Aussage von Gen-Tests der Leberenzyme

Aussage von Gen-Tests der Leberenzyme

Beitragvon Chris_B » Freitag 1. Oktober 2010, 21:43

Dies ist die Fortsetzung von einem Thread aus einer anderen Kategorie:
viewtopic.php?t=12936

Hoffe das passt hier in diese Kategorie besser rein....



Hallo kf-forum,

ich sehe, wir denken beide ähnlich komplex - klasse :-)
Normalerweise bin ich mit dieser Vielschichtigkeit beim Denken für andere eher schwierig.
Mich hat die Softwareentwicklung da sehr geprägt: ich muss an ALLES Relevante denken und alle diese Fälle in meiner Software abdecken (und das auch, wenn mein Kunde mich über Relevantes nicht von sich aus informiert), muss Fakten und Spekulationen glasklar trennen, darf also keinerlei Annahme machen, auch wenn sie noch so nahe liegen würde - es sei denn, der Kunde segnet es ab. Ich muss also auch den Kunden glasklar in der Spur der Trennung zwischen Fakten und Spekulationen halten.


Du hast meiner Meinung nach mit dem oben geschriebenen also völlig Recht und mir ist das auch schon von Anfang an klar gewesen.
Dass ich Jod nicht ausscheiden kann, kann viele - und notfalls auch mehrere Gründe haben.

Wenn ich das notwendige Enzym für die Glucurondierung nicht habe, könnte es sein, dass die Genetik ok ist - aber mir z.B. einfach das chemische Material zur Bildung des Enzyms fehlt - entweder direkt oder in den vorgelagerten chemischen Prozessen, bei den notwendigen Katalysatoren etc. etc.
Es kann sein, dass wichtige Stoffe z.B. nicht ausreichend gegessen oder im Darm aufgenommen werden - oder anderweitig übermässig verbraucht werden und deswegen fehlen etc. etc.

Ich habe tatsächlich massive Nährstoffmängel (wird schlimmer bei Giftbelastungen allgemein, bzw jetzt durch die Schilddrüsenblocker-Tabletten). Vor 2,5 Wochen konnte ich (höchstwahrscheinlich eben wegen der Nährstoffmängel) kaum noch laufen - so schwach war ich. Das hat sich schnell gebessert, nachdem ich wieder angefangen habe Nährstoffergänzungen zu nehmen (es lebe die Intuition: v.a. B12 und Biotin, aber auch div. Mineralstofffe und weitere B-Vitamine; so langsam kann ich wieder laufen und komplexer denken; mache jetzt auch noch einen Aufbau der Darmflora). Abgesehen davon habe ich natürlich die künstliche Jodierung restlos ausgeschlossen, aber auch die natürlichen Jodquellen gedrosselt - lange ist das so massiv bestimmt auch nicht wirklich gut.


Mir scheint, nachdem ich schon so viele andere Leberenzym-Gendefekte habe, das als Ursache für mein Problem am realistischsten.
Und da auch wieder mehrere Möglichkeiten: Ein genetischer Grund sagt wahrscheinlich nicht aus, ob die genetische Anlage für das Glucurondierungs-Leberenzym nicht vorhanden ist oder nur \\\"deaktiviert\\\" (Stichwort Epigenetik/Methylierung). Im Laufe eines Lebens kann so eine epigenetische Deaktivierung auch wieder aktiviert werden und andersherum - die Wissenschaft hat bloss bisher keinen Weg gefunden, dies gewollt herbeiführen zu können (mein Wissen ist da unvollständig).
Ich frage am Mo. im Labor nach, was das Ergebnis nun wirklich aussagt, guter Tipp...

Als ich das erste Mal von Epigenetik hörte, dachte ich, dass Epigenetik der \\\"Informationsspeicher\\\" ist, der MCS chronifizieren lässt, obwohl der Auslöser längst weg ist.
Prof. Pall brachte dann allerdings das mit dem NO/ONOO-Zyklus: wenn dieser Zyklus durch eine Giftexposition erst mal hoch geregelt ist, dann ist das ein sich selbst erhaltender Prozess. Er bleibt also hoch, auch wenn die Giftexposition wieder weg ist. Zu hohe NO-Werte wurden bei mir mehrfach seit 2003 gemessen, passt also prima.
Trotzdem bin ich von dem zusätzlichen Reinspielen der Epigenitik bei der MCS irgendwie überzeugt (aus dem Spürnäschen als Softwaretester heraus, also leider ohne Fakten). Und gucke einer Schau: habe letzte Woche in dem Buch von Dr. Runow (Wenn Gifte auf die Nerven gehen) das mit der Epigenetik tatsächlich gefunden (leider nur überflogen).


