Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Donnerstag 16. Mai 2013, 19:59

24.03.2013
Mediziner warnen: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben
Von Nicola Kuhrt

Sie gelten als roter Faden: Doch Leitlinien für Ärzte werden zunehmend durch Arzneimittelhersteller beeinflusst, warnen nun führende Mediziner. Neue Medikamente gelangten immer früher auf die Listen, mögliche Risiken der Pillen seien zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bekannt.
Hamburg - Leitlinien sind für Ärzte eine praktische Sache. Bei Fragen in der Therapie, etwa welches Medikament das .......

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medi ... 90556.html

#Mediziner #Pharmaindustrie #Leitlinien #Beeinflussung #Medikamente #Risiken #Schäden
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Die Pharmaindustrie und ihr Einfluss auf die Medizin

Beitragvon Kira » Freitag 22. August 2014, 08:56

Aus IPPNW-Forum 105-106/07
Die Pharmaindustrie und ihr Einfluss auf die Medizin

Desinformation und Manipulation


Mehr Desinformation als Information, so der einhellige Tenor namhafter Ärzte und Experten in der "Berliner Ärzte" (12/06), Zeitschrift der Berliner Ärztekammer, über die Informationspolitik der Pharmaindustrie. 40 % der Industriestudien sind manipuliert. In den USA wurden zwischen 2003-2005 9 Firmen zusammen mit $ 2.4 Mrd. wegen nachgewiesener Falschaussagen bestraft. ...



...Massive Beeinflussung

Der Einfluss der Pharmaindustrie auf Ärzte, Forschung, Fachzeitschriften, Behandlungsleitlinien, Patientenorganisationen, die Politik und Regulierungsbehörden ist so weit fortgeschritten, dass Transparency International (TI) von einer "strukturellen Korruption", spricht, die zwar gemeinschaftsschädlich, aber gesetzeskonform sei.

Wie ist das zu erklären? ...


... Fast alle medizinischen Zeitschriften interessengesteuert

Der Einfluss auf die medizinischen Fachverbände und Fachzeitschriften ist enorm und nahezu alle medizinischen "Experten" stehen in irgendeiner Abhängigkeit zur Industrie, von der sie finanziell profitieren. Ein großer Teil der wissenschaftlichen Zeitschriften ist von der Pharmaindustrie abhängig und beeinflusst, ohne dass dies für den Leser erkennbar ist. Die ...


http://www.ippnw.de/soziale-verantwortu ... fluss.html
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Sonntag 21. September 2014, 09:29

Gegen den Einfluss der Pillenlobby

Auch wenn sie sich gerne anders darstellt: die Pharmaindustrie ist kein Wohltätigkeitsverein. Es sind Unternehmen, die ausschließlich nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten handeln. Ihr Ziel: möglichst hoher Umsatz und möglichst hohe Gewinne. Im Mittelpunkt steht also nicht die optimale Versorgung mit Medikamenten, sondern das wirtschaftliche Wohlergehen des Unternehmens. Um den „shareholder value“ zu steigern, greift die Pharmaindustrie aktiv in die Gesundheitspolitik ein. Beeinflussung findet auf allen Ebenen statt - von der Forschung über die ÄrztInnen bis zur EndverbraucherIn - überall wird versucht, den Medikamentenumsatz zu steigern. Die BUKO Pharma-Kampagne macht diese Einflussnahme öffentlich. Sie setzt sich dafür ein, dass Gesundheitspolitik ein oberstes Gebot hat: das Wohl der PatientInnen! ...

http://www.bukopharma.de/index.php?page ... -industrie

Themen http://www.bukopharma.de/index.php?page=themen

Pharma-Brief http://www.bukopharma.de/index.php?page=pharma-brief
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Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Die Verbrech

Beitragvon Kira » Freitag 5. Dezember 2014, 09:29

Peter C. Gøtzsche
Autor, Facharzt für innere Medizin, Leiter des Nordic Cochrane Center


Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Die Verbrechen der Pharmaindustrie


Veröffentlicht: 14/11/2014

Warum lassen wir zu, dass Pharmaunternehmen so oft lügen, gewohnheitsmäßig Straftaten begehen und Hunderttausende von Patienten umbringen? Warum schicken wir die Verantwortlichen nicht ins Gefängnis?

Warum sind viele Leute immer noch dagegen, dass Jedermann Zugang zu allen Rohdaten aller klinischen Studien bekommt, und warum wehren sie sich dagegen, das ganze System abzuschaffen und nur noch Akademikern in öffentlichen Institutionen Arzneimittelstudien mit Patienten zu erlauben, unabhängig von den Pharmaunternehmen?

Ich kenne einige hervorragende Psychiater, die ihren Patienten sehr helfen. David Healy bevorzugt zum Beispiel Beobachten und Abwarten, bevor er Patienten, die zum ersten Mal in Behandlung sind, Medikamente verabreicht. Und ich bin durchaus kein Feind der Psychiatrie.

Aber meine Studien in diesem Gebiet veranlassen mich zu einer sehr unbehaglichen Schlussfolgerung: Unseren Bürgern würde es viel besser gehen, wenn alle Psychopharmaka vom Markt verschwänden, weil die Ärzte nicht mit ihnen umgehen können. Es ist unvermeidlich, dass diese Medikamente mehr schaden als nützen. ...

http://www.huffingtonpost.de/peter-c-go ... 52880.html

STICHWORT BAYER 01/2015

Prof. Peter Gøtzsche

Interview mit Prof. Peter Gøtzsche

Autor des preisgekrönten Buchs „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert“

...Unser Netzwerk beschäftigt sich seit über 30 Jahren speziell mit BAYER. Wie wichtig ist die deutsche Pharmaindustrie, zum Beispiel in Bezug auf Lobbying?
Alle großen Pharmaunternehmen betreiben heftiges Lobbying, auch auf europäischer Ebene. ...

http://www.cbgnetwork.org/5841.html

Peter Gøtzsche: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität – Die Verbrechen der Pharmaindustrie

Erstellt am 16.11.2014 von Winston Smith

http://www.meinungsverbrechen.de/peter- ... aindustrie
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon shadow » Mittwoch 10. Dezember 2014, 19:54

Pharmahersteller halten gezielt Studien unter Verschluss
The Real Stories
Hochgeladen am 12.06.2009

https://www.youtube.com/watch?v=QcIVZL9ez_w
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BAYER: unlautere Medikamenten-Werbung in sozialen Medien

Beitragvon Kira » Samstag 27. Dezember 2014, 12:50

Presse Information vom 22. Dezember 2014

BAYER: unlautere Medikamenten-Werbung in sozialen Medien

Coordination gegen BAYER-Gefahren reicht Strafanzeige ein

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) hat heute bei der Staatsanwaltschaft Köln Strafanzeige eingereicht. Die CBG wirft dem BAYER-Konzern vor, unlautere Medikamenten-Werbung in sozialen Netzwerken zu betreiben.

Nach Recherchen des Magazins DATUM hat die österreichische PR-Agentur Mhoch3 über Jahre hinweg hunderttausende Postings in Onlineforen platziert. Dutzende ...

http://www.cbgnetwork.org/5933.html
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Montag 23. März 2015, 10:24

Do, 11.12.2014
Sigrid Lauff, Frank Wittig

Bad Pharma

Widerstand gegen die Pharmamacht



Die Pharmaindustrie ist reich und mächtig. Trotzdem gibt es Menschen, die sich nicht scheuen, Missstände im System zu benennen. odysso stellt drei "Helden" vor, die sich Bad Pharma entgegenstellen.


Flughafen Dublin, ein Dienstag im Oktober. Ankunft des bekanntesten Pharmakritikers Europas. Peter Götzsche ist Professor für Klinische Studien an der Uniklinik Copenhagen, leitet ein unabhängiges Institut zur Bewertung von pharmazeutischen Studien. Er hat über 70 Veröffentlichungen in den fünf größten Fachmagazinen für Medizin. Seine Arbeiten wurden mehr als 15.000-mal zitiert. Und er ist ein echter Überzeugungstäter. Neben seiner wissenschaftlichen pharma-kritischen Arbeit ist er in der ganzen Welt unterwegs, um Aufklärungsarbeit zu betreiben. Auf die Frage, warum er sich so engagiert, liefert Peter Götzsche eine drastische Antwort: "Ich möchte die Leute darauf hinweisen, dass Medikamente die dritthäufigste Todesursache sind. Nach Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs. Die Leute wissen nicht, wie gefährlich unsere Medikamente sind."

Dritthäufigste Todesursache ...

http://www.swr.de/odysso/widerstand-geg ... index.html

Video
odysso - Das will ich wissen!

Bad Pharma: Widerstand gegen die Pharmamacht (Teil 1)

11.12.2014

http://swrmediathek.de/player.htm?show= ... 26b975f2e6

odysso - Das will ich wissen!

Bad Pharma: Widerstand gegen die Pharmamacht (Teil 2)

11.12.2014

http://swrmediathek.de/player.htm?show= ... 26b975f2e6
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Donnerstag 26. März 2015, 20:51

27. September 2014
Netzfrau Doro Schreier



Die Tricks der Pharma-Industrie – Alte Arznei für den vierzigfachen Preis!

Rückruf Antibabypille von Bayer wegen Allergiegefahr!

Ein bewährtes Krebsmedikament wird unter neuen Namen als Mittel gegen Multiple Sklerose wieder auf den Markt gebracht – für den vierzigfachen Preis!

Wie hier zu Lasten aller Patienten getrickst wird, möchten wir in diesem Beitrag aufzeigen.



Wann können Vitamine gefährlich werden …

Die folgende, nicht vollständige Übersicht zeigt, was Wissenschaftler über mögliche Risiken von Vitaminpräparaten und Mineralstoffen bisher herausgefunden haben. ...


...
Gekaufte Leitlinien – Kritische Mediziner zeigen auf: Bei den Expertengremien, welche die Behandlungsleitlinien erstellen, gibt es dutzende Interessenskonflikte – Die Autoren stehen auf der Payroll der Industrie. Insider enthüllen, wie die Industrie mit Ghostwritern die angeblichen Arbeiten der Professoren manipuliert. Und ein Professor gesteht, dass die Konsensusberichte der Fachgesellschaft zu den Antidepressiva von Vertretern der Industrie redigiert wurden. Die Firmenmanager jedoch zeigen sich gegenüber den enthüllten Praktiken nur wenig auskunftsfreudig. Das kommt uns auch aus anderen Branchen bekannt vor....

http://netzfrauen.org/2014/09/27/die-tr ... chen-preis
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Video: Gekaufte Leitlinien Teil 1 und Teil 2

Beitragvon Kira » Donnerstag 2. April 2015, 19:43

Gekaufte Leitlinien

Teil 1


Hintergrund
Jeder Patient muss sich darauf verlassen können, die bestmögliche Behandlung zu bekommen, um gesund zu werden. Gerade in den letzten Jahrzehnten verläuft die medizinische Forschung rasant.

Was sind Leitlinien?
Deshalb ist das Wissen der Ärzte zwangsläufig begrenzt. Damit sie auf dem Laufenden bleiben, bekommen sie Unterstützung, zusammengefasst in so genannten "Leitlinien". Die Arbeitsgemeinsschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) definiert das so: "Die "Leitlinien" der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen. Sie beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren und sorgen für mehr Sicherheit in der Medizin, sollen aber auch ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die "Leitlinien" sind für Ärzte rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung".

Leitlinienkommission
Ein Gremium aus Ärzten, Wissenschaftlern und Hochschulprofessoren aus dem jeweiligen Fachgebiet sondiert die Studien, verfolgt die Forschungen und Entwicklungen und trägt zusammen, was für den medizinischen Alltag relevant ist. Dieses Gremium nennt sich Leitlinienkommission.

Die Kritik: Unabhängigkeit muss bezweifelt werden
Die Leitlinienkommission - eine scheinbar ideale Voraussetzung für eine objektive Begutachtung und Einschätzung der Studienlagen - ist aber oft nicht unabhängig. Denn Tatsache ist: In den Gremien sitzen Ärzte, die von Pharmafirmen bezahlt werden. Sie bekommen Geld für ihre Arbeit als Meinungsbildner, Autoren wissenschaftlicher Artikel, Redner auf Fortbildungsveranstaltungen und vielem mehr. Darum betrachten Kritiker Leitlinien mittlerweile als manipuliert. Denn keiner kontrolliert die Auswahl der Studien, ob kritische Informationen fehlen, wer die Studien in Auftrag gab und wer sie bezahlt hat. Es muss davon ausgegangen werden, dass ein Interessenskonflikt der Leitlinienautoren besteht - oft zu Gunsten der Pharmafirmen.


Filmautorin: Monika Härle

http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/qua ... ns100.html


Gekaufte Leitlinien

Teil 2


Hintergrund
Weil der Einfluss der Pharmaindustrie und der Medizinproduktehersteller im Gesundheitswesen immer größer geworden ist, sollen Ärzte seit 2010 offen legen, von wem sie Geld erhalten haben und wofür. Ihre Angaben sind verpflichtend ebenso ihre Selbseinschätzung, ob durch die Verbindung zur Industrie ein Intessenkonflikt entsteht.

Interessenkonflikte in der Medizin
Interessenkonflikt bedeutet, dass Ärzte aufgrund ihrer Einnahmen aus der Industrie nicht mehr unvoreingenommen über die Therapieangebote der Firmen urteilen können. Prof. Klaus Lieb vom Transparenzausschuss der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft sagt dazu: „Es ist wissenschaftlich ganz klar bewiesen, in vielen Studien gezeigt, unter anderem auch in unseren Studien, dass die engen Beziehungen zur Industrie, also, dass die Bezahlung von Vorträgen, von Fortbildungsveranstaltungen, von Kongress-Besuchen das Verordnungsverhalten verändert. Also, Ärzte verordnen anders und sie urteilen auch anders über Therapie-Verfahren. Und das ist häufig zum Schaden der Patienten.“

Goldgrube Pharmaindustrie
Tatsache ist, dass seit Jahren die Pharmabrache zu den umsatzstärksten Märkten zählt weltweit. Ihre Funktion ist überaus wichtig - denn nur neue Forschungen und Studien erhöhen die Chancen auf Heilung. Dennoch wird in die Forschung viel weniger investiert, als daran verdient wird. Zwar ist es vom ökonomischen Standpunkt aus verständlich, dass ein Unternehmen Profit erwirtschaften muss - aber die Verhältnismäßigkeit ist aus den Fugen geraten.

Prof. Klaus Lieb sieht die Verantwortung besonders bei den Ärzten, die sich bezahlen lassen. Denn sie manipulieren auch die ärztliche Unabhängigkeit ihrer Kollegen, die von den Leitlinienempfehlungen abhängig sind: „Die Industrie ist abhängig, dass die Medikamente verschrieben werden. Also, dem Arzt kommt so ne große Bedeutung zu. Was mich halt ärgert ist, dass doch der Arzt eigentlich das Beste für den Patienten tun soll, hier in dem Vertrauensverhältnis mit dem Patient sich alles entscheiden soll. (...) Und ich möchte hier, dass die Ärzte sich hier auch wirklich sehr verändern.“


Filmautorin: Monika Härle

http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/qua ... ei100.html
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Re: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Die Verb

Beitragvon Kira » Samstag 18. April 2015, 19:39

Professor für Medizin stellt in Buch die korrupte Pharmaindustrie an den Pranger
Kira hat geschrieben:
Peter C. Gøtzsche
Autor, Facharzt für innere Medizin, Leiter des Nordic Cochrane Center


Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Die Verbrechen der Pharmaindustrie


Veröffentlicht: 14/11/2014

Warum lassen wir zu, dass Pharmaunternehmen so oft lügen, gewohnheitsmäßig Straftaten begehen und Hunderttausende von Patienten umbringen? Warum schicken wir die Verantwortlichen nicht ins Gefängnis?

Warum sind viele Leute immer noch dagegen, dass Jedermann Zugang zu allen Rohdaten aller klinischen Studien bekommt, und warum wehren sie sich dagegen, das ganze System abzuschaffen und nur noch Akademikern in öffentlichen Institutionen Arzneimittelstudien mit Patienten zu erlauben, unabhängig von den Pharmaunternehmen?

Ich kenne einige hervorragende Psychiater, die ihren Patienten sehr helfen. David Healy bevorzugt zum Beispiel Beobachten und Abwarten, bevor er Patienten, die zum ersten Mal in Behandlung sind, Medikamente verabreicht. Und ich bin durchaus kein Feind der Psychiatrie.

Aber meine Studien in diesem Gebiet veranlassen mich zu einer sehr unbehaglichen Schlussfolgerung: Unseren Bürgern würde es viel besser gehen, wenn alle Psychopharmaka vom Markt verschwänden, weil die Ärzte nicht mit ihnen umgehen können. Es ist unvermeidlich, dass diese Medikamente mehr schaden als nützen. ...

http://www.huffingtonpost.de/peter-c-go ... 52880.html

STICHWORT BAYER 01/2015

Prof. Peter Gøtzsche

Interview mit Prof. Peter Gøtzsche

Autor des preisgekrönten Buchs „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert“

...Unser Netzwerk beschäftigt sich seit über 30 Jahren speziell mit BAYER. Wie wichtig ist die deutsche Pharmaindustrie, zum Beispiel in Bezug auf Lobbying?
Alle großen Pharmaunternehmen betreiben heftiges Lobbying, auch auf europäischer Ebene. ...

http://www.cbgnetwork.org/5841.html

Peter Gøtzsche: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität – Die Verbrechen der Pharmaindustrie

Erstellt am 16.11.2014 von Winston Smith

http://www.meinungsverbrechen.de/peter- ... aindustrie




Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität

Pharma-Industrie – ein organisiertes Verbrechen? Dänischer Mediziner deckt auf
von Roland R. Ropers / Gastautor, Freitag, 17. April 2015

Das atemberaubende Buch: „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität – Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert“ des dänischen Medizinprofessors Peter Christian Gøtzsche öffnet dem Leser die Augen über das Versagen der Politik. „Wir könnten auf ziemlich einfachem Weg 95 Prozent der Medikamenten-Ausgaben sparen und hätten sogar eine gesündere Bevölkerung“, schreibt der Autor.

Ein sensationelles Aufklärungsbuch, das jeder Arzt dringend genau studieren sollte. ...


... Seine Beispiele für Medikamente mit tödlichen Nebenwirkungen haben schwindelerregende Dimensionen. ...


... Pharmazeutische Studien, die nicht die gewünschten Ergebnisse erbringen, würden geheim gehalten oder manipuliert. Insidern sei das längst bekannt. Aber es müsse endlich ein Thema werden, das breit in der Öffentlichkeit diskutiert wird. ...


... Die Psychiatrie bezeichnet Gøtzsche als das Paradies der Pharmaindustrie. Das Kapitel zu diesem Thema leitet er mit einem Zitat des englischen Psychiaters David Healy ein: „Es gibt wahrscheinlich keinen anderen Bereich der Medizin, in dem die wissenschaftliche Literatur so sehr den Rohdaten widerspricht“. ...


... Die „Hall of Shame“ der Pharmariesen ...


... Die Korruption muss ein Ende haben ...

http://www.epochtimes.de/Toedliche-Medi ... 33167.html
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Dienstag 21. April 2015, 15:23

DAZ.online
06.02.2015

Kritik am System

„Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia“

Berlin - Eigentlich sollen Medikamente den Menschen helfen und der Gesundheit dienen. Doch die Realität sieht anders aus. Das jedenfalls meint der dänische Mediziner Peter Gøtzsche, der zunächst für Arzneimittelhersteller arbeitete und heute das Nordic Cochrane Center in Kopenhagen leitet. Seine These: Die Pharmaindustrie bringt mehr Menschen um als die Mafia. Im Gespräch mit der Onlineausgabe der „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) erklärt er, wieso er das gegenwärtige System der Arzneimittelproduktion, -vermarktung und -überwachung für gescheitert hält. ...

http://deutsche-apotheker-zeitung.de/sp ... 14997.html

das SZ-Interview vom 6. Februar 2015 http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/k ... -1.2267631
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Gefährliche Arznei bleibt jahrelang auf dem Markt

Beitragvon shadow » Dienstag 28. April 2015, 01:06

06.02.15

Gefährliche Arznei bleibt jahrelang auf dem Markt

Eine Studie der Universität Oxford liefert beunruhigende Ergebnisse: Bis gefährliche oder sogar potenziell tödliche Medikamente aus dem Verkehr gezogen werden, vergehen im Schnitt vier Jahre.

Medikamente mit lebensgefährlichen Nebenwirkungen bleiben in der Regel jahrelang auf dem Markt, ehe sie von Herstellern oder Gesundheitsbehörden aus dem Verkehr gezogen werden.

Nach ersten Berichten über Todesfälle vergehen einer Studie zufolge durchschnittlich vier Jahre, bis eine Arznei zurückgezogen wird. Diese Zeitspanne müsse zum Schutz der Patienten verkürzt werden, mahnen die Wissenschaftler der britischen Universität Oxford in der Zeitschrift "BMC Medicine".

Wenn ein Medikament bei Patienten überraschend starke Nebenwirkungen hervorruft, haben Behörden verschiedene Möglichkeiten zu reagieren. Sie können anordnen, den Beipackzettel zu aktualisieren oder Warnhinweise auf die Packung zu drucken. Als letzte Option können Behörden oder Hersteller das Mittel vom Markt nehmen. ...

http://www.welt.de/gesundheit/article13 ... Markt.html
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Big Pharma wird nie weltweit gesundheitliche Probleme lösen,

Beitragvon Kira » Montag 4. Mai 2015, 08:33

Google-Übersetzung
29. April 2015
von: Jonathan Benson

Big Pharma wird nie weltweit gesundheitliche Probleme lösen, weil es zu viel Geld aus Krankheit macht

Naturalnews) Eine der betrügerische Industrie in Amerika heute, die Arzneimittel Schläger, hat sehr wenig mit tatsächlich heilende Menschen zu tun, und alles, was mit der Erzeugung von obszönen Gewinne für Führungskräfte und ihre riesigen Netz von Drogenspender zu tun. Denn wo wäre Big Pharma finanziell, wenn sie echte Heilmittel für kranke Patienten, die natürlich nicht mehr benötigen würde Pharmazeutika entwickelt, sobald sie geheilt haben?

Es wäre aus dem Geschäft, das ist, wo ...



Original
Big Pharma will never solve the world's health problems because it makes too much money off disease

Wednesday, April 29, 2015 by: Jonathan Benson,

(NaturalNews) One of the most fraudulent industries in America today, the pharmaceutical drug racket, has very little to do with actually healing people, and everything to do with generating obscene profits for corporate executives and their vast network of drug dispensers. After all, where would Big Pharma be financially if it developed real cures for sick patients who would naturally no longer need pharmaceuticals once they're healed?

It would be out of business, that's where --

http://www.naturalnews.com/049536_Big_P ... ofits.html
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Leckermäulchen » Montag 4. Mai 2015, 16:00

Ich lese gerade zwei sehr aufschlussreiche Bücher, die Antworten geben:
1. Zeitbombe Medikament von Klaus Heilmann (Heyne Verlag) und
2. Enteignet - warum uns der Medizinbetrieb krank macht von Sonia Mikich (Bertelsmann Verlag)
und darf nur an den eindeutigen Vierzeiler von Eugen Roth erinnern, der das Thema auf den Punkt bringt.
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon shadow » Dienstag 7. Juli 2015, 17:20

Dänischer Mediziner deckt Machenschaften und organisierte Kriminalität der Pharma-Industrie auf: “Unwissenschaftlich, korrupt und kriminell”

20. Mai 2015

Roland R. Ropers
Epoch Times
Fr, 17 Apr 2015



Das atemberaubende Buch: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität – Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert des dänischen Medizinprofessors Peter Christian Gøtzsche öffnet dem Leser die Augen über das Versagen der Politik. „Wir könnten auf ziemlich einfachem Weg 95 Prozent der Medikamenten-Ausgaben sparen und hätten sogar eine gesündere Bevölkerung“, schreibt der Autor.

Ein sensationelles Aufklärungsbuch, das jeder Arzt dringend genau studieren sollte. Peter Christian Gøtzsche hat für seine 2013 in England erschienene Publikation den „BMA-Award“ der British Medical Association bekommen, die seit wenigen Monaten vorliegende deutsche Ausgabe ist leider kaum ins Bewusstsein der Bevölkerung vorgedrungen. Die führenden Medien hier müssten wohl einen Wegfall des lukrativen Anzeigengeschäfts mit Pharma-Produkten befürchten.

Professor Peter Christian Gøtzsche, 1949 geboren, Facharzt für Innere Medizin, ist Direktor des Nordic Cochrane Centers, einem Institut, welches sich mit der Erstellung, Aktualisierung und Verbreitung systematischer Übersichtsarbeiten zur Bewertung von Therapien beschäftigt. Im Rahmen seiner Arbeit erhielt er tiefe Einblicke in das Gesundheitssystem – ein System, dem er unwissenschaftliches, korruptes und kriminelles Verhalten attestiert. Der Pharmaindustrie wirft Gøtzsche aggressive Verkaufsstrategien vor. Klinische Studien seien getarntes Marketing. Das Geschäftsmodell der Pharmaindustrie sei organisierte Kriminalität und Hoffmann-La Roche der größte Drogenhändler. ...

https://kulturstudio.wordpress.com/2015 ... -kriminell
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon howl of wolves » Sonntag 9. August 2015, 06:57

Wie viele konventionelle/ Herkömmlichen Docs sind in der Tasche von Big Pharma? Der Beweis ist beunruhigend

Von Anh-usa am 14. Juli 2015


Neue Regierungsdaten zeigen Medikamenten- und Medizintechnik-Hersteller haben schockierende $ 6,49 Milliarden Dollar an Ärzte und Krankenhäuser im Jahr 2014 bezahlt.

Es ist kein Geheimnis, dass die Pharmaindustrie eine inzestuöse — und unglaublich rentabel/ gewinnbringende— Beziehungen mit einigen der Ärzte hat, die Patienten ihre Medikamente verschreiben. Aber eine neue Gruppe/ Satz von Daten kompiliert/erstellt von den Zentren für Medicare und Medicaid Services (CMS) zeigt das Ausmaß, in dem einige Ärzte in der Tasche von Big Pharma sind. ...





Just How Many Conventional Docs are in the Pocket of Big Pharma? The Evidence Is Disturbing

By anh-usa on July 14, 2015




New government data show drug and medical device makers paid a shocking $6.49 billion to doctors and hospitals in 2014.

It’s no secret that the pharmaceutical industry has an incestuous—and incredibly profitable—relationship with some of the doctors who prescribe their drugs to patients. But a new set of data compiled by the Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS) shows the extent to which some doctors are in the pocket of Big Pharma. ...

http://www.anh-usa.org/just-how-many-co ... disturbing
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Samstag 5. September 2015, 10:08

Siehe auch
shadow hat geschrieben:
Mittwoch, 02.09.2015

Einflussnahme in der EU: Big Pharma zahlt 40 Millionen Euro jährlich für Lobbyarbeit

Von Nicolai Kwasniewski

Pharmakonzerne verstärken ihre Lobby-Anstrengungen in der EU: Sie investieren so viel wie nie und sichern sich ihren Zugang zu Entscheidern in der EU-Kommission. Derzeit im Fokus: das Freihandelsabkommen TTIP.

Die Ressourcen im Kampf um die Aufmerksamkeit der EU-Politiker sind ungleich verteilt. Besonders deutlich wird das am Beispiel der Pharmabranche, die sich mit viel Geld Gehör in Brüssel verschafft.

Zwar veröffentlichen die Unternehmen, Interessenverbände und Agenturen nicht alle Lobby-Ausgaben, aber schon die freiwilligen Angaben zeigen deren finanzielle Übermacht: Mit fast 40 Millionen Euro jährlich geben die Pharmakonzerne in Brüssel für die Durchsetzung ihrer Interessen 15 Mal so viel aus, wie Verbraucherorganisationen und zivilgesellschaftliche Gruppen. Die haben einem aktuellen Bericht zufolge nur ein Budget von gut 2,7 Millionen Euro.

Wie erfolgreich aber sind die Konzerne darin, ihre Interessen in der EU zu wahren oder sogar gesetzliche Vorgaben entsprechend zu beeinflussen? Die ...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 50953.html

viewtopic.php?f=48&t=20224#p122437
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Dienstag 10. November 2015, 12:38

siehe auch

Bald erscheint die Bibel der Psychiatrie neu viewtopic.php?f=47&t=19457
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon shadow » Samstag 27. Februar 2016, 11:50

Halten Big Pharma/die Pharmariesen verantwortlich: Warum das Verklagen der pharmazeutischen Industrie nicht funktioniert


Holding Big Pharma Accountable: Why Suing The Pharmaceutical Industry Isn't Working

 10/13/2015 05:25 pm ET | Updated Oct 19, 2015

Caroline Beaton
Writer, journalist, Editor

Since early September, we've seen five major pharmaceutical companies in the news for not disclosing known risks of certain drugs. Here's snapshot of the most recent legal action pertaining to Big Pharma:

•Makers of antidepressant Paxil paid out $3 billion in fines for -- among other misdeeds -- illegally persuading doctors to prescribe the drug to children and teenagers despite internal evidence that it's ineffective and can trigger suicidal thoughts in adolescents.


•Two manufacturers of low testosterone therapy, marketed as a "fountain of youth", have been sued for not disclosing increased risk of heart attacks and strokes.


•Makers of Actos, a diabetes drug, failed to inform consumers and medical professionals about the risk of bladder cancer associated with use -- for which they paid out $2.34 billion in settlements.


•And Johnson and Johnson and Bayer Corp. are being sued based on allegations that they deliberately concealed the blood thinner Xarelto's potential fatal side effect of internal bleeding. They've also been in ongoing litigation for potentially hiding known information about male breast growth resulting from the antipsychotic Risperdal.
...

http://www.huffingtonpost.com/caroline- ... 80952.html
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Video: Medizinische Vorgaben: Welchen Einfluss hat die Pharm

Beitragvon shadow » Dienstag 31. Mai 2016, 12:10

Video: Medizinische Vorgaben: Welchen Einfluss hat die Pharmaindustrie?

25.05.16 | 08:16 Min. | Verfügbar bis 25.05.2017

Medizinische Leitlinien sind für alle Ärzte wichtige Behandlungsvorgaben. Deren Autoren arbeiten oft auch für die Pharmaindustrie.

http://www.daserste.de/information/wirt ... e-100.html

http://mediathek.daserste.de/Plusminus/ ... .moreclips

https://www.youtube.com/watch?v=h10zhg3XHJs
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon shadow » Donnerstag 2. Juni 2016, 02:27

Die "Leitlinien" der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen. Sie beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren und sorgen für mehr Sicherheit in der Medizin, sollen aber auch ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die "Leitlinien" sind für Ärzte rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung.

http://www.awmf.org/leitlinien.html

schon interessant wer Leitlinien verfasst http://www.mraz.de/Leitlinien.pdf


02.11.2014
Der gelenkte Arzt

Pharmaindustrie Warum evidenzbasierte Medizin vor allem eine riesige Geldumverteilung ist

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied hoipolloi

https://www.freitag.de/autoren/hoipollo ... enkte-arzt
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Dienstag 28. Juni 2016, 18:13

Maschinelle Übersetzung
17. Juni 2016
Julie Wilson Staff Writer


Big Pharma leidet ein weiterer schwerer Schlag, weil Studie hohe Cholesterin- Mythen entlarvt, zuzugeben das Statine völlig wertlos sind


(Naturalnews ) Es war ein paar harte Wochen für Big Pharma , als drei große Studien nun vollständig die Wirksamkeit ihrer profitabelsten Drogen widerlegt haben. Letzte Woche, eine große Studie zugelassen sind veröffentlicht in The Lancet , dass die Risiken von Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen , die Vorteile zu überwiegen, da die Medikamente regelmäßig suizidales Verhalten ERHÖHEN. Von 14 Antidepressiva, wurde nur eine gezeigt Depression besser als das Placebo zu verbessern.

Nun sind die Cholesterin Drogen berichten Wissenschaftler, die 15 Millionen Amerikaner vorgeschrieben sind, sind auch völlig wertlos. Eine Gruppe internationaler Forscher eine Studie veröffentlicht in der ...


Original
Big Pharma suffers another major blow as study debunks high cholesterol myths, admitting statins are totally worthless

Friday, June 17, 2016 by: Julie Wilson staff writer

(NaturalNews) It's been a tough few weeks for Big Pharma, as three major studies have now completely disproved the effectiveness of its most profitable drugs. Last week, a huge study published in The Lancet admitted that the risks of antidepressants in children and teens far outweigh the benefits, as the drugs routinely increase suicidal behavior. Out of 14 antidepressants, only one was shown to improve depression better than the placebo.

Now, scientists are reporting that cholesterol drugs, which 15 million Americans are prescribed, are also completely worthless. A group of international researchers published a study in the BMJ Open journal that found no link between what's known as "bad" cholesterol and death as a result of heart disease in individuals over 60 years of age.
...

http://www.naturalnews.com/054388_stati ... z4CEXUK5oc

Suchanfrage: statine search.php?keywords=Statine+
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Freitag 8. Juli 2016, 09:09

shadow hat geschrieben:
19. Juni 2016



Die Geschichte der IG Farben, Bayer, BASF und Hoechst ist eine Pflichtlektüre und hochaktuell – Die Macht der Pharmaindustrie – Wieso die Pharma-Lobby so viel Einfluss hat!

Die Bedingungen für die Pharmaindustrie waren in Deutschland immer günstig, denn dank ihrer wirtschaftlichen Macht musste sie fast 100 Jahre lang keine gesetzlichen Regulierungen zur Arzneimittelsicherheit fürchten. Erst der Contergan-Skandal von 1961 legte die Missstände offen. Weitere Skandale wie der Blut-Aids-Skandal zeigten, wie eng die Pharmalobby mit den Behörden verbunden war – mit katastrophalen Folgen für die Patienten. Mit 37 Milliarden Euro leisteten die Krankenkassen 2015 Ausgaben in neuer Rekordhöhe.

Die Geschichte der IG Farben, Bayer, BASF und Hoechst ist eine Pflichtlektüre und hochaktuell.

Denn sie zeigt, wie dramatisch die Folgen sein können, wenn Staat und Wirtschaft zu sehr verschmelzen und voneinander abhängig sind. ...

https://netzfrauen.org/2016/06/19/die-m ... am-es-dazu

viewtopic.php?f=62&t=17329&p=125236#p125236
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Re: Video: Medizinische Vorgaben: Welchen Einfluss hat die P

Beitragvon Kira » Sonntag 17. Juli 2016, 06:36

shadow hat geschrieben:
Video: Medizinische Vorgaben: Welchen Einfluss hat die Pharmaindustrie?

25.05.16 | 08:16 Min. | Verfügbar bis 25.05.2017

Medizinische Leitlinien sind für alle Ärzte wichtige Behandlungsvorgaben. Deren Autoren arbeiten oft auch für die Pharmaindustrie.

http://www.daserste.de/information/wirt ... e-100.html

http://mediathek.daserste.de/Plusminus/ ... .moreclips

https://www.youtube.com/watch?v=h10zhg3XHJs


Die oben von shadow angegebenen Links gehen nicht mehr

Sendetermin



Mi, 25.05.16 | 21:45 Uhr
Das Erste

Medizinische Vorgaben: Welchen Einfluss hat die Pharmaindustrie?

Medizinische Leitlinien sind für alle Ärzte wichtige Behandlungsvorgaben. Deren Autoren arbeiten oft auch für die Pharmaindustrie.
...

http://www.daserste.de/information/wirt ... e-106.html


Medizinische Vorgaben: Welchen Einfluss hat die Pharmaindustrie?

25.05.2016 | 8 Min. | UT | Verfügbar bis 25.05.2017 | Quelle: Das Erste


Medizinische Leitlinien sind für alle Ärzte wichtige Behandlungsvorgaben. Deren Autoren arbeiten oft auch für die Pharmaindustrie.

http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus ... d=35570010
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Samstag 13. August 2016, 10:27

Gekaufte Forschung – Wie Konzerne an deutschen Hochschulen forschen lassen | Monitor | 11.08.2016 | 07:06 Min. | UT | Das Erste



MONITOR vom 11.08.2015

Gekaufte Forschung – Wie Konzerne an deutschen Hochschulen forschen lassen


Bericht: Jan Schmitt

Georg Restle: „Wenn Sie an einer seltenen Krankheit leiden, können Sie froh sein, wenn es dafür Medikamente gibt. Wenn Wissenschaftler an Universitäten darüber forschen, frei und unabhängig. Aber diese Unabhängigkeit ist längst schon in Gefahr. Denn immer mehr Großkonzerne haben sich an deutschen Universitäten eingekauft. Bestimmen darüber, worüber geforscht wird, und worüber nicht. Die Verträge dazu sind streng geheim. Niemand soll erfahren, wie weit kommerzielle Interessen die Forschung an Universitäten bestimmen. Einer dieser Verträge liegt uns jetzt vor. Ein Vertrag, den eine altehrwürdige deutsche Universität mit einem großen Pharmakonzern geschlossen hat. Jan Schmitt.
...

http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sen ... g-100.html



in der Sendung ab 22.18 Minute
Monitor vom 11.08.2016 mit Georg Restle | Politmagazin

Veröffentlicht am 11.08.2016

... Gekaufte Forschung – Wie Konzerne an deutschen Hochschulen forschen lassen

https://www.youtube.com/watch?v=X9jfGIFLsA8
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Dienstag 13. Dezember 2016, 09:58

Zur Neutralität von medizinischen Leitlinien


https://twitter.com/GG_Portal/status/806850529653559296
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Mittwoch 21. Dezember 2016, 20:46

