26

"(Wien, 01-06-2011) Eine von der MedUni Wien durchgeführte und soeben veröffentlichte Studie zeigt, dass im Trinkwasser natürlich enthaltenes Lithium die Suizidrate deutlich senkt. Den ForscherInnen der MedUni Wien gelang damit erstmals der wissenschaftlich zuverlässige Nachweis .....

Warnung vor künstlicher Beimengung ins Trinkwasser

Bei der Diskussion der japanischen Studie 2009 wurde sehr rasch die Frage gestellt, ob Trinkwasser mit Lithium angereichert werden soll, um auf diese Weise Suizide zu verhindern. Lithium könnte ähnlich wie Fluor zu Wasser (Prävention von Knochenerkrankungen) oder Jod zu Salz (Prävention von Schilddrüsenerkrankungen) hinzugefügt werden, so das damals oft gehörte Argument. Die AutorInnen der österreichischen Studie distanzieren sich ausdrücklich von solchen Überlegungen und warnen vor voreiligen Schlüssen. Weshalb, erklärt Kapusta: „Es bedarf klinischer Studien und methodisch aufwendiger Kohortenstudien, um eine derartige Empfehlung auszusprechen. Zum Beispiel ist die Frage möglicher Nebenwirkungen ungeklärt. Eine aktuelle Studie zeigt etwa eine geringfügige Erhöhung der Schilddrüsenwerte bei Menschen, die in Regionen leben in denen Lithium im Trinkwasser zu höheren Blutspiegeln führt. Höhere Lithiumwerte könnten sich somit zwar positiv auf die Stimmung auswirken, aber gleichzeitig andere, negative Effekte haben. Unsere Ergebnisse werden deshalb bestimmt zu zahlreichen weiteren Untersuchungen anregen.“......"

http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews[tt_news]=1916&cHash=1f65eda817&Fsize=1
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Lithium im Trikwasser

Beitragvon Juliane » Donnerstag 2. Juni 2011, 08:27

HR online mit Video



"Wie viel Lithium für den Jungbrunneneffekt?

Wie viel müsste dafür im Wasser sein, wollen wir von Michael Ristow wissen: "Wir müssten eine Konzentration von 8-10 Mikromolar haben, das war die Konzentration, die in Japan wirksam war. Man kann sich überlegen, ob eine höhere Konzentration noch einen höheren Effekt haben könnte, das wissen wir einfach nicht, das ist anzunehmen, aber leider nicht zu beantworten."

Acht Mikromolar, das entspricht etwa 0,06 Milligramm Lithium pro Liter Wasser. Ist in unserem Wasser so viel drin? Herbert Zerbe: "Der höchste Gehalt den wir gefunden haben, der lag bei dem Trinkwasser in Fulda. Bei den anderen vier untersuchten Trinkwässern sind nur sehr geringe Mengen oder die Gehalte liegen unterhalb der Nachweisgrenze."

Fulda - der Spitzenreiter - enthält etwa drei Mikromolar. Das entspricht 0,02 Milligramm Lithium pro Liter Wasser, nur ein Drittel der japanischen Menge. Der Traum vom Jungbrunnen in Hessen - geplatzt. Doch könnten wir Lithium nicht einfach in Form von Pillen zu uns nehmen? Zur Behandlung von Depressionen wird das ja schon gemacht.

"Das sind Konzentrationen, die um das 500-1000 fache höher sind als das, was wir jetzt im Trinkwasser und in diesen Fadenwürmern untersucht haben. In der Konzentration kann Lithium aber durchaus giftig werden. Es gibt bei diesen Konzentrationen, wie sie als Medikament eingesetzt werden, häufig Nebenwirkungen, die im Bereich von giftigen Problemen liegen", warnt Professor Ristow....."


http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=66495&key=standard_document_41660009
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Lithium im Trikwasser

Beitragvon Juliane » Donnerstag 2. Juni 2011, 08:35

http://www.heilwasser-info.de/">http://www.heilwasser-info.de/


"In gelöster Form, wie das Lithium in den naturbelassenen Heilwässern stets vorliegt, ist es für den Menschen am dienlichsten. Auf welche Art das Lithium nach der Resorption wirkt, ist ebenfalls nicht ganz gesichert. Sicher ist nur, daß bei Depressionen und anderen seelischen Störungen eine erhöhte Lithiumzufuhr Besserung bringt.

