DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Amazone » Sonntag 13. November 2011, 17:57

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf
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Beitragvon Frank-N-Furter » Sonntag 13. November 2011, 18:30

Ich empfehle genau durchzulesen.
Wenn ein paar Leute die Leitlinie gelesen haben sollten wir sachlich darüber diskutieren.
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Beitragvon Clarissa » Sonntag 13. November 2011, 18:48

puuuh 39 seiten das ist richtig arbeit aber es lohnt sich wirklich.

nicht so toll, da tauchen namen auf von denen ich dachte das sie so etwas vertreten. ich habe da sehr gemischte gefühle die im moment richtung - gehen, leider.

was ist bloss los, ich habe den eindruck das die welt geschichte seit einiger zeit rückwärts in vielen bereichen läuft.

lg eine recht nachdenkliche clarissa
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Thommy the Blogger » Sonntag 13. November 2011, 19:23

Ich werfe ein Video in den Raum, es ist mein Beitrag zur Diskussion "Leitlinie Umweltbedingte Erkrankungen".

Schaut es Euch bitte im Videofenster des CSN Blog an: http://www.csn-deutschland.de/blog (rechte Seite oben)

Es heißt DU MUSST AUSSTEHEN\" und führt die Realität von Krankheit durch Gift vor Augen.
Danke an die Künstler und Aktivisten.

Video jetzt hier anschauen:
http://www.myspace.com/video/melpomenee ... /105539951



_ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Dieser Nachtrag erfolgt am So 26. Mai 2013 von Captain K.

Aktuelle Anmerkung:

Der dbu-Link des ersten Beitrags ist nicht mehr gültig und für die Nachfolgenden gilt das Gleiche; es gab vom dbu eine Umänderung....


Die "Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie", Herausgegeben von dem
Deutschen Berufsverband der Umweltmediziner e.V (dbu) findet man nun unter:

http://www.dbu-online.de/fileadmin/reda ... Praxis.pdf
Zuletzt geändert von Captain K am Sonntag 26. Mai 2013, 13:41, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Anmerkung zur Haupt-Zitat-Quelle dieses Threads
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Beitragvon mirijam » Sonntag 13. November 2011, 20:27

ich entdeckte soeben den Thread, muss noch alles lesen, aber die Namen der Autoren der Leitlinie habe ich schon überflogen. Dort taucht der Name Mai C. auf. Ist das nicht der Psychiater Dr. Mai aus Bredstedt?
mirijam
 

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Beitragvon mirijam » Sonntag 13. November 2011, 20:30

Lese gerade das Inhaltsverzeichnis- Zitat:

"Anamnese von expositionsunabhängigen Risikofaktoren

..........

Anamnese von Ursachenüberzeugungen"


Na da bin ich aber gespannt, klingt komisch: "Ursachenüberzeugungen".
mirijam
 

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Beitragvon mirijam » Sonntag 13. November 2011, 20:46

Zitat Seite 15 oben:

"4.5 Anamnese von multifaktoriellen Syndromen

Es wird empfohlen multifaktorielle Syndrome, welche häufig mit UME assoziiert sind, systematisch
zu erfassen (vgl. Risikogruppen und Folgeerkrankungen).

Hierunter sind chronische Multisystemerkrankungen zu verstehen, deren Entstehung mit Risikofaktoren
aus dem

-somatischen,

-psychischen und

-sozialen Bereich

assoziiert ist

(„biopsycho-soziales“ Krankheitsmodell),

insbesondere:

· eine besondere Chemikaliensensitivität (Chemical Sensitivity/CS, Multiple Chemical
Sensitivity /MCS)

· Chronisches Erschöpfungssyndrom/CFS

· Chronische Schmerzsyndrome, Fibromyalgie

· Posttraumatisches Belastungssyndrom"


http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf


Hier dürfte der Psychiater Dr. Mai mitgekritzelt haben.
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Beitragvon mirijam » Sonntag 13. November 2011, 20:55

Weiter unten auf Seite 15- Zitat:

\"4.7 Anamnese von Ursachenüberzeugungen

Es wird empfohlen,

die Ursachenüberzeugung bzw.

subjektive(n) Krankheitstheorie(n)

sowie

Ressourcen, Bewältigungsstrategien und

krankheitsfördernde Mechanismen

zu erfragen.

Diese stellen für die Entwicklung chronifizierter Krankheitsbilder wichtige Prädiktoren dar
(Bauer et al. 2003, Schwarz et al. 2006-2007) (EVG= III, Konsens: A / 100%).


4.8 Anamnese von Stressoren

Es wird empfohlen, aktuelle Stressoren

(biologische,

biochemische,

biophysikalische und

psychosoziale Stressoren (z.B. Beruf, Partnerschaft, Schule, Familie)) und

biographische Belastungsfaktoren

zu erfragen.

Personen mit deutlich erhöhtem Level an Stressoren gehören

zu den Risikogruppen bezüglich der Entwicklung einer UME.

Sie tragen ebenfalls ein erhöhtes Risiko, chronifizierte Folgeerkrankungen entwickeln.\"


http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf



\"Ursachenüberzeugung bzw.

subjektive(n) Krankheitstheorie(n)\". So, so.

Ob hier wieder der Psychiater Dr. Mai Autor war?

- Editiert von mirijam am 26.02.2012, 16:55 -
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Beitragvon mirijam » Sonntag 13. November 2011, 21:01

\"psychosoziale Stressoren (z.B. Beruf, Partnerschaft, Schule, Familie)) und

biographische Belastungsfaktoren

zu erfragen.

