"Transparency International
Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel stammten 2002 mehr als ein Drittel der Spendeneinnahmen in Deutschland von Unternehmen.[28] Der Beitritt von Großkonzernen falle, so Eltermann, zeitlich häufig mit der Einleitung eines entsprechenden Ermittlungsverfahrens zusammen. Auf diese Weise diene TI als öffentliches „Feigenblatt“ der Großindustrie. Allerdings begrenzt Transparency Deutschland die Mitgliedsbeiträge von Unternehmen auf 5.000 Euro jährlich, um die eigene finanzielle Unabhängigkeit zu sichern.
Der französische freie Journalist Christian de Brie formuliert seine Kritik an der Organisation noch schärfer:
„Transparency International ist ein Unternehmen, das von großen Korrupten auf die Beine gestellt wurde, das heißt alle großen multinationalen Unternehmen der Welt stecken da mit drin […] – das ist so, als ob man dem Fuchs die Aufsicht über einen Hühnerstall übertragen würde und ihn darum bittet, systematisch die Mäuse zu denunzieren, die die Maiskörner der Hühner knabbern.“
– Christian de Brie in der 2003 von ARTE ausgestrahlten Dokumentation Weiße Westen – Schwarze Kassen.....
Edda Müller, die Vorsitzende von TI Deutschland, ist Leiterin des Fachbereichs Politik an der Quadriga Hochschule Berlin für Kommunikationsmanagement,[37] der Studiengänge im Bereich Public Relations und Public Affairs beinhaltet.[38] In der Ausbildung angehender Lobbyisten bei gleichzeitiger Tätigkeit für TI wird von Kritikern ein Interessenkonflikt gesehen....."
http://de.wikipedia.org/wiki/Transparency_International
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638784,00.html