Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Marcel S. » Mittwoch 28. April 2010, 19:02

Wie steht es um Homöopathie bei MCS? Hattet Ihr damit gute Erfolge?
Vielfach stoße ich auf Unverständnis, denn viele Leute meinen, MCS sei dadurch heilbar, weil die Homöopathie bei anderen Erkrankungen auch durchaus erfolgreich ist, wo die Schulmedizin passen muss.

Ich persönlich hatte bisher nur leichte Verbesserungen erlebt, über die ich mich natürlich freue, aber nichts Weltbewegendes.

Und wie sieht es bei Euch aus?
Marcel S.
 

Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Melville » Mittwoch 28. April 2010, 19:40

Homöopathie kann bei MCS keine Welten bewegen, weil Mechanismen zugrunde liegen, bei denen die Homöopathie nicht viel ausrichten kann. Bei manchen geht der Schuß sogar nach hinten los, weil der Körper schon unter Dauerstress steht und völlig überreizt ist. Homöopathie funktioniert mit REizeb und da läuft dann bei MCS nicht sehr viel.

Allerdings ist die Homöopathie ein weites Feld und pauschal läßt sich dazu wenig sagen.
Melville
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Arnfried » Mittwoch 28. April 2010, 21:59

Ich habs vor Jahren mal ausprobiert und war bei zwei verschiedenen Heilpraktikerinnen. Abgesehen von den Nebenwirkungen durch den Zucker der Globuli (damals vertrug ich absolut nichts süßes) konnte ich keinerlei Veränderung bei mir feststellen.
Arnfried
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon sunday » Mittwoch 28. April 2010, 23:38

die erfolge oder mißerfolge oder teilerfolge der homöopathie hängen vor allem von der qualifikation des arztes oder hp ab. die (extrem wenigen) wirklich guten erreichen oft sogar bei "unheilbaren" krankheiten so gute besserungen, daß es schon wie eine heilung aussieht.

aber die meisten, die homöopathie auf dem schild stehen haben, haben nur eine schmalspurausbildung, die sie dazu berechtigt, homöopathie auf ihr schild zu schreiben, aber eine wirklich gute und umfassende ausbildung haben sie nicht (die umfaßt eine mehrjährige ganztätige ausbildung). die haben nur extrem wenig ärzte und die sind auch nicht alle gleich erfolgreich, genauso wenig wie auch leute in anderen berufen nach abgeschlossener ausbildung alle gleich gut sind.

aber ich glaube auch nicht, daß man mcs allein mit homöopathie heilen kann. aber ein arzt, der sich wirklich gut mit homöopathie auskennt (da gibt es leider nur ganz extrem wenige), kann mit sicherheit ganz erhebliche besserungen erzielen.
bei mir hat die hom. selbstbehandlung (ich hab gsd eine sehr umfangreiche ausbildung) etliches sehr gut gebessert, die mcs aber leider nur teilweise (aber immerhin kann ich wieder normal einkaufen gehen, weil ich mich in fast allen geschäften zumindest kurz aufhalten kann und ich werde auch auf straßen mit vielen autoabgasen nicht mehr bewußtlos usw.).

lg
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Maria Magdalena » Donnerstag 29. April 2010, 11:13

Homöopathie gibt dem Körper Bestimmte Signale/Anstöße/Informationen, um ihn zu etwas anzuregen, je nach Mittel sind die erwünschten Wirkungen unterschiedlich. Und das richtige Mittel, um die passende Information zu vermitteln, kann, wie Sunday schon oben meint, nur ein wirklich gut ausgebildeter und auch in dieser Hinsicht begabter Homöopath finden, denn neben einer guten Ausbildung muss man auch schon eine gewisse Begabung/Eignung für solche Dinge haben, wie übrigens in den meisten Berufen.

Jetzt stellt euch vor einen Wagen, der auf einem steilen Berg stehen geblieben ist und nicht weiterläuft, weil die Leistung des Motors beschränkt ist und/oder der Kraftstoff alle ist. Würde man nun versuchen, den Wagen anzuschieben, wäre das nicht ausreichend, weil der Motor es nicht schafft unter den o. g Umständen anzuspringen. Also braucht der Motor 1) Kraftstoff, 2) Mehr technisches Leistungsvermögen, um den steilen Berg zu bewältigen.

Auf MCS bezogen: der Wagen ist der MCS-Patient, der steile Berg sind die Gifte/Schadstoffe, die Motorleistung ist die Entgiftungskapazität, das Liegen-/Stehenbleiben des Wagens ist die Krankheit MCS und das Anschieben (bzw. die Starthilfe) ist die homöopathische Behandlung. Alles klar oder gibt es noch Fragen?
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Desert Rose » Donnerstag 29. April 2010, 11:51

Mit homöopathischen Mitteln habe ich auch erhebliche Probleme,
bei mir hat die Homöopathie bisher leider nichts Positives bewirken können.

Liebe Grüsse
Rose
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Beitragvon sunday » Donnerstag 29. April 2010, 12:10

dein bild mit dem auto etc. finde ich gut. ich kann mir eine behandlung bei einem guten hom. arzt nicht leisten (ist immer privat wegen des zeitaufwands) und außerdem habe ich auch in der zeit als ich noch mehr geld hatte keinen gefunden, der mir wirklich effektiv helfen konnte (selbst ein sehr guter, der bei "normalen" krankheiten sehr vielen patienten sehr gut geholfen hat, war damit überfordert und konnte nur eine teilweise besserung erreichen und das kann ich auch selbst).

durch eine jahrelange intensive eigenbehandlung (die auch weiter andauert) konnte ich etliches soweit bessern, daß das auto nun wieder den berg raufkommt (u.a. die nieren- und lungenfunktion von unter 50 % auf fast normal usw.). zwar noch stotternd und langsam und mit etlichen stillständen und gelegentlichen rückschritten, aber insgesamt bin ich schon viel weiter oben als noch vor ein paar jahren als ich noch in ärztlicher "behandlung" war (die oft hauptsächlich in blöden bemerkungen bzgl. "nur psych.-som." etc. bestand).

lg
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon madsen » Dienstag 28. September 2010, 20:08

Eine leichte Verbesserung ist doch besser als keine. Mir persönlich sind jetzt keine Studien oder so bekannt. Wenn etwas jedoch hilft, dann finde ich das gut.
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon carbo_m » Mittwoch 29. September 2010, 00:16

Hallo Marcel,

ich habe fast drei Jahre nachdem meine mcs voller Wucht ausgebrochen war per Zufall eine homöopathische Behandlung in einer Gemeinschaftspraxis aus einer Ärztin und Heilpraktikerinnen (das ging damals noch). Ich habe in keinster Form an die Kügelchen geglaubt und die erste Gabe (Phosphor LM6) hat auch nichts getan.

Dann kam der zweite Vorschlag Ingatia LM6 und das hat wie eine Bombe eingeschlagen. Nicht dass die mcs ganz weg war, aber meine Reaktionen sind von völlig unerträglich und wie Folterqualen auf deutlich weniger zurückgegangen. - Aber viel wichtiger war etwas anderes. Ich hatte schon etliche Jahre Psychotherapien um wieder gesund zu werden auch wegen meiner vielen Holzschutzmittelexpositionen aber alle ohne einen Erfolg. Dieses Mittel (Ignatia) hat mich so tief berührt wie ich es noch nie in meinem Leben erfahren habe. (Auch bei dieser zweiten Gabe eines Mittels habe ich nichts erwartet, habe eher mitgemacht, um die sehr bemühte Frau nicht zu enttäuschen.)

Nun bin ich hellhörig geworden. Ich war immer an vielem interessiert und hatt trotz Studium noch nie etwas von Homöopathie oder diesem Mittel gehört. So kam ich dann zu meiner ersten Materia Medica und zu den ersten Seminaren in der Fachschule für Homöopathie in Gautung.
Nach und nach waren es immer hochkarätiger Seminare und nach jetzt fast 20 Jahren glaube ich die Chancen und Grenzen der Homöopathie ganz gut zu kennen.

Bei Henny Heudens-Mast (Brüssel) habe ich zum ersten Mal und dann über diverse Jahre Fälle gesehen, in denen man sah, was möglich ist, wenn denn das für diese Person einzigartige Mittel gefunden wurde.
Eine Frau mit Mammacarcinom fast so groß wie ein Tennisball bekam Calcium-phosphoricum C200 und sie bekam mehr Energie, die Parameter im Blut wurden immer besser der Tumor wurde immer kleiner und klarer umrissen, was als gutes Zeichen gedeutet wurde. Schliesslich kam der Prozess zum Stillstand. Die Frau berichtete, dass sie nach jeder Gabe des Mittels (das wird nur wiederholt wenn die Heilung stagniert oder es wieder schlechter wird) einen Energieschub erlebte \"wie wenn man den Stecker in die Steckdose steckt\". Das sieht man natürlich nicht in jedem Fall so.
Wenn man das Konstitutionsmittel einer Person trifft, ist immer wieder folgendes zu sehen: es bessern sich nicht nur die Beschwerden, sondern andere Beschwerden, die die Person gar nicht berichtet hat bessern sich mit und viele verschwinden ganz. Die Zufriedenheit steigt, die Energie nimmt zu (wenn sie denn reduziert war) und die Personen werden viel ausgeglichener.

Manche beschreiben es so, als wenn sie ihr Leben lang in Fesseln in einer Art Beschränkung gelebt hätten und jetzt erstmalig ihr Potential voll leben können.

Sieht man das life im Hörsall oder per Video (die Patienten werden natürlich vorher gefragt, ob man sie aufnehmen darf und noch einmal wenn man das im Seminar zeigen will) dann ist das selbst für alte Hasen oft enorm bewegend, insbesondere, wenn der Patient jahrelang oder noch nie sein Potential einigermassen leben konnte.

Aber: Was sehr selten berichtet wird. Es gibt auch Grenzen. Die liegen weniger in der Schwere der Erkrankung - ich habe z.B. mehrere Fälle von schwerem Autismus bei Kleinkindern gesehen, für die die Schulmedizin nichts wirklich verbessern konnte, die sich wunderbar unter ihrem Konstitutionsmittel entwickelt haben, sondern darin, dass oft das individuelle Konstitutionsmittel eines Patienten nicht gefunden wird.

Das steht in keinem Lehrbuch. Erst nach vielen Jahren und diversen Life-Anamnesen (da sieht man dann nicht nur die erfolgreichen Fälle, die einen immer wieder staunen lassen, sondern auch die vielen Fälle die nicht laufen) wurde mir deutlicher wie die Chancen sind.
Auf den letzten Seminaren habe ich in den Pausen gezielt Teilnehmer angesprochen, und tatsächlich Antworten bekommen. Bei sehr erfahrenen Therapeuten, die sich auch ständig fortbilden und die einen Zugang zur Individualität eines Menschen finden können, wurde mir mehrfach folgender Erfahrungswert geschildert.

Bei ca. einem Drittel der Patienten wird das Konstitutionsmittel recht schnell gefunden d.h. es ist unter den ersten drei bis fünf Versuchen. Bei einem weiteren Drittel dauert es oft 10 und mehr Jahre bis eine deutliche Besserung eintritt. In diesen Fällen wird dann meist nicht das Simillimum, das individuell passende Mittel gefunden, sondern man gibt nacheinander mehrere Mittel, die der Person nahe kommen (Simile).

Diese Arbeit ist recht schwierig braucht große Geduld beim Patienten und viel Erfahrung beim Therapeuten. Auch ist der Erfolg nicht so tiefgreifend, das heisst, die Hauptbeschwerde oder Erkrankung kann sich schon erheblich bessern aber kann nach einiger Zeit wieder kommen oder sich wieder verschlimmern und dann muß weiter behandelt werden.

Bei der ersten Gruppe (das indiv. Konstitutionsmittel wurde gefunden), löst sich die Krankheitsdynamik nach einiger Zeit auf und taucht nicht wieder auf. Die Patienten erleben und beschreiben das oft wie eine Befreiung je nach Dauer und Schwere der Erkrankung.

Das eigentliche Problem stellt die das dritte Drittel dar. Hier gibt es meist nur sehr geringe und zeitlich begrenzte Besserungen. Aber keines der Mittel ist nahe genug an der individuellen Konstitution des Patienten.

In den letzten 10 bis 20 Jahren hat es enorme Neuerungen in der Homöopathie gegeben, die es ermöglichen viel mehr und seltenere Mittel einzubeziehen und eine ganz andere Anamnesetechnik, die die Unterscheidung ob derjenige ein pflanzliches Mittel, ein tierischen Mittel, ein Mineral eine Nosode eine Sarkode oder eine Imponderabile braucht sehr unterstützt. Und damit ist die Auswahl schon viel kleiner. Auch hat sich das Verständnis der Miasmen sehr erweitert.

Mein vorletztes Seminar war in Gauting bei Dr. Morrison aus San Francisco. Es ging über die Kohlenstoffmittel in der Homöopathie. Ich war ganz überrascht als Dr. M erstmal umfassend über mcs berichtete, das hatte ich noch in keinem Hom. Seminar erlebt. Und er stellte Videofälle dazu vor. In den USA ist mcs deutlich verbreiteter und bekannter als bei uns.

Wegen der Schweigepflicht dürfen Fälle aus den Seminaren nicht so weiterberichtet werden, dass Rückschlüsse auf den Patienten möglich sind. Aber ich kann von drei Fällen - diese drei hatten mcs - ganz allgemein berichten, so dass keine Rückschlüsse möglich sind.
Eine Frau hatte erst wenige Jahre mcs und noch keine Sensibilität auf Felder. Ein ganz wichtiges Zeichen für dr. M., dass die Krankheit noch nicht so weit fortgeschritten ist. Die hatte er mit ihrem Konstitutionsmittel tatsächlich beschwerdefrei gekriegt. Aber das ist selten.
Der zweite Fall war ein Vietnam-Veteran, der schon schwer geschädigt war. Er konnte kaum mehr bergan gehen mit seinen etwas mehr als 50 Jahren, hatte nur noch wenig Energie, das ganze Leben war sehr eingeschränkt. Auch die Konzentrationsfähigkeit hatte enorm nachgelassen. Bei dem war eine deutliche Besserung möglich - aber keine Heilung mehr.

Typisch ist, dass die Betroffenen, solange sie sich nicht körperlich überfordern, also massiv anstrengen, und offensichtliche Schadstoffe wie stark gespritzte Lebensmittel oder das eigenständige Lackieren eines Zaunes meiden, eine enorme Verbesserung ihrer Lebensqualität durch die Behandlung verspüren. Aber wenn sie ihre indiv. Belastbarkeit überschreiten, dann kommt der Einbruch, der aber schneller wieder vorbei ist, als vor der Behandlung.

Der Dritte Fall war ein Mann, der praktisch obdachlos war wegen seiner extremen mcs. Konnte nur noch draußen auf der Veranda bei Freunden oder im Freien schlafen. War zusätzlich sehr empfindlich auf Formaldehyd (häufig bei den leichter gebauten Häusern im Süden der USA).
Mit seinem Mittel wurde er langsam besser, und erreichte auch eine gewisse Lebensqualität, aber die extreme Überempfindlichkeit auf Formaldehyd hat sich nicht gebessert. Seine Sprache, seine geistige Beweglichkeit wurde deutlich besser, die Energie war besser und vor allem die Lebensfreude war wieder angestiegen, wenn auch nicht optimal.

Laut seiner Erfahrung brauchten ca. 50% seiner mcs Patienten mineralische Mittel aus der Gruppe der organischen oder anorganischen Kohlenstoffverbindungen.
In seinem Buch \"Carbon - organic and hydrocarbon remedies in homeopathy\" stellt er die Mittel vor, geht auch auf die Hintergründe der modernen Umwelterkrankungen ein Stück weit ein. Das Buch wird in drei kleineren Teilen/Bänden von Kai Kröger ins Deutsche übersetzt. Der erste Band ist schon draußen.

Aber am wichtigsten ist, dass er klare Kriterien identifiziert hat, wann man in der Gruppe der o.g. Mittel suchen muss.
Sehr Verkürzt dargestellt sind das: ein tiefes Gefühl von Verlust; eine Empfindung von Isolaton; eine Art Unschärfe bei geistigen Prozessen, beim Denken; oft auch große Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen; ein niedriges Selbstwertgefühl; eine Empfindung des Sinkens oder der Abwärtsbewegung; G.v. Armut; Mangel oder Verlust von Identität.
Auch hat er klare Empfindungen oder Symptome zu den jeweiligen moeties (also der jeweiligen chemischen Funktionalen Gruppe) in einer organischen Verbindung gefunden.

Z.B. habe amine das Thema der Verbitterung oder Alkoholische mittel des Thema des Misbrauchs, die Carbonylgruppe geht einher mit den Empfindungen angegriffen zu sein, dictatorisch..., nitrate haben das Thema der Gefahr, Kontrolle versus Explosion, Enthusiasmus.. z.B. Glonoinum, oder Amylenum-nitrosum.. Die aliphatischen Mittel sind eher passiv, fade, fühlen sich oft nicht gesehen in Gesellschaft oder vom Partner, fühlen sich isoliert; die aromatischen Mittel haben eine erhöhte Redseeligkeit, und geistige Aufgeregtheit Lebendigkeit usw. (Sind nur sehr verkürzte Stichworte und aus dem Zusammenhang geholt).

Aber die Anamnesetechnik mit der Empfindungsmethode lässt sich hier nicht darstellen, da gibt es aber gute Litteratur.

Zusammenfassend ist meine Erfahrung, dass Homöopathie sehr tiefgreifend auch bei schweren chronischen Erkrankungen helfen und wenn das individuelle Konstitutionsmittel, das auch die zentrale Empfindung des Patienten enthält gefunden wird, auch dauerhaft heilen kann.

Aber zu welchem Drittel man gehört weiss man nicht vorher. Und bei weniger Erfahrenen Therapeuten kann es auch 10 zu 50 zu 40% sein, statt der Drittelung.

Schlecht ist dass selbst die meist sehr aufgeschlossenen Homöopathen in Deutschland mcs nicht kennen. Aber immerhin reden die nicht von Psychotherapie, wenn man von seiner Erkrankung spricht. (Wenn doch sind es keine Homöopathen).

Die Diagnose ist (sehr zum Leidwesen der Schulmediziner) nicht so wichtig oder nicht im Fordergrund der Behandlung. Das Mittel muß zu so vielen Facetten des Patienten wie mögich passen - aber vor allem muß es zu seinem Wesenskern passen.

Ein Selbstbehandlung ist mögich und gibt es immer wieder - wird aber nicht empfohlen.
Man bedenke: bei bis zu 10 Jahren Berufserfahrung gilt man in der Homöopthie als Anfänger, die wirklich erfahrenen haben 30 und mehr Jahre Berufserfahrung.
Ich kenne keinen Beruf in dem man so lange und so intensiv lebenslang lernen muß.

Gute Homöopthen kann man von den einschlägigen Berufsverbänden erfragen z.B. Zentralverein homöopathischer Ärzte oder ECCH (european council of classical homeopathy) oder der Akademie für Homöopathie in Gautin, oder vielen anderen.
In der \"Homöopathie Zeitschrift\" Heft Nr 1 2010 ist auch ein kurzer Bericht zum o.g. Seminar mit Dr. Morrison drin.


Natürlich will ich die Antwort nicht schuldig bleiben wie es bei mir mit dem Behandlugnserfolg steht. Ich gehöre eindeutig zum letzten Drittel. Aber bei mehreren meiner Bekannten hat schon das erste Mittel voll getroffen. Die wissen das manchmal gar nicht zu schätzen - nehmen das vereinzelt als ganz normal hin, dass man nach der Behandlung gesund ist und das Leben in vollen Zügen leben kann. - Ist vielleicht auch so in Ordnung.

Wenn Du noch Fragen hast schick mir eine PM.

lg
carbo
carbo_m
 

Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Husky » Mittwoch 29. September 2010, 08:20

Guten Morgen Carbo,

ein großes Danke an Dich für hoch informative Ausführung.
Daraus können alle etwas lernen.

Gruß, Husky
Husky
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon schlumpf » Mittwoch 29. September 2010, 13:10

Hallo Carbo,

wie heist denn der deutsche Titel des Buches?
schlumpf
 

Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon carbo_m » Mittwoch 29. September 2010, 22:12

Hallo zusammen

http://www.kai-kroeger-verlag.de/buecher/

in dem Link ganz nach untern Blättern, die letzte Buchvorstellung.

oder hier kurz:
Roger Morrison
\"Kohlenstoff\".
\"Organische Arzneien und Kohlenwasserstoffarzneien in der Homöopathie\". Band 1
Kai Kröger Verlag.

Das etwas umfangreicher englische Buch wurde bei der Übersetzung ins Deutsche in drei Teile aufgeteilt. Der Übersetzer (Kai Kröger) ist gerade an der Übersetzung des 2. Bandes, bzw. könnte der gerade schon herausgekommen sein - hab da noch nicht nachgefragt - der erste Band ist seit 5 Monaten im Buchhandel.

Hinweis: Das Buch ersetzt keine Einführung in die klass. Homöopathie noch ist es eine Einführung in die Empfindungsmethode von Rajan Sankaran, Bombay.
Trotzdem ist es lesenswert.
Roger hat versucht die Chemie so einfach wie möglich darzustellen, um den Leser nicht zu sehr abzuschrecken. Man profitiert auch vom Buch, wenn man die Fälle (im Buch oft verkürzt dargestellt) liest, oder die allgemeinen Teile über die Themen der Kohlenstoffarzneien oder die Themen der funktionellen Gruppen.

Auch geht er relativ ausführlich auf die Toxikologie der Einzelnen Substanzen ein, sofern bekannt für die jeweilige Substanz.

Für jemanden der systematisch in die Klass. Homöopathie einsteigen will ist das Buch von Gerhard Risch \"Homöopathik\" zu empfehlen. (25,-€) Pflaum Verlag. Danach kann man eigentlich jedem Seminar folgen oder seine eigene Behandlung, die Wirkungen und die Regeln der Verschreibung und der Mittelwiederholung tiefer verstehen.

Wer schon Vorkenntnisse hat und in die aufregende Welt der Empfindungsmethode einsteigen und die verfeinerten Anamnesetechniken kennen lernen will, dem sei das Buch von Rajan Sankaran empfohlen:
\"Die Empfindung in der Homöopathie\" Homeopathic Medical Publishers.

Einen Nachteil hat das in Indien gedruckte Buch. Es riecht wenn es neu ist. Ich habe es einige Tage bei Sonne auf dem Dach meines Autos lüften lassen. So aufgestellt, das die Seiten aufgefächert waren.
Ansonsten mit Glasplatte lesen, muß ich bei einigen Büchern machen und geht ganz gut.

Rajan ist einfach genial. Sein Vater Pichian Sankaran war schon ein bekannter Arzt und Homöopath, hat diverse Mittel geprüft und sehr erfolgreich gearbeitet.
Er selber hat eine Systematik in den Themen von Pflanzenfamilien gefunden und in den letzten 10 Jahren an vielen geheilten Fällen validieren können. Die Chancen bei einem Patienten das Konstitutionsmittel zu finden sind durch seine grundlegenden Arbeiten enorm gestiegen.

Wer einfach nur mal in einige ausgewählte Arzneimittel tiefer einsteigen will und wie sie sich in Symptomen, Träumen oder Empfindungen beim Patienten äußern, dem sei das Buch von George Vithoulkas empfohlen: \"Essenzen Homöopathischer Arzneimittel\" erschienen im Sylvia Faust Verlag, Augsburg.

Wie einige von Euch ev. wissen wurde George Vithoulkas am 9. Dezember 1996 für seine Arbeiten im schwedischen Parlament mit dem von Jakob von Uexküll 1980 ins Leben gerufenen Alternativen Nobelpreis geehrt. Der Preis wird für Leistungen verliehen, die der Welt positive Alternativen zum konventionellen wissenschaftlichen Establishment bieten und zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen.


beste Grüße
Michael
carbo_m
 

Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Juliane » Donnerstag 30. September 2010, 06:07

Ich habe schon von Patienten gehört, die unterstützend Hochpotenzmittel bekamen:

Lachesis(Buschmeisterschlange) / Arsenicum album (Arsenoxyd, Weissarsenik)/
Apis mellifica Bienengift)

Klassische Homöopathie nach Georges Vithoulkas
http://www.gvs.net/therapeutenliste.htm und http://www.gvs.net/gvs.html

Von einem klassischen Homöopathen habe ich mir sagen lassen, dass man
diese Mittel nur unterstützend einsetzten kann.

Es gibt hier in D. auch einen Umweltmediziner, der Komplexmittel verordnet.
Das macht aber sicher keinen Sinn.

Hier noch das Komplexmittel, das von einen deutschen Umweltmediziner bei MCS verordnet wird:

Dysto Loges

"Was dysto-loges® S Tabletten enthalten:
Die Wirkstoffe sind:
1 Tablette enthält:
Passiflora incarnata Ø 13,0 mg
Gelsemium Trit. D4 39,0 mg
Reserpinum Trit. D6 (HAB, Vorschrift 6) 31,2 mg
Coffea Trit. D6 33,3 mg
Veratrum (HAB 34) Trit. D6 [HAB, Vorschrift 4a, Ø mit Ethanol 62% (m/m)] 33,3 mg
Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose, Magnesiumstearat [pflanzlich], Maisstärke


Wie wirkt dysto-loges® S ?
dysto-loges® S ist ein biologisches Arzneimittel mit einer Wirkstoffkombination, die speziell auf die Linderung nervöser Störungen abgestimmt ist. Dabei tragen alle fünf pflanzlichen Wirkstoffe in dysto-loges® S in unterschiedlicher Weise zu einer ausgleichenden Gesamtwirkung bei und ergänzen sich gegenseitig in ihrer entspannenden und beruhigenden Wirkung. So kann Ihnen dysto-loges® S helfen, zur Ruhe zu finden und wieder besser zu schlafen. Sie werden im Beruf und im Alltag belastbarer und Ihre Konzentrationsfähigkeit steigt.
Passionsblume (Passiflora) wirkt beruhigend und entkrampfend und kann Schlafstörungen und Unruhezustände sowie nervös bedingte Störungen der Organe wirksam lindern. Reserpinum hilft gegen Schwäche- und Verstimmungszustände. Gelber Jasmin (Gelsemium) kann in belastenden Lebenssituationen (z. B. bei Prüfungsangst) die nervliche Anspannung mildern. Auch damit einhergehende körperliche Beschwerden wie schneller oder unregelmäßiger Herzschlag oder nervös bedingte Durchfälle werden günstig beeinflusst. Weiße Nieswurz (Veratrum) hat eine lange Tradition als Heilmittel und wirkt vorrangig durch Anregung der Ruhenerven, besonders bei nervös bedingten Magen-Darm-Störungen. Coffea hilft bei Schlafstörungen sowie gegen Erschöpfung und Schwäche."
http://www.loges.de/Produkte/dysto_loges

http://www.zurrose.de/productimages/hashed/4/8/1/4812321p.pdf



viewtopic.php?t=6732
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Juliane » Donnerstag 30. September 2010, 06:09

Wenn man einen Therapeuten sucht, ist es gut zu wissen, dass es auch bei
Homöopathie verschiedene Schulen gibt.

Eine Richtung zum Beispiel ist diese hier:


http://de.wikipedia.org/wiki/Georgos_Vithoulkas

Ergänzender Literatur-Tipp zu Michales Tipps:

Die Praxis homöopathischen Heilens
Georgos Vithoulkas

http://www.amazon.de/Praxis-hom%C3%B6opathischen-Heilens-Georgos-Vithoulkas/dp/343757180X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1249855664&sr=1-1
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Juliane » Donnerstag 30. September 2010, 06:14

Es ist aber schwierig heutzutage einen guten Therapeuten zu finden.


Viele arbeiten schon mit Computer und verlieren dabei den Blick auf den Patienten.

Anhänger von Georgos Vithoulkas haben wahrscheinlich häufig einen durch den Bildschirm vermittelten Blick.
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon schlumpf » Donnerstag 30. September 2010, 08:20

Danke für die Infos. Interessante Sache!
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon alena-norge » Donnerstag 30. September 2010, 19:36

Welchen Vitaminen sollte man ueberhaut nehmen bei MCS ? Hat jemand von euch die von Pall empfholene Vitamine ausprobiert??
Geht euch da durch besser?Tolleriert man da durch z.B besser Duftstoffe?
Bei mir ist so wenn ich nicht Schadstoffen ausgesetzt bin geht es mir ganz gut und ich esse auch kein Bio da ich es hier nichts bekomme.
Aber wenn ich z.B doch mal einkaufen gehe nach 30 min bin ich schon fertig Nebenhoele tun weh, Kopfschmerzen und am schlimmsten HWS tut so extrem weh.Ich werde auch so wuetend durch Duftstoffen.Ihr auch?

Lieben Dank :))
Alena
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Juliane » Freitag 1. Oktober 2010, 17:11

@ Alena

Vielleicht zu Deiner Frage einen eigenen Strang eröffnen?

Schau auch mal hier rein:

viewtopic.php?t=12930
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon carbo_m » Dienstag 5. Oktober 2010, 22:40

hier noch ein Link von Diana Corso zu mcs und Therapien "mcs - disease and conditions".
Ihr Mann ist Homöopath und die drei häufigsten Mittel, die er bei mcs eingesetzt hat sind: Acidum nitricum, DDT, Formaldehyde.
(keine Sorge, die sind jenseits der D23 potenziert, also stofflich ist kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr drin).

http://www.article99.com/2006/09/02/multiple-chemical-sensitivity-6724.html

Aber das ist natürlich nicht auf den Einzelfall zu übertragen, sondern seine Erfahrung bei seinen Patienten.

Fand ihren Erfahrungsbericht schon interessant, weil sie über verschiedene Therapiemethoden berichtet.

Gruß
carbo
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Beitragvon Mia » Mittwoch 6. Oktober 2010, 07:29

Meine Erfahrungen sind unterschiedlich. Solange es kleine Tabletten der Firma Heel sind, vertrage ich sie. Mein Hausarzt mit naturkundlicher Zusatzausbildung (auch vom Vater Erfahrungswerte usw. aus der Trad. Chines. Medizin übernommen) hat mich vor Jahren mit einer Schlangengiftinjektion behandelt. Das mußten wir aber wegen der Nebenwirkungen (starkes Herzklopfen nach 20 Min.) abbrechen.

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Beitragvon Juliane » Donnerstag 27. Januar 2011, 00:13

Vademecum Anthroposophische Arzneimittel

2.Auflage2010

Herausgegeben von der Gesellschaft anthroposophischer Ärzte
in Deutschland und der Medizinischen Sektionder freien Hochschule für Geisteswissenschaften Dornach, Schweiz


Cichorium Plumbo Cultum bei MCS


Seite 103 f

http://www.merkurstab.de/Dateien/Vademecum/Vademecum_DE_2010_Leseprobe.pdf
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon carbo_m » Samstag 29. Januar 2011, 00:01

Danke Juliane,

hab' gleich noch was Interessantes für mich entdeckt.

schön dass "cfs" und "mcs" im Vademecum vorkommen!!

Schade ist, dass z.B. Wala (war mal vor Ort bei denen) diese Informationen nur an Therapeuten nicht aber an Patienten herausgibt.
Zur Eigenverantwortung gehört, dass Patient sich so viel wie möglich informieren kann.

Gruß
carbo
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Juliane » Samstag 29. Januar 2011, 10:31

Guten Morgen Carbo,

die AM konnte seit Sommer 2005 nicht mehr schweigen zum Thema MCS/CFS ...

Damals nämlich veröffentlichte ein schwer erkrankter Ingenieur über die Buchhandlung Engel in Stuttgart http://www.buch-engel.com/
Engel hat im Sommer 2005 die Schrift in seinen Katalog aufgenommen. Ja und der wird bundesweit und auch in das deutschsprachige Ausland verschickt.
Damit war die anthroposophische Leserschaft informiert.





Schau mal hier:


Auch liegt und folgende Arbeit von Reinhard

Weber vor: Umweltkrankheiten wie CFS,

MCS und Elektrosensitivität. Versuch einer

geisteswissenschaftlichen Annäherung und

Anregungen zur Selbsthilfe aus Sicht anthroposophisch

orientierter Betroffener anhand

von Angaben Rudolf Steiners. Mit einzelnen

Hinweisen zu weiteren Erkrankungen wie

Fibromyalgie-Syndrom, Aufmerksamkeits-

Defizit-Syndrom, Sick-Building-Syndrom,

Restless-Legs-Syndrom sowie Multiple Sklerose,

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und

Krebs. Autorenkontakt: Reinhard Weber

Verlag, Am Dickenbühl 14, DE-78054

Schwenningen



Rundbrief 69, September 2005


http://www.medsektion-goetheanum.org/files/mempdf/rundbrief_nr_69_74.pdf
Juliane
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Juliane » Samstag 29. Januar 2011, 13:04

@ Carbo

Wala und Weleda halten sich immer sehr bedeckt. Ich schätze, sie wollen keinen Ärger mit den Medizinern.

Aber hier kann man nachlesen, wie AM Medizin produziert wird bzw. wie sie angewendet wird:



Anthroposophische Medizin besser verstehen:
Iris Hammelmann, Annette Bopp
Haug Sachbuch; Auflage: 1 (24. Oktober 2007)

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Intuitive Medizin - Anthroposphische Medizin in der Praxis: Grundlagen-Indikationen-Therapiekonzepte
Volker Fintelmann

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Anthroposophische Medizin besser verstehen:
Iris Hammelmann, Annette Bopp
Haug Sachbuch; Auflage: 1 (24. Oktober 2007)

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Intuitive Medizin - Anthroposphische Medizin in der Praxis: Grundlagen-Indikationen-Therapiekonzepte
Volker Fintelmann

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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon carbo_m » Samstag 29. Januar 2011, 23:36

wunderbar Juliane,

da gab es für mich einiges zu entdecken. Auch der kurze aber um so erfolgreichere Fall der über 80jährigen Frau, die ihre quälende Geruchsüberempfindlichkeit mit dem Cichorium Plumbo Cultum verloren hatte. schön! - Die paar Zeilen hätte ich gerne hier rein kopiert aber das lässt die Leseprobe nicht zu. - Schade.

Du schreibst von dem schwer erkrankten Ingenieur: weisst Du wer das war oder kann man dazu etwas nachlesen? Oder ist das der Reinhard Weber den Du zitierst?

beste Grüße
carbo
carbo_m
 

Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Juliane » Sonntag 30. Januar 2011, 09:08

@Carbo


Reinhard Weber ist der Autor und er berichtet wohl anhand seiner eigenen Erkrankung.
Aber um das zu verstehen, was er zuzammengetragen hat, habe ich mir sagen lassen,
muss man schon in diese Richtung denken können.


Zum Einsatz von Cichorium Plumbo cultum bei MCS habe ich noch eine weitere Literaturquelle gefunden:



Dr. Johannes Wilkens.Oberarzt für Homöopathie und anthroposophische Medizin an der Humboldt Klinik in Bad Steben schreibt in der


Schriftenreihe des Europäischen Instituts für Homöopathie (InHom) Köthen (Anhalt) 2008

Seite 43



Zitat:


"In der Behandlung einer 65-jährigen Patientin, mit Multipler Chemikalienunverträglichkeit (MCS) bezeichnet,
kam ich mit Cichorium Plumbo cultum D3 und anderen gezielt eingesetzten Medikamenten nicht wirklich entscheidend
weiter....."

http://www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/290408110442_ice7dokumentation1teil290408.pdf


Siehe auch

viewtopic.php?t=14911
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon kf-forum » Freitag 4. Februar 2011, 12:35

"... Umweltkrankheiten wie CFS, MCS und Elektrosensitivität. Versuch einer geisteswissenschaftlichen Annäherung und Anregungen zur Selbsthilfe aus Sicht anthroposophisch orientierter Betroffener ..."

Sorry, aber was haben diese Erkrankungen mit anthroposophischer Sicht und Steiner zu tun. Diese Erkrankungen gab es zu dessen zeit noch gar nicht und ich sehe auch keinen Zusammenhang. Da hilft nur die Belastungen zu vermeiden.
kf-forum
 

Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Twei » Dienstag 13. November 2012, 10:22

[quote]Wie sinnvoll ist Homöopathie?

Medizin oder Glaubensfrage?

"Glaube versetzt Berge"?
VIDEO zum Thema:
Stern. de:

http://www.stern.de/tv/sterntv/streit-um-alternativmedizin-wie-sinnvoll-ist-homoeopathie-1922922.html[/quote] "Wie sinnvoll ist Homöopathie?" - viewtopic.php?t=18878
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Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Beobachter » Dienstag 13. November 2012, 18:25

Zum Thema:

Scienceblogs.de:

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/11/13/die-homoopathie-luge-so-gefahrlich-ist-die-lehre-von-den-weisen-kugelchen/

Zitate:

"Anhänger diverser abergläubischer Disziplinen fühlen sich gerne mal von der rationalen Mehrheit unterdrückt. Die bösen Wissenschaftler und die unfreundlichen Skeptiker würden ihre Astrologie, ihre Wünschelruten oder ihre Heiledelsteine einfach nicht ernst nehmen, sondern lächerlich machen, kritisieren und sogar öffentlich behaupten, dass es sich nur um Unsinn handelt! Diese Märtyrer-Rolle nimmt auch die Homöopathie gerne in Anspruch. Dabei können sich die Anhänger der Globulis kaum beschweren. Wie kaum ein anderes pseudowissenschaftliches Konzept hat es die Homöopathie geschafft, tief in die Gesellschaft und vor allem die Wissenschaft einzudringen. Homöopathie wird an Universitäten gelehrt, wird von Ärzten praktiziert, von Politikern unterstützt und in Medien gelobt. Die Pseudomedizin der Homöopathie ist überall und es scheint aussichtslos, darauf hinzuweisen, dass sie weder wirkt noch seriöse Medizin ist. Umso wichtiger ist das Buch, dass die beiden Wissenschaftsjournalisten Christian Weymayr und Nicole Heißmann geschrieben haben. In “Die Homöopathie-Lüge: So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen” erklären sie ausführlich und verständlich, was Homöopathie eigentlich ist, was sie nicht ist und wie sie es geschafft hat, so populär zu werden, wie sie es heute ist."