Personen mit deutlich erhöhtem Level an Stressoren gehören

zu den Risikogruppen bezüglich der Entwicklung einer UME.

Sie tragen ebenfalls ein erhöhtes Risiko, chronifizierte Folgeerkrankungen entwickeln.\" (siehe oben)



Auf welche Studien die sich da beziehen, ist mir schleierhaft. Klingt ziemlich unglaublich.

Ich persönlich kenne eine Menge Personen, die extremem Stress ausgesetzt sind und weder Umwelt- noch andere chronische Erkrankungen haben.

- Editiert von mirijam am 26.02.2012, 17:00 -
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Beitragvon mirijam » Sonntag 13. November 2011, 21:18

Zitat Seite 24:

"6.3.1 Somato-psychische und/oder psycho-somatische Differentialdiagnose?

Es wird empfohlen,

anzuerkennen, dass

Erkrankungen aus beiden Bereichen

gleichzeitig vorkommen und

sich gegenseitig verstärken können.

Es wird empfohlen, den PUME zu vermitteln,

dass seelische Folgen oder Primärerkrankungen zu ihrem Krankheitsbild beitragen können und

gleichfalls behandlungsbedürftig sein können."


http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf



Ich persönlich fasse es so auf, dass die Psycho-Kiste mit allem Nachdruck durchgedrückt werden soll.
mirijam
 

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Beitragvon mirijam » Sonntag 13. November 2011, 21:25

Zitat Seite 25:

\"7.2.1 Psychoedukation

Es wird empfohlen die Patienten über ihr Krankheitsbild aufzuklären,

wobei ein multifaktorielles und individuelles Modell der Erkrankung vermittelt werden sollte.

Bei chronischen Verlaufsformen sollte die grundlegende Problematik chronifizierter Gesundheitsstörungen
angesprochen werden.

Es sollte vermittelt werden, dass Beeinträchtigungen

in körperlichen,

seelischen und

sozialen Bereichen auftreten können,

die einer multifaktoriellen Therapie bedürfen.

Monokausale Zuschreibungen sollten vermieden werden!\"


http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf



Also nochmals:

\"die Patienten über ihr Krankheitsbild aufzuklären,

wobei ein multifaktorielles Modell der Erkrankung vermittelt werden sollte.\"

\"Monokausale Zuschreibungen sollten vermieden werden.\"


Das fasse ich persönlich so auf, dass dem Umweltpatienten eine Gehirnwäsche verpasst werden soll, d. h. dass man uns auf jeden Fall aufschwatzen soll: wir müssen unbedingt eine psychische Diagnose akzeptieren. Sollen wir uns etwa aufopfern, damit andere daraus finanzielle Vorteile ziehen können?



- Editiert von mirijam am 26.02.2012, 20:36 -
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Beitragvon mirijam » Sonntag 13. November 2011, 21:50

Zitat Seite 26 f.

\"8. Patientenkommunikation

Aufgrund des noch unterschiedlichen Informationsstandes und des oben beschriebenen

Spannungsfeldes zwischen Toxikologie, Psychiatrie und klinisch-kurativer Umweltmedizin

haben viele Patienten schlechte Erfahrungen im Umgang (s. auch Verlauf) mit dem medizinischen

System allgemein und psychosomatischen Einrichtungen insbesondere gemacht.

Es wird empfohlen, dem Patienten mit Empathie und Einfühlungsvermögen zu begegnen

und das berichtete Beschwerdebild zunächst wertfrei aufzunehmen.


Die Hinführung

zu einem multifaktoriellen Krankheitsmodell


ist häufig erst im längeren Verlauf der Behandlung nach dem Aufbau eines tragfähigen Vertrauensverhältnisses zwischen
Arzt und Patient möglich.\"


http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf



Klingt so, als würden die Umweltpatienten nicht für voll genommen, d. h. man bildet sich anscheinend ein, dass man sich bei ihnen mit dem \"bio-psycho-sozialen\" Modell vorsichtig und mit geschickter Suggestion einschleichen und sie überzeugen könnte, sie \"hätten nicht alle Tassen im Schrank\", ohne dass sie merken, wie sie verschaukelt werden. Das ist jetzt selbstredend nur mein ganz spontaner persönlicher Eindruck.

- Editiert von mirijam am 13.11.2011, 21:54 -
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Beitragvon Amazone » Sonntag 13. November 2011, 22:38

In der umg Zeitschrift Ausgabe 4/2010 erschien noch der Artikel "dbu besorgt über die Zukunft der Umweltmedizin in Deutschland", in dem man die fortschreitende Psychosomatisierung bzw. Psychiatrisierung von Patienten mit chronischen Multisystemerkrankungen insbesondere in Bredstedt anprangerte.

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/umg-4.10-Forum-dbu.pdf

Na, dann Gute Nacht Umweltmedizin!
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Beitragvon Palau » Montag 14. November 2011, 00:19

Und immer noch die alte Leier:

Angststörungen - Anpassungsstörungen ..............
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Beitragvon Galaxie » Montag 14. November 2011, 00:58

Als Betroffener muss man immer sehr vorsichtig sein und im Grunde kann man kein Arzt mehr trauen. - Hier haben wir die Bestätigung, denn alle dort aufgeführten des dbu haben ihren Namen darunter gesetzt, was u.a. die psychischen Seiten betrifft. Familie... hinzuziehen, kommt darauf an, wie die Familie ein Geschädigten gegenübersteht. Denn wenn diese alles verdrängt und den Betroffenen als Spinner versteht ist es noch mehr schädigend und eine Art Rufmord wird gefördert. Die Psychiatrie hat darauf nur leider schädigende Einflüsse. Wäre sie ehrlich, würde sie um zu helfen die Sache anders anpacken und dfür sorgen, das für Betroffene was passiert. Aber das ist ja nicht gewollt.

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Beitragvon Reyles » Montag 14. November 2011, 01:03

Seite 16 Mitte:

"Da die Diagnose und Einordnung dieser Erkrankungen in Deutschland noch diskutiert werden, sind keine verlässlichen
Daten bekannt."

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf

Frage:
Seit wann haben wir den ICD-10 für MCS und CFS?
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Beitragvon Juliane » Montag 14. November 2011, 06:54

Mich überrascht das nicht. Wenn man sich die einzelnen Positionen der Autoren in den letzten Jahren näher anschaut -und wir haben da ja hier im Forum einen großen Fundus zusammengetragen- war die Richtung eigentlich schon lange klar.

Und was unterscheidet denn jene niedergelassenen Umweltmediziner, von jenen Akteueren an den Hochschulen und/oder Umweltambulanzen?

Sie verpacken ihre Produkte nur etwas geschickter.

Und hier zeigt sich dann, wohin es gehen soll:
viewtopic.php?t=16580
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Beitragvon Mike » Montag 14. November 2011, 07:29

Mich würde nur interessieren welche Patientenvertreter dieses Werk nachher absegen sollen?
(siehe Seite 7)
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Beitragvon bling.bling » Montag 14. November 2011, 16:48

Mich auch Mike und ich erwarte, dass das Procedere transparent abgehandelt wird. Viele SHGs gibt es nicht die sich ernstzunehmend mit wissenschaftlichen Studien befassen.
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Beitragvon Juliane » Montag 14. November 2011, 19:20

Deutschland im Herbst

Ein letzter Gruß

http://www.youtube.com/watch?v=Gwrm8UK1VIk
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Beitragvon mirijam » Montag 14. November 2011, 23:35

Irgendwo hier im Forum gab es doch früher einen Thread über den Psychiater Dr. Mai, in dem über ein Ferneseh-Interview berichtet wurde.

In diesem Interview meinte Dr. Mai, Chemikaliensensible sollen mittels einer Psychotherapie lernen, die Chemikalien in Duftstoffen und dergleichen auszuhalten.

Wenn man bedenkt, dass diese Chemikalien de facto bei vielen schwer geschädigten Patienten Asthma, Erstickungsanfälle, starke Schmerzen, Ohnmachtsanfälle u. v. m. auslösen, dann muss man sich mit größter Besorgnis die Frage stellen, in welchem Land und in welcher Zeit wir eigentlich leben?

Die mittelalterliche Inquisition ist längst vorbei, dachte ich. Und nach dem heutigen wissenschaftlichen Stand der Dinge, der ja hinzukommend noch rechtsverbindlich ist (s. dazu auch Dr. Tino Merz) dürften solche Versuche, ja sogar allein die verbalen Ankündigungen bzw. Behauptungen der Notwendigkeit solcher Handlungen als in hohem Maße strafbare Taten gewertet werden.
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Beitragvon Beobachter » Dienstag 15. November 2011, 05:31

Ich kann mich Juliane nur anschließen: "Deutschland im Herbst" ...

Wirklich Umweltkranke werden nun in doppelter Hinsicht diffamiert und über den Tisch gezogen:
Erstens wird MCS als körperliche Erkrankung bzw. die körperliche Schädigung durch Chemikalien in Frage gestellt; die chemischen Industrie kann also ungehindert gerade so weitermachen wie bisher mit der Produktion schädigender Stoffe (für Mensch und Umwelt) - wer diese Stoffe nicht verkraftet, ist selber schuld und müsse es "lernen".
Wer erkrankt, hat eine psychische Störung oder ist psychisch "labil" o.ä.


Zweitens sind bekanntermaßen gerade "psychisch angeschlagene", verunsicherte Leute anfällig für Pseudotherapien/Sekten/Esoterik aller Art; das Geschäft damit boomt.
Wenn nun "Umweltspezialisten" wie z.B. Dr. rer. nat. Ionescu Esoterik-Geräte wie Bormia-Wasserenergetisierer in ihrer Klinik "testen" (laut Hersteller N. Althoff)und auf Websites bewerben (VHUE e.V.: "Termine": "Bormia-Effekt"; er ist dessen Präsident; Geschäftsführerin M. Frielinghaus "testet" auch laut N. Althoff), selbst ähnliche Geräte vertreiben (vergoldete Pyramidenhalter)und bei Massenveranstaltungen von "Geistheilern" referieren (Joao de Deus; in Wien und in Alsfeld) - und -
P. Jennrich (Arzt; Würzburg) zum "Personal" der Detox-"Klinik" in Brasilien gehört, dessen Schirmherr Joao de Deus ist - und -
beide, Ionescu und Jennrich, auf dbu-Seminaren im Februar 2012 ("Von der Anamnese zur Therapie"!) auf einem Kreuzfahrtschiff referieren werden


wird sehr offensichtlich und nachvollziehbar, welche Zusammenhänge bestehen.

Ich kann nur hoffen, dass man sich bei CSN nicht scheut, diese Dinge beim Namen zu nennen und als das zu bezeichnen, was sie m.E. sind: nämlich Seilschaften.

Viele Grüße
Beobachter
Beobachter
 

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Beitragvon Juliane » Dienstag 15. November 2011, 07:12

Merken müssen wir uns

Korrespondenzadresse und Autoren dieser Leitlinien oder besser gesagt LEID-Linien:


Autoren:


Dr. med. Frank Bartram, Arzt für Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Vorstandsmitglied des dbu

Dr. rer.nat. Anke Bauer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachkliniken Nordfriesland gGmbH


Dr. med. Volker von Baehr, Facharzt für Laboratoriumsmedizin, Institut für Medizinische Diagnostik MVZ GbR, Berlin

Dr. med. Claus-Hermann Bückendorf, Arzt für Innere Medizin, Umweltmedizin, Naturheilverfahren,

Sportmedizin, Chirotherapie, Vorstandsmitglied des dbu

Dr. med. Hans-Peter Donate, Arzt für Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Vorstandsmitglied des dbu

Volker Engelhardt, Arzt und Heilpraktiker, Braunschweig, Vorstandsmitglied des dbu

Prof. Dr. med. Wolfgang Huber, Arzt für Innere Medizin und Umweltmedizin, Vorstandsmitglied des dbu

Dr. Martin Klehmet, Zahnarzt, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Umwelt-Zahnmedizin, Berlin

Dr.med. Kurt Müller, Arzt für Dermatologie und Umweltmedizin, Vorstandsmitglied des dbu und der EUROPAEM (European Academy for Environmental Medicine)

Dr. med. Peter Ohnsorge, Arzt für HNO-Heilkunde, Allergologie, Umweltmedizin, Akupunktur. Vorstandsmitglied des dbu und der EUROPAEM (European Academy for Environmental
Medicine)

Dr. med. Christoph Mai, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Umweltmedizin, Akupunktur.Chefarzt der Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Prof. Dr.med. Jens-Martin Träder, Arzt für Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Institut für Allgemeinmedizin, UKSH Lübeck, DEGAM-Mitglied.




Korrespondenzadresse:

Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Dr. rer.nat. Anke Bauer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Abteilung für Psychosomatik, Psychotherapie und Umweltmedizin

Krankenhausweg 3

25821 Bredstedt


http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf
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Beitragvon Kira » Dienstag 15. November 2011, 07:35

\"Die Autorengruppe der S1- Leitlinie ist folgendermaßen zusammengesetzt:
Niedergelassene Umweltmediziner (Ärzte für HNO-Heilkunde, Umweltmedizin, Akupunktur,
Dermatologie, Allergologie, Innere Medizin, Allgemeinmedizin) (6), wissenschaftliche Mitarbeiter
(Epidemiologie) einer Fachklinik (1), Institut für Allgemeinmedizin/Universität (1),
Facharzt für Laboratoriumsmedizin (1), Zahnarzt mit Umwelt-Zahnmedizin (1), Arzt für Psychiatrie
und Psychotherapie, Umweltmedizin und Akupunktur (1).\"

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf

...und wieder einmal ist kein Toxikologe dabei!!!

Wenn ich das richtig verstehe, entscheiden hier 12 Leute über \'zig Menschenleben - mit welchem Recht???

- Editiert von Kira am 15.11.2011, 07:51 -
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Beitragvon Amazone » Dienstag 15. November 2011, 07:48

In der Referenzliste sind mindestens 11 Artikel von Frau Dr. Anke Bauer aufgelistet, die in Bredstedt angestellt ist.

Und was sagt uns das?
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Beitragvon Juliane » Dienstag 15. November 2011, 07:55

Sie ist das Sekretariät in Sachen LEID-Linien.

Korrespondenzadresse:

Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Dr. rer.nat. Anke Bauer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Abteilung für Psychosomatik, Psychotherapie und Umweltmedizin

Krankenhausweg 3

25821 Bredstedt
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Beitragvon Kira » Dienstag 15. November 2011, 08:07

3.4 Förderung
Die Leitlinie wurde gefördert von dem Verein zur Förderung der Umweltmedizin in Schleswig-
Holstein der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein.
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Beitragvon Juliane » Dienstag 15. November 2011, 08:28

Einer der Autoren, Prof. Dr. J.-M. Träder , hielt im WS 2010/11 und 20/2012 Voresungen an der Uni Lübeck:

Prof. Dr. J.-M. Träde r Lehrauftrag Allgemeinmedizin

Kommunikation mit Umweltkranken.

Umweltkranke in der ärztlichen Praxis.


Klinische Umweltmedizin im WS 2010/11


http://www.pharma.uni-luebeck.de /PDF-Dateien/KlinUmw_ws1011/KlinUmw_ws1011_vorlesung_21okt10_aushang.pdf



Vorlesungen im WS 2011/12

Mi, 26. Okt. 2011


Herr Prof. Träder stellt Ihnen zusätzlich folgende Informationsmaterialien und Quellen zur Verfügung:

Fragebogen Umweltmedizin

Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen: Umweltmedizin oder Psychosomatik?

Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit umweltmedizinisch Erkrankten

Qualitätssicherung in der Umweltmedizin

Die jeweiligen Präsentationen liegen im PDF-Format vor und werden in einem neuen Browserfenster geöffnet.


http://www.pharma.uni-luebeck.de /L-Umweltmedizin/vorlesung.html
Juliane
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Beitragvon Mike » Dienstag 15. November 2011, 08:34

An die Patientenvertreter denen diese Leitlinie zur Beratung vorgelegt werden soll:
Da MCS gemäß ICD-Klassifizierung T 78.4 erst einmal grundsätzlich den organiscchen Krankheiten zugeordnet wird, bitte ich darum das bei Therapieempfehlungen in der Leitlinie sofern sie von dieser Einstufung abweichen erst einmal die Wirksamkeit jeder Therapie medizinisch einwandfrei nachgewiesen wird. Psychosomatische und psychiatrische Therapieansätze wie etwa Konfrontationstherapien und Psychopharmaka usw. können extrem schädlich für MCS-Patienten sein und sollten bei fehlendem Beweis der Wirksamkeit(Studien?)unterlassen werden!
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BOYKOTT - DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie

Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 15. November 2011, 10:12

Jede Selbsthilfegruppe oder Organisation die diese Umweltmedizinische Leitlinie des dbu mitträgt oder abnickt,
begeht Verrat an allen Umweltkranken in Deutschland.