Es ist halt nicht so leicht den/die wahren Gründe für mein Schilddrüsen-/Jod-Problem zu finden.
Wie soll das gehen, wenn ich leider kaum Unterstützung/Engagement von Ärzten erwarten kann?

Deswegen bin ich ja so dankbar, dass ich hier im Forum Unterstützung bekomme!!!!
DANKE!!!


Liebe Grüße
Chris
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Beitragvon kf-forum » Samstag 2. Oktober 2010, 15:49

Dieser Artikel (http://www.dr-kersten.com/wp/wp-content/uploads/immer_muede_vortragstext112009.pdf) gibt viele Antworten, auch warum Grüner Tee gegen die Methylierung bei der Epigenetik hilft.

Da ich gesundheitlich wieder gut drauf bin (solange ich nichts neues abbekomme!), hatten meine Maßnahmen ja erfolg - und die bestanden alle aus Entgiftung hoch 3.

Die wahren Gründe kann man entweder mit der Labordiagnostik in dem obigen Artikel von Dr. Kersten (Seite 8 glaube ich) herausfinden oder - wie ich immer sage - über die Resonanz noch viel einfacher... aber das ist eben ein Sepzialgebiet.

Vielleicht bringt Dich die Diagnostik nach Kersten ja weiter (zumal unter 200 Euro) - und seine Therapievorschläge.

gruß kf
- Editiert von kf-forum am 02.10.2010, 18:21 -
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Beitragvon Juliane » Samstag 2. Oktober 2010, 17:02

Ja, Klaus, womit wir auch wieder mal bei der Kohlenhydrat-Diskussion wären:


Seite 7


"Die Therapie sollte zunächst alle Faktoren , die zu einer Steigerung des NO/ONOOZyklus

führen, vermeiden , bezw. ausschalten .


Kohlenhydratreiche Ernährung – (max. 20 % KH, dafür 50-60% Fett und 20-30%

Proteine als sog. LOGI-Kost wird empfohlen!"


Seite 8



"Der Ausgleich von häufig vorzufindenen Mangelzuständen an Mineralien,

Spurenelementen, Vitaminen, Fettsäuren oder Aminosäuren ( Kalium, Magnesium,

Kalzium, Vitamin B1,B2,B3,B5,B6 , C, E, D, A – Zink, Selen, Kupfer, Mangan, , Omega – 3

Fettsäuren , Cystein, Carnitin ,Coenzym Q 10 ,Tryptophan , und besonders Glutathion )

sollte parallel zu einer gezielten Anwendung von Substanzen , die den NO/ONOO- Zyklus

inaktivieren können, eingeleitet werden.



Das therapeutische Procedere hängt von der Intensität der klinischen Symptomatik ab .

Stellt man Nitrosativen Stress, der nach meiner Auffassung aus präventiven Gründen bei

jeder Untersuchung ausgeschlossen werden sollte, bei einem relativ asymptomatischen

Patienten fest, so wird man ihm die Einnahme von hochdosiertem Vitamin B 12, in Form

von Methylcobalamin B12 sublingual, sowie das reichliche Trinken von grünem Tee und

die Anwendung von Curcumin, gemixt mit schwarzem Pfeffer und Olivenöl , das relativ

günstig in der Apotheke zu erhalten ist, empfehlen."


http://www.dr-kersten.com/wp/wp-content/uploads/immer_muede_vortragstext112009.pdf
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Beitragvon kf-forum » Samstag 2. Oktober 2010, 17:22

Das wichtigste zum Kersten-Vortrag steht im Thread: viewtopic.php?t=13899

Die Kohlenhydrahte finde ich im Umfeld der dort gezeigten Therapie eher unwichtig (auch wenn erhitzte Kohlenhydrahte durch die Kleberwirkung der Stärke eh ungesund sind).
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Beitragvon Juliane » Sonntag 3. Oktober 2010, 00:03

Kersten setzt ein Ausrufezeichen hinter seine Ernährungsempfehlung, Klaus.


Hier schreibt er zu Pall und Kuklinski

"Nitrosativer Stress – Ursache und Motor einer Vielzahl von Multisystemerkrankungen

Paradigmenwechsel im Verständnis Chronischer Zivilisationskrankheiten
Die organbezogene Zuordnung klinischer Symptome kann bei kausaler Betrachtungsweise
biochemischer und molekularbiologischer Zusammenhänge nicht mehr aufrechterhalten werden.
Prof. Martin L. Pall und Dr. Bodo Kuklinski haben deutlich gemacht, dass chronische Erkrankungen
nahezu immer Teil von Multisystemerkrankungen sind, die in ihrer typischen Symptomenvielfalt als
Konsequenz von Nitrosativem Stress zu verstehen sind......."


viewtopic.php?t=12340


Und so sieht es Kuklinski:



Dr . Kuklinskis proMitoMed®-Konzept

Kohlenhydratreduktion und erhöhter Fettkonsum stehen im Mittelpunkt dieser Kost.

Kohlenhydrate werden in unserer Zeit im ganz besonderen Ausmaß verzehrt – das war nicht immer so, es gab die Zeit vor Ackerbau und Brotkultur – denn Kohlenhydrate braucht der Mensch nicht wirklich um zu überleben.


viewtopic.php?t=12719
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Aussage von Gen-Tests der Leberenzyme

Beitragvon Chris_B » Sonntag 3. Oktober 2010, 07:18

Hallo Ihr,

danke für die Infos!!!!
Da habe ich ja jetzt reichlich zielgerichtete Lektüre vor mir :-)
Das ist so viel besser als blind im Nebel des Internets zu stochern!


Grünen Tee würde ich eh gerne trinken, habe aber keinen vertäglichen gefunden - könnt Ihr mir da was empfehlen?


Liebe Grüße,
Chris
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Beitragvon kf-forum » Sonntag 3. Oktober 2010, 09:23

@ Chris_B

Was? Kein verträglicher Bio-Grüntee??????

@ Juliane

Das "besondere Ausmaß" des Kohlenhydratverzehrs liegt doch heute in Brot, Nudeln und anderen Backwaren!!! In der Zeit vor Ackerbau und Brotkultur wurden auch viele Kohlehydrate gegessen - in Form von Obst- und Gemüsefrüchten. Auf diesen feinen Unterschied (erhitze Kohlenhydrate aus Getreide und rohe Kohlenhydrate aus den Früchten) weißen Pall und Kuklinski leider nicht GENUG hin.
Niemand wird von den Kohlenhydraten aus Früchten nitrosativen Stress bekommen - außer bei einer Allergie oder Unverträglichkeit.
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Beitragvon Rotkehlchen 2 » Montag 4. Oktober 2010, 13:33

Hallo Chris,

wir kaufen unseren " Grünen Tee " seit Jahren bei der Teekampagne in Berlin und kommen damit gut klar.
Schreibe mir eine PM und ich schicke Dir eine Probe. Wir haben noch fast zwei Kilo in Reserve.

http://www.teekampagne.de/de-de/2_0/darjeelingtee.html#anchor_1_4

Gruss

Rotkehlchen
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Nährstoffergänzungs-Behandlung ohne Arzt?

Beitragvon Chris_B » Montag 4. Oktober 2010, 14:30

Hallo ,

danke für die Tipps - habe gestern viel gelesen - es scheint ja mittlerweile so etwas einen Konsens bei den Ursachen, der Diagnostik und der Behandlung bei MCS zu geben - zumindest bei den Ärzten, von denen ich in den letzten Wochen Publikationen gelesen habe (Kuklinski, Pall, Runow, Kersten, ...).


Die meisten von den von Dr. Kersten geforderten Untersuchungen habe ich in den letzten Jahren schon mal machen lassen - die Ergebnisse passen ins Bild, auch was mir an Nährstoffergänzungen gut tut.
Bei anderen Untersuchungen (z.B. zum Neurotransmitter-Stress) kann ich mir anhand der Symptome schon an den Fingern ausrechnen, wie das Ergebnis aussehen würde (die beiden Artikel zum Thema Nebennierenschwäche und Cortisol-Mangel (samt kostenloser Selbsttests) zu finden unter http://www.kit-online.org/Informationsblätter haben so einiges meiner Symptome (v.a. Dingen der Schwäche) erklärt).
Eigentlich mag ich die Untersuchungen nicht noch mal bezahlen müssen - auch wenn es sehr wahrscheinlich ist, dass sich diesmal wirklich eine koordinierte Behandlung anschließt.
Was meint Ihr: Kann man die Nährstoffergänzungen in Eigenregie einnehmen - ohne betreuenden Umweltarzt?


Die Pall-Vitamin-und-Mineralstoffmischung (MVM-A) habe ich mir in ähnlicher Zusammensetzung ohne das Jod (!) in der Apotheke herstellen lassen (HAT NOCH WER INTERESSE ?!?).

Und hat jemand Glutathion als Tropfen gefunden? Wer kann sich schon selber Infusionen setzen und oral soll die Aufnahme schlecht sein.


Ansonsten hatte ich schon vor Jahren konsequent mein Leben umgestellt - ziemlich genau nach den Empfehlungen mit guten Ergebnissen. Bloß zu viele Kohlehydrate und zu wenig Gemüse/Obst haben sich mit der Zeit eingeschlichen (Danke für's wach rütteln, kf-forum).


Die Mischung Kurkuma, Pfeffer und Olivenöl ist richtig lecker - fehlt noch der Grüntee!

Also nochmals die Frage: bitte gebt mir Tipps, was Ihr für Grüntee-Hersteller/-Sorten vertragt!!!
Ich habe über die letzten 15 Jahre zahllose Sorten getestet - nichts verträgliches dabei, genauso bei schwarzem Tee.
Bei Kaffeebohnen habe ich immerhin 2 verschiedene Hersteller gefunden.



Und gleich die nächste Frage:
könnt Ihr mir Tipps bei Milchallergie zur LOGI-Ernährung geben?
Bei LOGI spielen Milchprodukte eine große Rolle und die vertrage ich überhaupt nicht mehr (auch bei unjodiert gefütterten Tieren).
Die Alternative Sojamilch und Produkte daraus habe ich in brauchbaren Mengen diesen Sommer auch nicht wirklich vertragen, obwohl ich mir schon die Sojamilch samt Joghurt, Seidentofu usw selber hergestellt hatte (also keine Algenzusätze, Tetrapack-Ausdünstungen u.ä. Fallstricke). Ziegen- und Schafsmilch inkl. deren Produkte haben ähnlich "durchschlagende Wirkung" wie Kuhmilch....
Ich hatte mir bei meinem ersten LOGI-Anlauf vor 2 Jahren eine ExcelTabelle programmiert, die "automatisch" auf die korrekte Verteilung der Anteile Kohlehydrat-Fett-Eiweiß achtet - sehr praktisch :-) Der Anlauf verlief sich aber im Sande, weil schon damals Milchprodukte problematisch waren.

Wie bekommt man - ohne Kuhmilchprodukte und mit nur wenig Sojamilch-Produkten - den hohen Eiweißgehalt hin?



Liebe Grüße,
Chris
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@kf-forum: wie hast Du entgiftet?

Beitragvon Chris_B » Montag 4. Oktober 2010, 14:43

Hallo Klaus,

wie hast Du denn so wirkungsvoll entgiftet, dass es Dir wieder besser geht?
Und wie lange hat das gedauert?

Vielleicht hast Du das schon mal in einem anderen Thread geschrieben, ich habe noch nicht danach gesucht....


Liebe Grüße,
Chris
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Beitragvon Juliane » Dienstag 5. Oktober 2010, 06:04

Hallo Chris, hier kann man nachlesen, was wo drin ist:


"Seit Jahren bietet dieses Tabellenwerk Allen, die mit Lebensmitteln und Ernährung befasst sind, eine umfassende Information über die Zusammensetzung der Lebensmittel. Die Datenbank basiert auf der 6. Auflage, für die alle Tabellen überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht wurden. Interessenten können die Datenbank 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen."

http://www.sfk-online.net/cgi-bin/sfkstart.mysql?language=german



Der kleine Souci/Fachmann/Kraut. Lebensmitteltabelle für die Praxis (Taschenbuch)

http://www.amazon.de/kleine-Fachmann-Kraut-Lebensmitteltabelle-Praxis/dp/3804720374


Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, Nüsse, Hülsenfrüchte liefen Eiweiss.

Milchprodukte bergen Risiken: Neben der Laktose, die etwa jeder Fünfte hierzulande nicht verträgt auch das erhöhte Krebsrisiko.
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Aussage von Gen-Tests der Leberenzyme

Beitragvon Juliane » Dienstag 5. Oktober 2010, 06:04

Zum Thema Logi:


Im Prinzip darf der Anwender der Logi-Methode alles essen. Er soll sich bei der Lebensmittelauswahl an der 4-stufigen Logi-Pyramide[1] orientieren, die im Stile der üblichen Ernährungspyramiden die Gewichtung der empfohlenen Nahrungsmittelauswahl grafisch verdeutlicht. Stärkefreies bzw. stärkearmes Gemüse und Obst sowie gesunde Öle stellen die Basis der Ernährung dar. Von Salaten und Gemüse darf der Anwender reichlich essen.

Der Schwerpunkt sollte dabei auf den stärke- und zuckerarmen, ballaststoff- und wasserreichen Vertretern aus dieser Lebensmittelgruppe liegen. Wegen ihres hohen Gewichts und Volumens sollen sie am besten sättigen, und da ihr Glykämischer Index zudem äußerst niedrig ist, sollen sie den Stoffwechsel in idealer Weise beeinflussen, so Worm. Obst darf auch verzehrt werden. Doch je süßer die Frucht, desto größere Mengen Zucker bzw. Kohlenhydrate kann sie enthalten und so eine relativ hohe Glykämische Last bewirken, so dass hier Zurückhaltung angezeigt ist. Für den Gemüse- und Obst-Konsum gilt auch bei der Logi-Methode die bekannte „Fünf am Tag“-Empfehlung, d. h. fünfmal am Tag sollte Obst und Gemüse verzehrt werden, davon drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst. Auch die in der herkömmlichen Ernährungspyramide an der Spitze befindlichen Öle verschieben sich zur Basis. Den Vorzug erhalten Olivenöl sowie Öle mit relativ hohem Anteil an Omega-3-Fettsäuren, also Rapsöl, Walnussöl und Leinöl.

Auf der zweiten Stufe der Pyramide sind Eiweißlieferanten wie mageres Fleisch, Geflügel und fetter oder magerer Fisch sowie Milchprodukte, Eier, Nüsse und Hülsenfrüchte zu finden. Von diesen Nahrungsmitteln sollte etwas in jede Mahlzeit eingebaut werden.

Auf der vorletzten Stufe der Pyramide befinden sich die Vollkornprodukte sowie brauner Reis und Nudeln.

http://de.wikipedia.org/wiki/Logi-Methode
Juliane
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Aussage von Gen-Tests der Leberenzyme

Beitragvon Juliane » Dienstag 5. Oktober 2010, 06:05

@ Chris

Hier noch zwei Stränge zum Thema Kohlenhydrate:

Kohlenhydratarme Ernährung als Therapie

viewtopic.php?t=5887


Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten
viewtopic.php?t=13170
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Beitragvon Yol » Dienstag 5. Oktober 2010, 09:17

@ kf-forum

Grüntee ist nicht für jeden verträglich. Ich bin seit 43 Jahren Teetrinker - weil ich nichts anderes mehr vertrage. Grüntee in allen Variationen hab ich viele Jahre getrunken - und nun vertrag ich ihn schon seit 5 Jahren nicht mehr. Keine einzige Sorte - Grüntee allgemein.

Wogegen ich immer noch den Schwarztee vertrage (immer die gleiche Sorte Bio-Schwarztee aus 3-Weltladen seit 25 Jahren) - der ja nicht unbedingt angesagt ist bei MCS. Es ist ausser warmes Wasser und Fencheltee heute das einzige zum trinken was ich noch habe.

Wie Du siehst lebe ich nach gewissen Regeln - die bei mir auch keinen Sinn machen - für die Rotationsdiät braucht es mindestens 5 Variationen von Essens/Trinkmöglichkeiten - und die hab ich nicht mehr. Also leb ich mit dem was noch geht und ich fühl mich eigentlich "fast" gesund, jedenfalls trotz kaum Variation als Nahrung NIE schwach.

MCS als Krankheit sehe ich wie ein Chamäleon - es wechselt die Farbe nach Bedürfnis und da gibt es keine gültige Regeln.
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Beitragvon Yol » Dienstag 5. Oktober 2010, 09:19

Sorry, mir ist ein Fehler unterlaufen.
Es sollte heissen:... lebe ich NICHT nach gewissen Regeln....
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mir fehlen Rezept-Ideen...

Beitragvon Chris_B » Dienstag 5. Oktober 2010, 14:11

Hallo Juliane,

vielen, vielen Dank für Deine Links - bin schon seit 2 Stunden am Lesen und bin noch lange nicht durch...


