Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

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Beitragvon Blueberry Hill » Mittwoch 25. Juni 2008, 23:10

In den Fachkliniken Nordfriesland gGmbH wird die umweltmedizinische Station
(Krankenhaus) und eine Rehabilitationsabteilung für umweltmedizinische
Störungen in Riddorf/ Breklum von Herrn Dr.Mai geleitet. Er ist Facharzt
für Psychiatrie und Psychotherapie.Ist er auch Facharzt fur Umweltmedizin
oder ist es ein fortgebildeter Arzt mit einer 100 oder 200 Stunden
Fortbildung, über die Dr. Ohnsorge in Berlin berichtet hat?


"Dr. Chr. Mai
Leitender Arzt
Dr. med. Christoph Mai
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Umweltmedizin"


http://www.fklnf.de /umweltmedizin/krankenhaus.html
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... k-handeln/
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Beitragvon Blueberry Hill » Donnerstag 26. Juni 2008, 00:08

Ein kurzer Werbefilm über die
Fachklinik Nordfriesland

Reinschauen und Dr. Mai kennenlernen:


Fachklinik Nordfriesland sucht Fachärzte

http://www.jobtv24.de /video.php?ct=88&vid=10027
http://www.fklnf.de/stellenangebote.html
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Beitragvon Sileah » Donnerstag 26. Juni 2008, 09:20

Na, ich werde Dr. Mai wohl im August treffen.

Hmmm, langsam bekomme ich doch Bedenken, ob ich mich nicht wieder in Neukirchen hätte "bewerben" sollen.
Da fand ich die Behandlunggut (FÜR MICH!!-ich weiß, es gibt andere Ansichten).

Na, mal sehen.
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Beitragvon Blueberry Hill » Donnerstag 26. Juni 2008, 10:01

@ Sileah


Probieren geht über studieren, pflegte meine Großmutter zu sagen.
Abreisen kann man jederzeit.
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Beitragvon Sileah » Donnerstag 26. Juni 2008, 10:06

Ich kann leider nicht abreisen, da es mir in der derzeitigen Wohnung so schlecht geht, dass ich draußen schlafe und nur mit Halbmaske in der Wohnung bin- und zwar nur kurz :-(
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Beitragvon Franz » Donnerstag 26. Juni 2008, 15:30

Jetzt wird ach klar, warum Patienten in der Fachklinik Nordfriesland schon Beruhigungsmittel angeboten wurden .
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Beitragvon Lennox » Donnerstag 26. Juni 2008, 18:22

@ Franz

Angeboten und auch verabreicht.
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Beitragvon Sileah » Donnerstag 26. Juni 2008, 19:48

@ Franz

Angeboten und auch verabreicht.

Warst Du in Bredstedt?
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 26. Juni 2008, 21:05

@Sileah

Hier kann man alles aus erster Hand erfahren:


"Die Gabe von verschiedenen Psychopharmaka wurde von den befragten Patientennicht nur als nicht hilfreich, sondern zu hohen Prozentsätzen sogar als „nachteilig“oder „sehr nachteilig“ für die Gesundheit bezeichnet. Dies entspricht auch unsererErfahrung, da insbesondere Patienten bei MCS-Patienten nach der Gabe von Psy-chopharmaka unerwünschte Effekte auftreten und daher nur mit Vorsicht verwendet werden dürfen"

http ://74.125.39.104/search?q=cache:y1DA-ujIP24J:http://www.fachkrankenhausnf.de/downloads/KONZEPT.pdf+erfahrung+fachkrankenhaus+bredstedt&hl=de&ct=clnk&cd=69&gl=de



http ://74.125.39.104/search?q=cache:j_guLQeDcQoJ:http://www.fachkrankenhausnf.de/downloads/Klin_Erfah_MCS.doc+erfahrung+fachkrankenhaus+bredstedt&hl=de&ct=clnk&cd=22&gl=de
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 26. Juni 2008, 21:07

Hier im Forum gab es auch schon Diskussionen zum Beispiel:


viewtopic.php?t=3600
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Beitragvon Lennox » Donnerstag 26. Juni 2008, 23:09

@ Sileah

Yep, inkl. Diazepam.
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Beitragvon Sissi » Donnerstag 26. Juni 2008, 23:38

Liebe Sileah,

der Bericht einer Patientin über Diazepam stand glaube ich unter "Dachverband".
Diese Einträge sind aber gelöscht. Ich glaube, sie musste deshalb die Klinik verlassen.

