boykottieren wir die Umweltmediziner?

boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon Juliane » Donnerstag 1. Dezember 2011, 17:18

Wir haben gelernt, dass wir weder von den Umweltambulanzen noch von den niedergelassenen Umweltmedizineren Hilfe erwarten können.

Siehe

SMS für Anfänger mit MCS
viewtopic.php?t=8426

DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen
viewtopic.php?t=16581

Ich gehe davon aus, dass jeder Patient, der zukünftig einen Vertreter dieser beiden Glaubensgemeinschaften aufsucht sowohl in der Diagnose als auch in der Therapie
psychiatrisiert wird.

Das brauchen wir nicht.

Bisher haben wir auch die meisten Kosten selbst getragen. Sowohl Diagnose als auch Therapie.

Und Gutachten niedergelassener Umweltmediziner haben auch nur in seltenen Fällen
weitergeholfen.

Also boykottieren die Brüder und Schwestern dieser Glaubengemeinschaften.

Suchen wir uns einen vertrauenswürdigen niedergelassenen Arzt,

klären wir ihn auf

MCS im ICD10-GM Version 2012
viewtopic.php?t=16675

und dann bitte schön, sollen die Herrschaften vom DBU, den Umweltambulanzen und andere Anhänger der Psychtheorien sehen, womit sie zukünftig ihre Brötchen verdienen.

Sie können ja dann eine Umschulung zum Psychotherapeuten machen, wenn ihnen dass so sehr am Herzen liegt.











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boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon Silvia K. Müller » Donnerstag 1. Dezember 2011, 19:33

Das CSN Team stimmt Juliane zu 100% zu.
Wir boykottieren Umweltmediziner, die mit ihrem Namen die "dbu Leitlinie Umweltmedizin" unterzeichneten.

Weitere Versuche, die Psychiatrisierung von MCS Kranken als akzeptabel, als hinnehmbar oder sogar als zweckmässige Behandlungsmethode darzustellen,
werden von CSN oder auf der CSN Plattform nicht mehr geduldet.
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boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon Juliane » Donnerstag 1. Dezember 2011, 19:50

Offenbar gibt es immer noch viele Leser/Patienten, die sich noch nicht in die DBU-Papiere vertieft haben.

Ich kann nur Jedem raten, sich wenigesten die Kurzfassung vorzunehmen und genau durchzulesen:

Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie
Merkblatt der Empfehlungen

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Merkblatt_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf

Oder auch die Langfassung anzusehen:

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf
Juliane
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 1. Dezember 2011, 19:56

Kann man das machen, Juliane, hat man gefragt. Kann man boykottieren.
Die haben uns doch geholfen......

Yes, we can.

Man kann doch nicht aus Dankbarkeit in Schreckstarre verharren.

Gesetzt der Fall euer Ehepartner würde euch psychiatrisieren wollen, würdet ihr doch sicher auch nicht Dankbarkeit für seine vormals entgegengebrachte Liebe verharren und ihn gewähren lassen?
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boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon Silvia K. Müller » Donnerstag 1. Dezember 2011, 20:44

Warum zu dieser Thematik ganz knallharte Position und unumstössliche Entscheidungen notwendig sind?

Jammern und heulen, wenn sich wieder ein Umweltkranker umgebracht hat, vor lauter Verzweifelung, weil er keine
medizinische Versorgung erhielt, die ihn auch nur stabilisierte - oder weil man ihn nach Strich und Faden abzockte, das
nutzt niemandem.

Man muss dann konsequent Stellung beziehen, wenn man erkennt, dass etwas für Kranke zum Nachteil und Schaden führt.
Feigheit, Anbiederung und Inkonsequenz leisten nur Vorschub für weiteres Leid.
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Beitragvon Silvia K. Müller » Donnerstag 1. Dezember 2011, 21:16

Noch eine konsequente Entscheidung des CSN Teams von heute:

Gestern schrieb ein amerikanischer Umweltmediziner und Wissenschaftler eine Mail an CSN.
Er bat in schmeichelnden Worten darum, dass wir seine gerade publizierte Studie in Europa verbreiten.
Nach außen hört sich die Studie geradezu phantastisch an. Aber das Patientenkollektiv wurde
einem Behandlungsregime unterzogen, dass sich eine Sekte hat schützen lassen. Es wurde sogar beim
Einwerben von Geldern und Spenden zur Realisierung der Studie darauf verwiesen.

In einer Antwort schrieben wir, dass CSN eine solche Studie nicht publiziert, verbreitet oder bewirbt,
denn in unserem Land ist die besagte Sekte als gefährlich eingestuft und steht unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz.

Boykott ist in manchen Situationen angemessen und erforderlich.
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boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon mirijam » Donnerstag 1. Dezember 2011, 23:47

Zitat aus Julianes drittem Post:

"Kann man das machen, Juliane, hat man gefragt. Kann man boykottieren.
Die haben uns doch geholfen......"



Mal nachdenken...

Wenn die das umsonst gemacht haben (keine Rechnung, kein Geld etc.), dann bedankt euch einfach, jeder wie er kann: strickt 'nen Pulli oder ein paar Socken, backt 'ne Torte oder kauft einen Blumentopf oder eine Flasche Champagner. ;-)

Wenn die Geld kassiert haben, dann war das ein Geschäft und es ist alles abgegolten.

Wenn ein Patient meint, er kostet so viel wie eine dicke Arztrechnung, dann kann er natürlich sich selbst als Dankeschön anbieten. Dann haben wenigstens auch die anderen Umweltpatienten etwas von seiner Aufopferung, er spielt für sie das Versuchskaninchen und erbringt den Beweis, dass die Psychiatrisierung eine falsche und antihumane Therapie ist.

Damit hat dieser so genannte "dankbare" Patient allerdings den anderen Umweltpatienten einen zweiten Gefallen getan, er hat ihre Psychiatrisierer darin unterstützt, gegen Recht und Gesetz zu verstoßen, indem er sich von ihnen hat "behandeln" lassen, nach der neuen Leitlinie, versteht sich. Das wiederum trägt zur Beweislieferung bei, um sie besser zu entlarven und eventuell zur Verantwortung zu ziehen. Aber bitte alles genau dokumentieren, damit man genug brauchbares Beweismaterial hat, und den Umweltpatienten zur Verfügung stellen, damit den Umweltärzten zur eventuellen Läuterung verholfen werden kann.
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Beitragvon mirijam » Donnerstag 1. Dezember 2011, 23:56

Silvia schrieb oben:

"Jammern und heulen, wenn sich wieder ein Umweltkranker umgebracht hat, vor lauter Verzweifelung, weil er keine
medizinische Versorgung erhielt, die ihn auch nur stabilisierte - oder weil man ihn nach Strich und Faden abzockte, das
nutzt niemandem."

Ich glaube nicht, dass man sich umbringt, jedenfalls nicht gerne oder nicht freiwillig, man wird in den Tod getrieben, weil die falsche Behandlung alles zerstört- und an erster Stelle die Überlebenskraft.
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Beitragvon Juliane » Freitag 2. Dezember 2011, 08:04

Mein Umweltmediziner nimmt mich aber ernst, denken immer noch viele Patienten. Der wird mich bestimmt nicht psychiatrisieren denken viele Patienten.


Nun denn, es wird schwierig sein, das herauszufinden. Denn mit den neuen Leitlinien kommen auch neue Handlungsanweisungen.
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Beitragvon Juliane » Freitag 2. Dezember 2011, 08:07

Vom 24 bis 26.Februar 2012 wird man so manchen Umweltmediziner mit ins Boot holen:

An Bord der Color Magic, nämlich zum

Interdisziplinären Umweltmedizinisches Kompaktseminar

"Von der Anamnese zur Therapie"

Die Veranstaltung beginnt mit Vorstellung der neuen Praxisleitlinien für die kurative Umweltmedizin

und endet mit

Roundtable mit allen Referenten zum Thema „Der therapierefraktäre Patient"

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Flyer/Seminar_Flyer_dbu.pdf


Eingeladen wurden auch Mitglieder von IGUMED und dem Ökologischer Ärztebund e.V.

viewtopic.php?t=16526
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Beitragvon Mia » Freitag 2. Dezember 2011, 08:11

Was können wir tun? Ein Gegenpapier erstellen und mit Unterschriften veröffentlichen?
Eine Petition erstellen und Unterschriften sammeln?
Wir können uns das nicht gefallen lassen, wenn die Leitlinie gegen uns arbeitet.

Einige der genannten Mediziner habe ich vor kurzem noch weiterempfohlen, als ich gefragt wurde. Soll ich das jetzt zurücknehmen und was empfehle ich statt dessen, wenn der Erkrankte nicht über hohe Geldmittel verfügt?

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Beitragvon Juliane » Freitag 2. Dezember 2011, 08:30

@ Mia

Es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass sich die Autoren der neuen Leitlinien von Unterschriftensammlungen, Briefen oder ähnlichen Aktivitäten beeindrucken lassen.

Wer seine Unterschrift unter die neuen Leitlinien gesetzt hat, hat das doch vorher überlegt.
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Beitragvon Juliane » Freitag 2. Dezember 2011, 08:41

Was die Therapie und eventuelle Gutachten angeht, ist es für den Patienten eigentlich wurscht, ob er sich in Zukunft zu einem Mediziner in einer Umweltambulanz oder einem niedergelassenen Leitlininen-treuen Mediziner begibt.

In beiden Fällen wird dem Patienten vermittelt werden, dass man ihn ernst nimmt, in beiden Fällen wird man die sogenannte interdisziplinäre Anamnese durchziehen und aus dieser Anamnese logischerweise eine ebensolche Therpie empfehlen.
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Beitragvon Juliane » Freitag 2. Dezember 2011, 09:13

@ Mia

Und was kann man jetzt noch empfehlen.

Meine Güte, wir wissen es doch alle. Zuallererst braucht ein MCS Patient eine saubere Bude. Und die kann im kein Arzt auf Rezept aufschreiben.

Was ich empfehle:

Suchen wir uns einen vertrauenswürdigen niedergelassenen Arzt,

klären wir ihn auf

MCS im ICD10-GM Version 2012
viewtopic.php?t=16675

http://www.csn-deutschland.de/blog/2010 ... -fallt-weg
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Beitragvon bling.bling » Freitag 2. Dezember 2011, 12:50

Dein Vorschlag ist ein guter Ansatz Juliane.

"Suchen wir uns einen vertrauenswürdigen niedergelassenen Arzt, klären wir ihn auf"

Zu einem Umweltarzt zu gehen, der seinen Namen unter diese Leitlinie setze, ist sinnlos.
Ich käme doch nicht jahrelang dass ich nicht als Psychopath abgestempelt werde und bekomme dann bei einem "unserer" Umweltmediziner Psychoedukation und
Abtrainieren von "Ursachenüberzegung" als Therapie.

Ich rege an, dass wir einen Thread oder Blog starten mit Tipps und Material wie man seinen Hausarzt aufbaut damit er MCS versteht.
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Beitragvon Leckermäulchen » Freitag 2. Dezember 2011, 13:50

Und wie kommen all diejenigen MCS-Kranken, deren Bude längst nach ihren Bedürfnissen saniert ist, an einen vertrauenswürdigen niedergelassenen Arzt, die schon viele Jahre (Jahrzehnte?) vergeblich suchen und bei sämtlichen (normalen?) Ärzten bereits psychiatrisiert worden sind bzw. trotz Aufklärung mittels der bei CSN dafür zur Verfügung gestellten Dokumente langfristig auf eine Betonwand des Ums-Verrecken-Nicht-Verstehen-Wollens gestoßen sind?

… wenn diese außerdem immobil sind, d . h. sich nicht mal so eben einige –zig km von ihrer Wohnung weg begeben können, weil evtl. in der nächsten Stadt ein passender Arzt ist?

Wäre es an dieser Stelle nicht passend, die wirklich noch empfehlenswerten Ärzte hier mal aufzulisten, damit sich jeder seinen aussuchen kann?

