Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatri

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Beitragvon Kira » Donnerstag 29. November 2012, 10:09

24.11.2012
DGPPN greift gesundheitspolitische Entwicklungen in Wissenschaft und Versorgung auf – Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatrie
Die älteste medizinische Fachgesellschaft in Deutschland, die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), ergänzt ihren Namen um den Begriff „Psychosomatik“ und heißt zukünftig „Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde“.
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Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) heißt zukünftig „Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde“, das Kürzel DGPPN bleibt bestehen. Das entschied die Mitgliederversammlung der DGPPN mit großer Mehrheit am Donnerstag, den 22.11.2012, auf dem jährlichen Kongress der Fachgesellschaft. Dieser stand 2012 mit 9000 Teilnehmern und 619 Veranstaltungen unter dem Motto „Zukunft der Psycho-Sozialen Medizin“ und bot den passenden Rahmen für diese Namenserweiterung.

Die Anpassung der Bezeichnung der Fachgesellschaft bildet nach Ansicht der Mitglieder die Entwicklung der letzten Jahre ab und betont die bereits bestehende und weiter wachsende Relevanz des Themenbereiches Psychosomatik für die Versorgung und Erforschung von psychischen Erkrankungen. Sie stellt nach der Gründung des Referats „Psychosomatik“ im Jahr 2011 einen weiteren Schritt in Richtung eines multifaktoriellen Verständnisses von Gesundheit und Krankheit dar.

Inzwischen ist eindeutig belegt, dass psychosomatische Aspekte im Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie im Sinne der Interaktion von psychischen und körperlichen Faktoren eine herausragende Rolle spielen. „So wächst etwa das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken, deutlich, wenn zuvor eine depressive Erkrankung vorlag. Zugleich steigt beispielsweise die Wahrscheinlichkeit einer Depression bei vorausgehenden Schlaganfällen, Herz- oder Tumorerkrankungen“, erklärt der amtierende Präsident der DGPPN Professor Peter Falkai vom Universitätsklinikum München. Diese Wechselwirkungen werden von Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Nervenheilkunde bereits heute in die Diagnostik einbezogen und in der Behandlung berücksichtigt. Darüber hinaus wird die Versorgung auf dem psychosomatischen Gebiet in erheblichem Umfang von diesen Fachärzten geleistet und bedarf angesichts der gesundheitspolitischen Situation einer Weiterentwicklung innerhalb des Faches. Damit bildet die Erweiterung des Namens der DGPPN aus Sicht von Professor Falkai zum einen die Realität in Wissenschaft und Versorgung ab. Zum anderen ist sie mit der berechtigten Hoffnung verbunden, die bereits heute konzentrierte psychiatrische Forschung auf diesem Gebiet zu intensivieren und dort in den nächsten Jahren zu einer erheblichen Wissenserweiterung beitragen zu können.

Kontakt:
Prof. Dr. med. Peter Falkai
Präsident DGPPN
Direktor der Psychiatrischen Klinik der
Ludwig-Maximilians-Universität
Nussbaumstr. 7
80336 München
Telefon: 089 5160 5500 - 5501
Fax: 089 5160 5522
Email: Peter.Falkai[at]med.uni-muenchen.de

Download:
pm-2012-11-24-kongress-umbenennung.pdf [42KB]

http://www.dgppn.de/dgppn-kongress/aktu ... reift.html
Zuletzt geändert von Kira am Montag 20. Mai 2013, 07:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatrie

Beitragvon Twei » Donnerstag 29. November 2012, 12:38

...Inzwischen ist eindeutig belegt, dass psychosomatische Aspekte im Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie im Sinne der Interaktion von psychischen und körperlichen Faktoren eine herausragende Rolle spielen. „So wächst etwa das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken, deutlich, wenn zuvor eine depressive Erkrankung vorlag. Zugleich steigt beispielsweise die Wahrscheinlichkeit einer Depression bei vorausgehenden Schlaganfällen, Herz- oder Tumorerkrankungen“, erklärt der amtierende Präsident der DGPPN Professor Peter Falkai vom Universitätsklinikum München....
- siehe oberer Post 29.11.2012, 10:09:55


So so, da versucht man also wieder mit wiederholenden und permanenten Behauptungen eine (meiner Meinung nach) EINSEITIGEN Sicht der Dinge zum Wohle eines Berufsstandes, in der Öffentlichkeit wissenschaftlich daher zu kommen?