Bei LOGI habe ich mich ja schon mal recht gut ausgekannt, aber das war alles im Umzugs- und Krankheitskampf der letzten 1,5 Jahre verschütt gegangen... kf-Forums These, dass Otto-Normalverbraucher zu viele Kohlehydrate als Brot, Kartoffeln, Nudeln usw statt aus Obst/Gemüse verzehren, trifft mittlerweile wieder voll auf mich zu.

Hatte mir vor 2 Jahren die Worm/Mangiameli-Bücher LOGI-Methode, -Rezepte und -Guide besorgt. Die Umsetzung habe ich dann nicht lange hinbekommen: die Rezepte haben meist Zutaten, die ich wegen MCS, Schilddrüse oder Allergien nicht vertrage - so haben mir die Anregungen gefehlt und eigene Phantasie zum leckere Gerichte kochen hatte ich noch nie.
Deswegen sind Lebensmitteltabellen auch nicht eine wirkliche Lösung für mich - aber reinschauen werde ich heute Abend noch auf jeden Fall!


Werde mir jetzt wohl im Gegensatz zu damals mehr Zeit und Geduld geben müssen, um umzudenken und neue Ideen wachsen zu lassen...
Danke noch mal für all Eure Denkanstöße, v.a.an Juliane und kf-forum!!!


@Yol:
Ich kann auch nur nur Wasser, 1Tasse Kaffee pro Tag und selten Fencheltee trinken. Da fehlt einem manchmal durchaus der Geschmack beim Trinken......
Beim schwarzem und grünem Tee sowie bei den meisten Kaffeesorten bekomme ich höllische Kopf- und Muskelschmerzen.
Unterschiedliche Hersteller bringen unterschiedliche Schmerzintensitäten in unterschiedlicher Zeitspanne. Da es 2 Kaffeesorten gibt, die ich ohne Probleme trinken kann, denke ich, dass die Schmerzen NICHT vom Koffein/Teein sondern von anderen Stoffen kommen. Es müsste also vielleicht auch Teesorten geben, die ich vertrage.


Liebe Grüße,
Chris
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Beitragvon kf-forum » Mittwoch 6. Oktober 2010, 00:32

@ Chris_B

Ich versuch's mal im Kurzdurchgang:
(1) Als dauerhafte Nahrungsergänzung empfehle ich reine Spirulina (keimling.de). Warum? Ganz einfach - es ist die optimale und biologisch sehr gut verfügbare Kombination aller Nährstoffe (außer Vit. C, dafür kann man Acerola nehmen) mit einer zugleich guten Kombination von Kohlehydraten und Eiweiß.
(2) Pfeffer würde ich wegen des hohen Allergen- / Unverträglichkeitspotentials weglassen, genauso wie Fencheltee (es gibt auch verzögerte Allergien vom IgG-Typ, die nicht unbedingt wahrnehmbar sind, aber das Immunsystem ständig belasten).
(3) Milch braucht man nur als Baby, also lass sie einfach weg! Das Calcium bekommst Du aus der Rohkost, aus viel Grünzeug, aus Mandeln, aus Spirulina mit calciumhaltiger Meeresalge (keimling.de).
(4) Die Entgiftung hier darzulegen wäre im Detail ausufernd, aber das wichtigste war die Amalgamentfernugn und Ausleitung und später die Entgiftung diverser Schadstoffe mittels Nosoden (in etwa wie homöopatische Mittel).
(5) Die Kopf- und Muskelschmerzen können tatsächlich aus versteckten Stoffen in Kaffe und Tee kommen. Alleine schon aus kleinen Giftresten vom Transport (im Schiff, Flugzeug).
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Beitragvon Chris_B » Mittwoch 6. Oktober 2010, 13:16

Danke für Deine Tipps kf-forum :-)
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Beitragvon mirijam » Donnerstag 7. Oktober 2010, 18:19

Ich empfehle japanischen Sencha-Tee in Bioqualität.
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Beitragvon mirijam » Donnerstag 7. Oktober 2010, 18:22

Das Wasser für die Teezubereitung sollte nicht kochend heißsein, sondern nur heiß. Das macht den Tee verträglicher. Nur 3 Minuten ziehen lassen.
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Beitragvon Chris_B » Mittwoch 20. Oktober 2010, 13:22

Und noch einen Nachschlag für mirijam:
das mit dem NICHT-kochendem Teewasser und nur 3 Min. ziehen lassen
war ein wertvoller Tipp!
Ich habe das sonst immer anders gemacht und da ging nichts.

Und nun kann ich immer noch meine Tasse Tee am Tag genießen :-)

Liebe Grüße,
Chris
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