Liebe Grüße

Sissi
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Beitragvon Sileah » Freitag 27. Juni 2008, 10:13

OK, bei Diazepham gibt es evtl noch einen anderen Grund.

Als ich Anfang der 90-ger im KH war (MCS brach aus), gab es einen Mitpatienten, der seit 6 (!) Jahren nur ganz schlecht schlafen konnte.
In England wurde damals Clonazepham diesbezüglich ausprobiert. Bei dem Mitpatient half es tatsächlich.

Ich werde sehen, wie's im August da ist.

Ich hoffe, die Diagnose (Blutwerte etc) ist einigermaßen *grübel*
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Beitragvon Sileah » Freitag 27. Juni 2008, 10:20

Ach...was vergessen...

Warum der Mann nicht schlafen konnte, weiß ich nicht mehr.
Bei mir ist Schlaflosigkeit auch ein Indikator für *Gift im Raum*.

Ich schlafe dann auch schlecht oder fast gar nicht. Was ja auch Sinn macht, da der Körper ja im Schlaf die Entgiftungsorgane *runterfährt*.
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Beitragvon Kobold » Samstag 28. Juni 2008, 13:55

Beim Internet- und Video-Auftritt der Fachklinik Nordfriesland hört man fast nur von Psychologie und dergleichen. Bei mir wird der Eindruck erweckt, die Umweltmedizin läuft nur so nebenbei.

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
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Beitragvon jule » Montag 30. Juni 2008, 12:40

Hallo
dass es in Nordfriesland Bredstedt - einen Neubau für
Umweltkranke gibt-das ist sehr lobenswert.
Sowas gibt es in keinen Bundesland.
Und es gibt meines Wissens auch eine Warteliste für
die Umweltbetten. Scheinbar brauch es dafür
keine Werbung
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Beitragvon Dundee » Montag 30. Juni 2008, 13:11

Die Wartezeit kommt durch Ärztemangel war letztens zu hören.
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Beitragvon Blueberry Hill » Montag 30. Juni 2008, 14:29

Einfach mal reinklicken, Jule

Ein kurzer Werbefilm über die
Fachklinik Nordfriesland

Reinschauen und Dr. Mai kennenlernen:


Fachklinik Nordfriesland sucht Fachärzte

http://www.jobtv24.de /video.php?ct=88&vid=10027
http://www.fklnf.de/stellenangebote.html
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Beitragvon Blueberry Hill » Donnerstag 26. Februar 2009, 22:53

In Nordfriesland sucht man immer noch nach geeignetem Personal.
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Beitragvon Sissi » Freitag 27. Februar 2009, 12:48

Da müssen sie halt Ärzte umschulen.

Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit
Die Zahl der Ärztinnen und Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit – soweit sie bei den Landesärztekammern registriert sind – hat sich 2007, wie die Jahre zuvor erhöht. Die Steigerungsrate betrug 3,2 %. Dies entspricht 3.040 Ärztinnen und Ärzten.

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.3.6097.6103

http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Stat07Abb11.pdf
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 22. Juli 2009, 21:37

Die Information, die ich hier am 26.06.2008 eingetragen hatte ist mittlerweile nicht mehr online:



"Die Gabe von verschiedenen Psychopharmaka wurde von den befragten Patientennicht nur als nicht hilfreich, sondern zu hohen Prozentsätzen sogar als „nachteilig“oder „sehr nachteilig“ für die Gesundheit bezeichnet. Dies entspricht auch unsererErfahrung, da insbesondere Patienten bei MCS-Patienten nach der Gabe von Psy-chopharmaka unerwünschte Effekte auftreten und daher nur mit Vorsicht verwendet werden dürfen"

http ://74.125.39.104/search?q=cache:y1DA-ujIP24J:http://www.fachkrankenhausnf.de/downloads/KONZEPT.pdf+erfahrung+fachkrankenhaus+bredstedt&hl=de&ct=clnk&cd=69&gl=de
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Beitragvon Amazone » Mittwoch 22. Juli 2009, 23:22

