Erkenntnisse zur T-Zell-vermittelten Immunität

Erkenntnisse zur T-Zell-vermittelten Immunität

Beitragvon Twei » Sonntag 17. März 2013, 12:42

[quote]Neue Erkenntnisse zur T-Zell-vermittelten Immunität

Abteilung Kommunikation Helmholtz Zentrum München Kommunikation
Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
15.03.2013 10:19

Effektive und lang-anhaltende Immunantworten unterliegen individueller Zelldifferenzierung
Neuherberg, 15.03.2013. Eine effektive CD8+ T-Zell-Immunantwort, die der Abwehr und dem nachfolgenden Schutz gegen bestimmte Infektionserreger dient, besteht aus unterschiedlichen Subpopulationen an kurz- und langlebigen Effektor- bzw. Gedächtniszellen. Die einzelnen, für die Immunantwort rekrutierten T-Zellen verhalten sich sehr unterschiedlich bezüglich ihres Wachstums und der Ausbildung von Subpopulationen. Daher kann nur die Einbindung mehrerer Einzelzellen eine effektive Immunantwort garantieren...

...Die nun veröffentlichte Studie zeigt, dass diese Zelldifferenzierung keiner starren Regulation folgt, sondern zufälligen Ereignissen unterliegt. Dabei entscheidet insbesondere die Anzahl der zu Beginn der Immunreaktion zur Verfügung stehenden Antigen-spezifischen Vorläuferzellen über die Vorhersagbarkeit einer effizienten Immunantwort.

Bisher ging man davon aus, dass alle in einem Immungeschehen aktivierten T-Zellen sich ähnlich verhalten und eine regelmäßige Zellteilung und -differenzierung zu Effektor- und Memory-Zellen ausführen. Die Wissenschaftler des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene der Technischen Universität München (TUM), der Abteilung Theoretische Systembiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg sowie der Klinischen Kooperationsgruppe (KKG) ‚Antigen-spezifische Immuntherapie‘ und der Plattform ‚Immunmonitoring‘ am Helmholtz Zentrum München entwickelten für ihre Untersuchungen ein innovatives experimentelles System.

In diesem konnten sie das Zellschicksal von einzelnen T-Zellen im Organismus verfolgen und fanden heraus, dass nur wenige der Ausgangszellen ausschließlich zu Effektor-Zellen reifen. Diese sich können sich aber sehr rasch teilen und somit eine große Zellpopulation kurzlebiger zytotoxischer Zellen für die Abwehrphase bereitstellen.

Die meisten der rekrutierten T-Zellen jedoch entwickeln sich vorzugsweise zu langlebigen Gedächtnis-Zellen, die sich erst bei einem erneuten Erregerkontakt vermehren. „Erstmals war es in diesem Versuchsaufbau möglich, die Expansion und Differenzierung von Einzelzellen, also das individuelle Zellschicksal, zu verfolgen und die Generierung verschiedener Zellpools bei der Immunantwort zu bestimmen“, sagt Prof. Dr. Dirk Busch, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene der TUM und Leiter der KKG ‚Antigen-spezifische Immuntherapie‘. ....[/quote] ausführlicher http://idw-online.de/pages/de/news523904 ()
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Beitragvon Twei » Sonntag 17. März 2013, 15:00

Siehe auch Zusammenhang von Auto-Immun-Erkrankungen zu Umwelterkrankungen:

*Einfluss von Umweltbelastungen* - http://www.sentinel-haus-stiftung.eu/fileadmin/sentinel-haus-stiftung/PDF_Dateien/Autoimmunerkrankungen.pdf

*Neue Krankheiten - durch Chemikalien ausgelöst* - http://www.purenature.de/allergienews_maimonat

*Legal vergiftet – dann vergessen* - http://www.swr.de/blog/umweltblog/2009/01/28/legal-vergiftet-dann-vergessen/#comment-260

*Tino Merz: Roots - Wurzeln der Umweltmedizin* - http://www.dr-merz.com/resources/Roots_I.pdf

- Editiert von Twei am 17.03.2013, 17:01 -
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Beitragvon Twei » Sonntag 17. März 2013, 15:13

[quote]...Autoimmunreaktionen können zu einer breiten Palette von Entmarkungskrankheiten führen (62, 63).
Deshalb wird zunehmend der Zusammenhang von
Umweltschadstoffen und Autoimmunerkrankungen
wie beispielsweise Multiple Sklerose diskutiert (64,
72, 73).
Autoimmunantikörpertests sollten bei entsprechendem Verdacht durchgeführt werden. Besonders bei
Schwermetallbelastungen stehen
Autoimmunerkrankungen im Vordergrund. Der
Mechanismus ist aufgeklärt (65,66). Immunologisch
ist der Zusammenhang mit den Memory Zellen verknüpft. ...[/quote] Seite 130 l.u. Dr. Tino Merz - http://www.dr-merz.com/resources/MCS1.pdf aus Arzt und Umwelt 11, 2/98


[quote]...Entmarkungskrankheit wird eine Schädigung des Zentralnervensystems verstanden, bei der es zu einer Demyelinisation der Nervenzellen bzw. derer Axone, somit zu einer Zerstörung der Marksubstanz kommt....[/quote] aus http://de.wikipedia.org/wiki/Demyelinisierende_Erkrankung (6. März 2013 um 20:10 Uhr)
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Beitragvon Twei » Sonntag 17. März 2013, 16:35

*Studie: Autoimmun­erkrankungen / Salzkonsum?* - viewtopic.php?t=19377

*[b][color=red]10% der Bevölkerung haben Autoimmunantikörper[/color][/b]* - viewtopic.php?t=16968
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Beitragvon Twei » Sonntag 17. März 2013, 16:53

DIE STUFEN VON MCS

(googel-übersetzt)

[quote]...Stufe drei - Gewebe und Organ VERFALL: ist, wenn chronische Entzündung, die durch Exposition gegenüber chemischen Stoffen verursacht hat schließlich zu Gewebeschäden wie Nervenschäden, Nieren geführt Schaden, ist Leberschäden, Lungenschäden, autoimmune Schäden, etc....[/quote] - aus http://curezone.org/forums/fm.asp?i=411584#i (by William J. Meggs, M.D., Ph.D. : 7/9/2006)

oder siehe Thread-Diskussion:
*Hat MCS einen progressiven Krankheitsverlauf?* - viewtopic.php?t=19219
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Beitragvon Galaxie » Sonntag 17. März 2013, 22:01

Da hast Du dir shr viel Mühe bei der Recerche gegeben Twei bravo.

LG
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- Editiert von Galaxie am 17.03.2013, 22:02 -
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Erkenntnisse zur T-Zell-vermittelten Immunität

Beitragvon Kira » Dienstag 19. März 2013, 18:23

"Induziert Vitamin D Allergien
von Matthias Wist
Bei Einführung der Vitamin D Rachitis-Prophylaxe vor rund 50 Jahren war
nicht bekannt, dass Vitamin D Metabolite wichtige Funktionen im Immunsystem
ausüben. Sie hemmen die Entwicklung der T-Helfer Lymphozyten,
was zugleich ein Hauptmechanismus der Allergieinduktion ist. Tierexperimente
und epidemiologische Studien stützen ebenfalls die Hypothese,
dass die allergische Sensibilisierung eine bisher unbekannte Nebenwirkung
der Vitamin D Prophylaxe ist."
ausführlich:
http://biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf&_id=932511
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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