Welche Ursachen sind denn tatsächliche Auslöser jener oben genannter Ursachen - sind es nicht tatsächlich Gifte und Chemikalien, die den Körper in Stressreaktionen versetzen, organische sowie biologische Funktionsstörungen, Veränderungen bzw. Zerstörungen verursachen?

Siehe:
http://www.csn-deutschland.de/blog/2012 ... n-erhohen/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2012 ... -diabetes/

http://www.csn-deutschland.de/blog/tag/bisphenol-a/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2012 ... -auslosen/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2010 ... -auslosen/

"TCP – Nervengift im Flieger" - http://www.blog.dr-merz.com/?p=248

http://www.csn-deutschland.de/blog/2012 ... zid-susen/

http://www.csn-deutschland.de/blog/tag/krebs/

Zu Depressionen siehe auch: Psycho II – 50% betroffen - http://www.blog.dr-merz.com/?p=242

Und viele weitere Blog-Themen mit tatsächlich unabhängigen wissenschaftlich fundierten Aussagen, Studien und Forschungsergebnissen berichten von den URSACHEN und SYMPTOMEN von "Diabetes mellitus", sowie "Schlaganfällen, Herz- oder Tumorerkrankungen"!

Und da das Hauptthema der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) nun mal DEPRESSIONEN ist und ihr Anliegen PSYCHOTHERAPIEN sind, liste ich hier noch mal in ausführlicher Form Blogs auf, die GEGEN PSYCHOTHERAPIEN sprechen:

siehe bitte den gesamten Blog: http://www.csn-deutschland.de/blog/tag/depressionen/

mit folgenden Themen:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2012 ... -auslosen/ (wurde oben schon erwähnt)

http://www.csn-deutschland.de/blog/2010 ... estatigen/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2010 ... -auslosen/ (wurde oben schon erwähnt)

http://www.csn-deutschland.de/blog/2010 ... d-moglich/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2010 ... ht-wirken/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... e-kleider/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... -worth-it/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... wartungen/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... h-placebo/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... nsitivity/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... itaet-mcs/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... -symptome/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... pestizide/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... he-schuld/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... schmerzen/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... n-siegeln/

http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... e-ruecken/



Demnach wäre die wichtigste Therapie Expositionsvermeidung ( http://dr-merz.com/media/Downloads/MCS+II.pdf ) und eine gesunde und ausgewogene Ernährung ( http://www.csn-deutschland.de/blog/category/nahrung/ )!
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Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatrie

Beitragvon Twei » Donnerstag 29. November 2012, 12:46

Betrifft in ALLEN Fällen die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)!

Zwangsbehandlung i.d. Psychiatrie; Änderung !? - viewtopic.php?t=17130

BGH Urteil Zwangsbehandlung
viewtopic.php?t=18366

BGH: Zwangsbehandlung psychisch Kranker nicht zulässig
viewtopic.php?t=18097

Psychiatrische Zwangsbehandlung verfassungswidrig
viewtopic.php?t=17220

Dr. Strunz über Psychiater und Interessenskonflikt
viewtopic.php?t=17159

DGPPN - Burnout
viewtopic.php?t=17130
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Beitragvon Kira » Donnerstag 29. November 2012, 13:06

Leitlinien-Detailansicht
Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden

Verfügbare Dokumente
Langfassung der Leitlinie \"Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden\"
Leitlinienreport
Kitteltaschenversion
Leitlinie für den Schreibtisch
Praxistipps und Algorithmen
Schlüsselempfehlungen
Statements und Empfehlungen ohne Hintergrundkommentare und Quellen


Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. DGPM)
Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051-001.html


was schliessen wir daraus???

Prof. Henningsen TU München Leitlinienautor
viewtopic.php?t=17122
Fehlinformation durch Prof. Henningsen
viewtopic.php?t=11883
Henningsen Review neuerer Arbeiten
viewtopic.php?t=16038
Henningsen Leitlinienmacher und Ärzteflüsterer
viewtopic.php?t=16754
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Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatrie

Beitragvon Kira » Donnerstag 29. November 2012, 16:21

Teilnehmende Fachgesellschaften und Verbände der Leitlinien-Detailansicht
Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden:

u.a.
Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM) (federführend)(Mandatsträger: Peter Henningsen)
Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM) (federführend)
(Mandatsträger: Peter Henningsen)
http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/051-001l_S3_Nicht-spezifische_funktionelle_somatoforme_Koerperbeschwerden_2012-04.pdf

auch in seinem beruflichen Werdegang erwähnt:
\"Er ist Vorstandsmitglied des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin ...\"
http://www.professoren.tum.de/henningsen-peter/


und nun

hier der Vorstand des DKPM http://www.dkpm.de/cms/dkpm/der-vorstand
und unter Nachrichten findet man einen
24.08.2012 Offener Brief an den Präsidenten der DGPPN in Berlin
http://www.dkpm.de/cms/daten/2012/08/offener_brief_final_korr_jk.pdf



Sie sind auf jeden Fall beide Federführende Fachgesellschaften der Leitlinien http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051-001.html
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)

- Editiert von Kira am 29.11.2012, 16:26 -
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Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatrie

Beitragvon Kira » Donnerstag 29. November 2012, 19:17

Teilnehmende Fachgesellschaften und Verbände der Leitlinien-Detailansicht
Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden:
sind u.a. auch
Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP)(Mandatsträgerin: Caroline Herr)
Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) (Mandatsträger: Dennis Nowak)
http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/051-001l_S3_Nicht-spezifische_funktionelle_somatoforme_Koerperbeschwerden_2012-04.pdf
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Re: Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatrie

Beitragvon Kira » Sonntag 19. Mai 2013, 17:51

Artikel des Monats Februar 2013 Teil 2

Henningsens Pressemitteilung zur PACE-Studie und ihre Folgen

Sie lesen auf dieser Seite:

Die Pressemitteilung von Peter Henningsen zur PACE-Studie - eine Analyse

Leserbriefe zu einem Artikel, der sich auf diese Pressemitteilung stützt

Literatur

http://www.cfs-aktuell.de/februar13_2.htm
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Re: Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatri

Beitragvon Kira » Montag 20. Mai 2013, 08:07

Interessant ist das schon:
im Dezember 2012: Leitlinienreport - neue Version; Patientenleitlinien (lang und kurz) sowie Kurzfassung der Leitlinie eingestellt; im Januar 2013 englische Kurzfassung der Leitlinie eingestellt

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051-001.html
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Re: Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatri

Beitragvon Amazone » Dienstag 28. Mai 2013, 20:53

"Dtsch Arztebl Int 2013; 110(15): 270; DOI: 10.3238/arztebl.2013.0270b
Schaefert, Rainer
zu dem Beitrag Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden von Dr. med. Rainer Schaefert, PD Dr. med. Constanze Hausteiner-Wiehle, PD Dr. med. Winfried Häuser, Dr. med. Joram Ronel, Prof. Dr. med. Markus Herrmann, Prof. Dr. med. Peter Henningsen in Heft 47/2012
Wir freuen uns über die zahlreichen positiven Rückmeldungen zur Kurzfassung der neuen S3-Leitlinie „Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden (NFS)“ (1). Wir danken Herrn Kollegen Hakimi für seine Betonung iatrogener Chronifizierungsfaktoren in Form der Vergabe von Pseudodiagnosen. Die Betrachtung des Behandlerverhaltens öffnet den Blick auf die Bedeutung der Behandler-Patient-Interaktion für Aufrechterhaltung wie auch Behandlung von NFS.
„Darmmykose/Candidamykose“ ist auch aus unserer Sicht in den meisten Fällen eine Pseudodiagnose, weil der bloße Nachweis von Candida im Stuhl (bei mehr als der Hälfte der erwachsenen Bevölkerung 102–104 KBE/g Stuhl) nicht mit einer intestinalen Mykose gleichgesetzt werden darf und es für die Existenz eines klinisch relevanten Candida-Hypersensitivitäts-Syndroms keinen empirischen Nachweis gibt (2). In ähnlicher Weise sollte zum Beispiel auch bei den Syndromen „Multiple Chemikalien-Unverträglichkeit (MCS)“, „Sick building syndrome“, „Elektro-Hypersensitivität“ oder „Amalgam-Überempfindlichkeit“ darauf geachtet werden, dass nicht durch einseitige externalisierende Kausalattribution der notwendige Blick auf biopsychosoziale Wechselwirkungen verstellt wird (3).
Laut NFS-Leitlinie reicht das Spektrum möglicher Diagnosen in Abhängigkeit von Symptomatik, Schweregrad, Verlauf und psychosozialer Beeinträchtigung und vom diagnostischen Prozess von nicht-spezifischen Symptomdiagnosen (ICD-10 R00-R99) über funktionelle somatische Syndrome (eines oder – häufig – mehrere) bis hin zu somatoformen Störungen (ICD-10 F45.0-F45.9). Relevante komorbide Bedingungen (zum Beispiel Depression, Angst, Sucht) sind zusätzlich zu kodieren. Die Diagnosemitteilung an den Patienten sollte an eine anschauliche Beschreibung der Beschwerden innerhalb eines biopsychosozialen Störungsmodells anknüpfen; bewährt haben sich die Begriffe „funktionell“ oder „körperlicher Stress“. Begriffsklärungen und Informationen speziell für Betroffene und ihre Angehörigen bietet eine neu erschienene Patientenversion der Leitlinie (4).
DOI: 10.3238/arztebl.2013.0270b
Dr. med. Rainer Schaefert
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Universitätsklinikum Heidelberg
Rainer.Schaefert@med.uni-heidelberg.de
Interessenkonflikt
Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht."

http://www.aerzteblatt.de/archiv/136960/Schlusswort
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Re: Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatri

Beitragvon Kira » Sonntag 8. Juni 2014, 09:15

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Re: Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatri

Beitragvon Kira » Dienstag 26. Mai 2015, 07:47

das Neueste von Henningsen
Psychosomatik und Verhaltensmedizin Gebundene Ausgabe – 25. März 2015

von Winfried Rief (Herausgeber), Peter Henningsen (Herausgeber)

Psychosomatische Medizin und Verhaltensmedizin Hand in Hand Das große Lehr- und Praxisbuch der Psychosomatischen Medizin und Verhaltensmedizin ist da! Es greift die wichtigsten Fortschritte der letzten Jahre auf und stellt bewährte Leitlinien und empirisch fundierte Therapiekonzepte vor. Das renommierte Autorenteam um die Herausgeber Winfried Rief und Peter Henningsen, zwei Protagonisten der deutschsprachigen Psychosomatik und Verhaltensmedizin, geht auf störungsübergreifende Grundlagen und Problembereiche ein und veranschaulicht störungsorientierte Interventionen anhand klinischer Krankheitsbilder. ...

http://www.amazon.de/Psychosomatik-Verh ... 3794530454
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Re: Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatri

Beitragvon Kira » Donnerstag 4. Februar 2016, 10:45

Kira hat geschrieben:
Kira hat geschrieben:
Artikel des Monats Februar 2013 Teil 2

Henningsens Pressemitteilung zur PACE-Studie und ihre Folgen

Sie lesen auf dieser Seite:

Die Pressemitteilung von Peter Henningsen zur PACE-Studie - eine Analyse

Leserbriefe zu einem Artikel, der sich auf diese Pressemitteilung stützt

Literatur


http://www.cfs-aktuell.de/februar13_2.htm


das sollte ihm auch mal einen Denkanstoss geben

Studie PACE trial - Wenn die Wissenschaft versagt viewtopic.php?f=94&t=19292&p=123890#p123890


viewtopic.php?f=91&t=16754&p=123891#p123891
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