..ich verstehe es nicht...

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Beitragvon gurux » Samstag 12. Januar 2013, 20:21

Hallo,

ich hatte hier schon diverse Threads über Wohnungen und Büroräume geschrieben, vorallem über meine gescheiterten Versuche eine Bude zu beziehen, insgesamt 4mal schon.
Diese Überempfindlichkeit im aktuellen Stadium, habe ich jetzt seit 5 Jahren. Irgendwie ist es mir bisher nicht gelungen eine andere Wohnung zu beziehen.
Aktuell wohne ich bei meiner Freundin, 2 Zimmer, vollgestopft, Laminat und wirklich Lüften kann man nicht weil die Aussenfassade vor zwei Jahren gedämmt wurde und ich darauf heftig reagiere. Also quasi immer Innenraumluft. Mann müsste meinen, da muss man doch was besseres zu finden zu sein. Bis jetzt habe ich das nicht geschafft!. Ich verstehe es nicht!!!
Wenn ich bei Freunden oder Familie bin vertrage ich oft die Wohnungen und die sind noch voll möblimiert, warum vertrage ich den die nicht, die ich anmiete?!
Aktuell wieder zwei Altbauten in Aussicht, einmal Holzdielen (ich bin mir unsicher ob ich reagiere bzw. es wagen sollen). Vielleicht liegt es an der Versiegelung? Die andere hat Parkett, das war irgendwie besser. Wie dem auch sei, die Wohnnungen müssten viel besser sein als die aktuelle. Kein Laminat, Lüftbar, trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich drinnen wieder mein Hautbrennen an Händen, Gesicht und Zunge bekommme. Wie kann das sein, woran kann das liegen? Gibt es sowas wie Gewöhnung? Bin ich jetzt plötzlich toleranter gegen Laminat geworden, weil ich da jeden Tag drin verweile. Ich verstehe es nicht...

Gruss,
G
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Beitragvon Miss Excel » Samstag 12. Januar 2013, 20:26

Kann es sein, dass Du vielleicht das immer wieder mitnimmst, was Du nicht verträgst?

Oder dass Du vielleicht irgendeinen Schimmelpilz in Deinen Sachen hast, der sich dann in der jeweiligen neuen Wohnung wieder ausbreitet?

Ist nur eine Vermutung...
Miss Excel
 

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Beitragvon gurux » Samstag 12. Januar 2013, 20:39

Hi,
nein die Wohnungen sind ja leer. Ich denke, dass ist nicht das Problem/Lösung. Leider...
Gruss und Danke,
G
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Beitragvon Lei » Samstag 12. Januar 2013, 20:55

"Bin ich jetzt plötzlich toleranter gegen Laminat geworden, weil ich da jeden Tag drin verweile. I"

Nein, Dein Körper adaptiert nur und maskiert die Symptome.
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Beitragvon Amazone » Samstag 12. Januar 2013, 21:29

Hallo Gurux,

solche Symptome werden bei mir u.a. auch durch Dufstoff-haltige Produkte ausgelöst. Kann es sein, dass bei den Wohnungsbesichtigungen "duftende" Personen anwesend sind oder in den Wohnungen alltagsübliche Putzmittel etc. verwendet wurden?

Viel Glück
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Beitragvon Monja » Samstag 12. Januar 2013, 21:29

armer Gurux,

ich kenne dein Problem nach 11 Umzügen gut. Was mir half, Fußboden
mit mehreren Bettlaken abdecken und dann schauen, ob die Symptome
nachlassen, kann man ja einige Tage liegen lassen. Zumindest weiß
man dann, obs der Fußboden ist, auf den man reagiert. Man kann statt
der Bettlaken auch Alu- Rettungsdecken aus der Apotheke nehmen.

Du hast Miss Excel da oben falsch verstanden, sie meinte, dass DU
selbst an dir "unverträglichen Geruch oder Schimmel" immer wieder
mitnimmst in die leeren Wohnungen. Und dann nicht auf die neuen Wohnungen
reagierst, sondern auf das mitgebrachte aus der alten.

Laminat vertrage ich, bei Holzfußböden fragen, wie lange es her ist,
dass die behandelt wurden, nach 20 Jahren (was ich schonmal hatte)
rochen sie nach nichts mehr.

Du schreibst oben auch "muss lüften können"... tja da kommts eben auf
das größte Problem an, die Nachbarn, das weiß man eben nicht vorher,
ob die ihre Lenorwäsche auf den Balkon stellen oder sich eindieseln,
wie verrückt.

Wünsche dir viel Glück, berichte dann doch mal, ich bin auch wieder auf Wohnngssuche.

Liebe Grüße von Monja
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Beitragvon gurux » Samstag 12. Januar 2013, 21:56

Hallo Amazone, hallo Monja,
Ja, Putzmittel oder duftende Vorbewohner könnten ein Problem sein. Darauf reagiere ich definitiv. Bestimmt dauert es auch Weile bis das wieder aus den Wänden raus ist. Aber das weiss man halt nie, ob das die Ursache ist und wenn nicht...? Mehere Monate kann man auch nicht zwei Wohnungen bezahlen...

Ja, mit dem Abdecken habe ich schonnmal probiert, Purenature-Alufolie. Ergebnis gab es aber nie.
Das mit dem Laminat ist komisch, aber Holzfussboden sehe ich mittlerweile auch kritisch. Gute Erfahrungen mache ich meistens mit Teppich. Vorallem in Hotels ist es oft erstaunlich gut.Total seltsam, gerade Hotels, wo ständig geputzt wird und auch eher auf Robustheit als Ökologie geachtet wird.

Keine Ahnung ob ich eine der beiden Bude nehme. Hat einer mal erfolgt gehabt rauszufinden was er nicht verträgt? Ich war in der Uni-klinik und auch bei Ärzten, aber ohne Ergebnis..

Lg,
G


P.s. Ich habe mal ein gebrauchtes Handy gekauft. Der Besitzer, ein Türke, hatte wohl gerne Parfume. Ich konnte das Handy nicht anfassen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass es nach After-Shave oder sowas riecht. Viel gereinigt und gelüftet dann war Hautkontakt möglich, krass oder?
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Beitragvon hank » Samstag 12. Januar 2013, 22:25

@gurux


Epicutantest kann Deine Probleme objektivieren - hier eine Liste des Toxikologen Dr. Daunderer http://www.toxcenter.de/artikel/Allergietest-Liste-mit-ueberholten-Allergenen.pdf

Er empfiehlt vorab ein Kieferpanaromabild hinsichtlich NICO zu befunden http://www.maxillofacialcenter.com/NICO/diagnostic_tests/radiology/indexradiology.htm


Alles ist Kassenleistung....



lg
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Beitragvon Twei » Samstag 12. Januar 2013, 23:06

@hank
Epicutantests sind bei ausgeprägter MCS gefährlich, siehe:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/01/28/vorsicht-duftstoffallergie-durch-patchtest-ausgeloest/

"Toxcetner.de Daunderer Epikutantest" - viewtopic.php?t=5411
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Beitragvon hank » Samstag 12. Januar 2013, 23:23

Nicht alles auf einmal Testen, vielleicht mit dem naheliegensten Anfangen ?
Epicutantestbefunde sind schließlich anerkannt.
Daunderer schrieb dazu: "Ohne Allergiepass gilt ein Allergiker als Spinner, mit Pass als ernstzunehmender Problempatient"

Du schriebst, Du verträgst einerseits Teppichböden gut aber Holzwerkstoffe weniger - kommt da vielleicht ein Test auf Alpha-Pinen infrage ? Hichsichtlich Putzmittel und Kosmetika vielleicht noch D-Limonen ?



lg
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Beitragvon Twei » Samstag 12. Januar 2013, 23:29

@gurux

Vielleicht kennst Du das alles schon mit dem Riechen. Aber hier nochmal eine sehr sichere Methode, um für Dich selbst herauszufinden ob Du was tolerieren kannst oder nicht, siehe z.B. ab folgendem Eintrag:

" MCS - EntScheidung: Ausmisten und Trennen - 23.12.2012, 23:16:02" - viewtopic.php?t=18986

Natürlich könnte es auch sein, dass Du bei Fußböden eine gewisse Materialtemperatur z.B. 25 Grad bräuchtest, um sicher zu gehen, was z.B. Inhaltsstoffe des Lackes als auch die eingearbeiteten Putzmittel für eine Wirkung haben.

Die Duftstoffe, die in dem Wandputz sind könnten dauerhaft sein - zumindest habe ich die Erfahrung jetzt schon in 2 Wohnungen gemacht. Auch ein Drüberverputzen kann die Duftreste/Chemikalien nach 1-3 Jahren wieder hervorkommen lassen. Gerade bei feuchtem Wetter macht sich sowas bemerkbarer. Aber dagegen kann man ja Fliesen, Alutapeten verwenden oder andere Lösungen heranziehen...
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Beitragvon Amazone » Sonntag 13. Januar 2013, 12:13

Über Epikutantests:

Der Epikutantest - Indikation, Methodik, Möglichkeiten und Grenzen
Kurt E. Müller

