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Beitragvon Juliane » Sonntag 14. Juni 2009, 17:08

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Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
des Klinikums rechts der Isar
Direktor: Prof. Dr. Hans Förstl

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Gerade auf einem so komplexen Gebiet wie der Psychiatrie und Psychotherapie, spielt die Forschung eine wichtige Rolle. Die Mitarbeiter der Klinik führen daher zahlreiche wissenschaftliche Studien durch, die dem besseren Verständnis psychischer Erkrankungen dienen und die Behandlung der Patienten verbessern können...

Umweltbezogene Gesundheitsstörungen / Multiple Chemikalienempfindlichkeit (MCS)...

Technische Universität München - Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Ismaninger Straße 22
81675 München

Tel.: (089) 4140-4201
Fax: (089) 4140-4837


http://www.psykl.med.tum.de/
Juliane
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Beitragvon Dundee » Sonntag 14. Juni 2009, 17:22

Hm, da hat man noch nicht gemerkt, dass der ICD-10 für MCS T78.4 lautet

http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/10/mcs-multiple-chemical-sensitivity-who-icd-10-t784/

und MCS als körperliche Krankheit einklassifiziert ist.
Ob MCS dort in München mit einem F versehen wird? Na das wäre ja ein faux pas vom Allerfeinsten.
Dundee
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Beitragvon schlumpf » Sonntag 14. Juni 2009, 18:50

Das ist mal wieder Diskriminierung vom feinsten, lassen wir uns das gefallen?
schlumpf
 

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Beitragvon Juliane » Montag 15. Juni 2009, 00:05

Pressemeldung 10.10.2005 Klinikum rechts der Isar

Peter Henningsen setzt neue Schwerpunkte in der Psychosomatik

Der Neurologe und Psychotherapeut Professor Peter Henningsen wurde zum 1. September 2005 auf den Lehrstuhl für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Medizinische Psychologie der TU München berufen. Er übernimmt als Direktor des Instituts und der Poliklinik für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Medizinische Psychologie im TU-Klinikum rechts der Isar die Nachfolge von Professor Michael von Rad.

Peter Henningsen bringt eine umfassende wissenschaftliche, therapeutische und medizinische Erfahrung mit. Nach seinem Medizinstudium in Freiburg, Berlin und Cambridge legte er 1995 die Facharztprüfung für Neurologie und Psychiatrie ab."Die somatische Seite war mir immer wichtig", resümiert Henningsen, "doch ich wollte eine Brücke schlagen von der Neurologie zur Psychotherapie."
So bildete er sich in psychoanalytisch-interaktioneller Gruppenpsychotherapie weiter, machte eine Lehranalyse, eine Ausbildung in klinischer Hypnose und den Facharzt für Psychotherapeutische Medizin. Während dieser Zeit arbeitete er – zuletzt als leitender Oberarzt – in der Psychosomatischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg. Für seine in dieser Zeit entstandenen "Leitlinien Somatoformer Störungen" erhielt er 2002 den mit 25.000 Euro dotierten Cochrane-Preis.

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.med.tu-muenchen.de/de/gesundheitsversorgung/kliniken/psychosomatik/bilder/henningsen_i.jpg&imgrefurl=http://www.med.tu-muenchen.de/de/news/archiv.php%3Fwe_objectID%3D291%26we_objectTID%3D219&usg=__KoGd5W-I7n1yvpUkxEzbOfj14t8=&h=254&w=170&sz=64&hl=de&start=13&tbnid=AvNY5B5n_MC5sM:&tbnh=111&tbnw=74&prev=/images%3Fq%3DPeter%2BHenningsen%26gbv%3D2%26hl%3Dde%26sa%3DG


Psychosomatik
Direktion

Univ.-Prof. Dr. med. Peter Henningsen

Tel.: (089) 4140–4310/4311
Fax: (089) 4140–4845
E-Mail: P.Henningsen@tum.de

http://www.med.tu-muenchen.de/de/gesundheitsversorgung/kliniken/psychosomatik/Mitarbeiter.php