Mit einem Zurückschrauben von Leistungen, IGEL, Psychiatrisierung, Überlisten etc. und Verunsicherung seitens der Gutwilligen, die eine Leistung erst eine Weile anbieten, um sie dann wieder zurückzuziehen haben wir Erfahrungen genug gesammelt. Wir brauchen Verlässliches. Uns werden seitens des sog. Gesundheitssystems und anderer zuständiger Institutionen bereits die abenteuerlichsten, diskriminierendsten, menschenverachtendsten „Be“handlungen zuteil, da möchte bzw. muss man doch die Alternative zum sicher berechtigten Boykott auf allen für MCS-Kranke relevanten Ebenen wissen – eine cleane Wohnung ist ein Aspekt, aber viele andere sind offen und durch diese LEID-Linie werden es sicher viel, viel mehr…
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Beitragvon Monja » Freitag 2. Dezember 2011, 14:46

Hallo ihr lieben,

ich war sowieso noch nie in den 15 Jahren MCS bei einem Umweltmediziner,
denn der einzige, der mich je überhaupt beeindruckt hatte, war Dr. Runow,
und den konnte ich mir eh nicht leisten, aber als er noch nicht so berühmt
war, hat er sehr tolle Texte verfasst, gegen die Psychiatrisierung von MCS-
Erkrankten, sogar ziemlich rebellisch, einfach toll. Ich schau mal, ob ich
in meinen Unterlagen noch etwas finde. Ist er denn heute noch unser Guter?
Ich verfolge hier bei euch leider nur noch selten etwas, da seit Monaten auf
intensiver Wohnungssuche bin. Das ist ja eben auch noch ein Punkt, wo wir
eigentlich Hilfe bräuchten.

Ich habe hier jedem Neuling damals und auch allgemein immer nur dazu geraten,
sich Naturheilärzte zu suchen, die gibts immerhin in jedem Ort, also Schul-
mediziner (damits die Kasse zahlt) mit Weiterbildung in Naturheilverfahren.
Sie können einem zwar auch nicht viel weiter helfen, aber immerhin nehmen sie
sich viel Zeit für einen, testen vieles, und glauben einem im allgemeinen.

Einige, die es sich leisten können, haben doch auch so gute Erfahrungen mit
Heilpraktikern gemacht. Ich weiß noch, dass mal ziemlich am Anfang der MCS
die Leiterin einer Beschäftigungsgesellschaft zu mir sagte, als ich verzweifelt
nach einem Umweltmediziner suchte: "aber das sind doch auch nur SCHULmediziner".
Das hat mein Denken der gesamten MCS-Laufbahn beeinflusst.

Liebe Grüße von Monja
Problem: ich will Dr. Runow keinesfalls schaden, also das hier zu veröffent-
lichen ist also nicht so gut, muss mal Sylvia fragen. Anererseits nützt uns das
ja auch nichts, denn wer kann ihn sich schon leisten und gibt es überhaupt
Fälle, die dort wieder lebens-fit gemacht wurden? Keine Ahnung...
Monja
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Beitragvon Juliane » Freitag 2. Dezember 2011, 18:09

Liebe Monja,

die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?

Nein, so einfach kann man sich das nicht machen.

Man muss schon den Text der Leitlinien lesen, um zu wissen, wie man das jetzt für sich selbst bewerten will.

Und dann muss man schauen, wer das Papier unterzeichnet hat, zur Autorenschaft zählt.

Das ist dieser Herrenclub hier. Eine Dame gehört auch dazu. Dr. Anke Bauer. Die ist aber keine Ärztin. Allerdings eine sehr fleissige Autorin.

Also mal auf Seite 27 gehen:


Dr. med. Frank Bartram, Arzt für Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Vorstandsmitglied des dbu

Dr. rer.nat. Anke Bauer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachkliniken Nordfriesland gGmbH


Dr. med. Volker von Baehr, Facharzt für Laboratoriumsmedizin, Institut für Medizinische Diagnostik MVZ GbR, Berlin

Dr. med. Claus-Hermann Bückendorf, Arzt für Innere Medizin, Umweltmedizin, Naturheilverfahren, Sportmedizin, Chirotherapie, Vorstandsmitglied des dbu

Dr. med. Hans-Peter Donate, Arzt für Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Vorstandsmitglied des dbu

Volker Engelhardt, Arzt und Heilpraktiker, Braunschweig, Vorstandsmitglied des dbu

Prof. Dr. med. Wolfgang Huber, Arzt für Innere Medizin und Umweltmedizin, Vorstandsmitglied des dbu

Dr. Martin Klehmet, Zahnarzt, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Umwelt-Zahnmedizin, Berlin

Dr.med. Kurt Müller, Arzt für Dermatologie und Umweltmedizin, Vorstandsmitglied des dbu und der EUROPAEM (European Academy for Environmental Medicine)

Dr. med. Peter Ohnsorge, Arzt für HNO-Heilkunde, Allergologie, Umweltmedizin, Akupunktur. Vorstandsmitglied des dbu und der EUROPAEM (European Academy for Environmental Medicine)

Dr. med. Christoph Mai, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Umweltmedizin, Akupunktur.

Chefarzt der Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Prof. Dr.med. Jens-Martin Träder, Arzt für Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Institut für Allgemeinmedizin, UKSH Lübeck, DEGAM-Mitglied.


http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf
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Beitragvon Juliane » Freitag 2. Dezember 2011, 18:12

@ Monja

Klaus-Dietrich Runow ist im Postletzahlenbereich 3000 ansässig

H.Runow GmbH 34466 Wolfhagen
http://www.umweltmedizin.org/about

Sein Name findet sich weder in der Ärzteliste des dbu noch bei IGUMED

PLZ 30000
http://www.dbu-online.de /index.php?id=410

http://www.igumed.de/mitglied.html#3
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Beitragvon Juliane » Freitag 2. Dezember 2011, 18:15

Es ist eine gute Idee, was Du schreibst, nach Ärzten zu suchen, die sich in Naturheilverfahren weitergebildet haben.

Das habe ich auch schon vor vielen Jahren gemacht.
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Beitragvon Twei » Freitag 2. Dezember 2011, 18:53

Seit meinen letzten zwei Anlaufversuchen bei Umweltmedizinern, war ich eh bei keinem mehr und hatte verstanden, dass ich dort auch nicht mehr aufzulaufen habe. Dies ist ja schon ein unbeabsichtigter Boykott.

Ich habe nur die Befürchtung, dass der Hausarzt mich zu anderen Medizinern (Umweltmediziner, Hautarzt, Allergologe) schicken mußte, weil ihm für bestimmte Leistungen die Handlungsfreiheit fehlte - oder ?

Die Anregungen hier im Thread finde ich gut:
- psychiatrisierende Umweltmediziner boykottieren
- Hausarzt aufbauen
- dafür einen Thread schaffen

Was wichtig ist, wie bekommt man:
- einen Luftreiniger, Sauerstoffgerät, umweltverträgliche Bettwäsche sowie Unterwäsche
- ein Attest zum Wohnungswechsel
uvm. ohne an andere Ärzte verwiesen werden zu müssen, die dann wiederum versuchen, einen zum Psychiater zu schicken.

PS: Wirkungsvoll fände ich einen Boykott, wenn andere MCS-Selbsthilfegruppen sich diesem anschließen täten.
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Beitragvon Juliane » Freitag 2. Dezember 2011, 19:25

@Twei

Auch ein Arzt mit Zusatzausbildung Umweltmedizin wird nur die üblichen Leistungen erbringen.
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Beitragvon Beobachter » Freitag 2. Dezember 2011, 19:56

Man kann auch da (Arzt mit Weiterbildung/Zusatzbezeichnung "Naturheilverfahren") nicht von vornherein Positives erwarten:

Beispiel:

Ein früherer langjähriger Hausarzt (Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologie, Naturheilverfahren - Hausärztliche Versorgung) von Bekannten hat vor einiger Zeit neue, bedeutend größere Praxisräume bezogen;
"Patientenaufkommen" sehr gestiegen; man wird im Minutentakt "durchgeschleust"; Gesprächsbereitschaft stark gesunken -
telefonisch kommt man zur Praxis fast nie durch - es ist immer "besetzt" -
verschreibt sehr schnell Antibiotika ohne DD -
macht keine Hausbesuche mehr (auch nicht bei bettlägerigen langjährigen Patienten); auch nicht in dringenden Fällen -
hat alle Patienten im örtlichen großen Altenzentrum abgegeben -

daraufhin hat man den Hausarzt gewechselt.

Obiger Doktor sitzt aber im Stadtrat als Partei-Mitglied der "Grünen" ...

Es gibt kaum mehr Ärzte, die Hausbesuche machen und sich etwas Zeit nehmen - was gerade bei alten, chronisch kranken Leuten, die nicht mehr aus dem Haus können (nicht mobil sind), sehr wichtig ist.
Sie sind darauf angewiesen.

Im Gespräch mit einem der ganz Wenigen, die noch welche machen, erfährt man dann, wie Hausbesuche bei den Krankenkassen abgerechnet werden können - nämlich mit einem zum Heulen geringen Betrag ...
Also, wen wundert`s ...?!

Die dicke Kohle wird heutzutage mit "Apparate-Medizin" gemacht (Röntgen, MRT, Sono, Spiegelungen etc.), amb. Chirurgie, Labormedizin - und jetzt wohl auch noch mit der "Psycho-Schiene", die quasi universell anwendbar ist;
auch und besonders bei Umweltkranken - siehe "dbu-Leitlinien" ...

Tja, man passt sich an - "arrangiert sich".


Viele Grüße
Beobachter
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Beitragvon Beobachter » Samstag 3. Dezember 2011, 06:07

Zum Thema passend:


„Es gibt eine kreisförmige Wechselbeziehung zwischen Machen und Erkennen. Wenn man nicht macht was man als notwendig, wenn auch mit persönlichen Unannehmlichkeiten behaftet, erkannt hat, dann kann man irgendwann auch nicht mehr erkennen, was zu machen ist. Wer Anpassungszwängen taktisch nachgibt, wohl wissend, dass er ihnen mit vertretbarem Risiko widerstehen könnte und auch sollte, wird nach und nach die Unzumutbarkeit von Anpassungsforderungen gar nicht mehr wahrnehmen, d.h., die eigene Gefügigkeit auch nicht mehr als Fluchtreaktion durchschauen. Alles erscheint normal: die Verhältnisse, denen er sich ergibt, und der Verzicht auf Gegenwehr, den er eben gar nicht mehr erlebt.“
– Richter im Vorwort zu „Psychoanalyse und Politik“


Dieses Zitat ist von H.E. Richter; Älteren unter euch vielleicht noch bekannt - auch aus der früheren "Friedensbewegung".

http://de.wikipedia.org/wiki/Horst-Eberhard_Richter

Eines seiner Bücher hat den Titel: "Flüchten oder Standhalten" (1976).
Das Thema ist aktueller denn je, und der Mann weiß, wovon er redet bzw. schreibt; denn er ist selbst Arzt (u.a.) und hat sich nicht in seinen akademischen Elfenbeinturm zurückgezogen.


Viele Grüße
Beobachter
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Beitragvon Juliane » Samstag 3. Dezember 2011, 10:32

@ Beobachter

Dein Eintrag zu Horst-Eberhard Richter ist gar nicht so "off topic"


Richter wurde 1962 nach Gießen auf den dort neu eingerichteten Lehrstuhl Psychosomatik berufen und baute dort ein dreigliedriges interdisziplinäres Zentrum mit einer Psychosomatischen Klinik und Abteilungen für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie auf, dessen Direktor er wurde.


Und rate mal, war in diesen Hallen heute rumspringt?

Prof. Dr. Uwe Gieler

Hier mal als Hintergrundinfo:


Justus-Liebig-Universität Giessen
Konsil- und Liaison-Psychosomatik
Psychosomatische Dermatologie


Prof. Dr. Uwe Gieler arbeitet an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie (Leiter: Prof. Dr. Ch. Reimer) des Universitätsklinikums Giessen und Marburg - Standort Giessen.