Zusammenfassung
Der Epikutantest (ET) wurde bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals
verwendet, um die Ursache eines allergischen Kontaktekzems zu klären, das
inzwischen der Typ IV-Allergie (Allergie vom Spättyp, T-Zell vermittelte Allergie) nach
Coombs und Gell zugeordnet wird. Das Verfahren wurde in der Folge methodisch
weiter entwickelt und ist für diese Indikation fest etabliert. Es wird außerdem bei der
Diagnostik der fotoallergischen Dermatitis und mit Einschränkung bei der
allergischen Kontaktstomatitis eingesetzt. Der ET ist dann diagnostisch, wenn die
Exposition gegenüber dem auslösenden Antigen an der Haut oder unter besonderen
lokalen Gegebenheiten an der Schleimhaut erfolgt. Die nachfolgende
Antigenpräsentation durch dendritische Zellen unter Beteiligung des Major
Histicompatibility Complex II (MHC II) und Interleukin-2 (IL-2) führt zur
Sensibilisierung naiver T-Lymphozyten und induziert deren Vermehrung.
Insbesondere bei Metallen kommt es vor, dass sie nach ihrer Aufnahme über die
Haut oder Schleimhaut erst an anderer Stelle des Organismus durch Proteinbindung
ein Vollantigen bilden. Man bezeichnet sie deshalb als Haptene (unvollständiges
Antigen). Erfolgt die Sensibilisierung nicht in der Haut und/oder Schleimhaut ist der
ET kein geeignetes diagnostisches Verfahren eine Typ IV-Allergie zu klären. Bei
allen nicht physiologisch benötigten Metallen kann dies relevant sein. Auch ist der ET
nicht geeignet, Allgemeinsymptome und Befindlichkeitsstörungen zu klären oder den
Zusammenhang solcher Beschwerden mit einer Spättypallergie auszuschließen, die
durch die systemische Sensibilisierung von T-Zellen und die damit verbundene
systemische Freisetzung proinflammatorischer Zytokine verursacht sind. Die
Auswirkungen auf die Funktion des Neuroendokrinoimmunsystems (NEIS) müssen
durch Verfahren untersucht werden, die in der Lage sind, systemische Effekte zu
erfassen und zu klären. Der Lymphozytentransformationstest (LTT) hat diesbezüglich
die diagnostischen Möglichkeiten entscheidend erweitert.
Der ET ist also ein diagnostisches Verfahren der Haut, mit dem nur solche Typ IVAllergien
untersucht werden können, die an der Haut und den Schleimhäuten
entstehen und sich dort auch klinisch manifestieren.

http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/211_m_z.pdf



Auch ist aus der Sicht der kurativ tätigen Umweltmedizin zu fordern, dass bei präventiven Fragestellungen sowie bei Patienten mit bekanntermaßen multiplen Sensibilisierungen und Überempfindlichkeiten auf die Hauttestung zu verzichten, da durch die Applikation der Testsubstanz auf die Haut eine potentielle Sensibilisierungsgefahr besteht (9;10).

http://www.dbu-online.de/index.php?id=428&tx_ttnews[backPid]=17&tx_ttnews[tt_news]=24&cHash=f60a065158
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Beitragvon Sileah » Sonntag 13. Januar 2013, 14:14

[i]Man kann statt
der Bettlaken auch Alu- Rettungsdecken aus der Apotheke nehmen.
[/i]

Oh, das ist eine gute Idee. Alu- Rettungsdecken...muss ich auch versuchen.
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Beitragvon hank » Sonntag 13. Januar 2013, 14:51

Die leidige Problematik der Objektivierung ...



Kassenleistung und anerkannt:

Dr. Kurt Müller
"Der Epikutantest ... wurde der Typ IV-Allergie (Allergie vom Spättyp, T-Zell vermittelte Allergie) zugeordnet.
... und ist für diese Indikation fest etabliert."



Keine Kassenleistung und i.d.R. sehr sehr teuer (die 99€ beim Dr. Bartram für 15 Substanzen sind geradezu ein "Schnäppchen"), kaum anerkannt:

Arbeitsgemeinschaft Zahngesundheit (AGZ-RNK)
"Der positive Ausfall eines LTT ist der Hinweis auf eine Sensibilisierung der T-Lymphozyten (Gedächtniszellen), beweist jedoch nicht das Vorliegen einer Allergie oder Infektion. Umgekehrt ist der negative Befund kein sicherer Ausschluss."

Deutsche Kontaktallergie-Gruppe (DKG):
"Der MELISA kann gegenwärtig nicht als Alternative zum Epikutantest in der Routinediagnostik allergischer Reaktionen angesehen werden und kann somit insbesondere wegen der niedrigen Spezifität des Tests ... nicht empfohlen werden"


Derzeit ist man mit einem positiven ET auf der sicheren Seite bzgl. Typ4-Allergien gegen bestimmte Schadstoffe.

Alternativen der Objektivierung ?
Derzeit vielleicht am ehesten die Genotype-Bestimmungen im Labor Schnakenberg ?

Was gibt's noch ?




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Beitragvon Annamaria » Sonntag 13. Januar 2013, 16:00

Hallo Gurux,

du beschreibst eingangs "Hautbrennen an Händen, Gesicht und Zunge". Das tritt sehr oft bei Thiazolinonen auf.

Typisch für Thiazolinone ist: Sie verursachen Brennen auf unbedeckten Hautpartien und der Mundschleimhaut / den Atemwegen.

Thiazolinone sind oft in Wandfarben enthalten.
Vielleicht achtest du mal besonders auf die Wandanstriche?

Und: Sind die Wohnungen, die du besichtigst, eigentlich frisch gestrichen oder fast frisch?

Was die Wandfarben betrifft:
Schlecht für uns sind
Dispersionsfarben (besser wären Silikatfarben; noch besser wären ... Kalk, Lehm etc., aber das gibt es in normalen Mietwohnungen halt nicht)
Lösungsmittel, auch oft sog. "lösungsmittelfreie" Farben (sie können u.a. Glycole enthalten)
Phtalate (Weichmacher)
Topfkonservierer, Formaldehyd-Abspalter, Fungizide (auch aus älteren Anstrichen)
Dichlofluanid, TBT, Chlorphenole
Glycole
Thiazolinone.

(Und außerdem: Möglichst keine tapezierten Wohnungen aussuchen.)

Über Thiazolinone und Glycole hatte vor einigen Jahren die Baubiologin Almut Hullmann in München gute Informationen.
Vielleicht könnte sie dir, auch auf die Ferne, mit Informationen helfen?

Alles Gute,
Annamaria
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Beitragvon gurux » Sonntag 13. Januar 2013, 16:47

Hallo Anamaria,
nein die Wohnungen sind nicht frisch gestrichen. Ich habe selbst mal mit Kreidezeit-Farben gestrichen. Das war gar kein Problem.
Farbe generell ist es glaube ich nicht, klar neue Farbe ist Mist und sicher gibt es da auch Unterschiede. Worauf ich mal heftigst reagiert habe,
war eine Aussendämmung und da , als der Haftputz oder was immer das ist, draufgemacht wurde. Ich habe davon auch noch eine kleine Probe, das war echt krass.
Ausgelöst wurde diese Reaktion von neuen Bürotischen initial. Ich finde das spricht so ein bisschen nach Kleber oder Fungiziden oder sowas. Was meinst Du?

@Hank, die Epikutantests waren alle negativ, ich glaube auch eher, dass es sich bei der Unverträglichkeit nicht um eine Allergie handelt. Aber egal auch
dann müsste man ja Epikutan was merken. Habe ich aber bisher nicht. Daunderer und die Zähne, tja keine Ahnung. Ich habe 6 kleine Füllungen drin und die
Backenzähne versiegelt. Ob das der Anfang der Probleme war? Vielleicht?! Ich weiss es nicht. Dennoch rausmachen werde ich den ganzen Kram nicht. Das ist mir einfach
auf Verdacht zu wage und schmerzhaft. Klar, wenn einer sagt, es sind die Füllungen, dann mache ich das. Wäre ja toll, wenn das die Lösung wäre!

Grüße,
G
gurux
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Beitragvon Annamaria » Sonntag 13. Januar 2013, 17:19

Hi Gurux,

ja, Kleber und Fungizide. Vielleicht auch Formaldehyd und Kunststoffbestandteile (letztere auch im Haftputz ?).

Grüße
Annamaria
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Beitragvon Twei » Sonntag 13. Januar 2013, 19:18

@hank

Der Epikutantest bleibt für MCS-Erkrankte eine erhebliche Gesundheitsgefahr auch wenn er in einer kleineren Ausführung vorgenommen wird.
Wenn ein MCS-Erkrankter glücklicher Weise noch keine Intoleranz z.B. gegen Nickel, Cadmium, Chrom usw. hat - möchtest Du es ihm dann zumuten, dass er in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit eine solche Intoleranz gegen mindestens einen dieser Stoffe für ein Leben lang entwickelt?

Die Epikutantests, die bei mir mal von anderen Stellen durchgeführt wurden, gaben völlig widersprüchliche Ergebnisse!

NUR wo TATSÄCHLICH eine ALLERGIE vorhanden ist und zwar die, die ich schon seit Kindesalter habe, waren die Ergebnisse kongruent!

Dieses Ergebnis hat was mit Blütenpollen zu tun und nichts mit "Chemikalien".

Anders vielen die Tests bei den Parabenen aus - der eine positiv, der andere negativ.

Bei MCS versagen die "Allergietests" bzw. auch der Epikutantest.

Denn MCS ist keine Allergie, siehe - http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/08/04/renommierte-universitat-uber-chemikalien-sensitivitat/


@gurux
So kämst Du auch nicht an zufriedenstellende Ergebnisse und würdest letztendlich nur Deine jetzt schon angeschlagene Gesundheit weiterhin erheblich gefährden....
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