Chip im Hirn/programmierbare Menschen ??

Chip im Hirn/programmierbare Menschen ??

Beitragvon Kira » Samstag 3. März 2012, 10:36

Chip im Hirn
Was ist real, was Science-Fiction?
von Andrea Schorsch

Manch einer mag davon träumen: von einem Chip im Kopf, der einen alle Sprachen dieser Welt beherrschen lässt oder der von jetzt auf gleich geniale Rechenkünste ermöglicht. Sind "Hirn-Booster" irgendwann Wirklichkeit? Fest steht: Hirnimplantate gibt es schon heute, und nicht nur bei Affen. Ist der Grundstein für programmierbare Computermenschen bereits gelegt?
http://www.n-tv.de/wissen/Was-ist-real-was-Science-Fiction-article5544276.html
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

Bloggen statt Schweigen
Benutzeravatar
Kira
Alleswisser
 
Beiträge: 10331
Registriert: Dienstag 15. September 2009, 13:56

Chip im Hirn/programmierbare Menschen ??

Beitragvon Clarissa » Samstag 3. März 2012, 11:35

Mir fallen ganz spontan so etliche Menschen ein, denen man so einen mind control chip einsetzen müsste, damit nicht weiterhin irgendwelchen Unsinn erzählen können.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
Benutzeravatar
Clarissa
Prof. Forum
 
Beiträge: 6492
Registriert: Montag 9. Januar 2006, 18:00

Chip im Hirn/programmierbare Menschen ??

Beitragvon mirijam » Samstag 3. März 2012, 22:16

Vielleicht haben manche einen solchen Chip schon bekommen, allerdings den falschen?
mirijam
 

Chip im Hirn/programmierbare Menschen ??

Beitragvon mirijam » Sonntag 4. März 2012, 00:31

\"Neuroimplantate

Kommt die gesteuerte Persönlichkeit?

Ob Parkinson, Depression oder Zwangsneurose – Stimulationselektroden im Gehirn können zum letzten Ausweg werden. Schon prophezeien Visionäre die technische Aufrüstung des Gehirns schlechthin.

Tanja Krämer

Tanja Krämer ist Magistra der Philosophie und arbeitet als freie Wissenschaftsjournalistin in Bremen mit schwerpunkt auf bioethischen Themen.

Wenn eine Frau ihrem Arzt erzählt, sie habe Lust, mal wieder Kegeln zu gehen, erscheint dies belanglos. Die Bemerkung kam jedoch von einer älteren Dame, die seit ihrem 21. Lebensjahr unter schweren Depressionen litt und seit Monaten wieder besonders schlimm betroffen war. Herkömmliche Therapien versagten. Den Spaß am Kegeln und anderen Aktivitäten hatte die 66Jährige schon lange verloren – als liege ein Mantel aus Blei über jedem Verhalten und Erleben. Nun machte sie obige überraschende Aussage: nach dem Einschalten zweier Elektroden in ihrem Gehirn.

Die Patientin gehört zu den ersten Teilnehmern einer Pilotstudie der Universitätskliniken Köln und Bonn, die ausloten soll, ob eine so genannte Tiefenhirnstimulation einer bestimmten Hirnregion schwerste, anderweitig nicht mehr linderbare Depressionen mildern kann. Feine Elektroden werden hierbei in einer Operation tief ins Gehirn bis zur Zielregion eingeführt, wo sie exakt justierbare elektrische Impulse an die Nervenzellen weiterleiten. Die Signale liefert ein Impulsgenerator, der im Bereich des Schlüsselbeins unter der Haut implantiert ist, ähnlich wie ein Herzschrittmacher.\"


http://www.spektrum.de/alias/neuroimplantate/kommt-die-gesteuerte-persoenlichkeit/896270

- Editiert von mirijam am 03.03.2012, 23:34 -
mirijam
 

Chip im Hirn/programmierbare Menschen ??

Beitragvon mirijam » Sonntag 4. März 2012, 00:38

"27.10.2011 10:00

Hirnchip funktioniert im Tiermodell

Das menschliche Gehirn mit einem Chip aufzurüsten, davon träumten bislang vor allem Science-Fiction-Autoren. In der Realität sind Hirnforscher von einem echten "Log-in" ins menschliche Gehirn noch weit entfernt. Allerdings könnten implantierbare Chips Patienten helfen, bei denen ein Tumor, Unfall oder Schlaganfall Hirngewebe zerstört hat, und ihnen die Funktion der verlorenen Gebiete wiedergeben, berichtet Technology Review in seiner neuen Ausgabe 11/11 (seit Donnerstag am Kiosk oder online bestellbar).

In Tierexperimenten konnten nun Forscher mit Prototypen für solche Gehirnprothesen erste Erfolge verzeichnen – und sind sich gleichzeitig uneins darüber, wie gut sie die Arbeitsweise des Gehirns verstehen müssen, um Teile davon durch elektronische Bauteile ersetzen zu können.

Der US-Wissenschaftler Theodore Berger von der University of Southern California in Los Angeles glaubt, dass es ausreicht, dem Gehirn bei seiner Arbeit richtig zuzuhören. Mit seinem Kollegen Samuel Deadwyler von der Wake Forest University in North Carolina implantierte er einen Chip mit 32 Elektroden in den sogenannten Hippocampus von Laborratten. Dieser Hirnbereich spielt eine wichtige Rolle beim Lernen und bei der Gedächtnisbildung.

Die Forscher brachten den Ratten zunächst bei, von zwei Hebeln in ihrem Käfig immer denjenigen zu drücken, den sie zuerst gezeigt bekamen. Während des Experiments wertete ein an die Elektroden angeschlossener Computer aus, welche Nervenzellsignale beim erfolgreichen Lernen im Gehirn der Ratten auftraten. Mit diesem Signalmuster stimulierten die Forscher in einem Folgeversuch das Gehirn derselben Nager, die sich daraufhin häufig an den richtigen Hebel erinnerten und weniger Fehler machten als beim natürlichen Lernen – sogar dann, wenn ein größerer Zeitraum nach dem Lernen vergangen war. Die Stimulation half den Tieren auch noch beim Erinnern, wenn die Forscher Teile des Hippocampus durch ein Medikament blockierten."


http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hirnchip-funktioniert-im-Tiermodell-1365151.html
mirijam
 


Zurück zu Behandlungsmethoden

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste