Bauen mit Dr. Ohnsorge und Bioresonanz-Tests

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Beitragvon Balzan » Dienstag 29. Mai 2012, 20:29

Im konkreten Fall der Familie Schmalholz bedeutet dies, dass „wir leben haus“ sowohl mit dem Institut für Qualitätsmanagement und Umfeldhygiene (IQUH) in Weikersheim als auch mit dem Umweltmediziner Dr. Ohnsorge in Würzburg zusammen arbeitet. Während das IQUH die Materialauswahl frei gibt, führt Dr. Ohnsorge einen sogenannten Bioresonanztest durch. Soll heißen, sämtliche bereitgestellten Materialien und Baustoffe werden hinsichtlich ihrer Verträglichkeit durch den Probanden analysiert, anschließend für gut geheißen oder aber entsprechend abgelehnt.

Zum Herbst 2012 wird das Haus der Familie Schmalholz in Oberpleichfeld bezugsfähig sein. Bis dahin wird das Unternehmen „wir leben haus“ sämtliche Risikoquellen, die einem wohngesunden Leben im Wege stehen könnten, erfasst haben und zugleich einen umfassenden Nachweis liefern hinsichtlich der Verträglichkeit gegenüber einzelnen Materialien und Baustoffen.

Weshalb sich Armin Schmalholz auch sicher ist, in „wir leben haus“ den richtigen Partner gefunden zu haben. „Test, Auswahl und Dokumentation der Materialen. Was „wir leben haus“ in Zusammenarbeit mit dem Institut in Weikersheim und dem Umweltmediziner Dr. Ohnsorge macht, das macht sonst keiner. Ein wahrer Glücksfall für unser Leben.“...

http://pressemitteilung.ws/node/373394

Pressemitteilung:

Ein wahrer Glücksfall für ein Stück mehr Lebensqualität
Verfasst von smicek am Mo, 2012-04-30

Um sich in einer hart umkämpften Branche wie dem Baugewerbe als noch relativ junges Unternehmen von der Konkurrenz abheben zu können, muss man entweder eine Innovation auf den Markt bringen oder aber etwas tun, was andere so zuvor noch nicht getan haben.
Auf die Firma „wir leben haus“ trifft im Prinzip Beides zu. Das Hausbau-Unternehmen aus Bad Kissingen vertreibt nicht nur ein innovatives Produkt, das in seiner Gesamtheit wie kein anderes auf das Thema Wohngesundheit in Verbindung mit Massivholz setzt, sondern verkörpert zugleich die Philosophie einer personenbezogenen und gesundheitsbewussten Bauweise, wie sie so in der Bundesrepublik Deutschland bislang noch einzigartig sein dürfte.

Konkret fest machen lässt sich diese Philosophie am Beispiel der gebürtigen Würzburgerin Heike Schmalholz. Vor rund zehn Jahren erkrankte die heute 43jährige, die bis zu diesem Zeitpunkt als Verkäuferin in einer Parfümerie arbeitete, an einer chemischen Unverträglichkeit, die in der Medizin als Multiple Chemical Sensitivity (MCS) bezeichnet wird. Von einen auf den anderen Tag klagte Frau Schmalholz über Kopf- und Gliederschmerzen, über Übelkeit und Schwindelgefühle. Beschwerden, die nicht, wie zumeist üblich, nach kurzer Zeit wieder von alleine verschwanden, sondern chronische Erschöpfung und Gewichtsverlust zur Folge hatten.
Als nach zahlreichen Arztbesuchen die Krankheit MCS diagnostiziert wurde und nachdem trotz verschiedenster medizinischer Maßnahmen nur bedingt Besserung eintrat, begann die Familie die in ihrem Wohnhaus eingesetzten Bauprodukte systematisch zu hinterfragen.
„Wir haben uns Spezialisten ins Haus geholt, die nach zahlreichen Analysen Belastungen im Gebäude festgestellt haben, die weit unter den gesetzlichen Werten lagen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir den Entschluss gefasst, ein neues Haus bauen zu wollen. Ein Haus, in dem keinerlei Stoffe und Baumaterialien verwendet werden, die in irgendeiner Weise zur Verschlechterung des Gesundheitszustandes meiner Frau würden beitragen können. Und zugleich wollten wir Sicherheit darüber haben, dass jeder einzelne Baustoff entsprechend deklariert wird, dass wir in jedem Falle absolut wohngesund bauen“, erinnert sich Ehemann Armin Schmalholz.

Warum dann nach langer Internet-Recherche die Wahl ausgerechnet auf „wir leben haus“ fiel, das als einer der ganz wenigen Anbieter in Deutschland überhaupt die Vorteile der klassischen Massivholzbauweise mit denen der Fertigbauweise verbindet, weiß auch Firmengründer und Inhaber Matthias Kleinhenz.
„Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir ein wohngesundes Gesamtkonzept, das Häuser entstehen lässt, die so individuell und einzigartig sind, wie unsere Kunden selbst. Das Besondere daran ist zum einen das intelligente Bausystem, das die lange Tradition des Zimmerhandwerks mit den Errungenschaften modernster Fertigungstechnik kombiniert. Natürliche Vollholzelemente in massiver Bauqualität garantieren hierbei hohe Wärmespeicherfähigkeit und perfekte Wärmedämmung aus nachwachsenden Rohstoffen. Dank einer exakten, werksgenauen Vorfertigung und einer passgenauen Ausfräsung der Elektro- und Sanitärinstallationen mittels eines computergesteuerten Bearbeitungszentrums kann zudem eine gleichbleibend hohe Qualität sichergestellt und eine kurze Bauzeit erreicht werden.“

Doch damit nicht genug. Bei „wir leben haus“ funktionieren Mensch und Haus, entstehen Qualität und ein System der mehrfachen Sicherheit dank einer Reihe ganz entscheidender Faktoren.