Sein Studium der Humanmedizin absolvierte er an den Universitäten Göttingen und Gießen. Nach Abschluss der Facharztausbildung an der Universitäts-Hautklinik Marburg arbeitete er hier von 1987 bis 1995 als Oberarzt. Im Jahr 1987 folgte die Facharztanerkennung als Dermatologe und Venerologe und 1990 die Habilitation in den Fächern Dermatologie und Venerologie. Drei Jahre später habilitierte er im Fach Psychosomatik und ist seit 1995 als C-3-Professor für Psychosomatische Medizin an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Gießen tätig. Seine Facharztanerkennung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie wurde ihm 1997 verliehen.

http://www.psychodermatology.info/lebenslauf.html


Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Dermatologie und Venerologie; Allergologie, Umweltmedizin Leiter des Konsil- und Liasondienstes, Leiter der Station A

http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_pso/ugi_pso_team.php?id=286

Aktuelle Seite

Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie in Gießen
http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_pso/index.html

Benutze auch mal die Suchfunktion hier im CSN Forum und lass "Gieler" suchen.
Juliane
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boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon Juliane » Samstag 3. Dezember 2011, 10:36

Prof. Gieler, das hatte ich ja hier

viewtopic.php?t=16581

bereits geschrieben gehörte auch zu den Männern der ersten Stunde in Sachen "Giessener Umweltmedizin"



Hier nochmal zum nach Nachlesen:

"Der Beginn des Jahres 1999 war für die Umweltmedizin ein Neubeginn in dem Bemühen, das klinische Fach Umweltmedizin weiter zu etablieren. Am 16. Januar 1999 trafen sich in Gießen Vertreter des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner (Dr. Fabig, Dr. Friedrichsen, Dr. Müller, Dr. Ohnsorge) und der Internationalen Gesellschaft für Umweltmedizin (International Society of Environmental Medicine (ISEM), Prof. Drexler, Prof. Eikmann, Prof. Gieler, Dr. Herr) zu einem Gedankenaustausch über die zukünftige Entwicklung des Faches Umweltmedizin.......


Trotz bestehender Differenzen zeigte sich in dem von gegenseitigem Interesse geprägten Gespräch, daß sowohl der dbu als auch die ISEM beidseitige Anliegen haben, die im Rahmen eines gemeinsamen Konsens weiterverfolgt werden sollten.

Es wurde übereinstimmend festgestellt, daß bei der Bearbeitung und Beurteilung umweltmedizinischer Problematiken etablierte wissenschaftliche Erkenntnisse die Basis darstellen müssen. In diesem Bereich ist Grundlagenarbeit zu leisten.

Die Umweltmedizin wurde von allen als eigenständiger Bereich angesehen, der weiter entwickelt und gefördert werden muß und ähnlich wie die Allergologie auch in verschiedene Teilbereich der ärztlichen Tätigkeit hineinreicht. Sie ist als eigenständiger interdisziplinärer Bereich anzusehen, in den Kenntnisse vor allem von Seiten der Hygiene und Umweltmedizin, Toxikologie, Arbeitsmedizin und Inneren Medizin beziehungsweise Pädiatrie, Dermatologie-Allergologie und Psychosomatik-Psychiatrie sowie Zahnheilkunde neben anderen Fächern wie HNO etc. einfließen müssen...."


Fr, 24.11.2000 14:41 / Dr. Peter Ohnsorge

http://www.umweltmedizin.de/content/articles/511/539/164/index.html?catid=164&artid=3273&nosum=1

http://www.umweltmedizin.de/content/articles/511/540/?catid=540&artid=9667
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boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon Beobachter » Samstag 3. Dezember 2011, 14:36

zu "Juliane":

Mir ging es hauptsächlich um das Zitat des H.E. Richter, das ich sehr treffend und bezeichnend finde bzgl. der derzeitigen Entwicklung in der Umweltmedizin - und nicht nur dort.

Ich habe mich gefragt, woran es liegt, dass so viele Mediziner ihre ursprünglich "systemkritische", engagierte und verantwortungsbewusste Haltung verlieren und nur noch "systemimmanent" und profitorientiert/-maximierend denken und handeln - zum Schaden ihrer Patienten.
Und genau das ist m.E. in der Umweltmedizin/bei "Umweltärzten" besonders augenfällig; deshalb habe ich den Eintrag eingestellt und halte ihn nach wie vor für bedenkenswert.

Richter ist mittlerweile an die 90 Jahre alt und kann nicht verantwortlich gemacht werden dafür, wer heute mit welchen Intentionen/aufgrund welcher Interessenlage in "diesen Hallen rumspringt" (Giessen, Prof. Gieler).


Viele Grüße
Beobachter
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Beitragvon Kira » Samstag 3. Dezember 2011, 17:42

So was wie uns gerade durch den DBU widerfährt, haben wir nicht für möglich gehalten. Es passiert leider derzeit einiges , was weit über die Grenzen der Objektivität und jeglicher Wahrnehmung hinausgeht. Es ist verletzend, menschenverachtend und am Rande der Legalität (oder schon illegal?), weil gewisse deutsche "Umweltmediziner" jegliche Scham ablegen. Wo bleibt da die Verantwortung, wenn man sich auf dieser Weise seine Abrechnungen sichert?? Wenn man toxisch schwer erkrankte Menschen in die Psychiatrie zerrt, die dort nichts verloren haben?
Es ist nicht schön, das wir von einigen Personen scheinbar nur benutzt und unser Vertrauen rücksichtslos mit den Füßen getreten wird. Das Traurige und Perfide an der ganzen Situation ist aber, das persönliche Daten und Rechte jedes Straftäters besser geschützt sind als unsere.
Deshalb bleiben wir mutig, zeigen Rückgrat und schauen auch bei Gegenwind nach vorne - das kostet viel Kraft. Es gibt genügend Menschen die zu uns stehen, die nicht zulassen das man uns verletzt und die uns weiter helfen unsere Rechte auch hier in Deutschland durchzusetzen - lassen wir uns nicht von einer Handvoll Menschen zerstören!!!
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boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon Twei » Samstag 3. Dezember 2011, 19:04

Danke Juliane,
dann werde ich nächstes Jahr versuchen, direkt über den Hausarzt meine umweltmedizinische Hilfe bzw. Leistungen zu erlangen.
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boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon Juliane » Samstag 3. Dezember 2011, 20:59

@Beobachter

Natürlich ist Richter nocht verantwortlich für Gielers Aktivitäten.
Und wir wissen ja auch nicht, was Richter dazu sagen würde.

Das Psychogeschäft ist ein Geschäft mit großem Wachstumspotential.
Und das sicher auch, weil es der Sicherung des Systems dient.
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boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon Juliane » Samstag 3. Dezember 2011, 21:05

Der Herrenclub, der die Leitlinien unterzeichnet hat, hat interessanterweise nur ein Mitglied mit einschlägiger Ausbildung in Sachen Psycho.

Aber das macht ja nix. Mit Psycho kennt sich ja heute Jeder aus.

Und die fleissige Autorin Dr. Bauer hat ihre Ausbildung wahrscheinlich durch einen Psycho-Flüsterer erhalten.
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Beitragvon Juliane » Samstag 3. Dezember 2011, 21:10

@Kira

Lass sie doch Wind machen.


Stell dir vor es ist Umweltmedizin und keiner geht hin.

Was machen denn die Verteter dieser Glaubensgemeinschaften ohne Patienten?

So einfach ist das.
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boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon mirijam » Samstag 3. Dezember 2011, 21:21

Allerdings müssten die Patienten auch wissen, was Sache ist und was ihnen blüht bzw. in welche Falle man sie laufen lässt.

Viele sind noch vollkommen ahnungslos. Und die Umweltkrankheiten werden mit ziemlicher Sicherheit eine große Bedeutung haben, da die Patientenzahlen rapide ansteigen.

Es gibt also noch viel gutgläubiges "Versuchsmaterial" und "Ausbeutungsgut".
mirijam
 

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Beitragvon Beobachter » Sonntag 4. Dezember 2011, 07:15

Man hält es wirklich nicht für möglich, was hier alles abläuft.

Es gibt in der "Umweltmedizin" sogar Leute, die gleichzeitig auf "zwei (oder mehr) Hochzeiten tanzen":

Die einerseits im Esoterik- und Wunderheiler- Geschäft tätig sind wie z.B.
Dr. rer. nat. J. Ionescu (Biologe, Klinikbesitzer), der u.a. vergoldete Pyramidenhalter verkauft/vertreibt und wiederholt bei Massenveranstaltungen des brasilianischen "Geistheilers" Joao de Deus referiert (Wien, Alsfeld)
und
P. Jennrich (Arzt), der zum medizinischen "Personal" der brasilianischen "DeTox-Klinik" (inkl. Hotel, Reiseunternehmen) gehört, deren hoch willkommener Schirmherr Joao de Deus ist

und
andererseits

bei Seminaren des dbu mitmischen; d.h. dort geladene Referenten sind:
Im Februar 2012 auf einem Kreuzfahrtschiff zum Thema "Von der Anamnese zur Therapie", bei dem auch die aktuellen meinungsführenden dbu-Leitlinien vorgestellt/beschlossen werden sollen.

Deshalb ist als Konsequenz beides richtig:
Stell dir vor, es ist Umweltmedizin und keiner geht hin (Juliane)
Stell dir vor, Joao de Deus ruft und keiner geht hin (Beobachter; an anderer Stelle im Forum)

- alle Verflechtungen und Seilschaften sind an anderer Stelle (anderen Threads im Forum) schon zig mal durchgekaut -

Mir stellen sich die Fragen:

Wohin sollen/können denn wirklich Umweltkranke denn überhaupt noch gehen?!
Angesichts dieser Lage und Entwicklung?!

Muss man tatsächlich seinen Hausarzt erst "erziehen" bzw. ihn gründlich informieren, wenn man behandlungsbedürftig ist und Hilfe braucht?
Welcher Hausarzt hat heutzutage noch Zeit (bzw. nimmt sie sich) für ausführliche Patientengespräche?

Überhaupt nicht mehr zum Arzt zu gehen ist auch keine Lösung und treibt einen zur fragwürdigen/gefährlichen/teuren Selbsttestung/Selbstbehandlung mit Tests/Produkten z.B. eines Dr. Bieger (siehe Thread zum Thema).

Umweltkranke werden von allen Seiten als potentielle(s) Klientel bzw. Käufer/Kunden betrachtet und herangezerrt - es wird wirklich alles versucht.
(Hier findet m.E. ein regelrechter Kampf um "Marktanteile" statt!)
Nur nicht das, was tatsächlich und ursächlich notwendig wäre, nämlich die Änderung/Verbesserung der äußeren, krankmachenden Umstände/Einflüsse!

Und weshalb wohl ...?!

Das alles ist menschenverachtend, verwerflich und beschämend - besonders für die ganze "ärztliche Zunft".


Viele Grüße
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Beitragvon Juliane » Sonntag 4. Dezember 2011, 08:34

Nach meinen Beobachtungen haben niedergelassene Umweltmediziner auch vor den neuen Leitlinien die meisten ihrer Leistungen privat abgerechnet. Sowohl Diagnose als auch Therapie.

Ganz einfach, weil die meisten Untersuchungen und Therapien keine Kassenleistungen sind.

Die wichtigste Maßnahme, nämlich Trigger vermeiden, muss der Patient ohnehin aus eigenen Mitteln stemmen. Kein Mediziner hat die neue Wohnung, den neuen Arbeitsplatz auf Rezept.

Wir wissen auch, dass es viele Untersuchungen und noch mehr Therapien gibt, die unnötig sind.

MCS Patienten brauchen weder Blutwäsche noch Fieberbett. Einige Nahrungsergänzungen eventuell Infusionen, ja. Aber auch das nicht nach dem Gießkannenprinzip.

Will man dem Körper mit Nahrungsergänzungsmittel helfen, kann man das auch mit Hilfe eines guten Labors. Dort kann man als Selbstzahler seine Werte sogar preiswerter ermitteln lassen als wenn man sie als Privatleistung beim Arzt ermitteln lässt.
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Beitragvon Juliane » Sonntag 4. Dezember 2011, 08:40

Vielleicht muss man auch mal überlegen, waum viele der niedergelassenen Umweltmediziner sich schon seit mehreren Jahren um den Neurostress ihrer Patienten kümmern. Manche sogar um die COMT-Gene.

Also gar nicht so neu, was da schon Praxis ist.

Jezt haben wir es halt noch schriftlich.
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boykottieren wir die Umweltmediziner

Beitragvon Mia » Sonntag 4. Dezember 2011, 09:05

Es geht mir nicht darum, die Autoren zu beeindrucken, sondern weiterzukämpfen und andere Stellen zu informieren, sich nicht kleinkriegen zu lassen usw.