Fragt Eure Selbsthilfegruppe schriftlich / per Mail an wie sie dazu steht.

Boykottiert Selbsthilfegruppen die diese Umweltmedizinische Leitlinie des dbu mittragen!

Macht öffentlich welche SHG / Gruppe die Umweltmedizinische Leitlinie des dbu unterstützt.

Diese Umweltmedizinische Leitlinie des dbu missachtet den aktuellen, internationalen, wissenschaftlichen Sachstand,
ignoriert den ICD-10 für MCS, FMS, CFS und unterstützt die Psychopathologisierung der Umweltkranken.


++++ CSN spricht sich entschieden gegen diese Umweltmedizinische Leitlinie des dbu aus ++++
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Beitragvon Kira » Dienstag 15. November 2011, 10:30

Das A l l e r s c h l i m m s t e ist, dass die Symptomatik des Verlaufs einer chronischen Vergiftung nicht Eingang findet in das allgemeine ärztliche Interesse und Wissen (denn Umweltmedizin ist nicht gleich Umweltmedizin).
Warum wohl ? - durch das Lobbyistentum der Pharma-, Energie-, Banken- und anderer Lobbyisten!
Diese polemische Haarspalterei zeichnet mangelndes Selbstbewußtsein, Machtmissbrauch und institutionelle Diskriminierung aus, denn P s y c h i a t r i s i e r u n g ist “ s c h w e r e K ö r p e r v e r l e t z u n g “. Hierfür gibt es keine Rechtfertigung.
- Editiert von Kira am 15.11.2011, 10:30 -
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Beitragvon mirijam » Dienstag 15. November 2011, 13:39

Man sollte im Fall einer solchen psychiatrisierenden und diskriminierenden Vorgehens- bzw. Behandlungsweise Anzeige erstatten, am besten überall, wo es möglich ist: Ärztekammer, Behindertenbeauftragten, Polizei, Menschenrechtskommission etc. Ein nicht zu unterschätzendes effektives Mittel. Und gleichzeitig rechtlichen Beistand hinzuziehen.

Die Presse und das Fernsehen parallel hinzuziehen, wäre auch nicht schlecht. Man sollte ihren Hunger nach brisanten Fakten ruhig stillen.

Wozu gibt es diese Hilfsmittel, wenn man sie nicht nutzt? ;-)
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Beitragvon mirijam » Dienstag 15. November 2011, 13:44

Und immer schön Begleitung zum Arzt oder Gutachter mitnehmen. Zeugen sind immer gut. Bringt die Weißen Kittel zum Schwitzen, das ist gesund.
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Beitragvon mirijam » Dienstag 15. November 2011, 13:48

Übrigens es geht hier nicht nur um Diskriminierung, sondern auch um versuchte Körperverletzung (!)

- Editiert von mirijam am 15.11.2011, 13:49 -
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Beitragvon Juliane » Dienstag 15. November 2011, 14:15

Zur Erinnerung

Ambulante Therapie von Umwelterkrankungen

Fr, 22.09.2000 16:17 / Peter Ohnsorge

http://www.umweltmedizin.de/content/articles/511/539/171/index.html?catid=171&artid=514&nosum=1&sID=91bea5586d662a2e62f642449491e023


Ambulante Therapie von Umwelterkrankungen

Fr, 22.09.2000 16:17 / Peter Ohnsorge


http://www.facharzt.de/content/red.otx/171,514,0.html?sID=bcb48f4d006f5cf16ac0d5f582ae4a87



Zitat aus dem Text:


Psycho-soziale Hygiene spielt wichtige Rolle


Psychisch auffällige Effekte sollten fachlich fundiert angegangen werden. Schon gleich nach erstellter Verdachtsdiagnose einer Umwelterkrankung wäre eine begleitende psychotherapeutische Diagnostik und gegebenenfalls Führung sinnvoll. Dabei müssen neben der Behandlung reaktiver psychischer Alterationen auf Neurotoxine auch psycho-soziale Ängste mitbeachtet und behandelt werden. Wenn überhaupt können Psychopharmaka nur in einigen Fällen einen passageren und kurzzeitigen Therapieversuch darstellen.

Schließen sich die psychotherapeutischen Untersuchungen und Behandlungen erst am Ende der Diagnostik und Therapie an, glaubt möglicherweise der Patient, er werde wieder abgeschoben – wie er es meist schon vorher erlebt hat. Von Anfang an ins diagnostische und therapeutische Team mit eingebunden akzeptiert der Patient den Psychotherapeuten besser, der aus diesem Grunde mit ins Behandlungsteam von Umwelterkrankten gehört.

Auch das soziale Umfeld reflektiert sehr oft die innere Spannung, die im Rahmen einer chronischen, aufzehrenden Umwelterkrankung entsteht. Ehepartner oder andere Familienangehörige, Arbeitskollegen, Mitschüler oder Freunde stellen sich meist nicht auf die für den Patienten geänderte Lebenssituation ein, da ihnen das daraus resultierende Verhalten zunächst völlig uneinsichtig ist.

Durch die oft selbst zu bezahlenden Veränderungen des Belastungsumfeldes können finanzielle Engpässe, sogar Nöte entstehen. Der Patient kann manchmal nicht weiter an seinem bisherigen Arbeitsplatz arbeiten, neue verträgliche Arbeitsplätze finden sich nicht so schnell. Hier müssen ebenfalls verhaltenstherapeutische Maßnahmen Hilfestellung leisten, eventuell sind auch Sozialarbeiter einzuschalten.

Ein Stressmanagement sollte der umweltkranke Patient sowohl im Beruf als auch in der Partnerschaft bewältigen. Falls nötig, kann dazu psychotherapeutische Hilfe angeboten werden, um einer psychoimmunologischen Irritation vorzubeugen. Ein optimierter Biorhythmus beruhigt die individuelle Stresssituation wesentlich.



Siehe auch



Ohnsorges Therapievorschläge im Sept. 2000


viewtopic.php?t=12613
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Beitragvon Juliane » Dienstag 15. November 2011, 18:11

Interdisziplinäres Umweltmedizinisches Kompaktseminar

-Von der Anamnese zur Therapie-

an Bord der Color Magic.

Februar 2012



15.10-15.30
Vorstellung der neuen Praxisleitlinien für die kurative Umweltmedizin

Dr. Anke Bauer


http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Flyer/Seminar_Flyer_dbu.pdf

viewtopic.php?t=16526
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Beitragvon Tohwanga » Dienstag 15. November 2011, 21:00

und im Flyer kein Wort über "Bitte erscheinen Sie Duftstofffrei" oder unser Seminar ist Duftstofffrei.
DAS wäre doch ein Statement!
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Beitragvon Gatano » Dienstag 15. November 2011, 22:21

Lest Euch bitte diesen Thread nochmals durch:

viewtopic.php?t=7466

Insbesondere der Post von Franz verdient Beachtung:

Franz - aktuelle Tendenz bei MCS - 09.10.2008, 22:40:55


Ein Vorschlag der 2007 beim DIMDI eingereicht wurde:


"Formular für Vorschläge zur ICD-10 und zum OPS

Fachkrankenhaus Nordfriesland gGmbH

Schwarz Eberhard Dr. med.

Christian Roßbach, Dr. med.


4. Ist Ihr Vorschlag bereits mit einer Fachgesellschaft abgestimmt? Wenn ja, mit welcher?*

Name der Fachgesellschaft:

DBU – Deutscher Bund der Umweltmediziner

Juliuspromenade 54

97070 Würzburg


8. Vorschlag für (neuen) Kode, Text und Klassifikationsstruktur


Hinw.:Die Behandlung umfasst Patienten mit umweltmedizinischen Störungen, insbesondere

-Multiple Chemical Sensitivity,

- Chronic Fatigue Syndrome,

- Fibromyalgiesyndrom,

- Nahrungsmittelintoleranzen,

- elektromagnetische Sensitivität



Die Behandlung setzt folgende Merkmale voraus:

- Die Anwendung dieses Codes setzt die Zusatzqualifikation "Umweltmedizin" bei der/dem

Verantwortlichen voraus.

- Einbeziehung der klinischen Psychologie

- Vermeidung der Exposition mit symptomauslösenden Substanzen im Rahmen des stationären

Aufenthaltes durch

- Unterbringung in speziellen umweltmedizinischen Räumlichkeiten (gemäß umweltmed.

Leitlinien "psychical working conditions" des Projektes EU-Hospitals)

- Qualifikation der Mitarbeiter (Einhaltung von umweltmed. Standards durch die Mitarbeiter)

- Individuelle Ernährung

- die gleichzeitige Anwendung von mindestens drei der folgenden aktiven Therapieverfahren:

- Psychoedukation (Erlernen eines individuellen Krankheitsmodells und Coping-Strategien im

häuslichen, sozialen und beruflichen Umfeld)

- medikamentöse und ernährungsmedizinische Unterstützung zur u.a. Modulation von

chronischen Entzündungsprozessen und Stoffwechselvorgängen

- adaptive Desaktivierung

- physikalische Therapien zur Unterstützung von u.a. Modulation von chronischen

Entzündungsprozessen und Stoffwechselvorgängen

- Psychotherapie."


http://www.dimdi.de/dynamic/de/klassi/downloadcenter/ops/vorschlaege/vorschlaege2006/094-umweltmedizinische-komplexbehandlung.pdf
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Beitragvon mirijam » Dienstag 15. November 2011, 23:39

Zum Begriff "adaptive Desaktivierung" (s. o. Post von Gatano) findet man bei Google Folgendes:

"Therapie

Als einzige kausale Therapie der ASS-Intoleranz gilt derzeit die adaptive ASS-Desaktivierung. Hierfür wurden zahlreiche Behandlungskonzepte entwickelt.

Bewährt hat sich die orale Desaktivierung mit Gabe ansteigender Dosierung von ASS bis zu 1g resp. 2g Tagesdosis unter engmaschiger klinischer Beobachtung und ggfls. spirometrischer Überwachung. An diese Dosissteigerungsphase schließt sich eine Erhaltungsdosis von ca. 300mg täglich über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten an."


http://www.allergiezentrum.org /nasennebenhoehlen/ass-intoleranz.html
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Beitragvon mirijam » Dienstag 15. November 2011, 23:49

"Orale Desaktivierung mit Gabe ansteigender Dosierung"- bezogen auf MCS müsste das bedeuten, Gabe von Chemikalien, die die MCS-Reaktionen auslösen, in ansteigender Dosis.