Impressum
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Die gesetzliche Vertretung erfolgt durch den Klinikumsvorstand.
Diesem gehören an:

Vertreter der Fakultät für Medizin:
Stellvertreter: Univ. Prof. Dr. P. Henningsen

http://www.psykl.med.tum.de/index.php?option=com_content&task=view&id=13&Itemid=26
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Beitragvon Juliane » Montag 15. Juni 2009, 00:08

Hier im Forum gibt es Einblicke:

viewtopic.php?t=9926

viewtopic.php?t=9791
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Beitragvon Sissi » Montag 15. Juni 2009, 12:39

Weil der Aloisius im Hofbräuhaus versackt ist, warten die in München an der TUM und der LMU auch schon lange auf die göttliche Eingebung.

http://www.youtube.com/watch?v=sQ_l2qA5bj0
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Beitragvon Sissi » Montag 15. Juni 2009, 12:49

kann man in echt die Kotzsucht kriegen, wenn man das liest.
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Beitragvon Amazone » Montag 15. Juni 2009, 19:39

Ich habe kürzlich schon darauf aufmerksam gemacht, dass Peter Henningsen "gefährlich" ist. Er arbeitet gezielt darauf hin, dass CFS, MCS und FMS demnächst als psychische Erkrankungen im ICD-11 klassifiziert werden. Viele haben es allem Anschein noch nicht gemerkt, dass er viel Unheil anrichten wird.

http://meagenda.wordpress.com/category/who-collaborating-centre/

Näheres siehe auf der Website unter dem markierten Link: EACLPP Working group on MUS version 16 Jan 2009

Auszugsweise von der Website
News:

Working Groups

Medically Unexplained Symptoms and Somatisation

Patients with medically unexplained symptoms and somatisation – a challenge for European health care systems

A white paper of the EACLPP Medically Unexplained Symptoms study group
by Peter Henningsen and Francis Creed can be downloaded at:

http://www.eaclpp.org/documents/Patientswithmedicallyunexplainedsymptomsandsomatisation.doc

“You can see the first draft of the report following the above link.
It is still “work in progress” and will be revised further.

“If you have any comments or additions to suggest, please email them to Gill
Dunkerley ( Gillian.D.Dunkerley@manchester.ac.uk ) who will pass them on to the
working group.”

Draft document is approx 76 pages long, including tables and charts can also be opened here

EACLPP Working group on MUS version 16 Jan 2009

(Let me know if there are any problems opening this draft report.)
A white paper of the EACLPP Medically Unexplained Symptoms study group

Patients with medically unexplained symptoms and somatisation – a challenge for
European health care systems

Draft – prepared by: Peter Henningsen and Francis Creed January 2009

“The report arises from the EACLPP working group “Improving the management of patients with medically unexplained symptoms/somatisation”. The group is open to all EACLPP members but a core group have been responsible for the fist draft of this report . The core group (listed below) includes (24 – to be revised?) members, who have contributed so far. They represent 9 EU countries (currently – increase?). All have a special interest in the treatment of patients with medically unexplained symptoms; most have a research interest as well as clinical one and all are motivated to see an improvement in the treatment of these patients who are served poorly by most, if not all, health care systems across Europe.”
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Beitragvon Alex » Montag 15. Juni 2009, 22:15

Kann schon sein, dass das ein geheimes Plänchen ist das man schmiedet.
Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass die MCS Kranken sich das bieten lassen.
Die Kranken sind recht gut organisiert mittlerweile und werden sich zu wehren wissen.
Alex
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Beitragvon Juliane » Montag 15. Juni 2009, 22:38

Henningsen hier mal aus 2002



"Kernsymptomatik des Chronic Fatigue Syndroms
(CFS) ist die subjektiv verstärkte Wahrnehmung von Erschöpfung
und eine erhöhte Erschöpfbarkeit schon nach geringer
psychischer oder körperlicher Belastung. Weitere Beschwerden,
die als mit dem CFS assoziiert gelten, sind mildes Fieber,
Halsschmerzen und andere Erkältungssymptome, Kopf- und
Muskelschmerzen sowie Konzentrations- und Schlafstörungen.
Während im Einzelfall eine zuvor nicht erkannte körperliche
Erkrankung Ursache der Symptomatik sein kann, liegt in aller
Regel keine nachweisbare organische Krankheitsursache vor. Die
diagnostische Einordnung erfolgt in die Kategorie der somatoformen
Störungen. Durch Medien und Vorbehandler vorgeprägt,
kommen Patienten häufig mit der festen Überzeugung, an CFS
erkrankt zu sein, in die Sprechstunde. Die Diagnose CFS bietet
dem Patienten einen hohen subjektiven Erklärungswert für eine
Fülle rätselhafter und lästiger Symptome.
Eine pharmakologische Behandlung der Erschöpfungssymptomatik
bringt nach derzeitigem Wissensstand keine Behandlungsvorteile.
Als Behandlungsoption erster Wahl empfiehlt sich körperliche
Aktivierung, die am besten im Rahmen eines fachlich
angeleiteten Trainingsprogramms durchgeführt werden sollte.
Bei psychischer Komorbidität oder bei Anzeichen für eine aktuelle
psychosoziale Belastungssituation sollte zusätzlich eine psychotherapeutische
Behandlung eingeleitet werden.

Was ist gesichert in der Diagnose und Behandlung des Chronic Fatigue Syndroms?
Martin Sack; Peter Henningsen
Korrespondenzautor: Dr. med. Martin Sack, Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, D-30625 Hannover; E-Mail: sack.martin@mh-hannover.de"

http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/abstract/ArtikelId/5422
http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/inhalt/Band/7/Ausgabe/5/Jahrgang/2002
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Beitragvon Juliane » Montag 15. Juni 2009, 22:44

Privatdozent Dr. Martin Sack hat jetzt auch einen Job in München:


Psychosomatische Klinik am Klinikum rechts der Isar eröffnet Tagesklinik und dehnt stationäres Angebot aus


Die Psychosomatische Klinik am Klinikum rechts der Isar reagiert auf den steigenden Bedarf: Ab Juli geht eine Tagesklinik mit 12 Behandlungsplätzen in Betrieb. Das stationäre Angebot wird gleichzeitig von 7 auf 19 Betten


Während die Schwerpunkte der Tagesklinik insbesondere bei der Ressourcenförderung und Stabilisierung der Patienten - beispielsweise bei Traumafolgestörungen - liegen, wendet sich die Station vor allem an Patienten mit somatoform-funktionellen Erkrankungen (wie Burn-out-Syndrom) und mit körperlichen Erkrankungen, die psychische Beeinträchtigungen mit sich bringen. Doch auch andere Kriterien spielen für die Wahl des Behandlungsangebots eine Rolle. Privatdozent Dr. Martin Sack, der Leiter der beiden Einrichtungen, erläutert: "Für Patienten, die weiter entfernt wohnen, ist die stationäre Behandlung oft besser geeignet als die Tagesklinik.


http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/139973/
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Beitragvon Mia » Montag 15. Juni 2009, 23:51

Wenn ich "subjektiv" erschöpft sein sollte, dann nur von den dreisten Lügengeschichten dieser oben erwähnten, selbsternannten "Experten"!

Mia
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Beitragvon Juliane » Dienstag 16. Juni 2009, 10:03

Sie folgen dem Sachzwang, Mia.
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Beitragvon Juliane » Dienstag 16. Juni 2009, 10:03

Henningsen 2003/2004



Funktionelle somatische Schmerzsyndrome
Functional somatic pain syndromes: summary of hypotheses of their overlap and etiology
Zusammenfassung der Hypothesen zur Überlappung und Ätiologie