Auch ist es nicht allein mit einer guten Wohnung getan. Erst einmal muß man sie haben und wissen, wie man daran kommt. Es gibt Patienten, die haben eine Pflegestufe; es wird der Umzug finanziert und sie werden kilometerweit zu Kliniken in Süddeutschland gefahren. Und das alles mit einem Hausarzt? Wie geht das? Leider verrät man die Wege dorthin nicht. Aber dieses Wissen geht doch alle an. Und ich will die gleiche Unterstützung für alle Umweltpatienten. Aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.

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Beitragvon Melville » Sonntag 4. Dezember 2011, 09:45

Wie es einige schaffen Leistungen zu erhalten, die anderen versagt werden, ist ein völlig anderes Thema Mia.
Ich kenne bspw. eine Pat. die mit dem Taxi viele hundert Kilometer weit in eine süddeutsche Klinik kutschiert wurde. (seither ist sie völlig fertig). Der Hausarzt hatte sie überwiesen.

Aber in diesem Thread geht es um ein Kollektiv von Umweltmedizinern und eine "Leitlinie Umweltmedizin" die uns schadet und durch die Psychiatrisierung von Umweltkranken legal zum Mainstream werden soll. Das ist kategorisch zu boykottieren. Wogegrn haben wir uns denn sonst jahrelang verwehrt?
Oder meint Ihr, weil diese Herrschaften einmal "unsere Umweltmediziner" waren, gehört ihnen zugebilligt, dass sie uns mit Psychedukation behandeln dürfen?
Oder uns eine "Ursachenüberzeugung" aberziehen? Damit ist gemeint, dass jemand aufhört davon überzeugt zu sein wovon er krank wurde, egal ob er Beweise hat oder nicht. Es soll wohl nicht mehr publik werden, dass Pestizide, Chemikalien am Arbeitsplatz, Formaldehyd aus Möbeln, Holzschutzmittel, etc. Opfer hinterlassen?

Wenn Mediziner viel Freizeit investieren um eine "Leitlinie Umweltmedizin" zu verfassen, dann ist das Ergebnis kein Versehen über das sich reden ließe, sondern ein Ergebnis, das so und nicht anders gedacht war.

Jeder kann sich frei entscheiden, ob er die Wahrheit sehen will, oder dazu beitragen will, dass die Wahrheit (Chemikalien können krank machen) begraben wird.
It's up to you!
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Beitragvon Juliane » Sonntag 4. Dezember 2011, 09:52

@ Mellville

Wobei noch in Frage steht, wer den Text verfasst hat.

Wetten, dass es die einzige Dame in dem Herrenclub zusammengeschrieben hat.
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Beitragvon Beobachter » Sonntag 4. Dezember 2011, 09:54

Zu "Juliane":

Was ist mit Umweltkranken, die keine Selbstzahler sein können - einfach deshalb, weil sie es sich nicht leisten können (Hartz-IV-Betroffene, Sozialhilfe-Empfänger)?
Weder bei ärztlichen Privat-Leistungen noch sonst wo?

Diese Umweltkranken können sich auch keine/kaum Bio-Lebensmittel leisten, ebenso wenig eine entsprechende Wohnung - was beides notwendig und Grundvoraussetzung ist, wie du sagst (und auch nicht ärztlich zu verordnen).

Wo soll das hinführen?
Kann man sich Umweltkrankheiten bzw. deren ärztliche/sonstige Behandlung nur noch dann leisten, wenn man Geld hat?
Und es auch schon/noch an den Grundlagen zum Gesundwerden/-bleiben hapert/fehlt?
Das ist Zwei-Klassen-Medizin par excellence!
Wenn das, wie du sagst, eh schon gängige Praxis ist, um so schlimmer.
Und fatal wäre es dann, wenn es auch noch festgeschrieben wird - von einer meinungsführenden ärztlichen Organisation wie dem dbu.

Wenn das von euch hingenommen wird, koppelt ihr sehenden Auges all diejenigen unter euch ab, die sich keine private adäquate medizinische Behandlung/Versorgung leisten können und gebt sie zudem auch noch der Psychiatrisierung preis.
Und das betrifft alle, die auf kassenärztliche Behandlung/Leistungen angewiesen sind!
Ich vermute, dass diese Patienten den größeren Teil aller Umweltkranken hier ausmachen.

Ist das zu verantworten?


Viele Grüße
Beobachter
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Beitragvon Juliane » Sonntag 4. Dezember 2011, 10:00

Wer kein Geld hat, vom Amt lebt, keine Angehörigen hat, die helfen ist schon lange abgekoppelt, Beobachter.

Mir ist nicht bekannt, dass niedergelassene Umweltmediziner bisher etwas zu verschenken hatten.
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Beitragvon Juliane » Sonntag 4. Dezember 2011, 10:03

Es ist eine politische Frage, was mit MCS Patienten in Zukunft passieren wird.


Es gab da mal eine Veranstaltung

http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... ik-handeln

Aber mit den neuen Leitlinien ist es klar wohin das Boot segelt.
Juliane
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Beitragvon Beobachter » Sonntag 4. Dezember 2011, 10:57

zu "Juliane":

Niedergelassene Umweltmediziner (und nicht nur die) brauchen/sollen nichts verschenken, sondern ihren Patienten (allen Patienten!) notwendige und adäquate Behandlung/Versorgung zukommen lassen.
Das war bisher eine der Grundlagen ärztlichen Handelns.

Wenn der Großteil der Umweltkranken (Kassenpatienten; mit u.U. noch dazu schlechten Voraussetzungen) sowieso "schon lange abgekoppelt" ist und man demzufolge auch eine dbu-Leitlinie schlucken kann (weil sie ja "nur" festschreibt, was eh schon gängige Praxis ist und "nur" Kassenpatienten betrifft), frage ich mich, für wen und was ihr hier "kämpft"!

Nur für den kleineren Teil der selbstzahlenden Umweltkranken, die noch Auswahlmöglichkeiten haben?
Welche Tests und Nahrungsergänzungsmittel wann und warum besser sind als andere?!
Die ihre Kinder an private Fernschulen anmelden können, weil sie auch dazu das nötige Geld haben? Statt darauf zu dringen, staatliche Schulen für kranke Kinder "kompatibler" zu machen?

Tut mir leid, wenn das eine repräsentative Haltung von CSN darstellt, bin ich enttäuscht und kann es nicht befürworten.
Dann vertretet ihr/kümmert ihr euch nur (um) einen kleinen Teil der Umweltkranken (nämlich die mit Geld) und lasst alle anderen im Regen stehen - und habt euch somit auch "arrangiert" und aus der Verantwortung gestohlen.

"Flüchten oder standhalten" ...?!

Mit gutem finanziellen und sonstigem Hintergrund flüchtet es sich bedeutend leichter als ohne ...


Viele Grüsse
Beobachter
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Beitragvon Kaloo » Sonntag 4. Dezember 2011, 11:09

"Unsere Umweltmediziner" haben jahrelang nach außen hin gelobt, sich
für Umweltmedizin auf Rezept einzusetzen, Beobachter.

Auf dem "Rezept" werden in Zukunft, laut Leitlinie, psychotherapeutische Abrechnungsziffern stehen. Das ist unakzeptabel. Wir stehen für Umweltmedizin ein, die FÜR die Umweltkranken da ist und dafür, dass die UN Behindertenkonvention endlich auch FÜR Umweltkranke umgesetzt wird. Dass der ICD-10 T78.4 als existent anerkannt und in den Praxen benutzt wird. Das wäre das Minimum, was rein vom Menschlichen her von "unseren Umweltmedizinern" zu erwarten wäre.
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Beitragvon Juliane » Sonntag 4. Dezember 2011, 11:29

Keine Ahnung, Beobachter was man unter "repräsentative Haltung von CSN" zu verstehen hat.

Hier schreibt jeder zu dem, was er für wichtig hält oder ihm gerade auf dem herzen liegt.

Ich kann dir sagen, warum ich hier schreibe.

Ich trage einen Fundus zusammen. Jeder der die Suchfunktion im Forum oder googelsuche
bedient, kann mittelerweile viele Infos über alles was man als MCS Patient wissen muss finden. Egal ob es um Arztwahl, Diagnose, Therapie, Politik, Lobby etc. geht.

Schlüsse muss dann Jeder selbst daraus ziehen.
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Beitragvon Beobachter » Sonntag 4. Dezember 2011, 12:01

Natürlich ist es eine politische Frage; und wohin "das Boot segeln" wird (im doppelten Wortsinn; schön gesagt, Juliane, angesichts des dbu-Seminars zu Wasser) mit den neuen Leitlinien, ist auch klar.

Was von "unseren Umweltmedizinern nach außen hin gelobt" wurde und was jetzt passiert, ist nicht miteinander zu vereinbaren.
Und nicht akzeptabel, ganz recht.

Aber das muss man dann auch öffentlich machen und äußern; jedenfalls dann, wenn man den Anspruch erhebt, alle (im Sinne von: ungeachtet ihres Kontostandes) Umweltkranken bzw. deren Interessen zu vertreten und nicht nur ein Debattier-Klub für gut Situierte zu sein - sorry ...

Mit den neuen Leitlinien werden grundlegend die Weichen gestellt, und zwar die falschen und für längere Zeit.
Und wer weiß davon überhaupt?
Wissen das die Betroffenen selbst?
Wissen es die niedergelassenen Ärzte, die dieses Papier als eines unter vielen auf ihren Schreibtisch bekommen?
Weiß man dort, wie und durch wen es zustande kam?


Viele Grüße
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Beitragvon Juliane » Sonntag 4. Dezember 2011, 12:13

Öffentlich machen? Na ja, das machen wir ja hier.

Wer im Netzt sucht, wird CSN finden.

Und politische Verhältnisse ändern, wie soll das gehen?

Also ich bin da für kleine Brötchen backen.

Ich glaube nicht, das ich noch erleben werde, dass sich die Situation für MCS Kranke ändert.
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Beitragvon Beobachter » Sonntag 4. Dezember 2011, 12:15

Für das Zusammentragen des wichtigen "Info-Fundus" und der damit verbundenen vielen Mühe und Zeit ganz herzlichen Dank, Juliane.

Das ist die Grundlage dafür, sich überhaupt eine Meinung bilden zu können.
Besonders dann, wenn man sich noch nicht so lange mit der Thematik beschäftigt.


Viele Grüße
Beobachter
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Beitragvon Juliane » Sonntag 4. Dezember 2011, 12:17

Nochmal zurück zu Melville.

Warum ich vermute, dass die Leitlinien auf dem Compter von Anke Bauer entstanden:

"Frau Dr. rer. nat. Anke Bauer
hat an der Christian-Albrechts-Universitä t
zu Kiel Ökotrophologie studiert und an
dem Institut f ü r Umwelttoxikologie der
Universit ä t in den Bereichen Krebsepidemiologie
und Umweltepidemiologie gearbeitet
und promoviert. Seit dem Jahr
2000 ist sie als wissenschaftliche
Mitarbeiterin an dem Fachkrankenhaus
Nordfriesland besch ä ftigt und betreut dort angesiedelte
umweltmedizinische Forschungsprojekte."

Bauer A et al. Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen … Z Allg Med 2007; 83: 442 – 446
http://www.online-zfa.de/media/archive/2007/11/10.1055-s-2007-991153.pdf


Die Frau ist fleissig.

Sie hat allen Grund dazu.

Schließlich geht es um ihren Job.

Mithin aber auch um die Anteile ihres Arbeitgebers auf dem Medizinmarkt.
Juliane
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Beitragvon mirijam » Sonntag 4. Dezember 2011, 14:20

@ Beobachter

Diese Weltrettermentalität ist typisch für junge gutgläubige Leute.

Erfahrene Hasen wissen, dass man nur realitätsbezogen handeln kann, wenn man Erfolg haben will.

Oder wie soll CSN Millionen von Umweltkranken retten? Mit Hilfe von Außerirdischen oder mit Zaubersprüchen?

Wie Juliane schon richtig meinte, Aufklärung ist angebracht und sinnvoll. Und jeder von uns sollte Verantwortung übernehmen und handeln, anstatt darauf zu warten, dass CSN oder sonstwer ihn rettet.

Auch Jesus Christus konnte die Welt nicht retten, sondern nur Anregungen geben. Und wir sind nun mal nicht Jesus Christus, nicht wahr, sondern normale Menschen.

- Editiert von mirijam am 04.12.2011, 14:21 -
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