Also damit sollen die chemikaliensensiblen Patienten sich an die Auslöser ihrer Symptome gewöhnen? Gibt es zu diesen gefährlichen Experimenten etwa irgendwelche Studien?
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Beitragvon mirijam » Dienstag 15. November 2011, 23:52

Auszug aus dem Strafgesetzbuch:

§ 222
Fahrlässige Tötung
Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraf

§ 223
Körperverletzung
(1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe

§ 224
Gefährliche Körperverletzung
(1) Wer die Körperverletzung
5. mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung
begeht, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.

§ 226
Schwere Körperverletzung
(1) Hat die Körperverletzung zur Folge, daß die verletzte Person
1. das Sehvermögen auf einem Auge oder beiden Augen, das Gehör, das Sprechvermögen oder die Fortpflanzungsfähigkeit verliert,
2. ein wichtiges Glied des Körpers verliert oder dauernd nicht mehr gebrauchen kann oder
3. in erheblicher Weise dauernd entstellt wird oder in Siechtum, Lähmung oder geistige Krankheit oder Behinderung verfällt,
so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.
(2) Verursacht der Täter eine der in Absatz 1 bezeichneten Folgen absichtlich oder wissentlich, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.
(3) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

§ 227
Körperverletzung mit Todesfolge
(1) Verursacht der Täter durch die Körperverletzung (§§ 223 bis 226) den Tod der verletzten Person, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.
(2) In minder schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

§ 229
Fahrlässige Körperverletzung
Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


http://dejure.org/gesetze/StGB/222.html
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Beitragvon Kira » Mittwoch 16. November 2011, 07:41

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Autoren: Bartram F, Bauer A, v. Baehr V, Bückendorf C-H, Donate H-P, Engelhardt V, Huber W, Klehmet M, Müller K,
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"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
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Beitragvon Silvia K. Müller » Mittwoch 16. November 2011, 09:17

@ Mirijam

Unter "oraler Desaktivierung" meinen die Autoren aller Wahrscheinlichkeit nach die sublinguale Millertechnik.
Millertechnik wird in Deutschland aus rechtlichen Gründen nicht mehr praktiziert.
Die Testsubstanzen müssen lt. EU Medizinrcht konserviert werden, was bei MCS Patienten nicht praktikabel ist, weil es sich um Phenol, Glyzerin, oder andere Chemikalien zum Stabilisieren handelt.

Lt. Prof. Rea ist eine Desensibilisierung auf Chemikalien ohnehin nicht möglich. Bei Hypersensiblen reichen die Testungen zur Ermittlung der Endpunkte bei der Millertechnik schon aus, um eine Verschlimmerung des Gesundheitszustandes bei diesen Patienten herbeizuführen. Tests auf Chemikalien wurden am EHCD nur durchgeführt, wenn ein Patient bspw. für einen Prozess beweisen musste dass er chemikaliensensibel ist oder als "Antidot" um eine bestimmte Situation "beschwerdefreier" zu überstehen, z.B. ein Flug oder eine Bahnfahrt nach Hause (Kersosin, Dieselabgase).
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Beitragvon Josef » Mittwoch 16. November 2011, 10:21

Ich denke, man sollte vor allem die positiven Aussagen in dieser Dokumentation nicht übersehen:

Zitat:

"Hochgerechnet ergäbe sich daraus eine Schätzung für umweltmedizinische Erkrankungen (auch leichter Art) von 8,3% der Bevölkerung in ärztlicher Behandlung.
Dieses sollte jedoch lediglich als Schätzwert angesehen werden.

Die an der Falldokumentation beteiligten (n=85) Ärzte dokumentierten am häufigsten Innenraum-Expositionen als ursächlich :
· Biozide (32%)
· Schimmelpilze (27%)
· Lösemittel / VOC (Volatile Organic Compounds) (21%)
· Formaldehyd (16%)

42% der Betroffenen hatten eine Misch- bzw. Mehrfachexposition. Ein Expositionsstopp erbrachte in den meisten Fällen deutliche Besserung oder vollständige Wiederherstellung.
(EVG= III-IV, Konsens= A / 83%).
\"

Damit werden aus unserer Sicht sehr handfeste und auch zitierbare \"Ursachen\" für eine \"echte Krankheit\" benannt - die in der Regel von den \"Psychiatern\" (siehe dazu als "absolut untolerierbares Beispiel": http ://www.uni-bonn.de/die-universitaet/informationsquellen/presseinformationen/2006/369?set_language=fr ) ja kategorisch ausgeschlossen werden.
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Beitragvon mazzei » Mittwoch 16. November 2011, 10:21

Dieser Thread hat mir die Augen geöffnet. Ein Puzzle, jedes Steinchen passt mit einem anderen Steinchen zusammen.

Darf ich fragen, wer die Gruppen sein sollen, die diese uns Umwelterkranke verachtende Leitlinie mittragen (sollen/werden)?
mazzei
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Beitragvon Kira » Mittwoch 16. November 2011, 10:50

@Josef,
Zitat:"Ich denke, man sollte vor allem die positiven Aussagen in dieser Dokumentation nicht übersehen:"

Damit sind die NEGATIVEN Aussagen und auch Absichten schön verpackt ...lol
Nochmals toxische Schäden lassen sich nicht wegreden und abtrainieren!!!Es handelt sich hier um eine körperliche Erkrankung ....
Einzig und allein dient das einem Zweck, uns Betroffene mundtot zu machen - wir sind nicht gewollt, wir passen nicht ins Schema der Lobbyisten!!
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Beitragvon Beobachter » Mittwoch 16. November 2011, 11:19

Zu "mazzei":

Gut erkannt ... hoffentlich öffnet es auch noch bei vielen Anderen die Augen ...
Diese (belegbaren) Erkenntnisse sollten dann auch weiterverbreitet werden; vor allem bei Mitbetroffenen, aber auch im gesamten sozialen Umfeld.
Denn Nicht-Insider, also "ganz normale Leute", die sich noch nie mit dieser Thematik beschäftigt haben bzw. nicht beschäftigen mussten, halten es kaum für möglich, was sich hier abspielt.
Es besteht Aufklärungs/Informations-Bedarf, und zwar ganz großer und dringender ...!

