Grauer Star OP bei MCS

Grauer Star OP bei MCS

Beitragvon Silvia K. Müller » Donnerstag 17. April 2008, 17:48

Hallo,

eine MCS Kranke, die selbst nicht am PC sein kann, fragt ob jemand
mit MCS Erfahrung mit einer OP für Grauen Star Erfahrung hat oder
spezielle Empfehlungen aussprechen kann. Die Chemikaliensensible sieht
auf einem Auge nur noch 30% und die OP muss sein, sie schiebt sie nur
heraus bis sie mehr darüber weiß.

Vielen Dank für Eure Mithilfe,
Silvia
Benutzeravatar
Silvia K. Müller
Administrator
 
Beiträge: 3318
Registriert: Mittwoch 30. Juni 2004, 01:36

Grauer Star OP bei MCS

Beitragvon Phönix » Donnerstag 17. April 2008, 21:50

Aus welcher Gegend kommt sie denn?
Vorgestern lief ich durch die Stadt und sehe aus dem Augenwinkel auf einem Schild "Umweltmediziner" ich guck nochmal .... Augenarzt & Umweltmedizin. Ich könnte ja morgen nochmal schauen, wie der Arzt heißt, vielleicht kann sie ihn mal telefonisch kontaktieren oder hinfahren, wenn es nicht zu weit ist.
Phönix
Durchstarter
 
Beiträge: 182
Registriert: Samstag 10. Februar 2007, 16:48

Grauer Star OP bei MCS

Beitragvon sunday » Freitag 18. April 2008, 00:19

hallo,

also mir wäre das zu riskant. abgesehen von den üblichen problemen im krankenhaus (desinfektionsmittel, parfümierte ärzte usw., wird ja auch ein betäubungsmittel verwendet und vor allem eine kunststofflinse eingesetzt. wenn die nicht verträglich ist, gibt es ernste probleme.

ich hatte lange zeit auf dem einen auge 20 %, auf dem anderen 40 % (mit brille) und für den normalen alltag reichte das völlig aus.

da ich zu der zeit damit rechnen mußte, daß es immer weniger wird, bin ich mal ein paar tage ohne brille rumgelaufen. da war es insgesamt weit unter 10 % und selbst damit kam ich noch sehr gut zurecht.

dank intensiver eigenbehandlung hab ich jetzt 30 und 50 % (mit brille) und das erscheint mir gegen früher schon so viel, daß ich meist das gefühl habe, daß ich völlig normal sehen kann (mehr ist nicht mehr zu erreichen, da netzhautschäden, glaskörpertrübungen durch mehrere blutungen, grauer star usw. vorliegt). erst als ich gestern mal sehen wollte, ob die birken schon blühen, bemerkte ich, daß es nicht so ist.

ich stand direkt vor der birke und konnte nicht sehen, ob das an den ästen blüten oder blätter oder sonstwas war.*g*

mehr als 30 % braucht man doch eigentlich nur, wenn man auto fahren will. vor allem, wenn auf dem anderen auge noch mehr ist, würde ich eine op nicht riskieren.

liebe grüße
sunday
sunday
Forenlegende
 
Beiträge: 1570
Registriert: Montag 9. Mai 2005, 01:10

Grauer Star OP bei MCS

Beitragvon Barb » Sonntag 18. Januar 2009, 20:36

Hallo Sunday,
mit welchen Mittelchen und Vitaminen hast du deine Sehfähigkeit verbessert?
Ich sehe auf einem Auge nur noch Flächen, keine Gesichter mehr. Ich greife auch schon mal daneben, weil ich nicht mehr räumlich sehen kann.
Seit dem ich in der Stadt wohne, seit eineinhalb Jahren, hat sich das eingeschlichen. Vorher habe ich an der Nordsee gewohnt, in besserer Luft, da hatte ich diese Probleme nicht.
Es wäre schön, wenn du mir Tipps geben kannst.
Liebe Grüße, Barb
Barb
 

Grauer Star OP bei MCS

Beitragvon Monja » Sonntag 18. Januar 2009, 21:53

Dem 4-jährigen Kind von Freunden steht auch eine Augen-OP
bevor, man stellte fest, dass sie nicht dreidimensional
sehen kann und noch weiteres. Sie ist ansonsten noch gesund,
aber Eltern, Großeltern, alle haben viele Allergien, so dass
ich mir wegen der Narkose große Sorgen mache. Wäre schön, hier
einen Tipp zu bekommen, also den gleichen, den Silvia braucht.
Herzlichst Monja
Monja
Hardcoreposter
 
Beiträge: 2033
Registriert: Donnerstag 17. August 2006, 21:19

Grauer Star OP bei MCS

Beitragvon sunday » Sonntag 18. Januar 2009, 23:06

@monja
es handelt sich doch wohl um ein kind, das schielt?
ist bei dem kind denn durch einen guten arzt, der sich damit auskennt, nicht erst mal ein versuch mit sehtraining, auge abdecken usw. gemacht worden? oder hat das nichts gebracht, obwohl die eltern es ganz konsequent durchgezogen haben? dann (und erst dann) ist eine op wohl nicht zu vermeiden, weil sonst ein auge mit der zeit ganz ausfällt.

@barb

vitamine in pillenform o.ä. nehme ich grundsätzlich nicht (da zeigen sich immer mehr negative auswirkungen).
ich versuche immer, genug vitamine etc. über eine gesunde ernährung zu bekommen, was schwierig ist, weil ich überhaupt kein obst und nur wenige gemüsesorten vertrage.
aber es geht. und wenn ich das gefühl habe, daß ich von irgendwas mehr brauche, nehme ich natürliche dinge. wie z.b. acerolasaft, der sehr viel vit. c enthält usw.

bei grauem star ist es wichtig, daß man sonne vermeidet und natürlich auch alles andere, das uv-strahlen aussendet (halogenlampen usw.). also bei sonne auch im winter eine sonnenbrille tragen oder im schatten bleiben.
dazu gesunde lebensweise, gesunde ernährung, genug wasser, regelmäßig entgiften usw.
und etwas glück und die richtigen gene *g*

daß du schlechter siehst, seit du in der stadt bist, kann mit der schadstoffbelastung zusammenhängen.
in dem sommer, als es wochenlang so heiß war, habe ich so viel an chemie abbekommen, daß ich vorübergehend praktisch nichts mehr sehen konnte (mit brille weit unter 5 %) und auch zunehmende hirndrucksymptome bekam usw..

ich bin erst mal ans meer geflohen und da wurde es schnell besser. als ich zurückkam, war es nicht mehr ganz so extrem heiß und ich habe von da an sehr viel mehr für meine entgiftung getan. und zwar permanent.

dadurch überlebe ich unvermeidbare belastungen besser (ich muß aus beruflichen gründen leider in der stadtmitte wohnen und in meiner wohnung und am arbeitsplatz gasen chemikalien aus und in den zähnen hab ich auch noch son dreck) und es haben sich auch einige dinge insgesamt gebessert.

aber auf jeden fall solltest du erst mal zum augenarzt gehen und kontrollieren lassen, was da los ist, vor allem auch unbedingt eine untersuchung der netzhaut (augenhintergrund) machen und den augendruck messen lassen.
gute besserung.

lg
sunday
sunday
Forenlegende
 
Beiträge: 1570
Registriert: Montag 9. Mai 2005, 01:10

Grauer Star OP bei MCS

Beitragvon Monja » Montag 19. Januar 2009, 10:45

hi sunday,
nicht schielen, sondern ein Auge rutscht manchmal
nach außen. Allgemein ist sonst nichts zu sehen.
Meine Brille ist abgebrochen, muss jetzt erstmal
zu Fielmann fahren.
Herzlichst Monja
PS: also nicht nach außen aus dem Gesicht, sondern
nach rechts. Arzt sagte, ist Routine- OP, naja das
sagen sie wohl meistens...

- Editiert von Monja am 19.01.2009, 09:47 -
Monja
Hardcoreposter
 
Beiträge: 2033
Registriert: Donnerstag 17. August 2006, 21:19

Grauer Star OP bei MCS

Beitragvon Maria Magdalena » Montag 19. Januar 2009, 20:20

Ich würde auf jeden Fall versuchen, herauszubekommen, aus welchem Material die künstliche Linse hergestellt ist und einen LTT machen lassen. Danach würde ich zusätzlich einen Bioresonanz- und einen Elektroakupunktur-Verträglichkeitstest machen lassen. Auf jeden Fall würde ich mir sehr gründlich überlegen, ob eine solche OP für mich das kleinere oder das größere Übel wäre. Alle Pros und Kontras einander gegenüberstellen. Unbedingt auch Gentest auf Verträglichkeit des Narkosemittels.
Maria Magdalena
Forumswisser
 
Beiträge: 3047
Registriert: Donnerstag 3. April 2008, 23:18

Grauer Star OP bei MCS

Beitragvon sunday » Dienstag 20. Januar 2009, 01:26

@monja

das ist auch schielen. das muß nicht immer permanent sein.

daß ein auge nach außen rutscht habe ich auch, allerdings überwiegend dann, wenn ich müde bin oder zuviel chemie abbekommen habe.
beim tv gucken ist das manchmal lustig, manchmal lästig, weil ich das bild dann doppelt sehe.
ich kann mir das auch im spiegel angucken. wenn ich da nur mit dem linken auge das spiegelbild betrachte und das rechte ignoriere, rutscht das weg und ich kann selbst sehen, wie das aussieht. durch verstärkte konzentration auf beidäugiges sehen, kann ich das wegrutschen auch verhindern, aber das ist sehr anstrengend.

bei mir war es, als ich in die schule kam, zwar behandelt worden, aber leider falsch. außerdem muß die behandlung früher stattfinden.

die op ist zwar routine, aber jede op ist ja ein risiko.
ich würde mit dem kind erst noch mal zu einem arzt gehen, der mit konventioneller schielbehandlung, sehtraining usw. erfahrung hat und erst, wenn das nichts bringt, operieren lassen.

bei mir ist das zeitweise wegrutschende auge schwächer als das andere, allerdings ist der unterschied nicht besonders groß und konnte immer durch eine brille fast ganz áusgeglichen werden.

bei manchen läßt die sehkraft auf dem schielenden auge aber auch mehr nach und kann dann nur noch durch kontaktlinsen oder garnicht ausgeglichen werden.


lg
sunday
sunday
Forenlegende
 
Beiträge: 1570
Registriert: Montag 9. Mai 2005, 01:10


Zurück zu Behandlungsmethoden

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste