Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Die Rolle Dr. Anke Bauer

Beitragvon Juliane » Dienstag 6. Dezember 2011, 15:39

Aus dem Anhang der "dbu Leitlinie Umweltmedizin", S. 36

"03.11.2011
Protokoll über die Konsenzkonferenz zur S2-Leitlinie Umweltmedizin (Innenraumschadstoffe)

Datum: 27.2.2010
Ort: Hotel Wiesenmühle, Fulda

Tagesordnungspunkt: Leitlinie 13.40 – 16.10

Die von Frau Anke Bauer vorbereiteten Passagen wurden verlesen und anschließend diskutiert..."

http://www.dbu-online.de/fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf
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Beitragvon Juliane » Dienstag 6. Dezember 2011, 15:40

Korrespondenzadresse:

Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Dr. rer.nat. Anke Bauer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Abteilung für Psychosomatik, Psychotherapie und Umweltmedizin

Krankenhausweg 3

25821 Bredstedt

Erstellungsdatum: 15 Juli 2010

Letzte Überarbeitung: 31.10 2011

http://www.dbu-online.de/fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf
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Beitragvon Juliane » Dienstag 6. Dezember 2011, 15:40

Interdisziplinäres Umweltmedizinisches Kompaktseminar

-Von der Anamnese zur Therapie-

an Bord der Color Magic.

Februar 2012

Diagnostik in der Umweltmedizin

Moderation
Dr. Claus-Hermann Bückendorf

14.30-15.00
Eintreffen der Teilnehmer im Kongress-Center der Color Magic; kleiner Imbiss

15.00-15.10
Offizielle Begrüßung

15.10-15.30
Vorstellung der neuen Praxisleitlinien für die kurative Umweltmedizin

Dr. Anke Bauer

http://www.dbu-online.de/fileadmin/grafiken/Flyer/Seminar_Flyer_dbu.pdf
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Beitragvon Juliane » Dienstag 6. Dezember 2011, 15:41

"Frau Dr. rer. nat. Anke Bauer

hat an der Christian-Albrechts-Universitä t
zu Kiel Ökotrophologie studiert und an
dem Institut f ü r Umwelttoxikologie der
Universit ä t in den Bereichen Krebsepidemiologie
und Umweltepidemiologie gearbeitet
und promoviert. Seit dem Jahr
2000 ist sie als wissenschaftliche
Mitarbeiterin an dem Fachkrankenhaus
Nordfriesland besch ä ftigt und betreut dort angesiedelte
umweltmedizinische Forschungsprojekte."



Bauer A et al. Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen … Z Allg Med 2007; 83: 442 – 446


Hier mal klicken um ein Foto anzuschauen:

http://www.online-zfa.de/media/archive/2007/11/10.1055-s-2007-991153.pdf
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Beitragvon Juliane » Dienstag 6. Dezember 2011, 15:50

Auch hier ist Frau Dr. Bauer als Ansprechpartnerin genannt:



Strukturierter Qualitätsbericht
gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V
für das Berichtsjahr 2010
Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Seite 11

3. Umweltmedizin: Gesundheitsbezogene und soziale Parameter bei Multiple Chemical Sensitivity (MCS)

Link: http://www.fklnf.de/schwerpunkt-umweltmedizin/fachinformationen-und-service

Bauer A, Mai C, Hauf FO (2010): Follow-Up-Studie zum Einfluss der Erkrankungsdauer auf gesundheitsbezogene und soziale Parameter bei Multiple Chemical Sensitivity (MCS). Umwelt Medizin Gesellschaft 23 (1):23-35 (umwelt-medizin-gesellschaft.de)

Bauer A, Schwarz E, Mai C (2009): Pilotstudie zur medizinischen Versorgungslage chronisch kranker Patienten mit MCS

(Multiple Chemical Sensitivity). Umwelt Medizin Gesellschaft 22 (3): 31-37 (umwelt-medizin-gesellschaft.de)

Bauer A (2009). Schweregrad und Versorgung chronischer umweltmedizinischer Erkrankungen. Vortrag auf der 9. Umweltmedizinischen

Jahrestagung vom 2.-3.10.2009 in Hamburg.

Bauer A, Schwarz E, Mai C (2009): Chronic exposure to neurotoxic substances: Is the SCL-90-R able to differentiate

between Neurotoxicity and Psychopathology? Tagungsband der 4. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für

Epidemiologie \"Epidemiologie und patientenorientierte Forschung\". 16. - 19. September 2009 in Münster: S. 56

Bauer A, Schwarz E, Mai C (2009): Environmental medicine or Psychiatry? International Journal of Hygiene and

Environmental Health 212:569-570

(DOI: 10.1016/j.ijheh.2008.12.004)

Ansprechpartnerin: Dr. rer.nat. Anke Bauer (anke.bauer@fklnf.de)

http://weisse-liste.krankenhaus.dak.de/sqb-pdf-download/260100546-00-2010-pdf.pdf
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 7. Dezember 2011, 07:25

Die Autoren ohne Ausbildung in Psychiatrie/Psychosomatik waren wohl kaum Mitautoren bestimmter Textpassagen.

Wir wissen


"Die von Frau Anke Bauer vorbereiteten Passagen wurden verlesen und anschließend diskutiert..."

http://www.dbu-online.de/fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf">http://www.dbu-online.de/fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf


Nun, auch den Abschnitt Anamnese wird Frau Dr. Bauer wohl vorbereitet haben.

Ich trage hier noch mal meinen Strang zu dem Vergleich zweier Leitlinien ein:
viewtopic.php?t=16734


Das hier ist die geplante AWMF Leitlinie Fibromyalgiesyndrom


Zitate zu Anamnese



AWMF-Leitlinien-Register

Diese Kurzfassung basiert auf der zitierbaren Langfassung (leitlinien.net)

der interdisziplinären Leitlinie „Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie

des Fibromyalgiesyndroms“

Autoren: W. Häuser (DIVS), C. Sommer (DGN), M. Schiltenwolf (DGOOC), M.

Offenbächer (DGPMR), D. Nutzinger (DGPPN), K. Thieme (DGPSF), V. Köllner

(DGPM), P. Henningsen (DKPM), B. Arnold (DGSS), H. Michels (GKJR), W. Eich

(DGRh)



Seite 5


3.6 Anamnese Beeinträchtigungen: Es wird empfohlen, die mit den körperlichen

und psychischen Beschwerden assoziierten Beeinträchtigungen in Alltagsfunktionen

(Arbeit, Haushalt, Freizeit, Sexualität) zu erfragen.




3.7 Anamnese Ursachenüberzeugungen/subjektive Krankheitstheorie(n): Es

wird empfohlen, die Ursachenüberzeugung/subjektive Krankheitstheorie(n) sowie

Ressourcen, Bewältigungsstrategien und krankheitsfördernde Mechanismen zu

erfragen.





3.8 Anamnese psychosoziale Stressoren: Es wird empfohlen, aktuelle

psychosoziale Stressoren (Beruf, Partnerschaft, Familie) und biographische

Belastungsfaktoren zu erfragen.



http://www.dgppn.de/fileadmin/user_upload/_medien/download/pdf/kurzversion-leitlinien/awmf-leitlinie-fms-kurzversion.pdf


http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/041-004l_01.pdf




Das hier schlagen die Leitlinien-Schreiber zur Anamnese von UME




Seite 15

4.6 Anamnese von Beeinträchtigungen

Es wird empfohlen, die mit den körperlichen und psychischen Beschwerden assoziierten Beeinträchtigungen

in Alltagsfunktionen (Arbeit, Haushalt, Freizeit, Sexualität) zu erfragen.


4.7 Anamnese von Ursachenüberzeugungen

Es wird empfohlen, die Ursachenüberzeugung bzw. subjektive(n) Krankheitstheorie(n) sowie

Ressourcen, Bewältigungsstrategien und krankheitsfördernde Mechanismen zu erfragen.



4.8 Anamnese von Stressoren

Es wird empfohlen, aktuelle Stressoren (biologische, biochemische, biophysikalische und

psychosoziale Stressoren (z.B. Beruf, Partnerschaft, Schule, Familie)) und biographische

Belastungsfaktoren zu erfragen. Personen mit deutlich erhöhtem Level an Stressoren gehören

zu den Risikogruppen bezüglich der Entwicklung einer UME. Sie tragen ebenfalls ein erhöhtes

Risiko, chronifizierte Folgeerkrankungen entwickeln.


http://www.dbu-online.de/fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf">http://www.dbu-online.de/fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf
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Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Juliane » Sonntag 18. Dezember 2011, 15:21

Im Internetauftritt http://www.fklnf.de wird Anke Bauer zur Co-Autorin:


"Vor diesem Hintergrund haben sich Dr. Christoph Mai und weitere Mitarbeiter der Fachkliniken mit umweltmedizinischen Fach- und Berufsverbänden in einer interdisziplinären Autorengruppe zusammengefunden und die „Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie“ erarbeitet.....


Die europaweit einzigartige Leitlinie orientiere sich an der Realität in der Praxis der niedergelassenen Kollegen, so Dr. Anke Bauer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachkliniken und Co-Autorin."


http://www.fklnf.de/projekte/umweltmedizin.html
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Beitragvon Juliane » Sonntag 18. Dezember 2011, 15:31

Dr. Anke Bauer hat

an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Ökotrophologie studiert

und an

dem Institut f ü r Umwelttoxikologie der Universität in den Bereichen Krebsepidemiologie und Umweltepidemiologie gearbeitet und promoviert

http://www.online-zfa.de/media/archive/2007/11/10.1055-s-2007-991153.pdf


In den Bereich Psychosomatik und Leitlinien-Schreiber hat sie sich wohl durch
Learning bei Doing eingearbeitet.
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Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon mazzei » Dienstag 20. Dezember 2011, 13:14

DIALOG
Eine Zeitung für und von Mitarbeitern
der Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Ausgabe Ausgabe 9 (2010/2)
Seite 18

Who is Who?

"..In der Nähe der Fachabteilung Umweltmedizin in
Bredstedt gründeten Betroffenen daher vor einigen
Jahren den Verein für Umwelterkrankte e.V., um
auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Aber
auch der Verein kämpfte mit der Schwierigkeit, sich
Gehör zu verschaffen..."

"...Der Verein für Umwelterkrankte bemüht sich nun
darum, einen Verbund zu gründen, mit allen
Selbsthilfegruppen zu dieser Thematik, die im Norden
aktiv sind. „Fünfzehn dieser Gruppen im Norden
haben schon zugesagt“, freut sich Frau Grote,
die nun wieder mit mehr Hoffnung in die Zukunft
blickt."

Von Dr. Anke Bauer"

http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Presse/Dialog_HP_9_2010_2.PDF
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Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Juliane » Mittwoch 4. Januar 2012, 12:22

Verantwortlich für den Inhalt:

Dr. med. Christoph Mai, Chefarzt und Geschäftsführer
Ralf Tönnies, Leitender Therapeut
Dr. Güde Nickelsen, Oberärztin

Dr. rer. nat. Anke Bauer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Stand:

Bredstedt, 30.11.2011


Therapeutisches Konzept
für die Behandlung von Menschen mit
Traumafolgestörungen
und Komorbidität
im Traumakompetenzzentrum Nord

Seite 13


Besonderheit "Duftstoffe": In der Klinik werden Patienten mit ausgeprägten Duftstoff-
Intoleranzen behandelt. Dieses betrifft auch häufig Patienten mit Traumafolgestörungen. Alle Patienten und Besucher werden daher gebeten, jede Art von Duftstoffen zu vermeiden (z.B. aus Parfüm, Rasierwasser, Deo, Haarspray etc.)*.


http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Psychosomatik/C4_Konzept_Trauma_Psychosomatik_11_2011.pdf
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Beitragvon Juliane » Freitag 6. Januar 2012, 10:36

Bauer in der Loaklpresse

"Für Ärzte, die im Bereich der Umweltmedizin in Krankenhäusern, Ambulanzen und Praxen arbeiten, ist gerade eine praxisorientierte Leitlinie erschienen. Es sei die erste in Europa überhaupt, ihr Schwerpunkt liege auf der Diagnose, sagen ihre Autoren. Zu ihnen gehören auch Dr. Christoph Mai, Chefarzt der Fachkliniken Nordfriesland in Breklum, und Kollegen wie die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Hause, Dr. Anke Bauer, und der Internist Dr. Claus-Hermann Bückendorf aus Kiel. Beteiligt sind ebenso Vertreter mehrerer Fachverbände. Herausgeber ist der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner. .......


haben sich Dr. Mai und Dr. Bauer mit den anderen Fachleuten und Vertretern umweltmedizinischer Berufsverbände die "Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie" fächerübergreifend erarbeitet. Die europaweit erste Leitlinie dieser Art orientiere sich an der in der Praxis gewonnenen Realität der niedergelassenen Kollegen, sagt Co-Autorin Dr. Bauer. Im Kern wird empfohlen, sich bei umweltmedizinischen Verdachtsfällen nicht allein auf Messwerte zu verlassen, vielmehr müsse eine individuell angepasste Bewertung und Diagnose anhand der gesamten Krankengeschichte, Laborbefunde und des Verlaufes durchgeführt werden. Die Leitlinie sowie die wichtigsten Empfehlungen gibt es im Internet unter http://www.fklnf.de oder http://www.dbu-online.de. "


NORDFRIESLAND TAGEBLATT

30. Dezember 2011


http://www.shz.de/nachrichten/lokales/nordfriesland-tageblatt/artikeldetails/article//ein-messwert-allein-reicht-nicht-aus.html
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Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Juliane » Freitag 6. Januar 2012, 20:10

Therapeutisches Konzept
für die Behandlung von Menschen mit
Traumafolgestörungen und Komorbidität
im Traumakompetenzzentrum Nord


2.2 Komorbidität

Die Folgen der Traumatisierung können vielfältig sein (AWMF 2011a). Deshalb sind die im

Rahmen von Traumafolgestörungen häufig auftretenden zusätzlichen Störungen in das Konzept

integriert:


.....................


Umweltmedizinische Erkrankungen (Multiple Chemical Sensitivity, Chronic Fatigue,

Elektromagnetische Sensitivität)

http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Psychosomatik/C4_Konzept_Trauma_Psychosomatik_11_2011.pdf
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Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Pianist » Sonntag 8. Januar 2012, 17:52

Die DIAKO
Der Gesundheits-Verbund des Nordens stellt sich vor (2008)

Der Verbund DIAKO
Zentralverwaltung, Stabsbereiche, Pflegedienstleitungen

Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit: Ole Michel (gesamt), Dr. Anke Bauer (Fachkliniken NF)


Die DIAKO - Zentrum für Gesundheit und Diakonie
Einleitung
Die Ev.-Luth. Diakonissenanstalt steht seit mehr als 130 Jahren im Dienst
des Nächsten. Heute ist die DIAKO das Flaggschiff für Gesundheit und Diakonie im Norden – mit dem akademischen Lehrkrankenhaus im Zentrum.

Dass moderne Medizin und menschliche Wärme gleichermaßen zur Gesundung beitragen, ist dabei unsere feste Überzeugung. 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden eine Einheit im Sinne einer ganzheitlichen
Betreuung. Mit seinen Kliniken, Instituten und Zentren, der modernsten technischen Ausstattung und der ständigen Aufnahmebereitschaft garantiert das Diakonissenkrankenhaus in Flensburg eine qualifizierte, umfassende Versorgung von Patienten mit Erkrankungen aller Schweregrade.

Die DIAKO nimmt die medizinische Schwerpunktversorgung im Landesteil Schleswig wahr. Unsere Partner sind die niedergelassenen Haus- und Fachärzte, das Klinikum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die
Krankenhäuser der Umgebung von Kappeln bis an die Westküste sowie Reha-Einrichtungen in Nordfriesland und Kappeln.

Um die wohnortnahe, hohe Qualität der Patientenversorgung auch langfristig zu sichern und Behandlungsprozesse zu optimieren, haben das Diakonissenkrankenhaus und das Malteser Krankenhaus St. FranziskusHospital eine enge medizinische Zusammenarbeit und Verzahnung. Gemeinsam versorgen sie jährlich rund 32.500 stationäre und mehr als
50.000 ambulante Patienten und bilden damit den drittgrößten Krankenhausstandort in Schleswig-Holstein. Um den Krankenhausbereich ranken sich weitere Angebote, von der ambulanten Pflege über den Heimbereich
bis zum betreuten Wohnen, eine ausgeprägte kirchlich-diakonische Arbeit und vieles mehr.Diese Broschüre soll einen Überblick über den „Konzern DIAKO“ und seine vielfältigen Aufgabenbereiche geben.

http://www.diako.de/fileadmin/dokumente/service/Diako_Broschuere.pdf">http://www.diako.de/fileadmin/dokumente/service/Diako_Broschuere.pdf

Weitere Informationen S. 32-38
http://www.diako.de/fileadmin/dokumente/service/Diako_Broschuere.pdf">http://www.diako.de/fileadmin/dokumente/service/Diako_Broschuere.pdf
Pianist
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Beitragvon Juliane » Freitag 13. Januar 2012, 17:26

Therapeutisches Konzept
für die Krankenhausbehandlung von
Menschen mit
psychosomatischen Erkrankungen
Schwerpunkt Umweltmedizin


Verantwortlich für den Inhalt:

Dr. med. Christoph Mai, Chefarzt und Geschäftsführer

Ralf Tönnies, Leitender Therapeut

Dr. med. Susanne Steinlechner, Oberärztin

Dr. rer. nat. Anke Bauer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Stand:

Bredstedt, 30.11.2011


http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Umwelt/C2_Konzept_Psychosom_Schwerp_Umwelt_11_2011.pdf


viewtopic.php?t=16963
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Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Juliane » Sonntag 22. Januar 2012, 19:30

Rückblick ins Jahr 2003:


FORSCHUNGSVORHABEN
DES BUNDESMINISTERIUMS FÜR GESUNDHEIT UND SOZIALE SICHERUNG
im Rahmen des
Aktionsprogramms „Umwelt und Gesundheit“


Untersuchung über die Prädiktoren von Krankheitsentstehung und
Langzeitverlauf bei ambulanten und stationären Patienten der
Umweltmedizin am Fachkrankenhaus Nordfriesland (FKH-NF)
- unter der besonderen Berücksichtigung von Patienten mit MCS (Multiple Chemical
Sensitivity)

Ansprechpartner am FKH-NF: Dr. E. Schwarz (Ärztlicher Direktor), Dr. A. Bauer (wissenschaftliche Mitarbeiterin), Krankenhausweg 3, 25821 Bredstedt, Tel. 04671 904 140, Fax. 04671 904 240

Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung

Aktenzeichen 122-1720/49

Bredstedt, Januar 2003


Seite 204


"Die Arbeitshypothese einer multifaktoriellen Pathogenese und Unterhaltung
der hier untersuchten schweren und chronischen umweltmedizinischen Erkrankungen
und der MCS, hat sich im wesentlichen bestätigt. Demnach werden die Erkrankungen
durch toxische Umwelteinflüsse initiiert, jedoch wird die Entstehung und Unterhaltung
einer schweren chronischen Verlaufsform durch psychosoziale, biologische
und medizinische Cofaktoren gefördert......



Ausblick: Unabhängig von dem Krankheitsmodell des Patienten wirkten sich insbesondere
Psychoedukation und andere beratungsintensive Massnahmen auf den
Verlauf günstig aus. Die bisherigen Verlaufsdaten weisen weiter darauf hin, dass bei
dem komplexen und beratungsintensiven Therapieangebot des FKH-NF Mehrfachkontakte
deutlich erfolgsversprechender sind als Einmalkontakte. Mehrfachkontakte
oder abgestimmte stationäre Aufenthalte sollten dementsprechend unterstützt werden....."


http://www.apug.de/archiv/pdf/apug_mcs_bredstedt.pdf
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Beitragvon Juliane » Sonntag 18. März 2012, 09:35

Aktuell kann man im Internetauftritt der nordfriesischen gGmbH lesen:

"Wir möchten deshalb darauf hinweisen, dass es sich nicht um eine Leitlinie zur MCS handelt."


Siehe auch

fklnf Praxisleitlinie nicht ..Leitlinie zur MCS

viewtopic.php?t=17365
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Beitragvon Yol » Donnerstag 24. Mai 2012, 14:10

In der Leitlinie fehlt eine klare Diagnosebezeichnung.
Yol
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Beitragvon bling.bling » Donnerstag 24. Mai 2012, 14:35

Exakt, und die Diagnosebezeichnungen gibt es für MCS, CFS, EMS, FMS und SBS.

Warum wurden sie nicht aufgeführt?
Ideen?
Gibt es eine Aussage der Leitlinenautoren oder des dbu zu dieser Thematik?
bling.bling
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Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Melville » Montag 23. Juli 2012, 21:41

Dr. Anke Bauer jetzt auch auf Twitter.

@AnkeDr

We stay tuned.
Melville
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Beitragvon Kira » Montag 20. August 2012, 13:05

"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Kira » Donnerstag 30. August 2012, 08:41

Projekt „Einführung eines Regionalen Psychiatriebudgets in Nordfriesland":
Ansprechpartnerin: Dr. rer.nat. Anke Bauer (anke.bauer@fklnf.de)

http://www.fklnf.de/projekte/regionales-psychiatrie-budget.html#c419
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
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Beitragvon Kira » Donnerstag 30. August 2012, 08:43

Projekt: "Telemedizin in der Psychiatrie"
Ansprechpartnerin: Dr. rer.nat. Anke Bauer (anke.bauer@fklnf.de)


http://www.fklnf.de/projekte/telemedizin-in-der-psychiatrie.html
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Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 00:38

http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Umwelt/C2_Konzept_Psychosom_Schwerp_Umwelt_11_2011.pdf
unter
1.3 Psychosomatische Störungen und umweltmedizinische Erkrankungen

Seite 5:
...... All diese Expositionen können zusammengenommen bei empfindlichen Personen zu umweltmedizinischen Erkrankungen führen....


Seite 6
......
"Ein Teil der umweltmedizinischen Patienten reagiert auf diese langen Zeiten körperlicher und psychischer Belastungen und Ungewissheiten mit seelischen Störungen.
Diese Patienten sind die Zielgruppe dieses Konzeptes und der Abteilung für Psychosomatikund Psychotherapie - Schwerpunkt Umweltmedizin - der Fachkliniken Nordfriesland."
......
"Die Ursachen der chronischer umweltmedizinischer Störungsbilder werden seit langem sehr kontrovers mit verhärteten Fronten diskutiert (Psychologie versus Toxikologie). Im Gegensatz zu dieser Kontroverse, gibt es mittlerweile deutliche Hinweise darauf, dass gerade das Zusammenwirken von Schadstoffen und körperlichen, sozialen und seelischen „Vulnerabilitätsfaktoren“ bei exponierten Bevölkerungsgruppen als Risikofaktor für die Entstehung und Erhaltung von chronischen umweltmedizinischen Erkrankungen zu werten ist. Daher arbeiten wir mit einem "Bio-Psycho-Sozialen Modell" umweltmedizinischpsychosomatischer Störungsbilder (Bartram et al. 2011)."
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Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 00:38

Seite 20/21
http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Umwelt/C2_Konzept_Psychosom_Schwerp_Umwelt_11_2011.pdf
"Ergänzende kognitive verhaltensorientierte Verfahren sind insbesondere zur Therapie des Chronic Fatigue Syndroms entwickelt und bereits erfolgreich eingesetzt worden (Review von 21 Price et al. 2008: Evidenzstufe I).

Entsprechende therapeutische Konzepte existieren für umweltmedizinische Patienten oder MCS-Patienten bisher noch nicht. Methoden, die bei der Behandlung des CFS wirksam sind, sollen zukünftig an den Fachkliniken Nordfriesland in modifizierter Form in das therapeutische Konzept aufgenommen werden.

Die Wirksamkeit bei chemischen Intoleranzen und MCS ist bisher noch offen.

Aufgrund der Überlappung beider Syndrome und der Ähnlichkeit bei den Risikofaktoren und den Krankheitsverläufen wird eine Wirksamkeit von Fachgesellschaften vermutet....."
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Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 00:39

Abbildung 2.7.2: Formen somatischer und psychosomatischer Sensitivität, die häufig gemeinschaftlich auftreten bzw. sich gegenseitig verstärken
Seite 25 http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Umwelt/C2_Konzept_Psychosom_Schwerp_Umwelt_11_2011.pdf
Seite 25/26
"Zwar sind neurobiologische Veränderungen dem Grunde nach „organische Störungen“, diese können jedoch mit „psychotherapeutischen Methoden“ beeinflusst werden. Vereinfacht gesagt, muss das Gehirn die erworbene Sensitivität wieder „verlernen“ und dies ist ein schwieriger und langandauernder Prozeß, der mit verhaltens- therapeutischen Maßnahmen gesteuert werden kann."
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Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 00:39

[quote]
Seite 5:
...... All diese Expositionen können zusammengenommen bei empfindlichen Personen zu umweltmedizinischen Erkrankungen führen....[quote]

http://de.thefreedictionary.com/empfindlich
emp·fịnd·lich
Adj. emp·fịnd·lich
1. (≈ sensibel) so, dass man schnell gekränkt ist Sie ist eine empfindliche Person., Bei solchen Bemerkungen ist er sehr empfindlich.
2. (≈ sensitiv, reizbar) so, dass ein Körperorgan leicht gereizt wird empfindliche Augen/Haut
3. schmerzlich Sein Ausscheiden war ein empfindlicher Verlust für das ganze Team.
empfindliche Kälte (umg.) große Kälte
TheFreeDictionary.com Deutsches Wörterbuch. © 2009 Farlex, Inc. and partners.

http://www.fremdwort.de/suchen/empfindlich
empfindlich
Bedeutung: 1 fähig, sinnliche Reize wahrzunehmen; sehr, nicht empfindlich sein; empfindlich gegen Kälte, Wärme, Licht sein
2 auf physikalische, chemische Reize reagierend, sie anzeigend; ein sehr empfindliches Gerät
3 auf seelische Reize leicht reagierend, leicht verletzbar; sei bitte nicht so empfindlich; er ist allzu empfindlich
4 stark spürbar; eine empfindliche Strafe; es ist empfindlich kalt



Soviel zur Diskriminierung und Diffamierung schwer toxisch Erkrankter!!
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 00:40

Aber ich gebe gerne Nachhilfeunterricht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gift

Als Gift (althochdeutsch Gabe) oder auch Giftstoff bezeichnet man einen Stoff, der Lebewesen über ihre Stoffwechselvorgänge oder durch Berührung oder Eindringen in den Körper (bereits in vergleichsweise geringer Dosis) einen Schaden zufügen kann. Ein allgemein in der Natur wirksamer schädlicher Stoff wird Umweltgift genannt.

Die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Erforschung von Giften, ihrer Wirkung und deren Behandlung beschäftigt, ist die Toxikologie. Sie befasst sich mit giftigen Stoffen und Stoffgemischen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, mit den biochemischen Mechanismen der Giftwirkung und deren quantitativen Aspekten.

Der durch ein Gift angerichtete Schaden kann in vorübergehender Beeinträchtigung, dauerhafter Schädigung oder Tod bestehen. Bei anhaltender schädigender Gifteinwirkung spricht man von chronischer Vergiftung, bei einer Gifteinwirkung, die umgehend zu einer Schädigung führt, von einer akuten Vergiftung.

Als Gefahrstoffe sind Gifte eingeteilt in sehr giftig und giftig sowie gesundheitsschädlich (früher mindergiftig)..........

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Begriffsklärung
1.1 Toxizität (Giftigkeit)
1.2 Abgrenzung des Begriffs Gift
1.3 Giftwirkung für den Menschen
1.4 Beispiele unterschiedlicher Giftwirkung
2 Einteilung von Giften
2.1 Giftstoff als Gefahrstoff
2.2 Juristische Definition
3 Beispiele einzelner Gifte des Menschen
4 Einzelnachweise
5 Literatur
6 Siehe auch
7 Weblinks
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Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 00:40

Und zur Erinnerung:
\"Schadstoffe und Umweltmedizin –
diagnostische und therapeutische Ansätze\"
http://www.mcs-cfs-initiative.de/jhv2002_binz.pdf

... davon will man aber nichts mehr wissen....
- Editiert von Kira am 18.11.2012, 23:40 -
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Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 00:41

Weiterer Nachhilfeunterricht:

http://www.wissen.de/lexikon/gift?keyword=Gifte
LEXIKON
Gift
lateinisch Venenum; Toxicum
jeder feste, gasförmige oder flüssige Stoff, der bei bestimmter Dosis im Körper Reizungen oder Schädigungen der Gewebe u.und Organe bewirkt, die zu Krankheit u.und Tod führen können. Praktisch wird sich allerdings jeder Stoff, der in genügend großer Menge zur Wirkung kommt, als G.Gift äußern; diese Wirkung ist von der Menge u.und der Empfindlichkeit des betroffenen Wesens abhängig. Man unterscheidet spezif.spezifischen Gifte nach der Art ihrer schädigenden Wirkung: Ätzgifte zerstören das Gewebe; betäubende Gifte wirken auf das Gehirn u.und seine Zentren; reizende u.und erregende Gifte steigern die Tätigkeit der Nerven, des Kreislaufs u.und des Stoffwechsels sowie die Verdauung; Blutgifte zersetzen das Blut. Gifte können von außen an oder in den Körper gelangen oder auch im Körper selbst entstehen durch Fehlleistungen des Stoffwechsels u.und Bildung giftiger Stoffwechselprodukte oder durch Tätigkeit von Krankheitserregern (Toxine).
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Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 19:35

"Bei jedem Giftproblem wiederholt sich das Gleiche: ein Verständnis von Wissenschaft, dass – spätestens (!) – seit den 80er Jahren überholt war, überzeugt die Laien: die Journalisten, die Techniker, die Juristen, ja auch die Betroffenen zu deren Schaden.

Wir wissen seit den 80er Jahren, dass chronische Intoxikationen keine spezifischen Symptome kennen. Solche als Nachweis zu verlangen, ist nichts anderes als den Opfern ihre Recht zu entziehen. Wir wissen auch seit der 80er Jahren, dass Einzelstoffbewertungen abwegig sind. Es sind nur sehr selten Einzelstoffe, die zu toxischen Nervenschäden, Hyperreagibilitäten, chronischer Müdigkeit u. ä. führen. Hier den Einzelstoffnachweis als Nachweis der Schädigung zu verlangen, ist ebenfalls Rechtsbruch:............

Wer den Kausalitätsnachweis vorab fordert, handelt ohnehin entgegen die Gesetze (Stichwort: Gefahrenabwehr). Wer einen Nachweis fordert, der die Wirkung eines oder gar jedes dieser Stoffe im konkreten Krankheitsfall “bewiesen” haben will, hat haarsträubende Vorstellungen von Toxikologie. Solcher Unfug hat den Charme von Beihilfe zur Körperverletzung.
Ein solches Wissenschaftsverständnis ist aber das übliche Leitbild und es wird auch von diversen Gutachtern gepflegt........

Diese Denkweise ist letztlich der Grund, warum so viele Menschen irreversibel erkranken. Diese Menschen werden meistens ruiniert. Für die Gesellschaft ist das aber keine Kostenersparnis."
http://www.blog.dr-merz.com/?p=267
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Re: Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Kira » Montag 17. März 2014, 11:03

Herzlich willkommen!

Dies ist die neue Webseite der Fachkliniken Nordfriesland!

http://www.fklnf.de

unter
Psychosomatik und Psychotherapie
findet man dann
Umwelt & Psychosomatik




Umwelt & Psychosomatik

Nicht selten treten Stress-Erkrankungen, depressive Störungen und Ängste als Folgeerscheinung chronischer umweltmedizinischer Erkrankungen auf.

Ein Schwerpunkt unserer stationären Therapie ist daher die Behandlung von seelischen Störungen als Folge von Erkrankungen aus dem Bereich der Umweltmedizin.

In der Therapie werden umweltmedizinische Aspekte genauso berücksichtigt wie seelische Störungen.

Ein gutes Innenraumklima und eine allergikerfreundliche Ausstattung sowie verträgliches Essen unterstützen den Therapieerfolg
.
http://www.fklnf.de/unsere-angebote/fac ... chosomatik
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Re: Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Kira » Montag 28. April 2014, 04:39

"Regionales Psychiatriebudget gilt in Nordfriesland für weitere acht Jahre" von Dr. Anke Bauer siehe Zitat in:

Fachkliniken Nordfriesland gGmbH viewtopic.php?f=91&t=6709&p=117859#p117859
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Re: Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Kira » Montag 6. Oktober 2014, 07:55

Hat man das alles vergessen :?:

Umweltmedizin ist nicht gleich Umweltmedizin viewtopic.php?f=47&t=14985
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Re: Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Kira » Sonntag 25. Januar 2015, 11:28

aus
Lexikon der Psychiatriekritik

von Dr. Hans Ulrich Gresch


Psychosomatische Störungen


Prolog: Alles psychisch?

Ein Mensch zum Arzt, er hat dies oder das. Der Doktor untersucht ihn. Er sagt, er könne so recht nichts finden, was für dies oder das verantwortlich sei. Doch so schnell gibt er sich nicht geschlagen. Wenn der Arzt nicht mit bloßem Auge sehen oder mit den Händen ertasten kann, was dem Menschen fehlt, so ist er heutzutage noch lange nicht aufgeschmissen. Moderne medizinische Apparaturen und Labore helfen ihm herauszufinden, worunter sein Patient leidet und woran es liegt.

Allein, nicht immer. Der Mensch kommt zum zweiten Termin, um die Ergebnisse der aufwändigen Tests und Durchleuchtungen zu erfahren, doch der Doktor zuckt nur mit den Schultern, nichts gefunden! Der Mensch schaut ihn ratlos an. So etwas hat der Arzt nicht gern. Niemand soll ratlos seine Praxis verlassen, unter dies und das leidend - ratlos nach wie vor, ohne eine Erklärung seines misslichen Befindens - auch wenn der Doktor mit seinem kleinen Mediziner-Latinum am Ende ist.

Also rückt sich der Mediziner hinter seinem Schreibtisch zurecht, nimmt eine aufrechte, stramme Positur ein, blickt seinem Patienten zugleich milde und streng ins Auge und spricht also: Es könnte etwas Psychisches sein.

Dies wird und muss auch dem Patienten einleuchten:
•Wenn weder der erfahrener Arzt, noch die modernen Apparaturen und Labore Licht ins Dunkel von diesem oder jenem, was den Menschen plagt, zu bringen vermochten,
•was denn, wenn nicht der ureigentliche Mensch, also seine Psyche, sollten wohl dafür verantwortlich sein, dass es ihm schlecht geht.

Und der Doktor hat ja auch nicht ewig Zeit. Also, Mensch, nimm den schwarzen Peter und gib wenigstens bis zur Chronifizierung Ruhe!

Fakten und Fiktionen ...

http://lexikon.ppsk.de/lexikon/krankhei ... stoerungen
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Re: Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Kira » Donnerstag 29. Januar 2015, 12:36

MCS ist eine organische Erkrankung die nach einer überstandenen Intoxikation zurückbleibt
- diesbezüglich hinkt man in Deutschland nach wie vor immer noch hinterher (siehe CULLEN, 1987 - heute: Konsenskriterien 1999 und Randolph William REA, 1992 )

"Definition Chemikalien-Sensitivität (MCS) – American Consensus", siehe unter - http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... der-praxis

Diagnostik von Chemikalien Sensitivität/ MCS in der Praxis http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... er-praxis/