Das Unternehmen garantiert, dass alle Risiken, die bei einem Bauvorhaben auftreten können, wie beispielsweise Wohngifte und Altlasten aber auch unsichere Vertragsgestaltung und elektromagnetische Störfelder bereits im Vorfeld analysiert und erfasst werden. So entsteht zum einen maximale Transparenz in Produktauswahl und Kalkulation und zum anderen ein Nachweis hinsichtlich der Verträglichkeit gegenüber Materialien und Baustoffen.
„Wohngesundheit fängt bei uns bei Wand- und Deckenoberflächen an und reicht vom Fußboden über die verwendeten Kleber und Spachtelmassen bis hin zu einer effizienten Haustechnik“, so Matthias Kleinhenz, der Wert auch auf die Feststellung legt, dass „wir leben haus“ fast ausschließlich biologische Baustoffe verwendet, die zu über 80 Prozent recycle bar sind.

Im konkreten Fall der Familie Schmalholz bedeutet dies, dass „wir leben haus“ sowohl mit dem Institut für Qualitätsmanagement und Umfeldhygiene (IQUH) in Weikersheim als auch mit dem Umweltmediziner Dr. Ohnsorge in Würzburg zusammen arbeitet. Während das IQUH die Materialauswahl frei gibt, führt Dr. Ohnsorge einen sogenannten Bioresonanztest durch. Soll heißen, sämtliche bereitgestellten Materialien und Baustoffe werden hinsichtlich ihrer Verträglichkeit durch den Probanden analysiert, anschließend für gut geheißen oder aber entsprechend abgelehnt.

Zum Herbst 2012 wird das Haus der Familie Schmalholz in Oberpleichfeld bezugsfähig sein. Bis dahin wird das Unternehmen „wir leben haus“ sämtliche Risikoquellen, die einem wohngesunden Leben im Wege stehen könnten, erfasst haben und zugleich einen umfassenden Nachweis liefern hinsichtlich der Verträglichkeit gegenüber einzelnen Materialien und Baustoffen.

Weshalb sich Armin Schmalholz auch sicher ist, in „wir leben haus“ den richtigen Partner gefunden zu haben. „Test, Auswahl und Dokumentation der Materialen. Was „wir leben haus“ in Zusammenarbeit mit dem Institut in Weikersheim und dem Umweltmediziner Dr. Ohnsorge macht, das macht sonst keiner. Ein wahrer Glücksfall für unser Leben.“

Und auch der Firmengründer von „wir leben haus“ weiß über die Besonderheit seiner Vorgehensweise. „Dank unseres Konzepts sind wir in der Lage, speziell für Menschen mit einem sehr hohen Gesundheitsbewusstsein individuelle Wohnlösungen anzubieten und ihnen somit ein Stück mehr Lebensqualität und Lebensfreude zu ermöglichen.“

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch im Internet unter
http://www.wir-leben-haus.de
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Beitragvon Beobachter » Dienstag 29. Mai 2012, 21:00

Danke für den interessanten Fund.

Kann man mit "Bioresonanz-Tests" Schadstoffe und deren Konzentration feststellen?!

Wie ist die deutsche Umweltmedizin nur unterwegs ... ich fasse es nicht ...!?
Der Schulterschluss mit Unternehmen ersetzt den mit der internationalen wissenschaftlichen Forschung ...
Lasst es lieber pendeln und schwingen ..., wer dran glaubt und zahlt ...!
Umso besser - statt sich mit ICD-10-Klassifizierungen herumzuärgern und z. B. Asbestopfern, die in der Regel eh arme Schlucker sind ...

Was macht Dr. Ohnsorge wohl sonst noch so?
Ist er etwa Leitlinienautor?


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Beitragvon Beobachter » Dienstag 29. Mai 2012, 21:27

NACHTRAG:

Zu "Bioresonanz":

http://esowatch.com/ge/index.php?title=Bioresonanz


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Beitragvon Wüstenfieber » Dienstag 29. Mai 2012, 22:24

Hallo Leute,


Die Firma Regumed, die das Gerät Bicom vertreibt, wird von $cientologen geleitet.

$cientologen vertreiben die Bioresonanzgeräte und, noch viel wichtiger, sie "schulen",

d.h. brainwashen, die "Therapeuten".

Erwischt!

Feine Sache.


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Beitragvon mirijam » Dienstag 29. Mai 2012, 22:33

Excellent, mon ami.

