Privatpraxis Dr. med. Wolfram Kersten

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Beitragvon Juliane » Samstag 18. September 2010, 10:38

Privatpraxis Dr. med. Wolfram Kersten
Panzerleite 82
96049 Bamberg
Tel: 0951 297 4791
Fax: 0951 302 7317

Praxis-Schwerpunkte
Die Prävention und Therapie von:

unter anderem:


Fibomyalgie, chronische Ermüdungssyndrome und MCS


http://www.dr-kersten.com/


Weitere Infos hier

viewtopic.php?t=13898

viewtopic.php?t=13894
Juliane
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Beitragvon Seelchen » Freitag 1. Oktober 2010, 15:21

Wer von euch hat schon einmal Kontakt mit Dr.Kersten aufgenommen?
Ich habe es per email versucht,aber leider keine Antwort bekommen,obwohl er auch eine Infoseite hat und man ihn anmailen kann oder soll....
Seelchen
 

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Beitragvon kf-forum » Samstag 2. Oktober 2010, 15:05

Zum Thema Stress und Nitrostress moderiere ich das Forum \"nitrostress.de\". Hier können Sie ebenfalls jederzeit Fragen an mich persönlich richten.
* http://www.nitrostress.de /forum_02/board.php
Allerdings findet man dirt so gut wie keine Antworten ............

Nicht gerade eine aktuelle Website - Vortragsankündigung für November 2009 !!!!!

ABER !!!!!!!! - super Artikel zu CFS, MCS und Burnout (http://www.dr-kersten.com /wp/wp-content/uploads/immer_muede_vortragstext112009.pdf):

\"Im Endeffekt aber sind es auf zellulärer Ebene die nahezu gleiche Reaktionen , die
letztendlich so genannte Multisystemerkrankungen auslösen und am Leben erhalten.

Bei Chronischem Müdigkeitssyndrom und Burnoutsyndrom finden sich dabei folgende
charakteristische Veränderungen :
Oxidativer und Nitrosativer Stress mit Störungen der Mitochondrienfunktion
Chronischer Mangel an Stresshormonen und wichtigen Nervenbotenstoffen
Störung des Kohlenhydratstoffwechsels mit sek. ATP Mangel,
Abwehrschwäche mit gehäuften Sekundärerkrankungen
Neigung zu Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten , Autoimmunerkrankungen und
vielem mehr !!\"

Und weiter:
\"Molekularer Stress und seine Folgen
Unter chronischem, Nitrosativem Stress versteht man die vermehrte Bildung von iNO
( induzierbarem Stickoxid) und seinem oxidativen, weit aggressiveren Abbauprodukt
Peroxinitrit . Der dabei entstehende, biochemische Circulus vitiosus , Prof. Martin L.Pall
nannte ihn den NO/ONOO - Zyklus , der komplexe, zellschädigende Reaktionen zur Folge
hat, kann durch verschiedene, nur kurz einwirkende Stressoren ausgelöst werden. Selbst
dann, wenn diese Auslöser längst abgebaut sind, bleibt dieser „biochemische Teufelskreis“
bestehen und erklärt damit die Tatsache chronisch verlaufender Erkrankungen , wie z.B.
das Chronische Müdigkeitssyndrom ( CFS) , die Fibromyalgie ( FM ), das MCS-syndrom
und viele andere mehr.
Unabhängig davon gibt es physiologische Formen des NO mit sehr wichtigen Funktionen :
• Neuronales NO (nNO) - wichtiger Neurotransmitter
• Endotheliales NO (eNO) - Transmitter für Gefässerweiterung
• Induzierbares NO (iNO) - Immunregulator
• Mitochondriales NO (mNO)- Stoffwechselregulator für Synthese, Proliferation und
Apoptose
Auslöser für Nitrosativen Stress
Gesichert sind :
• Virale, bakterielle und parasitäre Infektionen
• Physische Traumata, besonders im Bereich des Halses (Schleudertrauma) und
Kopfes.
• Schwere psychische Traumatisierungen
• Toxische Belastung mit diversen Umweltgiften und Chemikalien (Insektizide,
Pestizide, Lösemittel , toxische Schwermetalle etc.)
Verstärkende Faktoren
• Starke geistige und körperliche Belastung
• Bakterielle und Virale Infekte
• Psychostress !
• Nitratreiche Ernährung ( Geräucherte NM , mit Kunstdünger belastete NM )
• Medikamente ( Antibiotika, Statine, Nitrate, Potenzmittel, Arginin, Herzmittel wie
Enalapril etc.)
• Instabilität der HWS
• KH-reiche Ernährung
• Elektromagnetische Felder ( Mobilfunk, Handy etc.)\"

Tja - wie ich immer sage: alle Belastungen so weit wie möglich abbauen.
- Editiert von kf-forum am 02.10.2010, 16:11 -
- Editiert von kf-forum am 02.10.2010, 16:31 -
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Beitragvon kf-forum » Samstag 2. Oktober 2010, 15:08


Weiteres Zitat:
\"Die Entstehung von so genannten „ Biochemischen Teufelskreisen“
• Blockade wichtiger Enzyme in den Mitochondrien (Citratyzklus, Atmungskette),
die für die Produktion der Zellenergie ( ATP ) verantwortlich sind. ( FeS-haltige und
Fe-haltige Enzyme, Aconitase,).
• Vermehrte intrazelluläre Säurebildung ( Laktazidose Typ II ) mit weiterer
Inaktivierung verschiedener Enzyme. Zwang zur Aktivierung der aeroben
Glykolyse ( Vergärung von Zucker ) , einem Art „Notstromaggregat“ , das
allerdings nur 1/16 der üblichen ATP menge liefern kann !! .
• Vermehrter Oxidativer Stress ( Bildung von Sauerstoffradikalen ) mit sekundären
Schäden der Zellkern-DNA , mitochondrialen DNA , und anderen Zellbestandteilen
und einem deutlich erhöhten Risiko, eine Krebserkrankung zu entwickeln
• Cholesterinerhöhung durch Hemmung eines den Cholesterinstoffwechsel in der
Leber regulierenden Enzyms (Hepatische 7 α-Hydroxylase )
• Aktivierung des Immunsystems (proinflammatorische Zytokine) mit sekundären,
aseptischen Entzündungen im Bereich der Gelenke , Muskeln, Sehnen und
Bänder und der Entwicklung von Autoimmunerkrankungen .
• Aktivierung diverser Rezeptoren des Zentralnervensystems ( NMDA - und
Vanilloid-Rezeptoren) mit sekundären neurologischen, psychischen und
vegetativen Symptomen .
• Abbau von und dadurch Mangel an diversen Vitaminen ( Vitamin C, B1,B2,B5, B6,
B12,Vitamin E, Vitamin D, Folsäure,) Mineralien und Spurenelementen ( Selen,
Magnesium, Zink ) .
• Hemmung der Synthese von physiologischem, neuronalen und endothelialen NO
und Anstieg des assymmetrischen Dimethylarginins , damit erhöhtes
Gefäßerkrankungs- und Hypertonierisiko, sowie Störung zentralnervöser
Funktionen .
• Peroxinitrit nitrosiert aromatische Aminosäuren und oxidiert SH-gruppen. Es wirkt
hochgradig neurotoxisch durch irreversible Hemmung der Mitochondrienfunktion !
• Störungen des Katecholamin -, Melanin -, Serotonin,Tyrosin - Tryptophan- und
Phenylalaninstoffwechsels mit folgender Minderung der Leistungsfähigkeit,
Schlafstörungen, und depressiven Verstimmungen
All diese verschiedenen biochemischen Prozesse sind miteinander vernetzt und verstärken
sich gegenseitig. So stimuliert das besonders schädliche Peroxinitrit jene Enzyme
( Nitritoxidsynthasen) , die wiederum zu einer vermehrten Bildung von Nitritoxid führen,
jenem Stickstoffradikal, aus dem Peroxinitrit gebildet wird. Dies erklärt die
Aufrechterhaltung eines chronisch fortbestehenden, „biochemischen Teufelskreises“, der in
nahezu allen Zellen des Körpers aktiviert werden kann.
Es ist wichtig zu verstehen, dass ein derartiger „biochemischer Teufelskreis“, durch
welchen Auslöser auch immer auf den Weg gebracht, in der Regel ohne therapeutische
Maßnahmen nicht zu stoppen ist und auf lange Zeit immer mehr zunehmende Schäden
durch den immer größer werdenden Ausfall von Mitochondrialen Enzymen auslöst. So wird
verständlich, dass der Nitrosative Stress eines jungen Menschen innerhalb von Jahren
seine Leistungsfähigkeit bis hin zur kompletten Erwerbsunfähigkeit mindern kann, wird
diese Stoffwechselanomalie nicht frühzeitig diagnostiziert und entsprechend behandelt.\"

So gut auf den Punkt gebracht, habe ich das noch nicht gelesen.
- Editiert von kf-forum am 02.10.2010, 16:31 -
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Beitragvon kf-forum » Samstag 2. Oktober 2010, 15:24

Und zur Therapie:

"Therapie
Nitrosativer Stress, wie er in der Regel sowohl bei chronischem Müdigkeitssyndrom als
auch Burnout-Syndrom vorliegt, sollte unbedingt einer konsequenten Therapie zugeführt
werden, da die Einwirkung von Peroxinitrit zu irrevisiblen Schäden an den Mitochondrien,
die maternal ( von Müttern auf Ihre Kinder) vererbt werden, führen kann und der
NO/ ONOO- Zyklus der Motor für die Entwicklung unterschiedlichster Chronischer
Zivilisationserkrankungen ist.
Da das Wissen um diese Zusammenhänge noch nicht verbreitet ist, werden die
notwendigen Untersuchungen in der Regel nicht durchgeführt und den Patienten werden
symptomorientierte Medikamente verschrieben, die nicht selten den biochemischen
Teufelskreis noch intensivieren.
In Unkenntnis der Forschungs-Ergebnisse über den geschilderten Biochemischen
Teufelskreis oder NO/ONOO- Zyklus werden Patienten psychiatrisiert oder mit
Verlegenheitsdiagnosen wie „Somatoforme Störung“ unverrichteter Dinge wieder
nachhause geschickt.
Die Therapie sollte zunächst alle Faktoren , die zu einer Steigerung des NO/ONOOZyklus
führen, vermeiden , bezw. ausschalten .
Dazu gehören :
• Nitrit- oder Nitrathaltige Nahrungsmittel ( Blatt- und Wurzelgemüse im Winter,
Eisbergsalat und Feldsalat, als Spitzenreiter ! )
• Verunreinigungen in Salzen
• Geräucherte Nahrungsmittel ( NM)
• Tabak- und Tabakrauch
• Mit Stickstoffdünger belastete NM – Stattdessen NM aus Biolog.kontrolliertem
Anbau !
• Unverträgliche NM
• Glutamat und Aspartat als Nahrungsmittelzusätze !
• Kohlenhydratreiche Ernährung – (max. 20 % KH, dafür 50-60% Fett und 20-30%
Proteine als sog. LOGI-Kost wird empfohlen ! )
• Kosmetika
• Trockenmilch
• Medikamente wie : Antibiotika ( Tetrazykline, Erythromycin,
Amoxicillin,Trimethoprim ), Statine, Zytostatika, Platinhaltige Medikamente,
Langzeitnitrate, Arginin, Potenzmittel, Cyclosporin, Antihypertonica wie Enalapril
und viele mehr !
• Extremer Psychostress
• Körperliche Belastungen – ( Jogging oder Fittness-Center sind kontraindiziert ! )

Chron. Herde ( Zähne ! ) sollten unbedingt saniert ,Chemikalienbelastungen ( Sick-
Buildingsyndrom ) ausgeschaltet werden. Langfristige entgiftende Massnahmen können
den Nitrosativen und Oxidativen Stress entscheidend reduzieren !
Der Ausgleich von häufig vorzufindenen Mangelzuständen an Mineralien,
Spurenelementen, Vitaminen, Fettsäuren oder Aminosäuren ( Kalium, Magnesium,
Kalzium, Vitamin B1,B2,B3,B5,B6 , C, E, D, A – Zink, Selen, Kupfer, Mangan, , Omega – 3
Fettsäuren , Cystein, Carnitin ,Coenzym Q 10 ,Tryptophan , und besonders Glutathion )
sollte parallel zu einer gezielten Anwendung von Substanzen , die den NO/ONOO- Zyklus
inaktivieren können, eingeleitet werden.

[b]Das therapeutische Procedere hängt von der Intensität der klinischen Symptomatik ab . Stellt man Nitrosativen Stress, der nach meiner Auffassung aus präventiven Gründen bei jeder Untersuchung ausgeschlossen werden sollte, bei einem relativ asymptomatischen Patienten fest, so wird man ihm die Einnahme von hochdosiertem Vitamin B 12, in Form von Methylcobalamin B12 sublingual, sowie das reichliche Trinken von grünem Tee und die Anwendung von Curcumin, gemixt mit schwarzem Pfeffer und Olivenöl , das relativ günstig in der Apotheke zu erhalten ist, empfehlen. So kann der Nitrosativer Stress in seinem Niveau evtl. so stark vermindert werden, dass die oben geschilderten Langzeitschäden nicht eintreten müssen. Aber auch in diesen Fällen sind entsprechende Laborkontrollen etwa drei Monate nach Einleitung einer Therapie unbedingt zu empfehlen.[/b]

Man sollte sich bewusst sein,dass die oben genannten Verstärkungsfaktoren, so zum
Beispiel ein einfacher Infekt, aber auch jede Form von intensiver, geistig seelischer
Belastung (Psychostress) den Nitrosativen Stress ganz massiv verstärken können. Bei
Virusinfekten stellt man eine bis zu 30 fache Verstärkung der krankhaft vermehrten Bildung
von Stickoxid und Peroxinit fest. Bei meinen Patienten habe ich immer wieder erlebt, wie
stark seelischer Belastungen diesem biochemischen Teufelskreis beschleunigen können.
Liegt schon eine typische Multisystemerkrankung vor, ist die Anwendung diverser
Antioxidantien, Pflanzenstoffe und die Ergänzung von in der Regel schweren
Mangelzuständen von Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen, und Hormonen
erforderlich.
Dazu kann bei den schwerst betroffenen anfänglich eine Infusionstherapie erforderlich
werden, da es darum geht, den Nitrosativen Stress so schnell wie möglich so zu
reduzieren, dass weitere mitochondriale, nicht mehr korrigierbare Schäden vermieden
werden.
Danach ist die Langzeit-Einnahme von hochdosiertem Vitamin B 12, Alpha-Liponsäure,
Cystein,Vitamin B 1, B2, B3 und B 5, Vitamin C, Vitamin E, A und D, von Curcumin,
Resveratrol, Glutathion, Zink, Selen, Magnesium, Taurin , Melatonin , Omega-3 fettsäuren
und anderen Pflanzenstoffen und Antioxidanzien, die fähig sind, diesen biochemischen
Teufelskreis zu stoppen und zu reduzieren, erforderlich.
Der Amerikanische Arzt und Forscher F.Teitelbaum, MD , konnte bereits 2002 in einer
randomisierten, placebo-kontrolliertem Doppelblindstudie die Wirksamkeit dieser Therapie
bei Chronischem Müdigkeitssyndrom und Fibromyalgie beweisen."

Das ist doch mal ein klares Wort ......
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Beitragvon kf-forum » Samstag 2. Oktober 2010, 15:26

Und noch BurnOut:

"Für Patienten mit Burnout Syndrom oder dessen Vorboten wird dringend empfohlen,
sich mit den persönlichkeitsbezogenen Aspekten ihrer Erkrankung intensiv auseinander -
zusetzen und sobald als möglich therapeutische Hilfe von erfahrenen Burnout-
Therapeuten in Anspruch zu nehmen.
Sehr hilfreich ist das äußerst informative und leicht zu lesende kleine Buch des Schweizer
Psychologen Frank. H. Bernd :
„30 min gegen Burnout“
erschienen ihm GABAL-Verlag, das ich jedem aus der betroffenen Berufsgruppe, der sich
gefährdet fühlt oder unter extremem Druck steht, wärmstens ans Herz lege.
Die Limitierung therapeutischer Erfolge ist davon abhängig, wie groß der Anteil von
Mitochondrien ist ,die irreversibel geschädigt sind. Dies lässt sich zu Beginn der Therapie
nicht vorhersagen, da die mitochondrialen Enzymkomplexe auch durch Stickoxid in
reversibler Form blockiert werden können, was die therapeutischen Erfolge ja erklärt."
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Beitragvon kf-forum » Samstag 2. Oktober 2010, 15:30

Ich weiß zwar nicht, ob seine Praxis von den Räumlichkeiten her geeignet ist, aber zumindet versteht der Mann was von den wirklichen Ursachen.
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Beitragvon Juliane » Sonntag 3. Oktober 2010, 00:57

Viel zu lesen Kersten über Besonderheiten bei MCS mit Blog-Beiträgen:



"Biochemischer Teufelskreis als Ursache chronischer Zivilisationserkrankungen.......
Besonderheiten bei der Multiplen Chemikalien Sensitivität (MCS)


Dieses Syndrom wird häufig durch die hochdosierte Belastung (Intoxikation) mit einer Chemikalie oder der Summation mehrerer, niedrigdosierter Chemikalien ausgelöst. Hierzu zählen Lösemittel (wie Formaldehyd, PCB etc), Insektizide und Pestizide, Pyrethroide, organ. Chlorverbindungen etc. In der Folge entsteht eine extrem erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Dämpfen und Gerüchen von Parfüms, Benzin, Diesel, Spül- und Reinigungsmitteln, Raumluftsprays, Beimengungen in Plastikbehältern, Zigarren- und Zigaretten-Rauch und Ausdünstungen in Wohngebäuden, die nicht nach ökolögischen Prinzipien gebaut wurden.

Die Sensitivität ist dabei um den Faktor 100 - 1000 gegenüber Normalpersonen erhöht! Es besteht eine hohe Komorbidität (gleichzeitiges Auftreten zweier, vermeintlich voneinander getrennter Erkrankungen) mit dem CFS-Syndrom.

Auch hier findet man erhöhte Spiegel von iNO und Peroxinitrit, teilweise von Neopterin als Zeichen entzündlicher Vorgänge, erhöhten Oxidativen Stress, erhöhte NMDA- und Vanilloid-Rezeptor-Aktivität und erhöhte Cytokinspiegel sowie eine Verbesserung der Symptomatik nach hochdosierter Gabe von Vitamin B 12, einem Scavenger (Fänger, Neutralisator) von Peroxinitrit.

Genetische Faktoren, die zu einer erhöhten NMDA-Aktivierung und damit Übererregung bestimmter ZNS-Neurone führen, scheinen ebenfalls eine Rolle zu spielen. Path. EEG-Muster nach Chemikalienexposition bei MCS-Patienten wurden berichtet. Beachtet werden sollte eine erhöhte Sensitivität gegenüber Glutamat und Aspartat, die diversen Nahrungsmitteln beigemengt sind......


23 Antworten zu “Biochemischer Teufelskreis als Ursache chronischer Zivilisationserkrankungen”.........."


http://www.dr-kersten.com /stress/nitrosativer-stress/biochemischer-teufelskreis-als-ursache-chronischer-zivilsationserkrankungen
Juliane
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Beitragvon kf-forum » Sonntag 3. Oktober 2010, 09:53

@ Juliane

Auch eine tolle Seite! Hatte mir nicht die Arbeit gemacht, mich durch sämtliche Seiten der Website zu klicken... ;-)

Alle Marker für mitochondriale Störungen (die auf der Website von Dr. Kersten stehen) werde ich mal bei mir mit dem Resonanztest abfragen - mal sehen was da raus kommt. Aber nicht gleich heute - es ist Sonntag.
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Beitragvon kf-forum » Sonntag 3. Oktober 2010, 10:09

Hier findet man das Video von Kuklinski:

* http://tv-gesundheit.blip.tv/file/511504/
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Beitragvon Juliane » Montag 28. Januar 2013, 09:17

Immer müde Prävention und Therapie bei
Chronischem Müdigkeitssyndrom und Burnout

Von Dr. Wolfram Kersten, Bamberg
http://www.dr-kersten.com/downloads/01-rz-cfs-burnout.pdf
Juliane
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Re: Privatpraxis Dr. med. Wolfram Kersten

Beitragvon shadow » Dienstag 18. Juni 2013, 17:11

Die Bedeutung Chronischer Stressbelastungen:
Differentialdiagnose und Therapie bei CFS und Fibromyalgie
April 2013 von Dr. med. Wolfram Kersten
--------------------------------------------------------------------------------

Patienten mit CFS oder Fibromyalgie haben sehr häufig damit zu kämpfen, als psychisch-krank fehldiagnostiziert oder gar diffamiert zu werden. Obwohl schon seit Jahren anhand wissenschaftlicher Arbeiten die organischen Ursachen dieser komplexen Multisystemerkrankung bekannt sind, sperren sich Ärzte und Institutionen konsequent gegen diese Erkenntnisse und intensivieren damit nicht selten das Leid der Betroffenen. Trotz der komplexen und eindeutigen biochemischen und strukturellen Veränderungen, die sich bei dieser Patientengruppe nachweisen lassen, ist es dennoch wichtig, sich mit jenen chronischen Stressbelastungen und Faktoren auseinanderzusetzen, die häufig Auslöser, stets aber als wesentlicher verstärkender Faktor bei der Entwicklung dieser Multisystemerkrankungen vorzufinden sind.

Artikel als PDF ansehen

http://www.dr-kersten.com/?Artikel_und_ ... tlichungen

Seite 36
… Eindeutige und vor allem anerkannte Diagnostische Kriterien für die Diagnose CFS oder Fibromyalgie gibt es nicht. ....

Seite 38
... Ca 70-80 % der CFS-Patienten berichten über ein einschneidendes Ereignis, meist eine infektiöse Erkrankung mit schwerem oder protrahiertem Verlauf, infolge dessen sich die Klinische Symptomatik entwickelt hat.

Wer sein Augenmerk auf diese vermeintliche „Ursache“ lenkt, übersieht jene wesentlichen Faktoren, die erst verständlich machen, wie und warum sich die individuelle Erkrankung des Patienten so und nicht anders entwickelt hat.

Darum ist es von essentieller Bedeutung, sich mit der Biographie, der Familiären Belastung, den Wohnverhältnissen, dem beruflichen und privaten Umfeld derart auseinanderzusetzen, daß die entscheidenden Faktoren, die nach meiner Auffassung den Boden für die Entwicklung der Erkrankung an CFS oder Fibromyalgie geschaffen haben, deutlich werden.

Sehr häufig finden wir dabei leistungsorientierte und ehrgeizige Menschen mit perfektionistischem Anforderungsprofil, traumatische Kindheitserlebnisse, familiäre Komponenten, die einen erblichen Aspekt in Form von der Mutter vererbter defekter Mitochondrien erahnen lassen und vor allem, welcher Form und Genese auch immer, langwierige, das Individuum stets überfordernde stressorische Belastungen, die häufig infolge meist anerzogener Denk- und Verhaltensmuster, nicht einmal als solche wahrgenommen wurden!

Das Dilemma besteht darin, daß sich die meisten CFS- und Fibromyalgie-Patienten als „Opfer“ einer nicht selbst zu verantwortenden, aus „heiterem Himmel“, sich entwickelnden Erkrankung betrachten, die zunächst alles andere als eine somatoforme Störung oder gar psychiatrisch zu behandelnde Erkrankung ist und dennoch, auch wenn sich hier aufbrausender Widerstand artikulieren mag, eine Erkrankung, die von dem spezifischen Wesen und den typischen Persönlichkeitsmerkmalen der Erkrankten/des Erkrankten nicht zu trennen ist.

Seite 39
Daß hier ebenso genetische Faktoren wie … eine Rolle spielen bleibt unbestritten!

Wie bei allen Chronischen Erkrankungen, kommen wir ohne einen ganzheitlichen Ansatz in Diagnostik und Therapie, der Geist, Seele und Körper als untrennbares Kontinuum begreift, nicht weiter. ....
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Re: Privatpraxis Dr. med. Wolfram Kersten

Beitragvon Alex » Donnerstag 20. Juni 2013, 07:54

Da liegen offenbar einige Kenntnislücken vor.

Vorallem diese Aussage ruft bei mir Stirnrunzeln hervor:

Eindeutige und vor allem anerkannte Diagnostische Kriterien für die Diagnose CFS oder Fibromyalgie gibt es nicht.


Ein Umweltarzt sollte die Diagnosekriterien kennen, sie werden international in der Wissenschaft benutzt.
Gut, dass es in Deutschland freie Arztwahl gibt.
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Re: Privatpraxis Dr. med. Wolfram Kersten

Beitragvon Yol » Freitag 21. Juni 2013, 20:26

... Wer sein Augenmerk auf diese vermeintliche „Ursache“ lenkt, übersieht jene wesentlichen Faktoren, die erst verständlich machen, wie und warum sich die individuelle Erkrankung des Patienten so und nicht anders entwickelt hat.

Darum ist es von essentieller Bedeutung, sich mit der Biographie, der Familiären Belastung, den Wohnverhältnissen, dem beruflichen und privaten Umfeld derart auseinanderzusetzen, daß die entscheidenden Faktoren, die nach meiner Auffassung den Boden für die Entwicklung der Erkrankung an CFS oder Fibromyalgie geschaffen haben, deutlich werden.

Sehr häufig finden wir dabei leistungsorientierte und ehrgeizige Menschen mit perfektionistischem Anforderungsprofil, traumatische Kindheitserlebnisse, familiäre Komponenten, die einen erblichen Aspekt in Form von der Mutter vererbter defekter Mitochondrien erahnen lassen und vor allem, welcher Form und Genese auch immer, langwierige, das Individuum stets überfordernde stressorische Belastungen, die häufig infolge meist anerzogener Denk- und Verhaltensmuster, nicht einmal als solche wahrgenommen wurden!

Das Dilemma besteht darin, daß sich die meisten CFS- und Fibromyalgie-Patienten als „Opfer“ einer nicht selbst zu verantwortenden, aus „heiterem Himmel“, sich entwickelnden Erkrankung betrachten, die zunächst alles andere als eine somatoforme Störung oder gar psychiatrisch zu behandelnde Erkrankung ist und dennoch, auch wenn sich hier aufbrausender Widerstand artikulieren mag, eine Erkrankung, die von dem spezifischen Wesen und den typischen Persönlichkeitsmerkmalen der Erkrankten/des Erkrankten nicht zu trennen ist....


Da steht doch eindeutig wie die Diagnose gemanaged wird. Ganz unten wird auch noch der genetische Faktor erwähnt. Von Umweltbelastungen finde ich in diesen Texten nichts!

Ich würde jedem Arzt den Rücken kehren der mich als "Opfer" betrachtet - einen Umweg über die "aus heiterem Himmel" sich entwickenlde Krankheit - fernab von somatoformen Störungen oder GAR psy ist - D E N N O C H nicht von den typischen Persönlichkeitsmerkmalen des/der Erkrankten zu trennen ist ........

Denke hier spricht der Text für sich - eigentlich unmissverständlich - auch als was man Kranke betrachtet, welche Würde man ihnen lässt.

Ich bewundere die Beharrlichkeit mit welcher man manche Krankheiten nicht als das ansieht was sie sind - die Beharrlichkeit sich als Arzt unglaubwürdig zu machen - Zumindest in den Augen klar denkender Menschen - und dazu gehören auch Kranke - auch solche mit CFS/MCS - ob das nun passt oder nicht. Manche sind intelektuell einer ganzen Anzahl von Ärzten überlegen - ersieht man schon aus mancher Diagnosebeschreibung - die wie hier nicht paradoxer aufgesetzt sein kann. Schafft kein klar denkender Mensch als Logisch anzusehen.....
Yol
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