21. Januar 2004


Zusammenfassung Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist unklar, ob die häufige Überlappung funktioneller somatischer Syndrome durch ein einzelnes zugrundeliegendes funktionelles somatisches Syndrom erklärt werden kann. Es scheint aber in jedem Fall nicht gerechtfertigt, funktionelle somatische Syndrome als primäre psychische Störungen (somatisierte depressive bzw. Angststörungen) anzusehen. Psychische Komorbidität und biographische Belastungen bestimmen weitgehend, aber nicht ausschließlich, die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen. Die klinisch und mit technischen Verfahren nachweisbare erniedrigte Schmerzschwelle beim Fibromyalgiesyndrom (FMS), Reizdarmsyndrom (RDS), Spannungskopfschmerz (KST) und Myoarthropathie der Kiefergelenke (MAP) wird aktuell auf eine veränderte zentralnervöse Verarbeitung nozizeptiver Impulse zurückgeführt. Weiterhin finden sich bei den genannten Störungen Hinweise für eine Störung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrindenachse. Das vermehrte Vorkommen bei Frauen kann durch geschlechtsspezifische Unterschiede im Krankheitsverhalten und eine Östrogenabhängigkeit der Schmerzempfindung bedingt sein. Funktionelle somatische Syndrome werden aktuell durch ein biopsychosoziales Modell prädisponierender, auslösender und chronifizierender Faktoren erklärt. Besonderer Forschungsbedarf besteht bei der Festlegung des Stellenwerts genetischer und kultureller Faktoren.


P. Henningsen1, 6 , C. Derra2, J. C. Türp3, 4 und W. Häuser5

(1) Psychosomatische Klinik, Universitätsklinikum Heidelberg,
(2) Rehaklinik Taubertal, Bad Mergentheim,
(3) Abteilung Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Freiburg,
(4) Klinik für Prothetik und Kaufunktionslehre, Universitätsklinikum Basel,
(5) Zentrum für Schmerztherapie/Medizinische Klinik I, Universitätsklinikum Saarbrücken,
(6) Psychosomatische Universitätsklinik, Thibautstr. 2, 69115 Heidelberg

http://www.springerlink.com/content/l28w9gy8my4810uj/
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Beitragvon Juliane » Dienstag 16. Juni 2009, 10:04

Henningsen 2009


aerzteblatt-international.de


Dtsch Arztebl Int 2009; 106(23): 383-91
Häuser, W; Eich, W; Herrmann, M; Nutzinger, D O; Schiltenwolf, M; Henningsen, P
Fibromyalgia Syndrome—Classification, Diagnosis, and Treatment
Dtsch Arztebl Int 2009; 106(23): 383-91
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0383
Medicine


http://www.aerzteblatt.de/int/lit.asp?id=64944
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Beitragvon Juliane » Dienstag 16. Juni 2009, 10:06

Curriculum vitae

Date of Birth: 11.02.1959 in Stuttgart

Present Position: Head, Department of Psychosomatic Medicine, University Hospital of Technical University Munich, Germany (since 2005)

Clinical and scientific positions

2006 Vice Dean, Faculty of Medicine, Technical University Munich

2004 "Call" for a position as chair of the Dept. of Psychosomatic Medicine, RWTH Aachen

since 1990 Scientific Assistant, "Oberarzt" and Deputy Head at the Dept. of Psychosomatic Medicine, University Hospital Heidelberg

1984-1990 Scientific Assistant and "Oberarzt", Depts. of Neurology, University Hospitals Heidelberg and Free University Berlin

1977-1984 Medical Studies, Universities of Stuttgart, Freiburg, Berlin, Cambridge/ GB; Scholarship from "Studienstiftung des deutschen Volkes"


http://www.iclam2007.de/ref_files/ref_74_en.pdf?PHPSESSID=f4de3219ce2464455025abd0cdb734d7
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Beitragvon Amalie » Dienstag 16. Juni 2009, 22:16

Übersetzung des Textes, den Amazone am 15.6.2009 eingestellt hat:


Arbeitsgruppen

Medizinisch Unerklärte Symptome und Somatisierung

Patienten mit medizinisch unerklärten Symptomen und Somatisierung – eine Herausforderung für europäische Gesundheitssysteme

Ein weißes Papier der EACLPP Medically Unexplained Symptoms Forschungsgruppe

http://www.eaclpp.org/documents/Patientswithmedicallyunexplainedsymptomsandsomatisation.doc

