Effizienz Homöophatie durch einen Arzt bei MCS

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Beitragvon Juliane » Mittwoch 6. Februar 2013, 10:44

Effizienz von 108 Therapien, versucht von 917 Personen mit Chemikaliensensibilität
Studie der James Madison University Erkenntnisse

Homöophatie durch einen Arzt


Anzahl, die versuchten 401


sehr schädlich 4 %

leicht schädlich 9,1 %

kein Effekt 32,6 %

etwas hilfreich 33,8 %

sehr hilfreich 19,5 %

http://www.csn-deutschland.de/108therapie.htm
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 6. Februar 2013, 10:56

Anthroposophischer Ärzte setzen in manchen Fällen Cichorium Plumbo Cultum ein:


Cichorium Plumbo Cultum
viewtopic.php?t=14647
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Beitragvon Silvia K. Müller » Mittwoch 6. Februar 2013, 11:29

Problematisch ist dass in der Studie nicht hinsichtlich des Schweregrades der Krankheit unterschieden wurde.

Dass jemand, der neben der MCS schwere toxische und immunologische Schädigungen hat, durch Globuli, Akupunktur oder ähnl. stabilisiert werden kann wage ich zu bezweifeln.
Mir ist kein schwerer gelagerter Fall bekannt bei dem Homöopathie nennenswerte Besserung gebracht hätte. Im Gegenteil, einigen ging es durch die Experimente von Heilpraktikern
mit homöophatischen Präparaten noch schlechter, mich eingeschlossen. Als ich am Anfang von MCS stand versuchte mir so mancher etwas anzudrehen. Man muss Lehrgeld zahlen,
finanziell und gesundheitlich, leider.
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Beitragvon Jens » Mittwoch 6. Februar 2013, 16:06

Ja, ich kann das bestätigen. Auch ich habe am Anang alles probiert von
dem ich mir Linderung versprach. Es kostete mich nur viel Geld und hat
nichts gebracht.
Heute kaufe ich mir hierfür hochdosiertes Glutathion / Tationil, Mariendistel
und Niacin etc.- gehe in die Sauna und mache Sport.
Dass ich richtig liege, beweisen die regelmäßigen Messergebnisse.
Gruß
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Beitragvon Kira » Mittwoch 6. Februar 2013, 19:14

@ Jens,
darf ich mal anfragen von welchen Messergebnissen du sprichst bzw. was du damit meinst?
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Beitragvon Jens » Donnerstag 7. Februar 2013, 15:59

Ja, mein Glutahionwert wurde jetzt mit 374 angegeben.
Der Referenzwert ist 194-384.
Ich meine, dass es eben sinnvoller ist sich sportlich
zu betätigen, in der Sauna zu schwitzen, auf eine gesunde,
natürliche Ernährung zu achten sowie hochwertige Antioxidantien
einzunehmen, als sich auf Heilversprechen von manchmal schlecht
informierten Heilpraktiker zu verlassen, die dann Experimentieren
und von der toxischen Schädigung keine Ahnung haben.
Ich bin seit über 20 Jahre von MCS betroffen und habe wirklich keine
guten Erfahrungen gemacht.
Einge haben gemerkt, dass sich damit schnell Geld verdienen lässt und
immer wieder neue Termine ausgemacht. Ich kann mich nicht erinnern,
dass eine Praxis MCS gerecht gewesen wäre. Auch hier bin ich einige Male
kollabiert.
Bei richtigen Verhalten - d.h. Aktivkolhemaske tragen und für den Notfall
mit Sauerstoff sich helfen zu können. Der Wohnbereich sollte entsprechent
sein und Expositionen sollten vermieden werden.
Nach derzeitigen Wissensstand, ist MCS nicht heilbar - man muss sich anpassen!
Gruß
Jens
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Beitragvon Juliane » Samstag 9. Februar 2013, 02:15

Antwort auf Anfragen, die mich als PM erreichten:

Natürlich kann man nicht erwarten, dass ein noch so gut ausgewähltes Mittel aus dem
Fundus der Homöophatie MCS heilen kann.