Der Text ist noch unter folgendem Link zu finden:

http://www.fklnf.de /fileadmin/downloads/Umwelt/2008_Konzept_Reha__Umwelt.pdf
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 23. Juli 2009, 09:23

Danke Amazone

Seite 28

http://www.fklnf.de /fileadmin/downloads/Umwelt/2008_Konzept_Reha__Umwelt.pdf

Das war mir gestern beim lesen des aktuellen CSN BLOG eingefallen:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... -worth-it/
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Beitragvon Wüstenfieber » Freitag 16. Oktober 2009, 09:56

Die Sendung Odysoo im SWR über Duftstoffe war gut und anschaulich. Nur eine Sache verstehe ich überhaupt nicht. Das mit dem Coaching in Bredstedt mit dem "Aushalten der Reize" finde ich unpassend. Wie soll man denn aushalten, wenn man zusammenbricht???

Nachzulesen in der SWR Infobroschüre zum Film, S. 4
http://www.swr.de/odysso/-/id=5495054/property=download/nid=1046894/ca9sok/Odysso_091015.pdf

Zitat:
"Trotzdem sollen die Patienten lernen, wie sie im Alltag zurechtkommen. „Die beiden wesentlichen Eckpfeiler sind die Balance zwischen Rückzug und sich wieder etwas zutrauen“, beschreibt Dr. Mai das Therapiekonzept. „Wir vermitteln unseren Patienten, dass sie insbesondere in ihrer Wohnung, und da insbesondere im Schlafzimmer, eine ganz reizarme Umgebung schaffen. Wir vermitteln ihnen aber auch, dass sie sich wieder daran gewöhnen sollen, die übliche Umgebung mit Parfum und mit anderen Reizen auszuhalten.“
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Beitragvon Frank-N-Furter » Freitag 16. Oktober 2009, 11:49

Dieser Satz von Dr. Mai "Wir vermitteln ihnen aber auch, dass sie sich wieder daran gewöhnen sollen, die übliche Umgebung mit Parfum und mit anderen Reizen auszuhalten.“ macht mich sehr stutzig. Deshalb...

Fragen an Herrn Dr. Mai:

Wie erreichen Sie es Herr Dr. Mai, dass sich MCS Patienten an z.B. Deo Sprays oder Parfums gewöhnen, in denen teils toxische Chemikalien als Inhaltsstoffe enthalten sind?

Wie schaffen Sie es Herr Dr. Mai, dass hypersensible Patienten die von Parfum und "anderen Reizen" kollabieren, sich wieder daran gewöhnen und keine Reaktionen bekommen?
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Beitragvon Stier » Freitag 16. Oktober 2009, 12:04

Dieses Zitat von Dr. Mai hat mich auch sehr stutzig gemacht.
Es wäre tatsächlich wichtig, einen Brief mit einer Anfrage an Herrn Dr. Mai zu schicken.
Am besten würde dieser Brief mit dem Briefkopf von CSN abgeschickt.
Sowohl der Brief als auch die eventuelle Antwort sollten hier im Forum veröffentlicht werden.
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Beitragvon Seelchen » Freitag 16. Oktober 2009, 14:23

Genau das finde ich auch..Ist das denn möglich,denn es gibt ja so viele MCS Kritiker,die auch meinen ,man sollte sich auf jeden Fall den Stoffen wieder aussetzen,um sich daran zu gewöhnen und da gehen die Meinungen ja sehr auseinander.
Das würde mich und viele andere auch dringend interessieren,ob das nun möglich ist,sich in kleinen Dosen wieder an Parfüm,Weichspüler und Co zu "gewöhnen"oder on das,was man in anderen Einrichtungen gesagt bekommt..völlige Karenz ist lebens"notwendig,das Gelbe von Ei ist.
Ich weiss nur,dass ich sofort ,innerhalb von 20-30 Sek.mit Leberschwellung und vielen anderen Symptomen reagiere....auch auf Abgase.
Wie seht ihr das?
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Beitragvon Juliane » Freitag 16. Oktober 2009, 15:16

Die Fachkliniken Nordfriesland http://www.fklnf.de sind eine gGmbH

Das hier sind die Gesellschafter:


Gesellschafter
Ev. Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg
Verein Fachkrankenhaus Nordfriesland e.V.
Nordelbisches Missionszentrum Hamburg
Ev.-Luth. Kirchenkreise Nordfriesland
Verein Brücke e.V.

http://www.fklnf.de/impressum.html


Damit ist eigentlich alles schon gesagt.



Das ist ein sehr spezifisch deutsches Problem, dass hierzulande kirchliche Träger und nicht nur die, in langer Tradition im Gesundheitswesen präsent sind.

viewtopic.php?t=6457
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Beitragvon Lady in Black » Freitag 16. Oktober 2009, 17:22

Welche Behandlung bietet man denn in Bredstedt konkret an bei MCS?
War jemand in letzter Zeit dort oder hat jemand Euch berichtet? Mich würden ein paar Dinge interessieren:

Wie ist die Umweltsituation dort im Moment?
Gibt es jetzt Duftstoffverbot?
Hat man endlich Rauchverbot auf dem Gelände erlassen?
Sind die Patientenzimmer schadstofffrei und werden sie toleriert?


Welche Behandlung wird angeboten?
Gibt es noch Infusionen? Was ist drin?
Was wird an Austestungen angeboten?
Was wird zur Entgiftung eingesetzt?
Wird Psychopharmaka angeboten/verabreicht?
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Beitragvon Juliane » Freitag 16. Oktober 2009, 17:53

Was soll jemand in den Fachkliniken , Lady in Black?

viewtopic.php?t=8392

viewtopic.php?t=7767
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Beitragvon Juliane » Freitag 16. Oktober 2009, 18:16

Das Geschwafel eines Dr. Mai, das Mitleidgeheuchle eines Prof. Eickmann, das Kopftuchgeschwätze eines Bundesbankers.

Das alles lenkt doch nur ab.

Es geht immer um das Geld. Besser gesagt um den Profit.

Ob man Menschen in Zauberbergkliniken interniert, ob man Menschen aus Anatolien mal als billige Arbeitskräfte benutzt, ob man Menschen Renten verweigert, ob man Menschen öffentlich als Selbstverursacher ihrer Misere dahinstellt. Es geht um das Verschleiern einer Tatsache, die schon so offen im Licht steht, dass es immer schwieriger wird sie zu verbergen. Dieses menschenverachtende Wirtschaftssystem ist am Ende.

Und der Mai?


Mai macht seinen Job. Er soll möglichst viele in die Zauberbergklinik holen.
Die Gesellschafter haben nämlich Sorgen. Ihre Einkünfte bislang als sogenannte Kirchensteuer eingetrieben, lassen nach. Die Kirchen-Steuerpflichtigen sterben aus. So einfach ist das. Jetzt muss das Standbein Zauberbergkliniken ausgebaut werden. Irgendwie muss der Laden ja weiterlaufen.

Und es geht darum Pfründe zu sicheren gegen Privatinvestoren, die auch nicht verschlafen haben, wo noch der letzte Euro einzutreiben ist.

Ein Mai, eine Eickmann, ein Sarrazin, haben zu parieren, um in diesem System zu bestehen.

Nichts da mit Werten, wie Marion sich das weiter unten mal gewünscht hat.

In diesem System gibt es nur einen Wert: Das Geld.

Manche Protagonisten stellen sich öffentlich hinter diese Werteorientierung.
Manche heucheln rum.

Es soll sogar welche geben, die selbst noch glauben, was sie erzählen.
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Beitragvon Blonde Babe » Samstag 17. Oktober 2009, 00:01

Ob der Psychiater Dr. Mai den Schneid hat auf eine Anfrage zu antworten.