Je vous remercie beaucoup pour l'information.
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Beitragvon Beobachter » Dienstag 29. Mai 2012, 22:40

Allerdings ... ;-)

Anzumerken zur Erinnerung wäre noch, dass der VHUE e.V. in seinem expandierenden DVD-Shop u.a. auch DVDs der Anti-Zensur-Koaliton-Konferenzen verkauft, auf denen Reden von führenden Scientologen zu hören und zu sehen sind.

Man kommt nicht umhin, sich zu fragen, ob Scientology womöglich auch im Bereich der "Umweltmedizin" (oder was sich so nennt) einen Fuß in der Tür hat ...?!


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Beitragvon Twei » Mittwoch 30. Mai 2012, 08:24

Bei dieser "Pressemitteilung" handelt es sich nicht um eine handelsübliche Zeitung:

http://pressemitteilung.ws/disclaimer
"...Allgemeine Geschäftsbedingungen/Haftungsausschluss
Inhalte der Website
Alle auf Pressemitteilung.WS veröffentlichten Meldungen sind von Unternehmen oder Agenturen eingestellt...
...Wir greifen auf Drittanbieter zurück, um Anzeigen zu schalten, wenn Sie unsere Website besuchen. Diese Unternehmen nutzen möglicherweise Informationen (dies schließt nicht Ihren Namen, Ihre Adresse, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer ein) zu Ihren Besuchen dieser und anderer Websites, damit Anzeigen zu Produkten und Diensten geschaltet werden können, die Sie interessieren...."

http://pressemitteilung.ws/hilfe
"...Die Veröffentlichung Ihrer Meldung ist jedoch davon unabhängig. Frei nach dem Motto: Kostenlos aber nicht umsonst.

Das Portal selbst finanziert sich über die geschaltete Werbung..."

Nähere Informationen zum Herausgeber: Thomas Narres
Xing-Mitglied: http://www.xing.com/profile/Thomas_Narres
http://de.linkedin.com/pub/dir/Thomas/Narres


Zu: wir-leben-haus
Geschäftsführender Gesellschafter: Architekt Dipl.- Ing. Matthias Kleinhenz
Hausverkaufstraining: http://www.youtube.com/watch?v=LONlMbwL6S8

Nähere Informationen unter:
Xing-Mitglied: http://www.xing.com/profile/Matthias_Kleinhenz


Auskünfte zu Umweltmediziner Dr. Ohnsorge aus Würzburg ergibt bei Xing-suche folgenden Treffer:
http://www.xing.com/net/schimmelpilze/fragen-und-antworten-q-a-272154/umweltmediziner-gesucht-34240853
(Vorausgesetzt, dass es sich bei Ohnsorge und Ohnesorge um die gleichen Mediziner handelt.)

Es werden auch empfohlen:
Herr Dr. Kurt Müller
Herr Dr. Bartram


PS: Dieses ist ein reiner Informationseintrag von mir und soll keine Wertung darstellen.

Holzhäuser finde ich persönlich ökologisch sehr positiv. Bei MCS können sich aber im laufe der Zeit neue körperliche Empfindlichkeitsreaktionen ausbilden, so dass dann ein Holzhaus eventuell zum Wohnen völlig ungeeignet wird.

Ich würde mich über Informationen zu dem weiteren Verlauf des o.g. Projektes für Frau Heike Schmalholz sehr freuen.
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 30. Mai 2012, 10:04

Bei einem Holzhaus hätte ich auch Bedenken, Twei.

Aber es gab auch schon mal eine Meldung, dass eine Frau ein Haus mit viel Holz vertragen hat. Das Projekt wurde damals von Dr. Bartram begleitet:

Ökotest: Gesund Wohnen - betrifft MCS
viewtopic.php?t=4573

Mobile Kleinwohnhäuser nach Sentinel
viewtopic.php?t=5418


In Weikersheim setzt man sonst eigentlich nicht auf Bioresonanz.
Ich hatte mal diese Information gefunden:

BvBb entwickelte Geruchsprüferseminar

viewtopic.php?t=16547

http://www.iquh.de/img/Akademie/Sk_Geruchspruefer_kdR_2011.pdf


Hoffen wir, dass Frau Schmalholz mit dem neuen Testverfahren Erfolg hat.
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Beitragvon Yol » Mittwoch 30. Mai 2012, 13:15

Nur mit Bioresonanz Baustoffe oder andere Materialien auf Verträglichkeit testen - das würde ich nicht machen. Es gibt noch eine Reihe anderer Testmethoden - auch nicht gratis, aber vielleicht zuverlässiger.

Holz in unsrer Zeit - unbelastet? Mit Sicherheit nicht, wenn es durch eine Trockenkammer gehen muss. Holz sehe ich als Problemstoff für Menschen mit MCS an, dies obwohl ich es vertrage - und auch verarbeiten kann (bin Hobbyschreiner mit Ausbiildung). Vielleicht grade deswegen übersehe ich die Vielzahl der Problemmöglichkeiten.
Ich selber würde auch kein Holzhaus bauen bei MCS - und schon gar nicht wenn die Austestung auf so schwachen Füssen steht. Es gibt kein Zurück wenn es zu einem späteren Zeitpunkt dann doch nicht vertragen wird. Wenn das ganze Haus aus Holz besteht kann man nichts ersetzen - man muss es aufgeben.