Sehr wohl aber kann ein gut ausgewähltes Mittel einzelne akute MCS Symptome mildern und in der Tat auch heilen.

Homöophatie wirkt Symptombezogen bei MCS ebenso wie bei anderen Erkrankungen.

Homöophatie muss individuell erfolgen. Man kann also nicht sagen, bei mir hat das Mittel XY in der Potenz XY geholfen bei Nierenentzündung nach einer Exposition also nehme ich das auch, wenn ich bei einer MCS Reaktion Schwindel, Krämpfe etc. habe.

Schon gar nicht kann man sagen, was mir geholfen hat, wird auch Patient X und Patientin Y helfen.

Und Komplexmittel, wie auch von Umweltmedizinern häufig und sogar vermeintlich vorbeugend eingesetzt, machen keinen Sinn.
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Beitragvon Maria Magdalena » Samstag 9. Februar 2013, 02:23

Juliane schrieb:

"Sehr wohl aber kann ein gut ausgewähltes Mittel einzelne akute MCS Symptome mildern und in der Tat auch heilen."


Also ich kann mir nicht vorstellen, dass symptombezogene Behandlung zur Heilung führen kann. Mir persönlich halfen bisher:

1) Die Entfernung der Krankheitsursachen im Wohnbereich (bzw. Arbeitsbereich), also Raumschadstoffe (z. B. Kunststoff-Auslegware etc.).

2) Die Entfernung der Verursacher im Körper, in meinem Fall- der Dentalstoffe, die meine Lebensmittel-, Kosmetika-, Duftstoff- u. a. Unverträglichkeiten verursachten.
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Beitragvon Juliane » Samstag 9. Februar 2013, 02:33

Natürlich ist Voraussetzung, dass das Wohn-und Arbeitsumfeld in Ordnung ist. Und natürlich wird auch kein Mittel helfen, wenn man den Trigger sozusagen im Körper trägt.

Mit Homöophatie in Dauermedikation kann man auch keine Reaktionen unterdrücken.

Sehr wohl aber kann Homöophatie helfen, wenn Wohumfeld/Arbeitsumfeld/ Zähne etc. saniert sind und noch Symptome bestehen bzw. durch neue Belastungen aus der Umwelt erneut Symptome auftreten.
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Beitragvon Kira » Samstag 9. Februar 2013, 11:15

[url=http://www.smilies.4-user.de][img]http://www.smilies.4-user.de/include/Sprechblasen/smilie_sn_001.gif[/img][/url]Das ist bei MCS wenig sinnvoll bis schädlich.

hier geht's weiter:
Entgiftung mit homöopathischen Mitteln viewtopic.php?t=10566
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Beitragvon Silvia K. Müller » Samstag 9. Februar 2013, 15:54

Zitat Juliane: "Sehr wohl aber kann Homöophatie helfen, wenn Wohumfeld/Arbeitsumfeld/ Zähne etc. saniert sind und noch Symptome bestehen bzw. durch neue Belastungen aus der Umwelt erneut Symptome auftreten."

Ich wüsste gerne welche homöopathischen Mittel dazu geeignet sein sollen bei Symptomen durch eine Pestizidexposition zu helfen.
Beispiele für eine plausible Alltagssituation: Bauer sprüht Felder, Einkauf in eine Laden der Schädlingsbekämpfungsmittel ausgebracht hat, Nachbar bringt Insektizid auf dem Balkon, in der Wohnung oder im Garten aus....

Meine Frage an Juliane:
Welches Mittel hilft dann dem MCS Kranken, der durch Organophosphate oder Pyrethroide bewusstlos wird oder Krampfanfälle oder andere schwere Reaktionen erleidet...?

Ich würde das genannte Mittel anschließend gerne mit Prof. Rea, Prof. Rapp und Prof Pall durchdiskutieren.
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Beitragvon Silvia K. Müller » Samstag 9. Februar 2013, 16:05

Damit meine Frage nicht wieder missverstanden wird:

Ich frage für MCS Kranke die die MCS Fallkriterien gemäß des American Consensus erfüllen.