Dr. Shari Langemak

Interessenkonflikte | 04. Oktober 2016

Meinung

Leitlinien auf dem Prüfstand: „Noch immer zu starke Querverbindungen zwischen Industrie und führenden Fachvertretern“

Industrielle Interessen haben in Leitlinien eigentlich nichts zu suchen – und doch sollen sie in fast jeder zweiten präsent sein. 45% der von Leitlinien Watch untersuchten Leitlinen erhielten das Prädikat „rot“ und bräuchten nach Meinung des Transparenzportals eine Überarbeitung. Querverbindungen zwischen Industrie und Fachgesellschaften seien rege und historisch gewachsen, berichtet Prof. Dr. Thomas Lempert, Chefarzt an der Schlossparkklinik in Berlin und Unterstützer der Initiative. Im Interview berichtet der Neurologe, was eine gute von einer schlecht regulierten Leitlinie unterscheidet und wie Ärzte mit der Bewertung umgehen sollen.

Medscape: Was läuft bei unseren deutschen Leitlinien schief?
...

http://deutsch.medscape.com/artikelansi ... c_tw_share
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Samstag 21. Januar 2017, 12:11

Medizin

Interessenkonflikte: Finanzielle Verbindungen führen zu positiveren Ergebnissen

Mittwoch, 18. Januar 2017
© rme/aerzteblatt.de


San Francisco – Die Ergebnisse randomisierter klinischer Medikamentenstudien, die wichtigste Grundlage für eine evidenzbasierte Therapie, fallen dreimal häufiger positiv aus, wenn der Hauptautor einen Interessenkonflikt mit dem Hersteller angegeben hat. Dies ist das Ergebnis einer Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2017; 356: i6770). Eine Artikelserie in JAMA Internal Medicine untersucht Interessenkonflikte in Leitlinien, bei Selbsthilfegruppen und bei Twitter.

Viele klinische Forscher, die Medikamentenstudien durchführen, haben finanzielle Beziehungen zu den Herstellern. Sie erhalten Reisekosten zu Kongressen erstattet, Honorare für ihre Vorträge oder für Beratungsleistungen. Auch der Besitz eines Aktienpaketes oder ein Patent für die Entwicklung des Wirkstoffs können dazu führen, dass die Forscher mehr als nur ein wissenschaftliches Interesse am Ausgang einer Studie haben.

Einfluss der Pharmahersteller zeigt Wirkung
...

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/7 ... rgebnissen
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Re: Video: Leitlinien-Experten auf der Gehaltsliste

Beitragvon Tüpfelponcho » Montag 6. März 2017, 22:00

11.10.2015
Medizinische Kohle: Leitlinien-Experten auf der Gehaltsliste

https://www.youtube.com/watch?v=3437SCgaMGk&t=3s



zu shadow vom 31. Mai 2016, 11:10 und Kira vom 17. Juli 2016, 05:36, siehe oben: hier das Video noch auf youtube:

25.05.2016

Plusminus - Medizinische Vorgaben: Welchen Einfluss hat die Pharmaindustrie? Ab 7:23 min
Medizinische Leitlinien sind für alle Ärzte wichtige Behandlungsvorgaben. Deren Autoren arbeiten oft auch für die Pharmaindustrie.


https://youtu.be/qizIONTu0is?t=445
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Leckermäulchen » Dienstag 7. März 2017, 18:30

Behandlungsvorgaben sind keine Behandlungsvorschriften. Ich hoffe, Ärzte können das unterscheiden, auch wenn es mitunter viel Mut erfordert, auch bei seiner Meinung zu bleiben, wenn man als Mediziner weiß, dass man die richtige Behandlung durchführen möchte, egal was sich ihm in den Weg stellt...
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Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben

Beitragvon Kira » Dienstag 11. April 2017, 10:00

Unechte Professorin bei mehr als 40 Fachzeitschriften als Redakteurin eingesetzt


In einem Experiment erstellte ein Team in Polen eine fiktive Wissenschaftlerin, um die Machenschaften von ausbeuterischen „unlauteren“ wissenschaftlichen Zeitschriften aufzudecken.

...

http://www.univadis.de/medical-news/596 ... ted_daily#?


Maschinelle Übersetzung
Predatorische/Räuberische Zeitschriften rekrutieren gefälschte Redakteure

Piotr Sorokowski , Emanuel Kulczycki , Agnieszka Sorokowska & Katarzyna Pisanski

22. März 2017


Eine Untersuchung stellt fest, dass Dutzende von akademischen Titeln "Dr Betrug" - ein Schein, unqualifizierter Wissenschaftler - einen Platz auf ihrer Redaktion anbieten. Katarzyna Pisanski und Kollegen berichten.

Stichworte: Veröffentlichen Ethik

Tausende von akademischen Zeitschriften streben keine Qualität an. Sie bestehen in erster Linie, um Gebühren von Autoren zu extrahieren. Diese "räuberischen" Zeitschriften weisen fragwürdige Vermarktungspläne auf, folgen laxen oder nicht vorhandenen Peer-Review-Verfahren und stellen keine wissenschaftliche Strenge oder Transparenz dar 1 , 2 , 3 .
...

https://translate.google.com/translate? ... edit-text=

Original

Predatory journals recruit fake Editor

Piotr Sorokowski, Emanuel Kulczycki, Agnieszka Sorokowska & Katarzyna Pisanski

22 March 2017


An investigation finds that dozens of academic titles offered 'Dr Fraud' — a sham, unqualified scientist — a place on their editorial board. Katarzyna Pisanski and colleagues report.
...

http://www.nature.com/news/predatory-jo ... or-1.21662
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