“Sie können den ersten Entwurft des Berichts über den folgenden Link oben sehen. Es handelt sich um „laufende Arbeit“ und wird später noch überarbeitet.“

“Wenn Sie Kommentare haben oder Zusätzliches empfehlen können, mailen Sie das bitte an Gill Dunkerley (Gilian.D.Dunkerley@manchester.ac.uk) der diese an die Arbeitsgruppe weitergeben wird.“

Das Entwurfsdokument ist etwa 76 Seiten lang, einschließlich Tabellen und Grafiken und kann auch hier geöffnet werden.

EACLPP Arbeitsgruppe zu MUS Version 16. Jan 2009

(Lassen Sie mich wissen, wenn es Probleme mit diesem Entwurf gibt.)
Ein weißes Papier der EACLPP Medically Unexplained Symptoms Forschungsgruppe

Patienten mit medizinisch unerklärten Symptomen und Somatisierung – eine Herausforderung für europäische Gesundheitssysteme.

Entwurf – vorbereitet von: Peter Henningsen und Francis Creed, Januar 2009

“Der Bericht entsteht aus der EACLPP Arbeitsgruppe “Verbessern des Managements von Patienten mit medizinisch unerklärten Symptomen / Somatisierung”. Diese Gruppe ist offen für alle EACLPP-Mitglieder, aber eine Kerngruppe war verantwortlich für diesen ersten Entwurf dieses Berichts. Diese Kerngruppe (aufgelistet unten) schließt (24 – später zu ändern?) Mitglieder ein, die bisher mitgearbeitet haben. Sie repräsentieren 9 EU-Länder (momentan – Steigerung?). Alle haben ein besonderes Interesse an der Behandlung von Patienten mit medizinisch unerklärten Symptomen, die meisten haben sowohl ein Forschungsinteresse als auch ein klinischen Interesse und sind motiviert davon, eine Verbesserung in der Behandlung dieser Patienten zu sehen, die von den meisten, wenn nicht allen Gesundheitssystemen in Europa unzureichend behandelt werden.“
Amalie
 

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Beitragvon Juliane » Mittwoch 17. Juni 2009, 00:13

Zitat

alle EACLPP-Mitglieder, aber eine Kerngruppe war verantwortlich


Muss man sich merken, Henningsen gehört einer Kerngruppe an.
Harter Kern?
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Beitragvon Franz » Donnerstag 18. Juni 2009, 14:30

Hans Förstl
SPONSOREN:

AOK-Bayern
Bayer
Bayerische Landesärztekammer
Bayerisches Staatsministerium Arbeit und Sozialordnung, Familie & Frauen
Bayerisches Ministerium für Wissenschaft, Forschung & Kunst
Bundesministerium für Bildung & Forschung (bmb+f)
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen & Jugend
Cambridge University Press
Deutsche Forschungsgemeinschaft
DGPA
Die Zeit
Dr. Margrit Egner-Stiftung
Edward Arnold
Eisai
Eli Lilly
Elsevier
Förstl, Walter & Maria
Frontal21
General Electric
Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks
Hallesche Nationale
Hildegard Hampp-Stiftung
Herrmann & Lilly Schilling-Stiftung
Institute of Psychiatry (London)
Janssen-Cilag
Klinikum München rechts der Isar
Krankenhaus Bogenhausen
Lindauer Psychotherapiewochen
Lufthansa
Lundbeck
Max von Pettenkofer-Institut
Merz
National Health & Medical Research Council (NHMRC)
Novartis
Österreichische Alzheimer Gesellschaft
Oxford University Press
Pfizer
Pharmacia & Upjohn
Physiologisches Institut (LMU)
Rupp, Franz & Hella
Schattauer
Sozialministerium Rheinland-Pfalz
Springer
Stifterverband der deutschen Wissenschaft
Studienstiftung des deutschen Volkes
Süddeutsche Zeitung
Thieme
TU München
University of Western Australia (Perth)
Urban & Fischer
Willmar Schwabe
Wyeth
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (Mannheim)
u.v.a.

http://www..psykl.med.tum.de/sponsoren.html
http://www..psykl.med.tum.de/CV.html
Franz
 

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Beitragvon kf-forum » Donnerstag 18. Juni 2009, 17:28

Habe mich eben bei Frontal 21 per email über die Sponsorentätigkeit beschwert und über MCS aufgeklärt. Mal sehen, was als Antwort kommt.

gruß klaus
kf-forum
 

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Beitragvon kf-forum » Samstag 27. Juni 2009, 12:44

Ich erhielt doch tatsächlich einen Anruf von Frontal21: Die hatten 2 Beiträge über Förstl gemacht, in denen seine Arbeit KRITISCH dargestellt wurde !!! Trotzdem hat Förstl Frontal21 einfach auf seiner Website als Sponsoren aufgeführt (was Frontal21 jetzt prüft). Da hat der Herr Psychotherapeut wohl eine Wahrnehmungsstörung ... :-)) ... und braucht dringend einen Psychater.
kf-forum
 

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Beitragvon Juliane » Mittwoch 28. März 2012, 11:23

http://meagenda.wordpress.com/category/who-collaborating-centre/">http://meagenda.wordpress.com/category/who-collaborating-centre/


Discussion of proposals for coding of CFS for ICD-10-CM at May 10-11, 2011 CFSAC meeting
October 18, 2011 — meagenda
Discussion of proposals for coding of CFS for ICD-10-CM at May 10-11, 2011 CFSAC meeting

http://meagenda.wordpress.com/category/who-collaborating-centre/">http://meagenda.wordpress.com/category/who-collaborating-centre/
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 26. Dezember 2012, 10:14

Förstl "forscht" noch immer an MCS


http://www.psykl.med.tum.de/
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 26. Dezember 2012, 10:54

Bei der Fachrichtung forscht der Mann weiter an MCS, unglaublich das hierfür Gelder frei gemacht werden. Das ist so krank, das man darüber nachdenken könnte solche "Forscher" sicher unter zubringen denn sie stellen eine Gefahr für die Allgemeinheit dar.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Moritz » Mittwoch 26. Dezember 2012, 11:19

Diese Erhabenheit "forschen" zu wollen und das Basiswissen über MCS zu missachten.
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 26. Dezember 2012, 11:24

@ Clarissa

Hier mal ein Einblick in die Aktivitäten des Professors:

September 2000, Volume 71, Issue 9, pp 737-744
Psychiatrische und somatische Morbidität bei Patienten mit vermuteter Multiple Chemical Sensitivity (MCS)
S. Bornschein,
C. Hausteiner,
Th. Zilker,
H. Bickel,
H. Förstl
http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs001150050658


Clin Toxicol (Phila). 2008 Jun;46(5):443-9. doi: 10.1080/15563650701742438.
Double-blind placebo-controlled provocation study in patients with subjective Multiple Chemical Sensitivity (MCS) and matched control subjects.
Bornschein S, Hausteiner C, Römmelt H, Nowak D, Förstl H, Zilker T.
Source
Department of Toxicology, Technical University of Munich, Klinikum rechts der Isar, Muenchen, Germany. s.bornschein@lrz.tum.de

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18568800



Clin Toxicol (Phila). 2008 Mar;46(3):193-200. doi: 10.1080/15563650601185126.
Pest controllers: a high-risk group for Multiple Chemical Sensitivity (MCS)?
Bornschein S, Hausteiner C, Pohl C, Jahn T, Angerer J, Foerstl H, Zilker T.
Source
Section of Clinical Toxicology and Environmental Medicine, II. Med. Clinic, Technical University of Munich, Munich, Germany. s.bornschein@lrz.tum.de

CONCLUSIONS:
The results do not support the hypothesis that work-related insecticide exposure promotes chemical sensitivity.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18344101


und so weiter...

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?cmd=search&db=pubmed&term=Hausteiner+C[au]&dispmax=50
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Beitragvon Kira » Mittwoch 26. Dezember 2012, 11:48

"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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