Auf die Frage, wie er das denn meint was er da sagte und wie er die Patienten an Parfum und Reize gewöhnt:

Zitat Dr. Mai: "Wir vermitteln ihnen aber auch, dass sie sich wieder daran gewöhnen sollen, die übliche Umgebung mit Parfum und mit anderen Reizen auszuhalten.“
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Beitragvon Maria Magdalena » Samstag 17. Oktober 2009, 01:30

Mal nachdenken...Vielleicht meinte er eine Psychopharmaka-Therapie- die Nervenrezeptoren werden abgekoppelt und dann nimmt man nichts mehr wahr. Oder Hirnamputation der für die Reaktionen zuständigen Hirnareale, denn allein mit Verhaltenstherapie, Coping etc. kann man den Körper nicht überlisten, damit er nicht reagiert, kaum vorstellbar. Oder aber Elektro-Schock (Modewort Elektrokrampf)? Tja, schwere Frage...
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Beitragvon Frank-N-Furter » Samstag 17. Oktober 2009, 15:43

@ Juliane

Auf das viele hoffnungsvolle Patienten das verstehen und sich kundigmachen bevor sie
absurden Gewöhnungsstrategien in die Fänge geraten und dann kränker dastehen als vorher.

Therapie Nr. 1 bei MCS ist Vermeidung.
Jedes Lehrbuch für Toxikologie wird das bestätigen, denn MCS ist Folge von Intoxikationen, kein psychisches Problem.


Wer wie Dr. Mai vorschlägt: "Wir vermitteln ihnen aber auch, dass sie sich wieder daran gewöhnen sollen, die übliche Umgebung mit Parfum und mit anderen Reizen auszuhalten.", gehört hinterfragt.
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Beitragvon Marina » Samstag 17. Oktober 2009, 15:59

Ich konfrontiere mich seit Jahren 5 Tage die Woche mit Duftstoffen, Parfüm, Reinigungsmittel etc. in der Arbeit. Ich bin leider schon zu gut an sie gewöhnt, aber ich kann keine Verbesserung meines Befindens durch sie feststellen. Es geht mir nach wie vor besch...... Herr Dr. bin ich noch zu retten? Wie viele Jahrhunderte braucht es, bis ich diese Chemikalien als Gesundbrunnen erachten darf?
(Achtung in diesem Text befindet sich IRONIE!)

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Beitragvon Juliane » Samstag 17. Oktober 2009, 17:09

Die Sache ist doch eigentlich ganz einfach, Frank.

Wenn ich Krebs habe, lasse ich mich doch auch nicht in einen Landkrankenhaus behandeln, das vorgibt, nebenbei auch Krebs zu therapieren.

Wer MCS hat und ein Landkrankenhaus aufsucht, dass offensichtlich einen ganz anderen Schwerpunkt hat, muss damit rechnen, dass er da nicht in einen "Kompetenzzentrum" landet.

Wer hier alle Einträge genau liest, die sich in der Suchfunktion auftun unter Bredstedt, Schwarz, Mai, dem müsste eigentlich ein Licht aufgehen.

Die Fachkliniken Nordfriesland haben sich andere Kompetenzen auf die Fahne geschrieben.

Verabschieden wir uns also von Bredstedt. Lasst die Plätze den Essgestörten, den Spielern etc.
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Beitragvon Juliane » Samstag 17. Oktober 2009, 17:31

Es macht übrigens überhaupt keinen Sinn als MCS Kranker an Werbefilmen für die Fachkliniken mit zu wirken.

Fragt mal unbefangenes Publikum, was die das einem solchen Film denken.

Klar MCS ist psycho. Muss man nur üben wieder normal zu sein.
Ein paar Beutelchen mit Vitaminen und gut ist.

Solche Filme sind kontraproduktiv!

Und sie sind unethisch!
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Beitragvon Wasabi » Samstag 17. Oktober 2009, 20:17

Richtig Juliane und es wäre auch angesagt, dass von der Umwelterkranken SHG da oben einer die Realität blickt
und nicht noch mehr Unbedarfte da hineingezogen werden.
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Beitragvon Alex » Sonntag 18. Oktober 2009, 11:40

"Es macht übrigens überhaupt keinen Sinn als MCS Kranker an Werbefilmen für die Fachkliniken mit zu wirken."

Nein, das macht keinen Sinn, schon überhaupt nicht als Statist, der gebeten wurde "auszuhelfen", weil gerade kein Umweltpatient in der Klinik verfügbar ist.

Wer einmal in einem solchen psycholastigen Beitrag aufgetritt, ist als psychisch abgestempelt.
Das dürfte jedem einleuchtend sein. Die Reaktion des eigenen Umfeldes auch.
Alex
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Beitragvon Galaxie » Sonntag 18. Oktober 2009, 14:34

ja, das stimmt Alex. - Ich habe das erfahren, das die Leute zusammengetrommelt wurden, bevor es losging, was die Patienten betraf. Auch gibt es keine Info.-Veranstaltungen mehr durch Ärzte, wie dort Dr. Mai vorgestellt hat. - Der SWR und das Kamerateam wollten es so, das wurde mir von jemanden berichtet, der dort mitgewirkt hat. - Ist für uns alle der Hammer!
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Beitragvon Alex » Montag 19. Oktober 2009, 10:05

Das ist nicht nur der Hammer Galaxie.
Als MCS Kranker fühlt man sich getäuscht wenn man von solchem Firlefanz erfährt.

Für den eigenen Fall ist es ganz bestimmt nicht von Vorteil in einem Beitrag als Statist mitzumachen
und es wird darin um Leiter der Umweltklinik zum Besten gegeben:

Zitat Dr. Mai
"Wir vermitteln ihnen aber auch, dass sie sich wieder daran gewöhnen sollen, die übliche Umgebung mit Parfum und mit anderen Reizen auszuhalten."

Diese Art von Werbefilm schadet uns MCS Kranken mehr als er nutzt.
Alex
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Beitragvon Timo Beil » Montag 19. Oktober 2009, 10:36

Die Fachkliniken in Bredstedt handeln in doppelter Absicht:

Einerseits bewerben sie ihre Klinikplätze, andererseits verbreiten sie subtil, dass es sich bei MCS um eine psychische Erkrankung handelt, die mithin heilbar sei.

Leider hatte ich den Fernsehtipp schon an Verwandte und Kollegen weitergegeben, bevor ich den Inhalt kannte.

Jetzt trägt man mir an, doch da in Therapie zu gehen.
Timo Beil
 

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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 19. Oktober 2009, 15:00

@ Timo Beil

Dann musst Du sie jetzt darüber aufklären, dass es um die Entlarvung falscher Schlangen geht und dass Empfehlungen der Sorte, sich an die Auslöser zu gewöhnen, strafbar sind. Warum strafbar? Dazu gibst Du ihnen die Übersetzung von Prof. Martin Palls Abhandlung aus dem CSN-Blog, die in Kürze zur Vefügung stehen soll, und die DIMDI-Klassifizierung von MCS.

Und dann könntest Du sie noch darauf hinweisen, dass es unmenschlich und ein Angriff auf die Gesundheit und deshalb nach unseren Gesetzen strafbar ist, wenn man jemanden, der mit extremen lebensbedrohlichen Symptomen auf bestimmte Stoffe reagiert, dazu auffordert, sich diesen Stoffen auszusetzen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Naselnuss-Allergiker handelt, der als Reaktion auf die Nüsse kaum noch Luft kriegt oder um einen MCS-Kranken, in dessen Organismus bestimmte Chemikalien kollapsartige Reaktionen erzeugen.

Als wichtigen Vergleich noch dazu das Beispiel, dass die Regierung die Schweinegrippe-Impfung mit giftigem Quecksilber, Formaldehyd etc. zwar auch heiß empfiehlt, aber nur für die normalen Bürger, denn für Regierung und Bundeswehr gibt es nur die verträglichere Spezial-Impfung ohne Gifte.