Ärzteinformation http://www.csn-deutschland.de/aerzteinfo.pdf

Archiv der Kategorie ‘Dr. Tino Merz zu MCS & Umweltkrankheiten‘ http://www.csn-deutschland.de/blog/cate ... rankheiten

Aktuell wurde es erneut international bestätigt siehe

MCS: The RESOLUTION of ROME 15 JAN 2015
viewtopic.php?f=48&t=21088#p120492
Zuletzt geändert von Kira am Samstag 9. Mai 2015, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Kira » Montag 6. April 2015, 09:39

Hat man das alles so schnell vergessen :!:
oder weshalb praktiziert man hier das Gegenteil, in dem man umweltmedizinische Erkrankungen als Behandlungschwerpunkt in der Psychosomatik und Psychotherapie untergebracht hat :?:


NEUROTOXISCHE VERLETZUNGEN IN DER UMWELTMEDIZIN

Priv.-Doz. Dr. med. Carsten Alsen-Hinrichs und Dr. rer. nat. Anke Bauer Institut für Toxikologie im Klinikum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

....

V. Zusammenfassung

Zusammenfassend möchte ich folgendes hervorheben:

1. Bei den umweltmedizinisch relevanten Schadstoffen handelt es sich überwiegend um solche mit, neurotoxischen Eigenschaften. Durch viele der aufgeführten Schadstoffe wurde bereits im Einzelfall die Grenze neurotoxischer Effekte erreicht oder überschritten. Die Summe der insgesamt einwirkenden neurotoxischen Schadstoffe ist so hoch, dass relevante neurotoxische Effekte beim Menschen, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, wahrscheinlich sind.

2. Als empfindlichste Personengruppen sind Feten, Säuglinge und Kleinkinder herauszustellen, da ihr Gehirn aufgrund einer unreifen Blutliquorschranke nur unzureichend gegenüber neurotoxischen Schadstoffen geschätzt ist. Ferner ist zu berücksichtigen, dass durch die noch nicht abgeschlossene Enddifferenzierung des Zentralnervensystems eine besondere Empfindlichkeit gegenüber neurotoxischen Schadstoffen anzunehmen ist.

3. Unsere diagnostischen Möglichkeiten zur Erkennung neurotoxischer Verletzungen sind noch sehr dürftig. Insbesondere funktionelle Störungen werden mit den verfügbaren Messtechniken kaum erfasst.

4. Es wäre wünschenswert, wenn sich Neurologen und Psychiater, Psychosomatiker und Neuropädiater intensiver in die Umweltmedizin einklinken und sich wissenschaftlich mit den Ein- und Auswirkungsmöglichkeiten neurotoxischer Schadstoffe auseinander setzen würden.

5. Bei den von uns durchgeführten Dokumentations- und Auswertungsarbeiten umweltmedizinischer Daten konnten genügend Anhaltspunkt dafür gewonnen werden, dass neurotoxische Einwirkungen für den Menschen relevant sind und dass die Aufhebung der Exposition oder sogar schon die Expositionsminderung gegenüber diesen Schadstoffen mit neurotoxischem Wirkungsprofil zu erheblichen Besserungen der durch diese Schadstoffe ausgelösten Gesundheitsstörungen führt.

6. Durch eine sorgfältige umweltmedizinische Anamnese, die bei neurologischen Untersuchungen leider keineswegs üblich ist, könnten die Expositionen gegenüber relevanten neurotoxischen Schadstoffen frühzeitig und mit einem geringen Kostenaufwand erfasst und dann auch abgestellt werden. Durch dieses Vorgehen ließen sich erhebliche Leiden für den Patienten und Kosten für das Gesundheitswesen abwenden. Der gegenwärtige Trend, neurotoxische Schadstoffeinwirkungen zu ignorieren und auch belastete Patienten primär der Psychosomatik und Psychiatrie zuzuführen, halten wir grundsätzlich für falsch oder sogar für einen Kunstfehler.




...
© 2005 Webmaster xgmail Letzte Änderung: 06/13/2010 01:47:21

http://www.buergerinitiative-duisburg.d ... zungen.htm



Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen:
Umweltmedizin oder Psychosomatik
....
Autor: A.Bauer, E. Schwarz, U.Martens

Institut: Fachkrankenhaus Nordfriesland, Bredstedt...

... Schlussfolgerung: Im Vergleich mit Gesunden waren MCS-Patienten gesundheitlich stark beeinträchtigt, MCS-Patienten unterschieden sich hinsichtlich ihrer Symptomatik signifikant von einer psychosomatischen Vergleichsgruppe. Neuropsychologische Symptome allein sind dagegen zur Unterscheidung der Gruppen ungeeignet, dies kann zu Fehldiagnosen führen ....



PDF Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen ... - ZfA
von A Bauer - ‎2007

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... 7451,d.d2s

siehe auch
Neurotoxizität viewtopic.php?f=93&t=21288
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Re: Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Kira » Freitag 23. September 2016, 08:41

Hat man sich hierüber auch schon Gedanken gemacht :?:

Neutralität von medizinischen Leitlinien gefährdet viewtopic.php?f=91&t=22280
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Re: Die Rolle der Dr. Anke Bauer

Beitragvon Kira » Dienstag 13. Dezember 2016, 09:56

Zur Neutralität von medizinischen Leitlinien


https://twitter.com/GG_Portal/status/806850529653559296
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