Wie steht es mit der Gesetzgebung bei Holzhäusern? Bei uns müssen tragende Elemente aus Holz die nicht auf Sicht sind - universal mit Holzschutzmitteln behandelt werden - bei Holzhäuser ist das ganze Haus tragendes Element??? Holz allein isoliert nicht ausreichend, also braucht es auch Isolierung usw. und das ist bei einem Holzhaus problematischer als bei einem konventionell gebauten Haus - insbesondere auf längere Zeit. Isolierung ist auch und immer ein weiteres Problem - besonders dann wenn nicht mit 100 % Disziplin gearbeitet wurde. Kann man sich denn auf die 100 % Disziplin am Bau verlassen? Wohl kaum, auch nicht im Oekohausbau - so unsere Erfahrungen, dies obwohl wir JEDEN Tag am Bau waren und einiges vom Bau verstehen. Ob ein Bau gesund ist/bleibt - das komnmt sehr viel darauf an, wie alle Arbeiten ausgeführt werden.

Ich würde erst mal lieber den Wohn-Erfahrungswert über einen Zeitraum abwarten - dann zeigt sich, was gesundes bauen heisst. Versprechen ist das eine - Realität das andere.

Wir brauchten 7 Jahre - nur zur Sanierung unseres jetzigen Hauses - im Innern. Alles imprägnierte Holz im Aussenbereich wird bis zum Herbst auch auf der Müllkippe landen - das sind dann mittlerweile 11 Jahre bis alles behandelte Holz ausgetauscht ist - mitsamt der Beseitigung der Folgeschäden. Und das alles mit Hilfe von Fachleuten - die sich genauso wie wir immer wieder verrannt haben - dann wieder zurück usw. Heute traue ich nur noch mir - mittlerweile bin ich auch gut geschult und mein Gespür so fein, dass ich mir auch trauen kann. In diesem Sinne den Fachleuten heute überlegen, sie spüren nicht was ich spüre....
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 30. Mai 2012, 13:54

Stein auf Stein ist wahrscheinlich die bessere Variante. Man braucht aber Zeit wegen der Baufeuchte.

Hier wurde schon mal Material zusammengetragen:


Baubiologisches Mehrfamilienhaus Teil 1

viewtopic.php?t=11482
Juliane
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Beitragvon Alex » Mittwoch 30. Mai 2012, 14:06

Ob Holz oder Stein, das entscheidet die individuelle Sensibilität.
Mich wundert dass ein Schulmediziner und Vorstandmitglied einer umweltmedizinischen Fachgesellschaft wie Ohnsorge, mit Bioresonanz austestet.
Der Ursprung dieser "Diagnostik" ist nicht vertrauenserweckend und dass die Ergebnisse valide sind, wage ich zu bezweifeln.
Alex
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Beitragvon Melville » Mittwoch 30. Mai 2012, 19:59

Deutsches Ärzteblatt 2003 zu Bioresonanz, ein Arzt wird deutlich:


ZITAT:

Multiple Chemical Sensitivity: Unwissenschaftliche Methoden klarer ausgrenzen
Dtsch Arztebl 2003; 100(17): A-1141 / B-959 / C-901
Kunze, Johannes

"Verbunden mit dem Dank an die verdienstvolle Publikation des Arbeitskreises „Klinische Umweltmedizin“ zum Phänomen der Multiple Chemical Sensitivity (MCS) möchte ich doch zu mehr Mut in der Klarheit und Schärfe der Formulierungen auffordern. Wenn die diagnostischen Verfahren aus dem Spektrum „unkonventioneller Umweltmediziner“ wie Kinesiologie, Bioresonanz, et cetera bisher ohne belegte Relevanz als „alternativ“ bezeichnet werden, so wird immer noch unterschwellig suggeriert, dass diese Verfahren eine Alternative bieten, die möglicherweise irgendwann einmal eine Bedeutung gewinnen könnten. Im Interesse unseres Berufsstandes und insbesondere der betroffenen Patienten sollte klipp und klar gesagt werden, dass diese Methoden nicht unkonventionell und auch nicht alternativ sondern schlicht und einfach unseriös sind. Sie sollten auch als unseriöse Methoden geächtet und die Abrechnungsmöglichkeit (zum Beispiel als IGEL-Leistung) für Ärzte verboten werden. Es darf nicht sein, dass unter dem Deckmantel der (Umwelt-)Medizin und pseudowissenschaftlicher Schriften mittelalterliche Vorstellungen über die Nutzen magischer Kräfte salonfähig bleiben...."

http://www.aerzteblatt.de/archiv/36631
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Beitragvon Twei » Mittwoch 30. Mai 2012, 20:41

An Juliane, erst einmal vielen Dank für die informellen Links. Ob dem Dr. Ohnsorge jene Aussagen und Vorschläge, wie Ergebnisse auch bekannt sind?

Zum Holz:

Ich vertrage kaum oder eher gar kein Holz mehr. Eiche, Esche und Ahorn habe ich noch nicht ausprobiert, was finanziell wohl auch nicht so einfach zu stemmen wäre.
Öle, Harze und Lasuren vertrage ich ebenfalls nicht.

Holz kann auch schnell Gerüche annehmen. Wie sollte man diese wieder raus bekommen?
Deshalb habe ich auf einfachere Lösungen zurückgegriffen, die in den Links von Juliane auch Erwähnung finden.

Darum mein Interesse an die weitere Verlaufsform bzw. den zukünftigen Ergebnissen des o.g. Holz-Projektes. Der Erfolg ist nicht die "Pressemeldung", sondern wenn dann das längere Leben in dem fertiggestelltem Haus.
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Beitragvon Twei » Mittwoch 30. Mai 2012, 22:11

Auf jeden Fall existiert das Bauvorhaben bei der Gemeinde:

Ich habe den Link und die Info dazu gelöscht, weil ich meine, dass das zu private Daten sind.

- Editiert von Twei am 31.05.2012, 19:44 -
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Beitragvon Beobachter » Donnerstag 31. Mai 2012, 05:40

Danke an Melville für das Einstellen des Zitats aus dem Deutschen Ärzteblatt.
Denn es bringt es auf den Punkt.

Wenn man bedenkt, dass diese Aussage aus dem Jahr 2003 stammt, und zudem bedenkt, was bis heute in der "(Umwelt-)Medizin" schon so alles "salonfähig" geworden ist, packt einen das kalte Grausen.
Bestes Beispiel ist das "Wirken" des brasilianischen "Wunderheilers" Joao de Deus, das von deutschen Ärzten, Zahnärzten und "Umweltkrankheiten"-Spezialisten unterstützt wird; ein besonders augenfälliges Beispiel unter vielen anderen ...

Und wenn man dem gegenüberstellt, wie sich die Lage der tatsächlich Umweltkranken in allen Bereichen zunehmend verschlechtert, kann man als denkender Mensch nur noch wütend werden ...
und muss sich überlegen, wie man diesen berechtigten Unmut nutzbringend umsetzen kann.

LG Beobachter
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Beitragvon Beobachter » Samstag 30. Juni 2012, 09:04

Infos zu "Bioresonanz":

Wikipedia (Stand: 24. Juni 2012):
http://de.wikipedia.org/wiki/Bioresonanztherapie

Aktion Bildungsinformation e.V. (Stand: November 2003):
"Scientology und die Bioresonanztherapie"
http://www.abi-ev.de/pdf/in141103.pdf

Firmen:
Metavital
Oberon
SCIO
DeltaScan
KybertronDelta usw. etc.

Und auch : RAYONEX GmbH
RAYONEX GmbH und VHUE e.V.
http://www.rayonex.de/7.-umwelttagung-des-vhue-e.v.#modal_close


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Beitragvon Beobachter » Samstag 30. Juni 2012, 10:09

NACHTRAG:

Bioresonanz - RAYONEX GmbH - VHUE e.V. - VHUE e.V.-Presseerklärung:

Zitat aus der VHUE e.V. - Presseerklärung zur Tagung:

"... Eine energetische Heilung ist nur gemeinsam mit einer Ausleitung der krank machenden Substanzen möglich ..."

http://www.prcenter.de/CHRONISCH-KRANK-DURCH-SCHWERMETALLE-neue-Behandlungsans-auml-tze-7-Umwelttagung-des-VHUE-e-V-am-Sonntag-1-Juli-2012-im-N-uuml-rnberger-Presseclub.431248.html

http://www.rayonex.de/7.-umwelttagung-des-vhue-e.v.#modal_close


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Beitragvon Chris50 » Dienstag 6. November 2012, 17:21

@Wüstenfieber

Die Firma Regumed, die das Gerät Bicom vertreibt, wird von $cientologen geleitet.

$cientologen vertreiben die Bioresonanzgeräte und, noch viel wichtiger, sie "schulen",

d.h. brainwashen, die "Therapeuten". Wer sagt das?

Mir hat auf jeden Fall Bioresonanz sehr weiter geholfen. Wenn es einer richtig anwenden kann (können leider nicht viele), dann ist das eine super Sache. Beim Austesten kann auch die Schwere der Allergie oder Unverträglichkeit festgestellt werden. Also, erst mal probieren, dann rummeckern.
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Beitragvon Pennylane » Dienstag 6. November 2012, 17:39

Ja Chris, erst informieren. Informiere Dich und Du wirst leicht herausfinden wo Bioresonanz herkommt.
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Beitragvon Twei » Dienstag 6. November 2012, 17:44

[b][color=darkred][size=12px]Bioresonanz[/size][/color][/b] - http://psiram.com/ge/index.php/Bioresonanz ; http://de.wikipedia.org/wiki/Bioresonanztherapie ; (Bioresonanztherapie kritsch betrachtet) - viewtopic.php?t=12400 ; (Bioresonanz keine Kassenleistung) - viewtopic.php?t=4068

"Wandert die Umweltmedizin in die Esoterik ab" - viewtopic.php?t=15759

Und so werden Pseudotherapien gesellschaftsfähig:
"Alternative Heilverfahren an Hochschulen" - viewtopic.php?t=18839
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Beitragvon Clarissa » Dienstag 6. November 2012, 17:45

Ja Bioresonanz, tolles Spiel, was habe ich gelacht über das frustrierte Gesicht des HP der nicht verstanden hat weshalb es bei mir nicht funktioniert. Und dieser HP galt in Obb. als der Spezialist.

Mein ZA. wollte bei mir Werkstoffe austesten, Arm runter drücken oder gegen halten, ich wurde nie wieder bei dem gesehen, ich sehe vielleicht bekloppt aus aber ich bin es nicht!
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Wüstenfieber » Dienstag 6. November 2012, 18:27

@Chris50

LOL!

Ja, mach Dich mal schlau und lies die Links!

Und, Bioresonanz kann eins sehr gut: die Tiefe eines Portmonnaies ausloten und
dafür sorgen, dass da bald nur noch ein Echo drin ist.

Wenn dann die Einladung in eine Scifag-Org kommt, dann wirds richtig spassig und richtig teuer!

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Beitragvon Miss Excel » Dienstag 6. November 2012, 19:22

[quote]
Mir hat auf jeden Fall Bioresonanz sehr weiter geholfen. Wenn es einer richtig anwenden kann (können leider nicht viele), dann ist das eine super Sache.[/quote]

Sehe ich auch so. Meine HP hat mit Sicherheit nichts mit dem Gedankengut von Scientology zu tun.

Und mich hat auch noch nie jemand von denen im Zusammenhang mit Bicom angesprochen und mich zu bekehren versucht.
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Beitragvon HC 77 » Dienstag 6. November 2012, 19:32

War das Thema "Bioresonanz" nicht längst durch?
Das nimmt doch keiner ernst. Genausowenig wie die "Heilungen" mit Amygdala Retraining und Wunderheiler-Camps in Brasilien.
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Beitragvon Twei » Dienstag 6. November 2012, 19:47

Es gibt eine Trefferquote bei Bioresonanz - jedoch wird die im gleichen Bereich liegen wie bei einem Glaskugel-Wahrsager/-in.

Wenn dann durch Zufall mal etwas "richtig" geraten wurde, dann wird ein Patient nicht so schnell davon abzubringen sein, dass der Wahrsager eine unrichtige Methode anwendet.

So ist das nun mal bei Wunderheilern - der Glaube heizt das Geschäft an.

Die Kehrseite von der Geschichte ist aber, dass viele Betroffene ins bodenlose Unglück gestürzt werden und dass die Opfer dann sich selbst überlassen werden.
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Beitragvon Miss Excel » Dienstag 6. November 2012, 20:07

[quote]Es gibt eine Trefferquote bei Bioresonanz - jedoch wird die im gleichen Bereich liegen wie bei einem Glaskugel-Wahrsager/-in.
[/quote]

Gut, das mag sein. Ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder gleich darauf reagiert. Gut möglich, dass es auch Menschen gibt, bei denen es nicht anschlägt.

Aber wie hier schon gesagt wurde - derjenige, der das Gerät anwendet, muss sich auch damit auskennen, und das tut nicht jeder.
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Beitragvon Kira » Dienstag 6. November 2012, 20:19

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(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Bauen mit Dr. Ohnsorge und Bioresonanz-Tests

Beitragvon Twei » Dienstag 6. November 2012, 20:56

Warum sollten sich die Anwender mit dem Gerät nicht auskennen?

Selbstverständlich gibt es Schulungsmaterial dazu, so wie man diese Anwendet und so, wie man die Ergebnisse zu deuten hat. - So einfach ist das.

Demnach werden die Anwender ihre Geräte schon genau kennen und damit umgehen können - genauso wie die Wahrsagerin mit ihrer Glaskugel und der Wünschelrutengänger mit seiner Wünschelrute, dem Bioresonanzvorgänger, der noch ohne "Strom" funktionierte.

Ich empfehle Dir, Dich mal mit den technischen Details auseinanderzusetzen:
http://psiram.com/ge/index.php/Bioresonanz
http://psiram.com/ge/index.php/Radionik
http://psiram.com/ge/index.php/Elektroakupunktur_nach_Voll
http://psiram.com/ge/index.php/Elektroakupunktur_nach_Voll#Resonanztest
http://psiram.com/ge/index.php/Vitalfeldtherapie
http://psiram.com/ge/index.php/Quantenmystik
http://psiram.com/ge/index.php/Biophoton
http://psiram.com/ge/index.php/E-Meter


M e d i z i n i s c h e F a c h g e s e l l s c h a f t e n O R G A N I S AT I O N E N I N D E R Ä R Z T E K A M M E R
[quote]Stellungnahme der Fachkommission der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (SGAI) zu den Bioresonanz- und Elektroakupunkturgeräten zur Diagnostik und Therapie von (vermeintlichen) Allergien
Bioresonanz – diagnostischer und therapeutischer Unsinn

Einleitung...
...Wir verweisen auch auf die entsprechenden, bereits zitierten Stellungnahmen und Übersichtsartikel [1–10] und folgende Websites im Internet: http://www.quackwatch.org und http://www.allergycapital.com.au unter «alternative methods».

Bioresonanz- und Multiresonanzverfahren...
...Die Handhabung des Bioresonanzgerätes wird während eines – meist an einem Wochenende von der Vertriebsfirma organisierten...

...Waagerechtes Hinund Herschwingen zum Probanden hin bedeutet «Resonanz» (=Verträglichkeit), eine senkrechte Auf-und-ab-Bewegung bedeutet «Dissonanz» (=
Unverträglichkeit). Getestet wird das Resonanzverhalten zwischen der zu prüfenden Substanz (Nahrungsmittel, Allergenextrakte, Gegenstände usw.) und dem Patienten...

.... Der Patient dient nach deren Untersuchungen als Antenne für alle
möglichen elektromagnetischen Wellen: Störstrahlung von Netz und elektrischen Geräten,
Radar-, Telefon-, Radio- und Fernsehsignale. Das Bioresonanzgerät ist nicht in der Lage, die «mit konventionellen Methoden nicht mehr nachweisbaren Schwingungen» des Körpers aufzunehmen, sondern es erzeugt lediglich ein elektronisches Rauschen, aus dem – mittels Bandfilter – einige Schwingungen herausgefiltert werden. Klinische Studien ergaben, dass Bioresonanz weder für die Diagnostik noch die Therapie allergischer Erkrankungen (Pollinose, Neurodermitis atopica) geeignet ist [19–21]....

...Elektroakupunktur nach Dr. Voll und bioelektrische Funktionsdiagnostik...
...Eine neue Arbeit aus England beschäftigte sich mit der diagnostischen Aussagekraft solcher elektrodermaler Allergieteste (EAT) [28]. Die verblindet durchgeführte Studie ergab, dass die Ergebnisse des EAT nicht mit jenen der Pricktests korrelierten und EAT nicht zwischen Atopikern und Nichtatopikern zu unterscheiden vermochte...

...Unsinnige Diagnosen und Diäten...
...Während der entsprechenden Eliminationsdiät müssen bei gewissen Therapeuten sogar auch die Angehörigen, welche die Mahlzeit zusammen mit dem Patienten konsumieren, auf diese Lebensmittel verzichten, da sonst «disharmonische», allergieerzeugende Schwingungen auf die Betroffenen übertragen werden könnten! Sogar schon fast rituell anmutende «Rotationsdiäten» [35] werden empfohlen, bis in mehreren Sitzungen die «Allergien» durch Einbringen der spiegelbildlichen, «harmonischen» Schwingungen schlussendlich «gelöscht» werden....

...Vernichtende Urteile über Bioresonanzund EAV-Verfahren...

...Schlussfolgerungen...
.... Patienten werden sich unsinnigen Diäten und «Löschverfahren» unterziehen und glauben, dabei eine schon von vornherein nicht existierende Allergie gelöscht zu haben.

Mangels gesetzlicher Interventionsmöglichkeiten möchte die SGAI erneut mit dieser Stellungnahme nicht nur die Ärzteschaft, sondern auch Patienten und Patientenorganisationen, Politiker, Medien und Krankenkassen vor diesen
unsinnigen und selbst bei Komplementärmedizinern umstrittenen Diagnose- und Behandlungsmethoden warnen....

...Sowohl die für Bioresonanzverfahren wie für Elektroakupunktur postulierten physikalischen Grundlagen werden von namhaften Physikern als unhaltbar bezeichnet. Die klinische Überprüfung in verblindeten kontrollierten Studien zeigte für beide Verfahren in der Diagnostik keine Korrelation mit den Ergebnissen der anerkannten, wissenschaftlich geprüften Methoden, und therapeutisch konnte keine Wirksamkeit
nachgewiesen werden. Unbrauchbare diagnostische und unwirksame therapeutische Verfahren
verursachen nicht nur unnötige Kosten, sondern können bei Patienten mit potentiell bedrohlichen Allergien, wie Asthma oder Schockreaktionen auf Insektenstiche, Nahrungsmittel oder Medikamente, wirksame Behandlungen verhindern [38–40].

Die Fachkommission der SGAI kommt deshalb zum Schluss, dass diese Methoden nicht als «ungefährlich» einzustufen sind und dem Begehren um Anerkennung von seiten der Krankenkassen nicht stattgegeben werden sollte [41]....[/quote]
ganzes Dokument zu lesen unter - http://www.ssai.ch/uploads/media/2006-02-1346-DE.pdf
(Schweizerische Ärztezeitung | Bulletin des médecins suisses | Bollettino dei medici svizzeri | 2006;87: 2)
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Bauen mit Dr. Ohnsorge und Bioresonanz-Tests

Beitragvon Beobachter » Mittwoch 7. November 2012, 00:27

Offenbar gibt es selbst hier User bzw. Betroffene, die sozusagen "aufklärungs-resistent" sind bzgl. "Bioresonanz" und anderer obskurer Pseudo/Para - Diagnostik/Therapie - Methoden ...

Das wird alle Abzocker im unseriösen "alternativen" medizinischen Bereich sehr freuen ...


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Bauen mit Dr. Ohnsorge und Bioresonanz-Tests

Beitragvon Kira » Mittwoch 7. November 2012, 11:20

Toxische Schäden sind irreperabel und progressiv!!! Da helfen solche Versprechungen garnichts [url=http://www.smilies.4-user.de][img]http://www.smilies.4-user.de/include/Halloween/halloween_smilie_161.gif[/img][/url]
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Beitragvon Lucca » Mittwoch 7. November 2012, 11:37

Was wurde aus der Entgiftungs- und MCS Therapie die Dr. Ohnsorge einstmals durchführte?
Sauna, Vitamininfusionen, Vaccine, Ernährungsberatung,...

Es gab da sogar eine Studie über die er, wenn ich mich da recht entsinne, Fördergelder bekam.

Gibt es dazu Infos?
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Beitragvon Chris50 » Mittwoch 7. November 2012, 16:46

Für mich zählt der Erfolg und der war enorm. Auf meine Frage habe ich aber hier keine Antwort bekommen. Wenn ihr an die Blechbüchsen der Scientologen denkt, dann seit ihr falsch informiert. BR hat nichts damit zu tun. Beim EKG, EEG usw. werden z. B. auch nur Kabel angelegt. Ist das auch Hokuspokus? PET, Spect usw. auch?

Wie ich auch schon mal vor Jahren schrieb: Schaut euch niemals einen Film aus Amerika, besonders L. A. an. Lauter Scientologen.
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 7. November 2012, 16:51

[quote]Für mich zählt der Erfolg und der war enorm. Auf meine Frage habe ich aber hier keine Antwort bekommen. Wenn ihr an die Blechbüchsen der Scientologen denkt, dann seit ihr falsch informiert. BR hat nichts damit zu tun. Beim EKG, EEG usw. werden z. B. auch nur Kabel angelegt. Ist das auch Hokuspokus? PET, Spect usw. auch?

Wie ich auch schon mal vor Jahren schrieb: Schaut euch niemals einen Film aus Amerika, besonders L. A. an. Lauter Scientologen.[/quote]
Nicht das es jetzt ins lächerliche abgleitet, diese Argumentation mit EEG, EKG und Co, ist wie Erdäpfel mit Äpfeln zu vergleichen.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Chris50 » Mittwoch 7. November 2012, 17:31

diese Argumentation mit EEG, EKG und Co, ist wie Erdäpfel mit Äpfeln zu vergleichen.

Warum? Am Ende der Kabel sind immer hochtechnische Geräte, die die zu untersuchenden "Körperteile" "bildlich" und/0der per Töne sicht- oder hörbar machen.
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Beitragvon Wüstenfieber » Mittwoch 7. November 2012, 17:35

Ähemm, Chris50,

Bioresonanz mit EEG und EKG gleichzusetzen, weil da auch Kabel dran sind, nun ja...

Aber, das E-Meter der Scifags, mit denen die in Fussgängerzonen in Grossstädten regelmäßig

ihre "Stresstests" machen, um weitere Sklaven einzufangen, das ist doch ein sehr interessantes Gerät!

http://en.wikipedia.org/wiki/File:Stresstest.jpg

Viel Spass beim Recherchieren!


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Beitragvon Lucca » Mittwoch 7. November 2012, 17:37

Lass es nicht ins Banale angleiten Chris.
Du erweist MCS Kranken keinen Nutzen damit, Du schadest damit.

Ein EEG, PET oder SPECT mit "Bioresonanz" zu vergleichen ist peinlich.
Aber wenn Du vom Gegenteil überzeugt bist, bitteschön, dann lass Dir mit Bioresonanz Herz/Kreislauf oder das Gehirn untersuchen.
Gib das Ergebnis bei einem REnten oder BG Antrag bei und warte was passiert.
Learning by doing!
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Bauen mit Dr. Ohnsorge und Bioresonanz-Tests

Beitragvon Wüstenfieber » Mittwoch 7. November 2012, 17:39

@ Kira

Your cute sorceress is awesome!

Moar pls!


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Beitragvon Kira » Mittwoch 7. November 2012, 17:57

@Wüstenfieber,

thx you brother

my cat is very angry [url=http://www.smilies.4-user.de][img]http://www.smilies.4-user.de/include/Halloween/halloween_smilie_170.gif[/img][/url]
- Editiert von Kira am 07.11.2012, 18:00 -
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Bauen mit Dr. Ohnsorge und Bioresonanz-Tests

Beitragvon Beobachter » Mittwoch 7. November 2012, 18:23

Es ist mir nicht mehr möglich,
solche "Argumentationen" ernst zu nehmen:
wenn EEG, EKG etc. mit Bioresonanzmethoden verglichen werden, noch dazu auf gleicher Ebene ...

Wenn bei Chris50 der Bioresonanz-Hokuspokus ein "enormer Erfolg" war, dann hat er m.E. alles vermeintlich Mögliche gehabt, aber keine MCS.

Schade um die viele Zeit, Kraft und Mühe, die engagierte User hier in detaillierte und mit Fakten belegte Aufklärungsarbeit gesteckt haben -
offensichtlich gibt es immer noch Leute, die wie gesagt dagegen "resistent" sind.
Und es wundert mich deshalb auch nicht, wenn Umweltkranke (oder solche, die sich dafür halten) oft nicht ernst genommen und als "Spinner" diskreditiert werden.

Solche verqueren Aussagen bzw. Sichtweisen wie oben schaden den berechtigten Interessen und Belangen tatsächlich toxisch Erkrankter ganz fürchterlich und wirken absolut destruktiv bei all ihren Bemühungen um Anerkennung ihrer körperlichen Erkrankung, die ausgelöst und bedingt wird durch schädliche Umwelteinflüsse.
Und mit keiner Art von Hokuspokus zu "heilen" ist ...
Wer trotzdem daran glaubt, lässt sich verarschen ... - sorry ...


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