Ich frage insbesondere für die MCS Kranken, die schwer betroffen sind und bereits lebensbedrohliche Reaktionen erlebten.
Und, ich frage für MCS Kranke, wie Cindy Duering, die solche Expositionen nicht überlebten.
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Beitragvon Yol » Samstag 9. Februar 2013, 16:23

Und ich frage mich wann denn endlich MCS-Patienten - solche die tatsächlich schwer krank sind - sich mit dem Wissenschaftsstand auseinander setzen - der schon in den 90er Jahren klare Definitionen für MCS beinhaltet. Alles Abdriften zu "Heilmitteln" hat noch eine ganz schwere Nebenwirkung (ausser den eigenen körperlichen) für ALLE MCS-KRANKEN: je mehr sie sich vom etablierten Wissenschaftsstand entfernen und sich zu experimentellen Behandlungsmethoden zur Verfügung stellen, je unglaubwürdiger gestalten sie MCS mit - jeder der da mitmacht.
Es ist illusorisch anzunehmen, dass genetische Schädigungen - bedingt durch Chemikalien - reversibel sein sollen. Eine Stabilisierung anzustreben ist praktikabel - alles andere ist Schädigung seiner selbst und der Sache MCS allgemein. Schade dass wir das nicht begriffen haben - wie sehr wir ggf. mithelfen MCS als das zu definieren was grade in Deutschland so vehement vorangetrieben wird - die psychische Komponente als Ursache und nicht als Wirkung von anzusehen.
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Beitragvon Kira » Samstag 9. Februar 2013, 19:40

@Jens,
danke für deine ausführliche Antwort:0)


@Yol,

dass machen schon welche, glaube mir.

Zitat:
"Schade dass wir das nicht begriffen haben - wie sehr wir ggf. mithelfen MCS als das zu definieren was grade in Deutschland so vehement vorangetrieben wird - die psychische Komponente als Ursache und nicht als Wirkung von anzusehen."

Das ist so nicht ok, es müsste heissen "Schade, dass viele es nicht begriffen haben - wie sehr sie ggf. mithelfen ....."

Auch eine Minderheit kommt zum Ziel, wenn sie ihren Weg kennt!
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Beitragvon Twei » Montag 11. Februar 2013, 11:16

[quote]...Homöopathie hat einen großen Vorteil: Im Gegensatz zur Wissenschaftsmedizin, wo der Patient oft auf besserwisserische Arroganz der "Götter in Weiß" trifft, geht der Homöopath intensiv auf die [u]psychische Befindlichkeit[/u] seiner Patienten ein. So fühlt sich der Patient verstanden, was den Placebo-Effekt ungemein steigert....

...Jede medizinische Behandlung enthält grundsätzlich zwei Komponenten: eine psychosoziale und eine physikalisch-chemische Botschaft, die sich direkt physiologisch auswirkt. Bei der Behandlung einer psychosomatischen Erkrankung ist der [u]psychosoziale Anteil maximal[/u], bei chirurgischer Entfernung einer Krebsgeschwulst ist er klein, aber dennoch vorhanden.

Der Idealfall liegt vor, wenn gläubige Patienten von charismatischen Ärzten behandelt werden. Denn es gibt [b]Placebo-Effekte[/b] natürlich auch in der wissenschaftlichen Medizin....

...Was spricht eigentlich dagegen, medizinische Außenseiterverfahren in der Praxis einzusetzen, solange sich ihr Placebo-Effekt segensreich auswirkt? Wer hier nach dem Motto urteilt "Wer heilt, hat Recht", der irrt. Denn der Placebo-Effekt der paramedizinischen Behandlung ist untrennbar gekoppelt mit seinem negativen Gegenspieler, dem "Nocebo-Effekt", und der geht zu Lasten der konventionellen Wissenschaftsmedizin!

Er bewirkt, dass objektiv anerkannte, bestens erprobte Arzneien weniger gut wirken, wenn der Patient Angst hat vor der "schädlichen Chemie", die darin enthalten sei, oder wenn er dem Arzt, bewusst oder unbewusst, misstraut.

Der Nocebo-Effekt lässt sich leicht messen. Bei jeder Neuzulassung eines Medikaments müssen ja Placebo-kontrollierte Doppelblind-Tests vorgewiesen werden. Natürlich werden dabei alle Patienten über evtl. zu erwartende Nebenwirkungen des echten Medikaments informiert, unabhängig davon, ob sie dieses erhalten oder das Placebo.

Ahnen Sie, unter welchen Nebenwirkungen die Placebo-Empfänger litten? In einer Chemotherapie-Studie fielen einigen der Beteiligten, die Placebos erhalten hatten, die Haare aus, weil sie glaubten, dass Chemotherapie immer zu Haarausfall führt (5).

Der "Nocebo-Effekt" zeigt sich deutlich in einer [u]krankmachenden Angst vor eingebildeten Gefahren[/u] (15, 16). Welches Gefahrenpotential die Angst hat, könnte sich in der Tatsache zeigen, dass die Leukämierate bei Kindern etwas erhöht war, wenn sie in der Nähe von Kernkraftwerken wohnten - auch in der Nähe von Werken, die erst in Planung waren (23, 30)! Nocebos können also unerwartet stark wirken (29).

Durch sie leiden viele Patienten an rein [u]psychosomatischen Beschwerden[/u] wie z.B. Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerspiegel), Allergien, Dermatitis, Hefe-Infektionen und Amalgamvergiftung....

...[b]Merkmale von Nocebo-Effekten:[/b]
sie erscheinen auch in Abwesenheit der chemischen Botschaft
sie sind kaum dosisabhängig
sie sind "ansteckend"
sie sind Zielsymptome der Homöopathika, die bei der "Arzneimittelprüfung an Gesunden" auftreten
sie sprechen auf psychosoziale Maßnahmen (Placebos) an...

...[b]Die Bilanz: Heilen selten, bessern oft, trösten immer[/b]
Wie andere alternativmedizinische Heilmethoden ist auch die Homöopathie keine Wissenschaft, sondern Weltanschauung, ja existentielle Glaubenssache: das zeigen die heftigen, oft unsachlichen Auseinandersetzungen darüber.

Ihr Ähnlichkeitsprinzip ist dem in Naturvölkern verbreiteten Analogiezauber verwandt, ihre Vertreter sind die Medizinmänner und Schamanen der Jetzt-Zeit. Aber die Behauptung, Homöopathie sei eine wirksame Alternative zur Wissenschaftsmedizin und homöopathische Mittel seien über den Placebo-Effekt hinaus wirksam, lässt sich mit wissenschaftlichen Methoden objektiv überprüfen und widerlegen....

...Dass sich die oft verfemte Homöopathie überhaupt halten konnte, verdankt sie dem Multiplikationsfaktor Patient, der es honorierte, dass hier der Mensch und nicht die Krankheit behandelt wird. Schließen wir mit einem Wort von Elliot Emanuel (9): "Hoffnung ist ein wesentliches Grundelement der Medizin.

Sie hilft über alle möglichen therapeutischen Irrtümer hinweg, und vertreten wird sie am besten durch einen optimistischen Arzt. [u]Hoffnung ist der Zauberstab des Scharlatans[/u], aber auch zugleich unser eigener". Seien wir froh, dass es ihn gibt: den Placebo-Effekt....[/quote] ausführlicher http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/77-cam/333-homeopathie-erfolge-nur-placeboeffekt
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Re: Effizienz Homöophatie durch einen Arzt bei MCS

Beitragvon Kira » Dienstag 7. Juli 2015, 17:38

siehe auch

shadow hat geschrieben::roll: Was in der Homöopathie alles so drin ist:
Sie sind wirklich drin. bzw. nicht drin (aufgrund der homöopathischen Potenzierung), werden aber zur Herstellung verwendet.
Da bleibt eigentlich nicht mehr viel vom Image der "Naturheilkunde"

Grundstoffe der Homöopathie

Homöopathika bestehen nicht nur aus harmlosen Pflanzenstoffen, wie ein populärer Irrtum vermeint. Es folgt daher eine kleine Auswahl weniger bekannter Inhalts- bzw. Grundstoffe, die in der Homöopathie verwendet werden. Aufgelistet sind auch so genannte energetische Mittel „Strahlen“, „Felder“). Alle Angaben sind der aufgeführten Literatur entnommen. ...

http://www.rudolf-englberger.de/index.p ... &Itemid=60


Medikamente aus Hundekot?

Veröffentlicht von Florian Freistetter am Juni 16, 2008

Medikamente aus Hundekot? Klingt ein bisschen eklig – aber in der Homöopathie gibt es noch viel seltsamere Grundstoffe aus denen angeblich wirksame Medizin erzeugt werden soll.


Homöopathische Grundsubstanzen

Homöopathie ist eine seltsame Sache. Man nimmt eine bestimmte Grundsubstanz und verdünnt (“potenzieren”) sie bis zur Unkenntlichkeit – teilweise so stark, dass kein einzelnes Molekül der ursprünglichen Substanz mehr im fertigen Präparat vorhanden ist. Durch Schütteln oder Verreiben soll aber auf eine nicht näher spezifizierte Art und Weise (die auch keinerlei Grundlage in der Physik oder Chemie hat) die “heilende Information” des Grundstoffes auf das Lösungsmittel übergehen.
Ich möchte in diesem Artikel nicht auf die Mechanismen der Homöopathie und den Widerspruch zu den Naturgesetzen eingehen. Die der Homöopathie zugrundeliegende Unwissenschaftlichkeit und Unlogik haben außerdem andere schon ausführlich und gut beschrieben.

Aber während meiner Recherchen zum Artikel “EM 2008 und Homöopathie” und angeregt durch die Kommentare zu diesem Beitrag war ich verblüfft, was für seltsame Substanzen Homöopathen als Grundstoffe für ihre “Medikamente” verwenden. Viele Leute sehen Homöopathie ja als “sanfte, natürlich Alternative” zur “aggressiven Schulmedizin” und glauben, dass Homöopathie so etwas ähnliches ist wie Naturheilkunde, in der nur Heilpflanzen u.ä. verarbeitet werden. Viele Grundsubstanzen der Homöopathie sind tatsächlich pflanzlicher Natur. Es gibt aber auch eine große Menge anderer Stoffe. Im Endeffekt ist es natürlich egal, was als Ausgangsstoff verwendet wird: am Schluß erhält man sowieso nur ein Placebo das aus destilliertem Wasser, Alkohol oder Milchzucker besteht. Trotzdem ist es vielleicht interessant zu sehen, dass Homöopathen keine Hemmung haben, auch die seltsamsten Stoffe zu angeblichen Medikamenten zu verarbeiten. ...

http://scienceblogs.de/astrodicticum-si ... s-hundekot

Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie
Archiv des Autors: Norbert Aust

http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?author=1

viewtopic.php?f=81&t=18878&p=121751#p121751
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Re: Effizienz Homöophatie durch einen Arzt bei MCS

Beitragvon Tüpfelponcho » Sonntag 16. Februar 2020, 17:58

Um es wenigstens schon knapp vorwegzunehmen, ich habe vor vielen Jahren einige Erfahrungen mit Homoöpathie gemacht, darunter war eine mit gleich mehreren negativen Aspekten. Warum genau ich Homoöpathie nicht als wirksam sehe, möchte ich dann noch genauer beschreiben. (Es dauert voraussichtlich noch, bis ich die Einzelaspekte zusammengetragen habe, ich habe angefangen, aber es dauert bisher.)
Tüpfelponcho
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