- Editiert von Maria Magdalena am 19.10.2009, 15:04 -
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Beitragvon Janik » Donnerstag 22. Oktober 2009, 11:20

Wie überall Kollateralschäden nimmt man in Kauf und willfähige Selbsthilfegruppen unterstützen das Geschäft.
Es kommt nicht von ungefähr, dass man sich in einer bestimmten Selbsthilfegruppe X anmelden soll um das Überleben
von Umweltklinik X zu unterstützen. Fernsehauftritte inkl.
Janik
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Beitragvon kf-forum » Donnerstag 22. Oktober 2009, 17:07

Zitat Dr. Mai
\"Wir vermitteln ihnen aber auch, dass sie sich wieder daran gewöhnen sollen, die übliche Umgebung mit Parfum und mit anderen Reizen auszuhalten.\"

Oh Herr - lass Hirn herab! Die \"übliche Umgebung\" ist voll von Giftstoffen Herr Mai! Daran soll ich mich also gewöhnen? Was für ein S...... und leider wieder ein Beispiel für einen Arzt, der offensichtlich nichts kapiert hat und durch sein Studium zu einem willfährigen Instrument der Medizin-Wirtschaft gworden ist.
- Editiert von kf-forum am 22.10.2009, 17:30 -
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 22. Oktober 2009, 17:34

Da hilft kein Anruf höherer Mächte, Klaus.


Die Sache ist wohldurchdacht. Unterschätzte Dr. Mai nicht.

Das Volk lernt, was es unter MCS zu verstehen hat.
BGs werden Kosten erspart.

Die bundesdeutsche Psychoindustrie darf an MCS Kranken durch Umetikettierung verdienen.

Nicht zu vergessen: Wir leben hier im Homeland von Bayer und BASF.
Juliane
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Beitragvon kf-forum » Donnerstag 22. Oktober 2009, 22:55

Wir werden ja sehen, ob und wann Herr Mai bei der Pharmaindustrie auf einem gut dotierten Posten landet.

gruß klaus
kf-forum
 

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Beitragvon Juliane » Freitag 23. Oktober 2009, 09:05

@Klaus


Der sieht mir eher so aus als würde er dort "arbeiten wollen, wo andere Urlaub machen" Klaus


Aber mit seinen TV Auftritten leistet er natürlich der Branche Hilfe.
Na ja und was könnte einen Arzt wie Dr. Mai noch interessieren?

Lies mal hier:

Fehlinformationen über MCS in TV-Doku - 21.10.2009, 11:50:50
viewtopic.php?t=11295



"Stationäre Behandlung ist bei Patienten mit starken neurologischen und neuropsychologischen Symptomen, starken Intoleranzen, ernsthaften Komplikationen und weiteren Erkrankungen, weiteren Intoleranzen (Lebensmittel, Medikamente gegen weitere Krankheiten), fehlende psychosoziale Unterstützung (Familie, Freunde), nicht schlüssige Ansichten über ihre Krankheit (d.h. etwa „Ich werde von allem vergiftet“), problematischen Bewältigungsstrategien oder schweren reaktiven psychischen Problemen notwendig. Kleine umweltmedizinische Stationen die die oben genannten Vorraussetzung erfüllen, saubere Raumluft und verträgliche Lebensmittel, können leicht in größeren Krankenhäusern integriert werden. Gemäß der auf unseren eigenen Fällen basierten Schätzungen würde ein Bett pro 400.000 Personen in der Bevölkerung benötigt."


Also die Autoren hätten gerne 205 Betten für 82 Millionen
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Beitragvon Juliane » Freitag 23. Oktober 2009, 09:06

Gesellschafter wie die der gGmH in Nordfriesland freuen sich immer über Bettenzuwachs in der Republik.
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Beitragvon Alex » Freitag 23. Oktober 2009, 20:17

Kann diesem Dr. Mai mal einer die Presseerklärung über das MCS Buchkapitel von Prof. Pall schicken?
Eine angemessene Reaktion für die unangemessene Aussage im Fernsehn die uns psychopathologisiert.
Vielleicht merkt er dann dass die Uhren in Zwischenzeit anders ticken.
Alex
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