"Aber man kann es den Ärzten nicht einmal wirklich vorwerfen, dass sie sich immer öfter der Homöopathie zuwenden. Schon allein aus finanziellen Gründen. Viele Patienten fühlen sich bei ihren Arzt nicht wohl, sie fühlen sich “abgefertigt” und nicht ernst genommen. Ein Homöopath dagegen nimmt sich viel Zeit. Das bedingt schon die Methode, denn es muss ja genau das “richtige” Globuli gefunden werden und dazu braucht es eine lange Anamnese, ein langes Gespräch in der alle möglichen Befindlichkeiten abgefragt werden müssen. Natürlich ist allein schon diese ausführliche Zuwendung schon ein mächtiges Placebo. Das wissen auch die Mediziner (die den Placebo-Effekt schon lange und immer intensiver erforschen). Unser Gesundheitssystem zwingt die Ärzte aber dazu, die Gespräche mit ihren Patienten möglichst knapp zu halten, wie Weymayr und Heißmann erklären. Für eine “eingehende” Beratung bekommt ein Arzt laut Gebührenordnung 8,74 Euro. Für eine homöopathische Anamnese mit einer Mindestdauer von einer Studie erlaubt die Gebührenordnung die Abrechnung von 52,46 Euro. Kein Wunder, dass immer mehr Ärzte den lukrativeren homöopathischen Markt entdecken…"

(Auszüge)

Dort auch Buchbesprechung zu:

"Die Homöopathie-Lüge: So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen";
Piper-Verlag; von C. Weymayr und N. Heißmann


Beobachter
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Re: Homöopathie bei MCS erfolgreich?

Beitragvon Kira » Dienstag 7. Juli 2015, 16:36

siehe auch

shadow hat geschrieben::roll: Was in der Homöopathie alles so drin ist:
Sie sind wirklich drin. bzw. nicht drin (aufgrund der homöopathischen Potenzierung), werden aber zur Herstellung verwendet.
Da bleibt eigentlich nicht mehr viel vom Image der "Naturheilkunde"

Grundstoffe der Homöopathie

Homöopathika bestehen nicht nur aus harmlosen Pflanzenstoffen, wie ein populärer Irrtum vermeint. Es folgt daher eine kleine Auswahl weniger bekannter Inhalts- bzw. Grundstoffe, die in der Homöopathie verwendet werden. Aufgelistet sind auch so genannte energetische Mittel „Strahlen“, „Felder“). Alle Angaben sind der aufgeführten Literatur entnommen. ...

http://www.rudolf-englberger.de/index.p ... &Itemid=60


Medikamente aus Hundekot?

Veröffentlicht von Florian Freistetter am Juni 16, 2008

Medikamente aus Hundekot? Klingt ein bisschen eklig – aber in der Homöopathie gibt es noch viel seltsamere Grundstoffe aus denen angeblich wirksame Medizin erzeugt werden soll.


Homöopathische Grundsubstanzen

Homöopathie ist eine seltsame Sache. Man nimmt eine bestimmte Grundsubstanz und verdünnt (“potenzieren”) sie bis zur Unkenntlichkeit – teilweise so stark, dass kein einzelnes Molekül der ursprünglichen Substanz mehr im fertigen Präparat vorhanden ist. Durch Schütteln oder Verreiben soll aber auf eine nicht näher spezifizierte Art und Weise (die auch keinerlei Grundlage in der Physik oder Chemie hat) die “heilende Information” des Grundstoffes auf das Lösungsmittel übergehen.
Ich möchte in diesem Artikel nicht auf die Mechanismen der Homöopathie und den Widerspruch zu den Naturgesetzen eingehen. Die der Homöopathie zugrundeliegende Unwissenschaftlichkeit und Unlogik haben außerdem andere schon ausführlich und gut beschrieben.

Aber während meiner Recherchen zum Artikel “EM 2008 und Homöopathie” und angeregt durch die Kommentare zu diesem Beitrag war ich verblüfft, was für seltsame Substanzen Homöopathen als Grundstoffe für ihre “Medikamente” verwenden. Viele Leute sehen Homöopathie ja als “sanfte, natürlich Alternative” zur “aggressiven Schulmedizin” und glauben, dass Homöopathie so etwas ähnliches ist wie Naturheilkunde, in der nur Heilpflanzen u.ä. verarbeitet werden. Viele Grundsubstanzen der Homöopathie sind tatsächlich pflanzlicher Natur. Es gibt aber auch eine große Menge anderer Stoffe. Im Endeffekt ist es natürlich egal, was als Ausgangsstoff verwendet wird: am Schluß erhält man sowieso nur ein Placebo das aus destilliertem Wasser, Alkohol oder Milchzucker besteht. Trotzdem ist es vielleicht interessant zu sehen, dass Homöopathen keine Hemmung haben, auch die seltsamsten Stoffe zu angeblichen Medikamenten zu verarbeiten. ...

http://scienceblogs.de/astrodicticum-si ... s-hundekot

Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie
Archiv des Autors: Norbert Aust

http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?author=1

viewtopic.php?f=81&t=18878&p=121751#p121751
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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