Bei der Anwendung einer Heilwasser-Haustrinkkur mit einem lithiumhaltigen Heilwasser bessert sich der Allgemeinzustand. Dies geht zwar langsam, dafür aber mit ansteigendem Erfolg vor sich.


Lithiumgehalt in Milligramm je 1 Kilogramm Heilwasser


Kaiser Friedrich Heilquelle 0,000 Bad Wildunger Reinhardsquelle 0,030 Bad Lauchstädter Heilbrunnen 0,120 Bad Wildunger Georg Viktorquelle 0,140 Bad Driburger Caspar Heinrich Quelle 0,510 Bad Wildunger Helenenquelle 0,710 Dunaris Heilbrunnen 0,750 Heilquelle Biskirchener Karlssprudel 0,910 Bad Mergentheimer Karlsquelle 5,200 Bad Mergentheimer Albertquelle 13,300 Mineralwasser: Lahnfels Quelle 0,240 Mineralwasser ohne CO2 : Ludwig I 0,050..."



http://www.heilwasser-info.de/">http://www.heilwasser-info.de/auswahlseiten/mineralien/lithium.html


http://www.heilwasser-info.de/">http://www.heilwasser-info.de/
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Lithium im Trikwasser

Beitragvon Juliane » Donnerstag 2. Juni 2011, 08:46

"Lithium ist im therapeutischen Einsatz bei bestimmten psychischen
Erkrankungen seit rund 60 Jahren gut untersucht. Es eignet sich als
stimmungsstabilisierendes Medikament (Mood-Stabilizer) bei bipolaren
Erkrankungen (manisch-depressive Erkrankungen), da es die Gemütslage
stabilisiert und den Krankheitsschüben so die Spitzen nimmt. Ebenso
bekannt ist seine positive Wirkung bei Depressionen, wo es auch zur
Suizidprävention eingesetzt wird. Neuerdings werden protektive
Wirkungen gegen die Alzheimer-Erkrankung und andere neurodegenerative
und entzündliche Erkrankungen wie Multiple Sklerose erforscht. Obwohl
die therapeutische Wirkung von Lithium also gut dokumentiert ist,
weiß die internationale Wissenschaftsgemeinde noch relativ wenig
darüber, wie es eigentlich zu dieser Wirkung kommt. Derzeit wird zum
Beispiel untersucht, ob und wie Lithium Einfluss auf die das Wachstum
von neuen Gehirnzellen ausübt. Die Bedeutung von Lithium als
wichtiger Faktor in der Therapie und Prävention psychischer
Erkrankungen ist unumstritten. Das unterstreicht die Veröffentlichung
der aktuellen Lithium-Studie der MedUni Wien in der international
anerkannten Fachzeitschrift "The British Journal of Psychiatry".

Studie "Lithium im Trinkwasser" soeben erschienen in "BJPsych":
Lithium in drinking water and suicide mortality
Nestor D. Kapusta, Nilufar Mossaheb, Elmar Etzersdorfer, Gerald
Hlavin, Kenneth Thau, Matthäus Willeit, Nicole Praschak-Rieder,
Gernot Sonneck and Katharina Leithner-Dziubas
The British Journal of Psychiatry 2011 198: 346-350;
doi:10.1192/bjp.bp.110.091041"

http://www.pr-inside.com/de/universitaetsklinik-fuer-psychoanalyse-r2627651.htm">http://www.ots.at/pressemappe/1238/aomhttp://www.pr-inside.com/de/universitaetsklinik-fuer-psychoanalyse-r2627651.htm


http://www.pr-inside.com/de/universitaetsklinik-fuer-psychoanalyse-r2627651.htm
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Lithium im Trikwasser

Beitragvon Clarissa » Donnerstag 2. Juni 2011, 08:50

Bitte, bitte nicht noch mehr Müll ins Trinkwasser geben, reicht denn nicht schon der ganze Dreck der heute schon drin ist, Fluor, Hormone, Pestizide, Uran, Chlor, etc. pp. Wer so etwas nehmen will, soll es für sich selber tun aber bitte keine Zwangsmedikation für alle - Das darf NICHT sein.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 2. Juni 2011, 09:03

@ Clarisssa

Das ist sicher nicht geplant:

Zitat:


"Warnung vor künstlicher Beimengung ins Trinkwasser

Bei der Diskussion der japanischen Studie 2009 wurde sehr rasch
die Frage gestellt, ob Trinkwasser mit Lithium angereichert werden
soll, um auf diese Weise Suizide zu verhindern. Lithium könnte
ähnlich wie Fluor zu Wasser (Prävention von Knochenerkrankungen) oder
Jod zu Salz (Prävention von Schilddrüsenerkrankungen) hinzugefügt
werden, so das damals oft gehörte Argument. Die AutorInnen der
österreichischen Studie distanzieren sich ausdrücklich von solchen
Überlegungen und warnen vor voreiligen Schlüssen. Weshalb, erklärt
Kapusta: "Es bedarf klinischer Studien und methodisch aufwendiger
Kohortenstudien, um eine derartige Empfehlung auszusprechen. Zum
Beispiel ist die Frage möglicher Nebenwirkungen ungeklärt. Eine
aktuelle Studie zeigt etwa eine geringfügige Erhöhung der
Schilddrüsenwerte bei Menschen, die in Regionen leben in denen
Lithium im Trinkwasser zu höheren Blutspiegeln führt. Höhere
Lithiumwerte könnten sich somit zwar positiv auf die Stimmung
auswirken, aber gleichzeitig andere, negative Effekte haben. Unsere
Ergebnisse werden deshalb bestimmt zu zahlreichen weiteren
Untersuchungen anregen."

Lithium kein Wundermittel

Die ForscherInnen der MedUni Wien betonen außerdem, dass Lithium
weder ein Allheilmittel ist, noch ein solches sein kann...."


http://www.ots.at/pressemappe/1238/aomhttp://www.pr-inside.com/de/universitaetsklinik-fuer-psychoanalyse-r2627651.htm
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Lithium im Trikwasser

Beitragvon Clarissa » Donnerstag 2. Juni 2011, 09:12

Liebe Juliane, nach dem viele Regierungen immer härter gegen ihre eigene Bevölkerung vorgehen und immer mehr Ungeheuerlichkeiten der Regierenden bekannt werden, traue ich so manchen Regierungen solche "Schweinereien" zu.

Wäre doch Prima, dann könnte man das Volk viel besser betrügen und lenken und hätte eine Armee von "Zombies" geschaffen.
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 2. Juni 2011, 09:15

Wahrscheinlicher ist, dass wir in Zukunft Bad Reichenhaller Salz mit Lithium kaufen können.

Die Idee hatte auch der HR Moderator siehe Video oben.
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Beitragvon Kocca » Donnerstag 2. Juni 2011, 11:25

Wird langsam Zeit, dass die Psycho Doktoren unter die Lupe genommen werden.
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Beitragvon Janik » Freitag 24. Juni 2011, 17:06

Irgendwer hat hier eine Idee...

Für was Lithium plötzlich alles gut sein soll.

Eine neue Studie spricht davon, dass Lithium Hirnschäden bei Parkinson verhindern könne:

http://www.eurekalert.org/pub_releases/2011-06/bifa-lpp062011.php
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