Grüße
Beobachter
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Beitragvon Cimon » Mittwoch 16. November 2011, 13:38

Herr Spritzendorfer,

warum sollten sich die Umweltkranken durch ein solches Zitat aus einer Studie von Aussagen wie diesen
überzeugen lassen?

Zitat Seite 25:

"7.2.1 Psychoedukation

Es wird empfohlen die Patienten über ihr Krankheitsbild aufzuklären, wobei ein multifaktorielles und individuelles Modell der Erkrankung vermittelt werden sollte.

Bei chronischen Verlaufsformen sollte die grundlegende Problematik chronifizierter Gesundheitsstörungen
angesprochen werden.

Es sollte vermittelt werden, dass Beeinträchtigungen in körperlichen, seelischen und sozialen Bereichen auftreten können, die einer multifaktoriellen Therapie bedürfen.

Monokausale Zuschreibungen sollten vermieden werden!"

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf


oder diese Aussage:
-------------------->>>

Zitat Seite 24:

"6.3.1 Somato-psychische und/oder psycho-somatische Differentialdiagnose?

Es wird empfohlen,

anzuerkennen, dass Erkrankungen aus beiden Bereichen gleichzeitig vorkommen und sich gegenseitig verstärken können.

Es wird empfohlen, den PUME zu vermitteln, dass seelische Folgen oder Primärerkrankungen zu ihrem Krankheitsbild beitragen können und gleichfalls behandlungsbedürftig sein können."

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf

oder
---->>

Inhaltsverzeichnis- Zitat:

"Anamnese von expositionsunabhängigen Risikofaktoren

..........

Anamnese von Ursachenüberzeugungen"


Wir kennen solche einschlägig bekannte Aussagen und wissen wie sie zuzuordnen sind.
Diese Leitlinie ist ein Schlag ins Gesicht für die Umweltkranken.
Cimon
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 16. November 2011, 13:58

das ist keine leitlinie, das ist eine einzige diskriminierung und verunglimpfung von behinderten und schwer kranken menschen.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Josef » Mittwoch 16. November 2011, 14:24

Ich denke, zumindest (?) einem Teil der mitverfassenden Ärzte wird hier insoferne nicht gerecht, als z.B.
die als kritisch zitierten Hinweise auf Beeinträchtigungen im seelischen und sozialen Bereich -

von den mir bekannten Ärzten aus diesem Kreise (ich kenne nur einige davon) nachweisbar in der Praxis nicht als primäre Ursache der Erkrankung MCS zugeordnet werden (sehr deutliche Auflistung der tatsächlichen Krankheitsauslöser/Chemikalien auch in den Leitlinien); daß aber - wie auch ich aus meiner inzwischen sehr umfangreichen Beratungstätigkeit kennnengelernt habe - als Folge der jahrelangen Ignoranz der privaten und beruflichen Umwelt - oft bis hin auch zum engsten Familienkreis - durchaus in sehr hohem Maße solche seelischen Beeinträchtigungen auftreten können (meiner Meinung nach sogar sehr oft unvermeidbar sind).

Diese Beeinträchtigungen [b]dürfen![/b] zugleich zur eigentlichen Behandlung der reellen Krankheit MCS sicherlich sinnvollerweise in einer umfassenden \"ganzheitlichen\" Behandlung nicht ignoriert werden!
Die Notwendigkeit einer solchen ganzheitlichen Krankheitsbetrachtung lese ich persönlich in erster Linie aus den Leitlinien heraus - weniger eine kausale Zuordnung psychischer Probleme als primärer Verursacher der Krankheit.

Ich würde hier wirklich empfehlen, Ärzte wie Dr.Ohnesorge, Dr.Bartram zu einer Interpretation einiger vielleicht mißverständlich interpretierbarer Passagen einzuladen.

Zur Klarstellung: ich empfinde mich nicht als \"Verteidiger\" dieser \"Leitlinie\" - freue mich aber tatsächlich über einige sehr eindeutige Passagen, die sehr deutlich auf die \"umweltbedingten Auslöser\" einer reellen Krankheit MCS hinweisen, und unsererseits bei unserem jahrelangen oft vergeblichen Bemühen, von Herstellern Produktinformationen zu erhalten als \"Munition\" verwendet werden können.

Als \"weder Arzt\" - noch \"Selbst MCS Betroffener\" steht es mir keineswegs zu, empfohlene Behandlungen/Therapieformen zu bewerten - wir sehen unsere Aufgabe seit Jahren in der Suche nach/Vermeidung von Belastungen durch gewissenhafte Beratung bei Baustoffauswahl/ Beratung emissionsminimierter Bauausführung und Einrichtung(dies ist zugegebenerweise nur ein kleines Spektrum der MCS Alltagsprobleme)
mit teilweise heftigsten Konfrontationen mit Teilen der Industrie.
Dabei erhielten wir von zahlreichen Umweltärzten in der Vergangenheit sehr oft massive fachliche Unterstützung - und wurde uns von den Genannten beispielsweise nie der Eindruck vermittelt, diese würden MCS als \"psychische Krankheit\" betrachten.
- Editiert von Josef am 16.11.2011, 14:45 -
- Editiert von Josef am 16.11.2011, 14:47 -
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